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velo.fm - der Gravel & Mountainbike Podcast
Folge 247: M83 x Pinion das Gravelbike mit Pinion Antrieb unter 10Kg
Wer ist der Gast?
In Folge 247 von velo.fm spricht Host Andreas mit zwei Gästen, die das Thema Antrieb aus ganz unterschiedlichen Perspektiven prägen. André von M83 bringt den Blick des Rahmenbauers und Entwicklers mit, Dirk von Pinion die technische Tiefe eines Antriebsspezialisten. Gemeinsam erzählen sie die Geschichte hinter einem Rad, das weit mehr ist als ein Showbike für die Messe. Im Mittelpunkt steht das M83 VAGABUND P12 Smart Shift, ein handgefertigtes Gravelbike made in Germany, entstanden aus dem Anspruch, Getriebeschaltung, Riemenantrieb und sportlichen Leichtbau neu zusammenzudenken. Das Ergebnis ist ein echtes Leuchtturmprojekt: das erste Pinion Bike unter 10 Kilogramm.
Was ist das Thema?
Diese Folge beginnt bei einer scheinbar einfachen Idee und landet schnell bei einer großen Frage: Kann ein Gravelbike mit Getriebeantrieb leicht, sportlich und gleichzeitig kompromisslos alltagstauglich sein? Andreas spricht mit André und Dirk über genau diesen Weg. Es geht um die Entwicklung des VAGABUND P12 Smart Shift, um die Entscheidung für Stahl und Edelstahl, um die besondere Rolle von Pinion im Gravelbereich und um die technische Faszination hinter Smart Shift, Pre Select, Start Select und 600 Prozent Bandbreite.
Dabei bleibt es nicht bei Daten und Bauteilen. Die Folge zeigt, warum dieses Rad überhaupt gebaut wurde. Es geht um Langlebigkeit statt Verschleiß, um Ruhe statt Kettenrasseln, um einen tiefen Schwerpunkt statt schwerem Hinterrad und um die Frage, wie sich moderne Antriebstechnik anfühlen muss, wenn sie im echten Leben bestehen soll. Zwischen Entwicklungsdetails, Messevorfreude und ehrlicher Begeisterung wird klar, dass hier nicht nur ein Fahrrad entstanden ist, sondern eine neue Perspektive auf Gravel, Bikepacking und den täglichen Einsatz.
Für wen ist die Folge interessant?
Diese Episode ist spannend für alle, die Gravel nicht nur als Trendsport verstehen, sondern als langfristiges Konzept für Abenteuer, Alltag und Reisen. Wer sich für moderne Fahrradtechnik interessiert, bekommt hier einen tiefen Einblick in die Chancen eines Getriebeantriebs im sportlichen Einsatz. Wer selbst über ein wartungsarmes Bike für lange Touren, Bikepacking oder den täglichen Weg nachdenkt, findet viele konkrete Argumente. Und wer Freude an handwerklicher Qualität, deutscher Fertigung und durchdachten Produktideen hat, erlebt in dieser Folge, wie viel Leidenschaft in einem Rad stecken kann, wenn Entwicklung nicht bei Standards stehen bleibt.
