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velo.fm - der Gravel & Mountainbike Podcast

Folge 268: Höher, schneller, Weiter? Warum Markus Rudisch ein Rennen in Führung Abbrach

Season 3, Ep. 268

Ultra Cycling steht für extreme Distanzen, wenig Schlaf, körperliche Grenzerfahrungen und außergewöhnliche Leistungen. Doch was passiert, wenn nicht der Körper das Problem ist, sondern der Kopf?

In Folge 268 spricht Andreas mit dem österreichischen Ultra Cyclisten Markus Rudisch über eine Seite des Sports, die zwischen Finisher Fotos, Bestzeiten und Podiumsplatzierungen nur selten sichtbar wird.

Markus ist 34 Jahre alt, arbeitet Vollzeit als IT Manager und betreibt seit rund vier Jahren ambitioniert Ultra Cycling. Mit Erfolgen beim Race Around Niederösterreich und weiteren Ultra Rennen entwickelte sich aus dem Hobby zunehmend ein zweiter Job. Neben einer 40 Stunden Arbeitswoche standen zuletzt bis zu 20 Trainingsstunden pro Woche auf dem Programm.

Aufstehen, arbeiten, trainieren, essen, schlafen.


Mit den Erfolgen stiegen die eigenen Erwartungen. Und obwohl Markus körperlich immer leistungsfähiger wurde, veränderte sich etwas anderes: Die Freude am Radfahren verschwand zunehmend. Selbst Zeit mit Familie und Freunden wurde gedanklich vom nächsten Training bestimmt.

Beim Race Across Austria kam schließlich der entscheidende Moment. Markus war körperlich stark, seine Leistungswerte stimmten und zeitweise lag er sogar in Führung. Trotzdem entschied er sich bewusst dazu, das Rennen abzubrechen.


Nicht weil sein Körper nicht mehr konnte.


Sondern weil er erkannte, dass ein erfolgreiches Finish vermutlich nur dazu geführt hätte, die Spirale aus Training, Leistungsdruck und immer höheren Erwartungen weiterzudrehen.

Markus spricht offen darüber, wie schwer diese Entscheidung war, warum er darin letztlich den einzigen sinnvollen Ausweg sah und weshalb er befürchtete, bei unverändertem Kurs auf einen Burnout zuzusteuern.


Gemeinsam sprechen Andreas und Markus darüber, wann Ehrgeiz zur Belastung wird, warum Erfolg nicht ausschließlich über Platzierungen definiert werden sollte und weshalb es manchmal mehr Stärke erfordert aufzuhören als weiterzufahren. Es geht um Leistungsdruck im Amateursport, fehlende echte Ruhetage, mentale Warnsignale, den Umgang mit vermeintlichem Scheitern und darum, wieder Freude an einem Sport zu finden, der ursprünglich einmal Ausgleich zum Alltag sein sollte.


Eine Folge über Ultra Cycling, mentale Gesundheit und die vielleicht wichtigste Frage im ambitionierten Sport:


Wie viel bin ich bereit für meine Ziele zu investieren und wann ist es genug?


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  • 269. Folge 269: Santina Malacarne - Eine Athletin, viele Disziplinen