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Links:
M83 Gravelbike: https://manufaktur83.bike/
Pinion: https://pinion.eu/
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272. Folge 272: Red Bull Cerro Abajo Stuttgart 2026 - die große Reportage vom Race Event
01:14:30||Season 3, Ep. 27290.000 Menschen, eine Downhill-Strecke mitten durch Stuttgart und Fahrer aus verschiedenen Teilen der Welt: In Folge 272 nehmen wir euch noch einmal mit zum Red Bull Cerro Abajo Stuttgart. Nicht aus dem Studio, sondern direkt von der Strecke, aus dem Fahrerbereich, vom Start am Teehaus und aus dem Ziel am Wilhelmsplatz.Wir begleiten das Rennwochenende vom Training bis zum Finale und sprechen mit den Menschen, die es erlebt haben. Die Racer erzählen, wie sich Asphalt, Schotter, enge Kurven und die großen Obstacles im Renntempo anfühlen. Reifenwahl, Luftdruck und Fahrwerkssetup werden plötzlich entscheidend. Lewin Klausmann erlebt sein erstes Urban-Downhill-Rennen, Nina Hoffmann berichtet nach ihrem zweiten Platz von einem gebrochenen Hinterrad im Qualifying und Johannes Fischbach erklärt, warum ihm die Strecke trotz seiner Urban-Downhill-Erfahrung nicht vollständig entgegenkam.Doch diese Folge erzählt nicht nur vom Racing. Wir sprechen mit Zuschauern, die ihre Stadt plötzlich als Rennstrecke erleben, mit dem Athlete Support, Sicherheitskräften, einem Kameramann und den Menschen bei Propain. Dabei wird deutlich, wie viele unterschiedliche Perspektiven zu diesem Wochenende gehören.Wir erleben Fahrer, die sich gegenseitig Linien und Bremspunkte erklären, Zuschauer unmittelbar neben der Strecke und einen zusammenbrechenden Zielbogen, den Fahrer und Helfer gemeinsam aus dem Weg halten. Und immer wieder geht es um die Kulisse: Schon am Trainingstag sind die Straßen voll, am Sonntag wird aus der Strecke ein Korridor durch eine Menschenmenge.Diese Folge ist unsere akustische Reportage vom Red Bull Cerro Abajo Stuttgart. Keine Rückschau aus der Distanz, sondern Stimmen, Geräusche und Eindrücke eines Wochenendes, an dem Urban Downhill erstmals in dieser Form nach Deutschland gekommen ist.Gesprächspartner dieser FolgeRobert Kraus, Gründer und Geschäftsführer von PropainJasper JauchOliver Wiedmann, Athlete SupportPhil AtwillWyn MastersErik IrmischLewin KlausmannSimon MaurerStephan Sumps Yarur, Athlete & Influencer Management PropainJana UrbanErik EmrichNina HoffmannElias SchwärzlerJenny, SicherheitsmitarbeiterinTexiMarco LamarisFischiBernard KerrRoger Vieira
Sonderfolge: Bootshaus Gravel Bonn - 65, 100 oder 400 Kilometer durchs Rheinland mit Jan, Marc & Felix
41:10|Vom Gravel Fondo zum ehrenamtlich organisierten Bootshaus Gravel: Jan, Felix und Marc erzählen, wie aus einem Event eine feste Veranstaltung in Bonn wurde und was die Teilnehmenden 2026 erwartet.Mit Felix, Jan und Marc sind die drei Organisatoren des Bootshaus Gravel Bonn zu Gast bei Andreas und Chris. Felix kommt vom Gravel Bike Magazin und war bereits 2021 an der ersten Ausgabe beteiligt. Jan bringt seine Erfahrung als Gravel und Ultradistanzfahrer vor allem in die Streckenplanung ein. Marc komplettiert das Organisationsteam und verantwortet darüber hinaus die NRW Gravel Challenge.Gemeinsam blicken sie auf eine Veranstaltung zurück, die mehrfach ihren Namen und ihre organisatorische Struktur verändert hat. Was 2021 als VOTEC Gravel Fondo Bonn begann, wurde später zum Gravel Club Weekend und schließlich zum Bootshaus Gravel. Seit 2025 organisieren die drei das Event ehrenamtlich und ohne Gewinnabsicht.Was ist das Thema?2026 bleibt der Bootshaus Gravel rechtsrheinisch. Statt wie im vergangenen Jahr Richtung Ahrtal zu fahren, führen die Strecken durch das Siebengebirge und weiter in Richtung Westerwald und Siegtal. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Routen über 65 und 100 Kilometer. Dabei geht es den Organisatoren nicht um möglichst technische Passagen, sondern um Strecken, die mit dem Gravelbike gut fahrbar sind und trotzdem ihren eigenen Charakter haben.Dazu kommt erneut der Ultra. Rund 400 Kilometer stehen hier auf dem Programm. Nach den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr gibt es 2026 kein klassisches Zeitlimit mehr. Wer unter 24 Stunden bleibt, erhält Gold, unter 36 Stunden Silber und alle weiteren Finisher Bronze. Die 60 Startplätze waren schnell vergeben.Im Podcast geht es außerdem darum, wie die Strecken entstehen, warum jede Ausgabe neue Abschnitte bieten soll, welche Rolle Verpflegung und Gemeinschaft spielen und warum das Event bewusst auf 100 Teilnehmende beim regulären Ride begrenzt bleibt. Denn größer soll das Bootshaus Gravel derzeit gar nicht werden.Für wen ist die Folge interessant?Für alle, die beim Bootshaus Gravel 2026 starten, die das Event für das kommende Jahr auf dem Zettel haben oder wissen möchten, wie eine ehrenamtlich organisierte Gravelveranstaltung entsteht. Auch wer mit einer Ultradistanz liebäugelt, bekommt einen Einblick in ein Format, das mit rund 400 Kilometern einen Einstieg in längere Distanzen ermöglichen kann.Themen dieser Folge:Die Geschichte des Bootshaus Gravel seit 2021Vom kommerziellen Event zur ehrenamtlichen OrganisationFelix, Jan und Marc und ihre Rollen im TeamWie die Gravelstrecken geplant und getestet werden65 und 100 Kilometer durch die Region um BonnSiebengebirge, Westerwald und SiegtalRund 400 Kilometer beim Bootshaus Gravel UltraWarum das Bootshaus Gravel bewusst klein bleiben soll------------------------------------Links:Bootshaus Gravel: https://www.bootshaus-gravel.de/
Sonderfolge: LIVE vom RedBull CERRO ABAJO 2026 in Stuttgart
40:19|velo.fm Podcast Episode Sonderfolge: Live vom Red Bull Cerro Abajo StuttgartWir sind in Stuttgart und nehmen euch direkt mit zum Red Bull Cerro Abajo. Diese Folge ist nicht im Studio entstanden, sondern mitten im Geschehen. Am Propain Stand, beim Media Trackwalk und direkt an den Obstacles sammeln Andreas, Nora und Christoph erste Eindrücke, Gespräche und O-Töne von der Strecke.Noch bevor die ersten Runs starten, laufen wir den Kurs vom Teehaus bis zum Wilhelmsplatz ab. Dabei wird schnell klar, was Urban Downhill von einer klassischen Downhill Strecke unterscheidet. Treppen, Asphalt, enge Linien, versetzte Drops, ein Road Gap, große Holzkonstruktionen und schnelle Passagen durch die Stadt lassen wenig Raum für Fehler.Mit Levin Klausmann sprechen wir über seinen ersten Start bei einem Urban Downhill. Obwohl er World Cup und European Cup fährt, ist Stuttgart für ihn Neuland. Setup, Reifendruck und die Einschätzung der Geschwindigkeit funktionieren hier anders als auf einer klassischen Strecke im Wald.Unterwegs treffen wir weitere Fahrer und Beteiligte direkt an der Strecke. Elias Schwetzer beschreibt seine ersten Eindrücke, während einer der am Aufbau beteiligten Fahrer erklärt, wie die Obstacles entwickelt und getestet wurden. Die Herausforderung: Die Strecke muss beim ersten Befahren kontrollierbar sein und gleichzeitig genügend Potenzial für die schnellsten Fahrer bieten.Während wir weiter Richtung Ziel laufen, füllen sich die Straßen bereits Stunden vor dem eigentlichen Start. Zuschauer stehen an den Absperrungen, die ersten Plätze entlang der Strecke werden knapp und Stuttgart bekommt zunehmend den Charakter eines großen Sportevents.Diese Folge ist unser erster akustischer Eindruck vom Cerro Abajo in Stuttgart. Direkt von der Strecke, mit spontanen Gesprächen, Hintergrundinformationen und allem, was uns vor Ort auffällt.Highlights dieser Folge:Unser erster Eindruck vom Red Bull Cerro Abajo in StuttgartDer komplette Media Trackwalk vom Teehaus bis zum WilhelmsplatzElias