    01:11:23||Season 3, Ep. 269
    Santina Malacarne macht Sport, seit sie denken kann. Aufgewachsen in den Schweizer Bergen, stand sie früh auf Skiern, bevor die Leichtathletik zum Mittelpunkt ihres Lebens wurde. Als 800 Meter Läuferin richtete sie Training, Ausbildung, Ernährung und Alltag auf den Leistungssport aus. Ihr Ziel waren die Olympischen Spiele. Doch Übertraining und gesundheitliche Probleme beendeten diesen Weg noch vor ihrem 20. Lebensjahr.Was folgte, war der erste große Neuanfang. Santina ging nach Australien, studierte Interaction Design, arbeitete im Social Media Bereich, surfte und fuhr Motorrad. Fünf Jahre später musste sie Australien aufgrund ihres Visums verlassen. Zurück in der Schweiz stand sie erneut vor der Frage, wie es weitergehen sollte.Was ist das Thema?Ein Besuch im Fahrradladen mit ihrem Vater brachte schließlich eine neue Richtung. Santina kaufte mit fast 30 ihr erstes Mountainbike und fand über den Radsport zurück zu dem, was ihr lange gefehlt hatte: sportliche Herausforderungen und Wettkämpfe. Heute fährt sie Mountainbike, E Mountainbike, Rennrad und Gravel und verbindet dabei ihre Vergangenheit im Leistungssport mit ihrer neuen Karriere auf dem Fahrrad.Mit Host Andreas spricht Santina über die Angst, nach dem Ende ihrer Laufkarriere wieder an einer Startlinie zu stehen, ihre ersten Radrennen und den Weg bis zu internationalen Wettkämpfen. Sie qualifizierte sich für die Gravel WM und belegte bei der E Mountainbike Cross Country WM in der Schweiz nach eigener Erinnerung Platz sieben.Inzwischen hat Santina ihren festen Job aufgegeben und konzentriert sich auf Sport und Content Creation. Damit verändert sich auch der Blick auf ihren Rennkalender. Startgelder, Reisen, Sponsoren, Training und Regeneration müssen zusammenpassen. Im Podcast erklärt sie, warum eine Qualifikation für eine Weltmeisterschaft nicht automatisch bedeutet, dass eine Teilnahme auch sportlich und wirtschaftlich sinnvoll ist.Für wen ist die Folge interessant?Für alle, die sich für Leistungssport, Gravel und Mountainbike interessieren und wissen möchten, wie unterschiedlich der Weg einer Athletin verlaufen kann. Santinas Geschichte handelt nicht von einer geradlinigen Karriere. Sie handelt davon, sportliche Ziele aufgeben zu müssen, neu anzufangen und schließlich wieder an einer Startlinie zu stehen.Themen der Folge:Leistungssport und ihre Vergangenheit als 800 Meter LäuferinDas Ende der Laufkarriere und der Verlust eines großen sportlichen ZielsFünf Jahre Australien und der ungeplante Neustart in der SchweizDer Einstieg ins Mountainbiken mit fast 30Die Angst vor Wettkämpfen und der Weg zurück an die StartlinieE Mountainbike, Uphill Challenges und die Bosch eMTB ChallengeDer Wechsel zu Rennrad und GravelGravel WM und Platz sieben bei der E Mountainbike Cross Country WMDas Leben zwischen Leistungssport, Content Creation und SponsorenNeue Ziele zwischen Gravelrennen, Mehrtagesformaten und persönlichen Challenges--------------------------------Links:Santinas Instagram: https://www.instagram.com/santina.malacarne/Foto Cover (E-MTB): https://www.instagram.com/bayercb
  • 9. velo.fm Gravelution Folge 9 | Ultracycling für Einsteiger: Unser How-to

    01:00:36||Season 1, Ep. 9
    Ultracycling für Einsteiger: So bereitest du dich auf deine erste Ultradistanz vor200 Kilometer sind geschafft – und jetzt? In Folge 9 des velo.fm Gravelution Podcasts gehen Andreas und Patrick den nächsten Schritt. Nach der Vorbereitung auf die erste 200-Kilometer-Tour dreht sich diesmal alles um Ultracycling und den Einstieg in die richtig langen Distanzen.Ab wann ist eine Tour eigentlich eine Ultradistanz? Welche Unterschiede gibt es zwischen einer selbst geplanten Ultra-Tour und einem organisierten Ultra-Race? Und vor allem: Wie bereitest du Körper, Kopf und Ausrüstung darauf vor, 500, 800 oder noch mehr Kilometer zurückzulegen?Patrick bringt dabei seine eigenen Erfahrungen ein – unter anderem vom Badlands in Südspanien mit rund 800 Kilometern und 16.000 Höhenmetern. Gemeinsam sprechen Andreas und Patrick darüber, warum bei solchen Distanzen nicht nur die körperliche Fitness entscheidet, sondern vor allem Pacing, mentale Stärke, Nachtfahrten, Schlafmanagement und eine funktionierende Strategie.Ein zentraler Punkt: Fahre am Anfang langsamer, als du eigentlich möchtest. Gerade im Race ist es verlockend, sich vom Tempo anderer Fahrer mitziehen zu lassen. Patrick erklärt, warum das auf langen Distanzen zum Problem werden kann, weshalb er beim Ultra eher die Leistung in Watt als die Herzfrequenz zur Steuerung empfiehlt und warum selbstorganisierte Ultradistanzen eine gute Vorbereitung auf das erste echte Race sein können.Außerdem geht es um einen Faktor, den man auf normalen Tagestouren kaum trainiert: die Nacht. Wie gehst du nach vielen Stunden im Sattel mit Müdigkeit um? Wann ist ein Powernap sinnvoll? Und warum solltest du Lampen, Akkus, Powerbanks und Navigation unbedingt unter realen Bedingungen testen, bevor du bei einem Ultra-Race am Start stehst?Auch die Vorbereitung auf organisierte Rennen spielt eine große Rolle. Patrick erklärt, warum du Regelwerk und Race-Handbuch genau kennen, Checkpoints beachten und die bereitgestellte Route vorab analysieren solltest. Denn eine falsch konfigurierte Routenneuberechnung am Fahrradcomputer kann im schlimmsten Fall dafür sorgen, dass du unbemerkt vom vorgeschriebenen Track abweichst.Dazu kommen die ganz praktischen Fragen: Wo bekommst du nachts Wasser und Essen? Welche Tankstellen haben geöffnet? Wo kannst du im Notfall schlafen? Welche Bahnhöfe eignen sich als Exit-Strategie? Und welche Defekte solltest du unterwegs selbst beheben können?Themen dieser Folge:Was Ultracycling ausmacht und wo die Ultradistanz beginntVom ersten 200er zum Ultra-RaceSelbstorganisierte Ultras vs. organisierte RennenPacing, Training und mentale VorbereitungNachtfahrten, Müdigkeit und SchlafmanagementNavigation, Beleuchtung und StromversorgungRegelwerke, Tracks und CheckpointsVerpflegung, Defekte und NotfallplanungAusrüstung für Hitze, Kälte und wechselnde BedingungenWarum eigene Ultratouren die perfekte Vorbereitung sindFazit: Deine erste Ultradistanz beginnt nicht erst an der Startlinie. Sie beginnt mit Training, einem realistischen Tempo, getesteter Ausrüstung und dem Wissen, wie du reagierst, wenn Müdigkeit, Dunkelheit oder ein Defekt deine Planung durcheinanderbringen. Und bevor du viel Geld und Vorbereitung in ein großes Ultra-Race investierst, kann eine selbst geplante Ultradistanz vor der eigenen Haustür der beste Einstieg sein.-------------------------------Links:►Die Podcast Folge als Video Podcast findet ihr hier: www.youtube.com/@PatrickZasada►Unser Blogartikel mit allen Infos aus dem Podcast zum nachlesen: https://www.zasada.cc/blog/ultracycling-fr-einsteiger►Ihr habt Fragen? Dann hinterlasst uns gerne eine Sprachnachticht: https://www.whatsapp.com/channel/0029VaeH0nVD8SDwzy9czZ3B►Bikepacking Tools: https://www.zasada.cc/tools (Packliste, Reifen Finder, Luftdruck etc)►Vier kostenlose Trainingspläne zum Testen erhalten: https://www.zasada.cc/trainingsplan►Weitere Trainingspläne: https://www.zasada.cc/training►Bikepacking Radreisen: https://www.tri-berg.de
  • 267. Folge 267: Vom Mountainbike Unfall zurück auf den Trail

    01:00:06||Season 3, Ep. 267
    Maik Mersmann war leidenschaftlicher Mountainbiker und arbeitete viele Jahre im Forst. Nach einem schweren Sturz im Bikepark in Serfaus verändert sich sein Leben schlagartig. Er verletzt sich so schwer an der Brustwirbelsäule, dass er seitdem querschnittsgelähmt ist. Aufgeben ist für ihn jedoch keine Option. Heute fährt Maik wieder Mountainbike und entwickelt sein Adaptive Bike kontinuierlich selbst weiter. Vielen dürfte er außerdem durch seinen Instagram Kanal "Der aus dem Wald" bekannt sein.Was ist das Thema?Gemeinsam mit Host Nora spricht Maik offen über seinen Mountainbike Unfall, die ersten Tage im Krankenhaus, den langen Weg zurück in einen selbstständigen Alltag und darüber, wie er gelernt hat, sein neues Leben anzunehmen. Er erzählt, weshalb ihn gerade das Mountainbiken zurück in die Natur gebracht hat und warum sein erstes Adaptive Bike für ihn vor allem eines bedeutete: Freiheit.Außerdem geht es um die Technik hinter seinem selbst entwickelten Dreirad, die Herausforderungen auf Trails und in Bikeparks, Rennen für Adaptive Biker sowie um die Frage, wie inklusiv der Mountainbike Sport heute bereits ist und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt.Die Folge zeigt eindrucksvoll, dass Leidenschaft für den Sport nicht an körperlichen Grenzen endet. Stattdessen wird deutlich, wie Kreativität, Eigeninitiative und ein positives Umfeld dabei helfen können, neue Wege zu finden.Für wen ist die Folge interessant?Diese Episode richtet sich an alle Mountainbiker, Enduro und Bikepark Fahrer sowie an Menschen, die sich für Adaptive Bikes und inklusiven Sport interessieren. Gleichzeitig ist sie eine persönliche Geschichte über Resilienz, Motivation und den Umgang mit einem einschneidenden Schicksalsschlag. Wer wissen möchte, wie Maik heute wieder Sprünge fährt, eigene Fahrwerkslösungen entwickelt und weshalb ihm das Mountainbiken ein Stück Freiheit zurückgegeben hat, sollte diese Folge nicht verpassen.
  • 266. Folge 266: IRONMAN Thun 2026 - Julian Marquardts Weg zum Triathlon