Schwärzler berichtet uns von seinem Eindruck der StreckeLevin Klausmanns erster Urban Downhill und die Unterschiede zum klassischen DownhillTrack Builder Iven Ebener im O-TonBrückendrop, Road Gap und weitere zentrale Obstacles der StreckeWie die Strecke geplant, aufgebaut und getestet wurdeErste Stimmen, Zuschauer und Atmosphäre direkt aus Stuttgart--------------------------------Links: Iven Ebener: https://www.instagram.com/oeffes/Levin Klausmann: https://www.instagram.com/levinklausmann21/Elias Schwärzler: https://www.instagram.com/elias_schwaerzlerPropain Bikes: https://www.propain-bikes.com/RedBull Cerro Abajo Stuttgart: https://www.redbull.com/de-de/events/red-bull-stuttgart-cerro-abajo
3. Folge 271: Red Bull Cerro Abajo - Race Director Mike Wutzler über Urban Downhill in Stuttgart
52:27||Season 271, Ep. 3Mike Wutzler ist seit mehr als 30 Jahren im MTB-Rennsport unterwegs. Seine eigene Geschichte beginnt als Hobbyfahrer im Downhill-Rennsport und führt ihn schließlich auf die Veranstalterseite, wo er sein Hobby zum Beruf macht. Eigentlich kommt Mike aus der Umwelt- und Energietechnik und arbeitete mehrere Jahre an der TU Chemnitz. Eine Promotion über thermische Solaranlagen ließ er schließlich hinter sich, als sich die Möglichkeit ergab, bei Racement in Vollzeit in die Organisation von Mountainbike-Rennen einzusteigen.Heute organisiert Racement unter anderem den iXS European Downhill Cup, den iXS Downhill Cup sowie verschiedene Nachwuchsrennen. Mike übernimmt dabei zahlreiche Aufgaben von der Zeitnahme über die Eventorganisation bis zur Rennleitung. Beim Red Bull Cerro Abajo in Stuttgart ist er Race Director.Was ist das Thema?Cerro Abajo bringt Urban Downhill nach Stuttgart. Statt auf einer klassischen Strecke im Wald führt der rund 1,3 Kilometer lange Kurs mit etwa 130 Höhenmetern durch die Stadt. Treppen, enge Kurven, gebaute Hindernisse, Straßenquerungen und ein Road Gap gehören ebenso zum Kurs wie flachere Passagen, auf denen die Fahrer sprinten und möglichst viel Geschwindigkeit mitnehmen müssen. Mike erklärt, warum Stuttgart mit seiner Lage im Kessel gute Voraussetzungen für das Format bietet und welche Aufgaben er als Race Director übernimmt. Bei ihm laufen während des Rennens die Informationen von Streckenposten, Zeitnahme, Offiziellen und Rettung zusammen. Er kann die Strecke sperren lassen und muss reagieren, wenn Unfälle oder andere kritische Situationen auftreten.Wir sprechen außerdem darüber, wie sich Urban Downhill vom klassischen Downhill unterscheidet, wie die Fahrer ausgewählt werden und warum in Stuttgart nicht nur die großen Obstacles entscheidend sein könnten. Gerade die engen Kurven, flacheren Passagen und Sprints machen es wichtig, möglichst viel Momentum durch die Strecke mitzunehmen. Mike gibt außerdem einen Einblick in den Ablauf des Wochenendes. Nach Streckenbegehung und Training gehen 35 Fahrer ins Qualifying. 15 Männer und fünf Frauen erreichen das Finale. Vier Zwischenzeiten sollen dabei zeigen, auf welchen Abschnitten die entscheidenden Sekunden gewonnen oder verloren werden.Für wen ist die Folge interessant?Für alle, die Red Bull Cerro Abajo in Stuttgart verfolgen und verstehen möchten, was hinter einem Urban-Downhill-Rennen steckt. Gleichzeitig gibt Mike einen Einblick in die Organisation professioneller Mountainbike-Rennen und in die Arbeit eines Race Directors, von der ein großer Teil für die Zuschauer normalerweise unsichtbar bleibt.--------------------------------------------------------Links: Mikes Instagram: https://www.instagram.com/miwutziRacement Instagram: https://www.instagram.com/racement_official/Cerro Abajo Stuttgart: https://www.redbull.com/de-de/events/red-bull-stuttgart-cerro-abajo/red-bull-cerro-abajo-track
270. Folge 270: Diagnose Kreuzbandriss - Noras Road to Recovery #2 Ein gespräch mit Climbing Caro