    01:15:30||Season 3, Ep. 266
    Julian Marquardt arbeitet im Showroom von Propain Bicycles in Vogt und begleitet dort täglich Menschen bei der Wahl ihres Traumrads. Sport begleitet ihn schon seit seiner Kindheit. Nach Fußball, Mountainbike und Krafttraining geriet sein Leben jedoch aus dem Gleichgewicht. Verletzungen, Corona und eine persönliche Krise führten dazu, dass der Sport immer weiter in den Hintergrund rückte. Erst ein einschneidender Moment brachte die Wende und wurde zum Ausgangspunkt einer außergewöhnlichen Reise.Was ist das Thema?Im Mittelpunkt dieser Folge steht Julians Weg zum Ironman Switzerland in Thun. Nach mehreren Verletzungen, einem Handbruch, einem Bänderriss und einer Operation entscheidet er sich, trotzdem an den Start zu gehen. Gemeinsam mit Propain entsteht daraus ein Projekt, das zeigen soll, dass ein Ironman nicht zwangsläufig auf einem klassischen Zeitfahrrad absolviert werden muss.Julian berichtet offen über seine Vorbereitung, die Verbindung von Vollzeitjob und Leistungssport, zwölf Trainingseinheiten pro Woche, Ernährung, mentale Rückschläge und den Moment, in dem aus einer persönlichen Krise neue Motivation entsteht.Natürlich sprechen Andreas und Christoph auch über das Propain Terrel, das speziell für den Wettkampf aufgebaut wurde, über 180 Kilometer Radfahren im Berner Oberland und über die letzten Kilometer eines Marathons, bei denen nicht mehr die Beine, sondern ausschließlich der Kopf entscheidet.Am Ende steht ein Zieleinlauf, der weit mehr bedeutet als eine Platzierung. Es ist der Abschluss einer Reise zurück zu sich selbst.Für wen ist die Folge interessant?Diese Episode richtet sich an alle, die Ausdauersport lieben oder selbst vor einer großen sportlichen Herausforderung stehen. Gleichzeitig ist sie für Menschen interessant, die erleben möchten, wie Sport helfen kann, persönliche Krisen zu überwinden und neue Perspektiven zu entwickeln.Eine Folge über Rückschläge, Disziplin, mentale Stärke und die Erkenntnis, dass der schwierigste Gegner häufig der eigene Kopf ist.-----------------------------------------------Links:Instagram Julian: https://www.instagram.com/juli_an_marquardt/Propain Terrel Gravelbike: https://www.propain-bikes.com/product/bikes/gravel/terrel-cf/
  • 8. velo.fm Gravelution Folge 8 | Endlich 200 Kilometer schaffen | Unser Guide für deine erste Langstrecke

    01:06:30||Season 1, Ep. 8
    200 Kilometer an einem Tag: Für viele Radfahrerinnen und Radfahrer ist diese Distanz eine magische Grenze. Doch wie gut muss die eigene Fitness wirklich sein? Welche Strecke eignet sich für den ersten Versuch? Und was hilft, wenn nach 120 Kilometern plötzlich Beine und Kopf nicht mehr mitspielen wollen?In Folge 8 des velo.fm Gravelution Podcasts erklären Andreas und Patrick, wie du deine erste 200-Kilometer-Tour realistisch planst und erfolgreich ins Ziel bringst.Der wichtigste Schritt beginnt bereits bei der Routenplanung. Für den ersten 200er empfehlen die beiden eine möglichst flache Strecke auf Asphalt oder gut befestigten Radwegen. Technische Gravelpassagen, zahlreiche Höhenmeter und unnötig schwierige Untergründe kosten Kraft und können aus einem ambitionierten Tagesziel schnell eine echte Belastungsprobe machen.Auch das Wetter spielt eine entscheidende Rolle. Besonders Gegenwind kann die benötigte Leistung und Fahrzeit erheblich erhöhen. Deshalb lohnt es sich, Windrichtung und Wetterentwicklung genau zu prüfen und den Termin notfalls zu verschieben. Das erste 200-Kilometer-Erlebnis sollte unter möglichst guten Bedingungen stattfinden.Patrick erklärt außerdem, wie ein strukturiertes Training mit Zone-2-Einheiten, Fatmax-Training, Intervallen und langen Ausfahrten die Ermüdungsresistenz verbessert. Andreas zeigt, dass sich die Distanz auch ohne komplizierten Trainingsplan erreichen lässt, wenn Umfang und Erfahrung schrittweise aufgebaut werden. Am Tag der Tour kommt es vor allem auf das richtige Tempo an. Wer zu schnell startet, verbraucht frühzeitig wichtige Energiereserven. Wer zu spät isst, riskiert einen Hungerast. Und wer sich ausschließlich auf die verbleibenden Kilometer konzentriert, macht die Herausforderung im Kopf größer als notwendig.Deshalb empfehlen Andreas und Patrick, die Tour in kleine Zwischenziele zu unterteilen: die ersten 50 Kilometer, die Halbzeit, der nächste Verpflegungsstopp oder die letzten 70 Kilometer bis zum Ziel. Auch mentale Tiefpunkte gehören dazu. Sie sind kein Zeichen dafür, dass die Tour gescheitert ist. Häufig verschwinden sie wieder, sobald neue Energie aufgenommen wurde oder der Körper seinen Rhythmus gefunden hat.Außerdem sprechen die beiden darüber, welches Werkzeug und welche Ausrüstung unterwegs wirklich notwendig sind, warum bewährtes Material wichtiger als ein neues Setup ist und weshalb ausreichend Schlaf und Regeneration zur Vorbereitung gehören.In dieser Folge erfährst du:wie du eine geeignete und möglichst flache Route planstwarum Wind oft entscheidender als Regen istwie du mit Zone-2- und Fatmax-Training deine Ausdauer verbesserstwelches Tempo sich für den ersten 200er eignetwie du Essen und Trinken während der Tour organisierstwelche Ausrüstung und welches Pannenset du mitnehmen solltestwarum kleine Zwischenziele mental helfenwie du körperliche und mentale Tiefpunkte überwindestwelche Fehler du vor und während der Tour vermeiden solltestMit dem passenden Training, einer durchdachten Strecke und einer realistischen Strategie sind 200 Kilometer kein unerreichbares Extremprojekt. Sie sind der nächste große Schritt auf dem Weg zu längeren Brevets, Bikepacking-Abenteuern und vielleicht sogar zum Ultracycling.-------------------------------Links:►Die Podcast Folge als Video Podcast findet ihr hier: www.youtube.com/@PatrickZasada►Unser Blogartikel mit allen Infos aus dem Podcast zum nachlesen: https://www.zasada.cc/blog/erste-200-km-fahrradtour►Ihr habt Fragen? Dann hinterlasst uns gerne eine Sprachnachticht: https://www.whatsapp.com/channel/0029VaeH0nVD8SDwzy9czZ3B►Bikepacking Tools: https://www.zasada.cc/tools (Packliste, Reifen Finder, Luftdruck etc)►Vier kostenlose Trainingspläne zum Testen erhalten: https://www.zasada.cc/trainingsplan►Weitere Trainingspläne: https://www.zasada.cc/training►Bikepacking Radreisen: https://www.tri-berg.de
  • 265. Folge 265: velo.fm Intern - Chris' & Noras Road to Recovery Special