01:21:31||Season 3, Ep. 270Caro ist Journalistin, Social Media Managerin, Content Creatorin und vielen auf Instagram als Climbing Caro bekannt. Sport begleitet sie seit ihrer Jugend. Leichtathletik, Basketball, Bouldern, Klettern, Krafttraining und zeitweise auch viel Radfahren gehören zu ihrer Geschichte. Ebenso gehören inzwischen fünf Knie OPs dazu.Ihre erste schwere Knieverletzung hatte Caro mit 14 Jahren. Patellaluxation, MPFL Plastik und später eine Kreuzbandplastik bestimmten mehrere Jahre ihres Lebens. Das Knie blieb zunächst instabil, weitere Eingriffe folgten. Jahre später erreichte sie einen Punkt, an dem das Knie im Alltag und beim Sport kaum noch eine Rolle spielte.Bis sie beim Bouldern erneut stürzte. Dieses Mal verletzte sie das andere Knie. Kreuzband und Innenband wurden stark beschädigt, der Meniskus riss an mehreren Stellen und auch der Knochen wurde in Mitleidenschaft gezogen. Was ist das Thema?In der dritten Folge von Road to Recovery spricht Nora mit Caro deshalb nicht nur über Operationen, Kreuzbänder und Physiotherapie. Es geht um die Frage, was passiert, wenn Sport plötzlich nicht mehr möglich ist und eine Verletzung über Monate den Alltag bestimmt.Caro erzählt, wie ihre erste Knieverletzung mit 14 Jahren weit über den Sport hinausging. Sie war Basketballerin, definierte einen Teil ihrer Identität über sportliche Leistung und wurde plötzlich abhängig von Ärzten, Physiotherapie und der Hilfe anderer. Als sie sich Jahre später erneut schwer verletzt, weiß sie bereits im Moment des Unfalls, was vor ihr liegen könnte: Untersuchungen, mögliche Operation, Schmerzen, eingeschränkte Mobilität und ein langer Weg zurück.Nora und Caro sprechen darüber, warum Recovery keinen festen Zeitplan kennt und weshalb der Vergleich mit anderen Verletzten schnell zusätzlichen Druck erzeugen kann. Es geht um die begrenzte Zeit in der Physiotherapie, die eigene Verantwortung im Heilungsprozess, Krafttraining und darum, den eigenen Körper wieder verstehen zu lernen.Gleichzeitig geht es um die mentale Seite einer Verletzung. Caro spricht über Angst, Kontrollverlust und darüber, warum sie ihre erneute Verletzung als Retraumatisierung erlebt hat. Eine Erkenntnis spielt dabei eine zentrale Rolle: Es ist legitim, um die eigene körperliche Unversehrtheit zu trauern.Für wen ist die Folge interessant?Für alle, die selbst nach einer Knieverletzung oder Operation auf dem Weg zurück in den Sport sind. Für Menschen, die jemanden während einer längeren Rehabilitation begleiten. Und für alle, die verstehen möchten, warum Recovery nicht mit einer erfolgreichen Operation endet, sondern körperlich und mental über Monate oder sogar Jahre weitergehen kann.Themen der FolgeCaros Geschichte mit fünf Knie OPsDie erste schwere Knieverletzung mit 14 JahrenKreuzband, Meniskus und PatellaluxationDer erneute Unfall beim BouldernKonservative Heilung des KreuzbandesPhysiotherapie und EigenverantwortungKrafttraining als Teil der langfristigen RecoveryAngst und Kontrollverlust nach SportverletzungenWarum Heilung keinen festen Zeitplan hatDer mentale Weg zurück zum Sport-------------------------------------------------------Links:Instagram Caro: https://www.instagram.com/climbingcaro/
269. Folge 269: Santina Malacarne - Eine Athletin, viele Disziplinen
01:11:23||Season 3, Ep. 269Santina Malacarne macht Sport, seit sie denken kann. Aufgewachsen in den Schweizer Bergen, stand sie früh auf Skiern, bevor die Leichtathletik zum Mittelpunkt ihres Lebens wurde. Als 800 Meter Läuferin richtete sie Training, Ausbildung, Ernährung und Alltag auf den Leistungssport aus. Ihr Ziel waren die Olympischen Spiele. Doch Übertraining und gesundheitliche Probleme beendeten diesen Weg noch vor ihrem 20. Lebensjahr.Was folgte, war der erste große Neuanfang. Santina ging nach Australien, studierte Interaction Design, arbeitete im Social Media Bereich, surfte und fuhr Motorrad. Fünf Jahre später musste sie Australien aufgrund ihres Visums verlassen. Zurück in der Schweiz stand sie erneut vor der Frage, wie es weitergehen sollte.Was ist das Thema?Ein Besuch im Fahrradladen mit ihrem Vater brachte schließlich eine neue Richtung. Santina kaufte mit fast 30 ihr erstes Mountainbike und fand über den Radsport zurück zu dem, was ihr lange gefehlt hatte: sportliche Herausforderungen und Wettkämpfe. Heute fährt sie Mountainbike, E Mountainbike, Rennrad und Gravel und verbindet dabei ihre Vergangenheit im Leistungssport mit ihrer neuen Karriere auf dem Fahrrad.Mit Host Andreas spricht Santina über die Angst, nach dem Ende ihrer Laufkarriere wieder an einer Startlinie zu stehen, ihre ersten Radrennen und den Weg bis zu internationalen Wettkämpfen. Sie qualifizierte sich für die Gravel WM und belegte bei der E Mountainbike Cross Country WM in der Schweiz nach eigener Erinnerung Platz sieben.Inzwischen hat Santina ihren festen Job aufgegeben und konzentriert sich auf Sport und Content Creation. Damit verändert sich auch der Blick auf ihren Rennkalender. Startgelder, Reisen, Sponsoren, Training und Regeneration müssen zusammenpassen. Im Podcast erklärt sie, warum eine Qualifikation für eine Weltmeisterschaft nicht automatisch bedeutet, dass eine Teilnahme auch sportlich und wirtschaftlich sinnvoll ist.Für wen ist die Folge interessant?Für alle, die sich für Leistungssport, Gravel und Mountainbike interessieren und wissen möchten, wie unterschiedlich der Weg einer Athletin verlaufen kann. Santinas Geschichte handelt nicht von einer geradlinigen Karriere. Sie handelt davon, sportliche Ziele aufgeben zu müssen, neu anzufangen und schließlich wieder an einer Startlinie zu stehen.Themen der Folge:Leistungssport und ihre Vergangenheit als 800 Meter LäuferinDas Ende der Laufkarriere und der Verlust eines großen sportlichen ZielsFünf Jahre Australien und der ungeplante Neustart in der SchweizDer Einstieg ins Mountainbiken mit fast 30Die Angst vor Wettkämpfen und der Weg zurück an die StartlinieE Mountainbike, Uphill Challenges und die Bosch eMTB ChallengeDer Wechsel zu Rennrad und GravelGravel WM und Platz sieben bei der E Mountainbike Cross Country WMDas Leben zwischen Leistungssport, Content Creation und SponsorenNeue Ziele zwischen Gravelrennen, Mehrtagesformaten und persönlichen Challenges--------------------------------Links:Santinas Instagram: https://www.instagram.com/santina.malacarne/Foto Cover (E-MTB): https://www.instagram.com/bayercb
9. velo.fm Gravelution Folge 9 | Ultracycling für Einsteiger: Unser How-to
01:00:36||Season 1, Ep. 9Ultracycling für Einsteiger: So bereitest du dich auf deine erste Ultradistanz vor200 Kilometer sind geschafft – und jetzt? In Folge 9 des velo.fm Gravelution Podcasts gehen Andreas und Patrick den nächsten Schritt. Nach der Vorbereitung auf die erste 200-Kilometer-Tour dreht sich diesmal alles um Ultracycling und den Einstieg in die richtig langen Distanzen.Ab wann ist eine Tour eigentlich eine Ultradistanz? Welche Unterschiede gibt es zwischen einer selbst geplanten Ultra-Tour und einem organisierten Ultra-Race? Und vor allem: Wie bereitest du Körper, Kopf und Ausrüstung darauf vor, 500, 800 oder noch mehr Kilometer zurückzulegen?Patrick bringt dabei seine eigenen Erfahrungen ein – unter anderem vom Badlands in Südspanien mit rund 800 Kilometern und 16.000 Höhenmetern. Gemeinsam sprechen Andreas und Patrick darüber, warum bei solchen Distanzen nicht nur die körperliche Fitness entscheidet, sondern vor allem Pacing, mentale Stärke, Nachtfahrten, Schlafmanagement und eine funktionierende Strategie.Ein zentraler Punkt: Fahre am Anfang