    59:16||Season 3, Ep. 265
    In dieser Folge sprechen Nora und Chris offen über ihre eigenen gesundheitlichen Herausforderungen. Eigentlich sollten die Road to Recovery Episoden ausschließlich Noras Weg nach ihrer Kreuzband und Meniskus Operation begleiten. Doch während ihrer Reha wird auch Chris ausgebremst. Ein Nierenstein mit schweren Komplikationen führt zu mehreren Krankenhausaufenthalten und Operationen. Gemeinsam erzählen beide, wie unterschiedlich Heilungsprozesse verlaufen können und welche Auswirkungen Verletzungen und Krankheiten auf Alltag, Beruf und das Leben auf dem Fahrrad haben.Was ist das Thema?Vier Monate nach ihrer Kreuzband und Meniskus Operation zieht Nora ein ehrliches Zwischenfazit. Statt der erwarteten Fortschritte kommt ihre Reha über Wochen nahezu zum Stillstand. Erst ein MRT bringt Klarheit. Die Diagnose lautet Arthrofibrose, eine der häufigsten Komplikationen nach einer Kreuzband Operation. Nora berichtet, warum sie ihre Therapie umgestellt hat, welche Rolle Ernährung, Entzündungshemmung und Geduld spielen und weshalb bereits kleine Fortschritte wie eine vollständige Kurbelumdrehung auf dem Ergometer wieder Hoffnung geben.Parallel erzählt Chris von seinem Zusammenbruch während eines Bike Aufenthalts in Finale Ligure. Was zunächst wie Rückenschmerzen beginnt, entwickelt sich zu einer Notfallsituation. Die Ursache sind Nierensteine und ein Harnstau, der beide Nieren belastet. Es folgen Krankenhausaufenthalte in Italien und Deutschland, Operationen sowie Wochen mit Harnleiterschienen und erheblichen Einschränkungen im Alltag. Auch bei ihm bleibt die Frage, ob weitere Eingriffe notwendig werden.Gemeinsam sprechen beide darüber, wie schwer es fällt, Geduld zu lernen, wenn Bewegung zum Lebensmittelpunkt gehört. Sie erzählen, warum Schmerz für jeden Menschen unterschiedlich ist, weshalb Dankbarkeit für alltägliche Dinge plötzlich eine neue Bedeutung bekommt und warum auch mentale Rückschläge Teil jeder Rehabilitation sind. Gleichzeitig erklären sie, weshalb es in den vergangenen Wochen ruhiger bei velo.fm geworden ist und weshalb Andreas viele Aufgaben allein übernommen hat. Trotz aller Herausforderungen richtet sich der Blick klar nach vorne. Beide arbeiten daran, wieder auf das Fahrrad zurückzukehren und neue Projekte umzusetzen.Für wen ist die Folge interessant?Diese Episode richtet sich an alle, die selbst eine Verletzung oder längere Reha durchlaufen, Angehörige begleiten oder verstehen möchten, welche körperlichen und mentalen Herausforderungen hinter einer langen Genesung stehen. Gleichzeitig ist die Folge für alle interessant, die velo.fm regelmäßig hören und erfahren möchten, weshalb es zuletzt etwas ruhiger geworden ist und wie es für Nora, Chris und das gesamte Team weitergeht.
  • velo.fm Sonder Folge | Interview mit Michal Prokop | Bike Festival Riva 2026 (in Englisch)