langsamer, als du eigentlich möchtest. Gerade im Race ist es verlockend, sich vom Tempo anderer Fahrer mitziehen zu lassen. Patrick erklärt, warum das auf langen Distanzen zum Problem werden kann, weshalb er beim Ultra eher die Leistung in Watt als die Herzfrequenz zur Steuerung empfiehlt und warum selbstorganisierte Ultradistanzen eine gute Vorbereitung auf das erste echte Race sein können.Außerdem geht es um einen Faktor, den man auf normalen Tagestouren kaum trainiert: die Nacht. Wie gehst du nach vielen Stunden im Sattel mit Müdigkeit um? Wann ist ein Powernap sinnvoll? Und warum solltest du Lampen, Akkus, Powerbanks und Navigation unbedingt unter realen Bedingungen testen, bevor du bei einem Ultra-Race am Start stehst?Auch die Vorbereitung auf organisierte Rennen spielt eine große Rolle. Patrick erklärt, warum du Regelwerk und Race-Handbuch genau kennen, Checkpoints beachten und die bereitgestellte Route vorab analysieren solltest. Denn eine falsch konfigurierte Routenneuberechnung am Fahrradcomputer kann im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass du unbemerkt vom vorgeschriebenen Track abweichst.Dazu kommen die ganz praktischen Fragen: Wo bekommst du nachts Wasser und Essen? Welche Tankstellen haben geöffnet? Wo kannst du im Notfall schlafen? Welche Bahnhöfe eignen sich als Exit-Strategie? Und welche Defekte solltest du unterwegs selbst beheben können?Themen dieser Folge:Was Ultracycling ausmacht und wo die Ultradistanz beginntVom ersten 200er zum Ultra-RaceSelbstorganisierte Ultras vs. organisierte RennenPacing, Training und mentale VorbereitungNachtfahrten, Müdigkeit und SchlafmanagementNavigation, Beleuchtung und StromversorgungRegelwerke, Tracks und CheckpointsVerpflegung, Defekte und NotfallplanungAusrüstung für Hitze, Kälte und wechselnde BedingungenWarum eigene Ultratouren die perfekte Vorbereitung sindFazit: Deine erste Ultradistanz beginnt nicht erst an der Startlinie. Sie beginnt mit Training, einem realistischen Tempo, getesteter Ausrüstung und dem Wissen, wie du reagierst, wenn Müdigkeit, Dunkelheit oder ein Defekt deine Planung durcheinanderbringen. Und bevor du viel Geld und Vorbereitung in ein großes Ultra-Race investierst, kann eine selbst geplante Ultradistanz vor der eigenen Haustür der beste Einstieg sein.-------------------------------Links:►Die Podcast Folge als Video Podcast findet ihr hier: www.youtube.com/@PatrickZasada►Unser Blogartikel mit allen Infos aus dem Podcast zum nachlesen: https://www.zasada.cc/blog/ultracycling-fr-einsteiger►Ihr habt Fragen? Dann hinterlasst uns gerne eine Sprachnachticht: https://www.whatsapp.com/channel/0029VaeH0nVD8SDwzy9czZ3B►Bikepacking Tools: https://www.zasada.cc/tools (Packliste, Reifen Finder, Luftdruck etc)►Vier kostenlose Trainingspläne zum Testen erhalten: https://www.zasada.cc/trainingsplan►Weitere Trainingspläne: https://www.zasada.cc/training►Bikepacking Radreisen: https://www.tri-berg.de
268. Folge 268: Höher, schneller, Weiter? Warum Markus Rudisch ein Rennen in Führung Abbrach
58:04||Season 3, Ep. 268Ultra Cycling steht für extreme Distanzen, wenig Schlaf, körperliche Grenzerfahrungen und außergewöhnliche Leistungen. Doch was passiert, wenn nicht der Körper das Problem ist, sondern der Kopf?In Folge 268 spricht Andreas mit dem österreichischen Ultra Cyclisten Markus Rudisch über eine Seite des Sports, die zwischen Finisher Fotos, Bestzeiten und Podiumsplatzierungen nur selten sichtbar wird.Markus ist 34 Jahre alt, arbeitet Vollzeit als IT Manager und betreibt seit rund vier Jahren ambitioniert Ultra Cycling. Mit Erfolgen beim Race Around Niederösterreich und weiteren Ultra Rennen entwickelte sich aus dem Hobby zunehmend ein zweiter Job. Neben einer 40 Stunden Arbeitswoche standen zuletzt bis zu 20 Trainingsstunden pro Woche auf dem Programm.Aufstehen, arbeiten, trainieren, essen, schlafen.Mit den Erfolgen stiegen die eigenen Erwartungen. Und obwohl Markus körperlich immer leistungsfähiger wurde, veränderte sich etwas anderes: Die Freude am Radfahren verschwand zunehmend. Selbst Zeit mit Familie und Freunden wurde gedanklich vom nächsten Training bestimmt.Beim Race Across Austria kam schließlich der entscheidende Moment. Markus war körperlich stark, seine Leistungswerte stimmten und zeitweise lag er sogar in Führung. Trotzdem entschied er sich bewusst dazu, das Rennen abzubrechen.Nicht weil sein Körper nicht mehr konnte.Sondern weil er erkannte, dass ein erfolgreiches Finish vermutlich nur dazu geführt hätte, die Spirale aus Training, Leistungsdruck und immer höheren Erwartungen weiterzudrehen.Markus spricht offen darüber, wie schwer diese Entscheidung war, warum er darin letztlich den einzigen sinnvollen Ausweg sah und weshalb er befürchtete, bei unverändertem Kurs auf einen Burnout zuzusteuern.Gemeinsam sprechen Andreas und Markus darüber, wann Ehrgeiz zur Belastung wird, warum Erfolg nicht ausschließlich über Platzierungen definiert werden sollte und weshalb es manchmal mehr Stärke erfordert aufzuhören als weiterzufahren. Es geht um Leistungsdruck im Amateursport, fehlende echte Ruhetage, mentale Warnsignale, den Umgang mit vermeintlichem Scheitern und darum, wieder Freude an einem Sport zu finden, der ursprünglich einmal Ausgleich zum Alltag sein sollte.Eine Folge über Ultra Cycling, mentale Gesundheit und die vielleicht wichtigste Frage im ambitionierten Sport:Wie viel bin ich bereit für meine Ziele zu investieren und wann ist es genug?---------------------------------------------------Links: Instagram Markus: https://www.instagram.com/markus_rudisch/
267. Folge 267: Vom Mountainbike Unfall zurück auf den Trail
01:00:06||Season 3, Ep. 267Maik Mersmann war leidenschaftlicher Mountainbiker und arbeitete viele Jahre im Forst. Nach einem schweren Sturz im Bikepark in Serfaus verändert sich sein Leben schlagartig. Er verletzt sich so schwer an der Brustwirbelsäule, dass er seitdem querschnittsgelähmt ist. Aufgeben ist für ihn jedoch keine Option. Heute fährt Maik wieder Mountainbike und entwickelt sein Adaptive Bike kontinuierlich selbst weiter. Vielen dürfte er außerdem durch seinen Instagram Kanal "Der aus dem Wald" bekannt sein.Was ist das Thema?Gemeinsam mit Host Nora spricht Maik offen über seinen Mountainbike Unfall, die ersten Tage im Krankenhaus, den langen Weg zurück in einen selbstständigen Alltag und darüber, wie er gelernt hat, sein neues Leben anzunehmen. Er erzählt, weshalb ihn gerade das Mountainbiken zurück in die Natur gebracht hat und warum sein erstes Adaptive Bike für ihn vor allem eines bedeutete: Freiheit.Außerdem geht es um die Technik hinter seinem selbst entwickelten Dreirad, die Herausforderungen auf Trails und in Bikeparks, Rennen für Adaptive Biker sowie um die Frage, wie inklusiv der Mountainbike Sport heute bereits ist und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt.Die Folge zeigt eindrucksvoll, dass Leidenschaft für den Sport nicht an körperlichen Grenzen endet. Stattdessen wird deutlich, wie Kreativität, Eigeninitiative und ein positives Umfeld dabei helfen können, neue Wege zu finden.Für wen ist die Folge interessant?Diese Episode richtet sich an alle Mountainbiker, Enduro und Bikepark Fahrer sowie an Menschen, die sich für Adaptive Bikes und inklusiven Sport interessieren. Gleichzeitig ist sie eine persönliche Geschichte über Resilienz, Motivation und den Umgang mit einem einschneidenden Schicksalsschlag. Wer wissen möchte, wie Maik heute wieder Sprünge fährt, eigene Fahrwerkslösungen entwickelt und weshalb ihm das Mountainbiken ein Stück Freiheit zurückgegeben hat, sollte diese Folge nicht verpassen.