    25:28|
    DISCLAIMER: Auch diese Folge vom Bike Festival ist auf Englisch aufgenommen worden! Michal Prokop zählt zu den erfolgreichsten Mountainbike und BMX Athleten Europas. Der Tscheche begann bereits im Alter von sechs Jahren mit BMX, nahm 2008 an den Olympischen Spielen in Peking teil und gewann drei Weltmeistertitel im Four Cross sowie mehrere Gesamtwertungen des UCI World Cups. Nach dem Ende der Four Cross Ära wechselte er erfolgreich in den Enduro Sport und ist heute als Markenbotschafter, Produktentwickler, Berater und Veranstalter der Blinduro Rennserie aktiv. Was ist das Thema?In dieser englischsprachigen Sonderfolge, aufgenommen auf dem Bike Festival in Riva del Garda, sprechen Andreas und Christoph mit Michal Prokop über eine außergewöhnliche Karriere, die nahezu jede wichtige Gravity Disziplin des Radsports umfasst. Ausgehend von seinen Anfängen im BMX erzählt Prokop, wie aus einem Hobby eine Profikarriere wurde und weshalb er früh erkannte, dass sich Leistung und Leidenschaft verbinden lassen.Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Entwicklung des Four Cross Sports. Prokop beschreibt die goldenen Jahre der Disziplin, die Konkurrenz mit Fahrern wie Brian Lopes, Greg Minnaar oder Jared Graves und erklärt, warum die Entscheidung der UCI zum Ende des Weltcups letztlich auch seine Karriere veränderte.Anschließend geht es um den Wechsel in den Enduro Sport. Michal schildert offen, wie groß die körperliche und mentale Umstellung vom explosiven Sprintsport hin zu mehrstündigen Renntagen war. Er spricht über neues Training, Verletzungen, die Unterstützung seiner Sponsoren und darüber, weshalb er den richtigen Zeitpunkt für den Wechsel erwischt hat.Zum Abschluss blickt Prokop auf die heutige Bikeszene. Er erklärt seine Arbeit als Berater und Markenbotschafter, spricht über die Zukunft des E Mountainbike Rennsports und stellt sein eigenes Veranstaltungsformat Blinduro vor. Dort starten die Teilnehmer ohne Streckenbesichtigung und müssen sich vollständig auf ihre Fahrtechnik verlassen.Für wen ist die Folge interessant?Diese Episode richtet sich an alle, die sich für die Geschichte des Mountainbike Sports interessieren und verstehen möchten, wie sich BMX, Four Cross und Enduro über die vergangenen Jahrzehnte entwickelt haben. Gleichzeitig bietet sie Einblicke in die Karriere eines Athleten, der sich immer wieder auf neue Disziplinen eingelassen hat und bis heute die internationale Bikeszene mitgestaltet.
  • 264. Folge 264: Gravel Ground 2026 - Alle Infos zur Veranstaltung vom 11-13 September an der Zeche Ewald

    55:57||Season 3, Ep. 264
    In der velo.fm Podcast Episode 264 sprechen Andreas und Nora mit Linda vom Delius Klasing Verlag sowie Heike vom Radrevier Ruhr. Gemeinsam organisieren sie den Gravel Ground 2026 und geben einen Einblick in die Entwicklung des Events, die Zusammenarbeit hinter den Kulissen und die Ideen, mit denen die Veranstaltung in ihre zweite Auflage geht.Was ist das Thema?Nach einer erfolgreichen Premiere kehrt der Gravel Ground vom 11. bis 13. September 2026 an die Zeche Ewald in Herten zurück. Im Podcast geht es darum, welche Erfahrungen aus dem ersten Jahr in die neue Ausgabe eingeflossen sind und welche Neuerungen Besucher erwarten.Linda und Heike sprechen über die Herausforderungen, in einem schwierigen Marktumfeld Aussteller und Partner für eine Fahrradveranstaltung zu gewinnen, warum der persönliche Austausch zwischen Marken und Community weiterhin unverzichtbar ist und weshalb das Ruhrgebiet ideale Voraussetzungen für ein Gravel Event bietet. Gleichzeitig erfahrt ihr, welche Rolle das Radrevier Ruhr dabei spielt, die Region als Reiseziel für Radfahrer sichtbar zu machen.Neben der Expo mit zahlreichen Marken stehen wieder geführte Touren durch das Ruhrgebiet, der Scary Shotta, neue Formate wie der Legend of the Halde sowie ein erweitertes Familienprogramm auf dem Plan. Außerdem verraten die beiden, welche Ideen hinter der Weiterentwicklung des Events stecken und warum lokale Partner, regionale Unternehmen und das besondere Flair der Industriekultur künftig noch stärker in den Mittelpunkt rücken sollen.Für wen ist die Folge interessant?Diese Episode richtet sich an alle Gravel Fahrerinnen und Fahrer, die den Gravel Ground besuchen möchten oder das Event bisher noch nicht kennen.Wer auf der Suche nach neuen Gravel Strecken, Community Touren oder einem abwechslungsreichen Fahrradfestival mit Testmöglichkeiten, Vorträgen und Rahmenprogramm ist, erhält in dieser Folge einen umfassenden Ausblick auf den Gravel Ground 2026 und die Menschen, die das Event möglich machen.------------------------------------------------Links:Gravel Ground: https://www.radrevier.ruhr/mountainbike-gravel-und-rennrad/gravel/gravel-ground/Gravel Ground Programm: https://event.delius-klasing.de/gravel-ground/programm/Gravel Ground Instagram: https://www.instagram.com/gravel.ground