Share

cover art for Sprung in Tod

Mensch Mahler | Die Podcast Kolumne

Sprung in Tod

Season 2, Ep. 229

230606PC Selbsttötung als letzter Ausweg

Mensch Mahler am 06. Juni 2023


Diese Nachricht vor 20 Jahren hat mich erschüttert. Jürgen Möllemann war offensichtlich mit voller Absicht in den Tod gesprungen. Da es in meiner engeren Verwandtschaft einige FallschirmspringerInnen gibt, habe ich mich mit diesem Thema intensiv beschäftigt. Wenn der Hauptschirm während der Flugphase ein Problem bekommt, zieht der Springer, die Springerin einen Griff, und der Hauptschirm wird abgesprengt. Mit einem zweiten Griff zieht er dann die Reserve. Sollte nichts davon stattfinden, weil z.B. die Springerin ohnmächtig geworden ist, löst ein Computer, der Cypres, in einer Höhe von 500 Metern über dem Boden die Reserve automatisch aus.

Beim Einsteigen in das Flugzeug wird von einem Kollegen geprüft, ob der Cypres eingeschaltet ist. 

Jürgen Möllemann entging dieser Kontrolle, weil er den Check verlassen hat, um ein Glas Wasser zu trinken.

Er hat den Hauptschirm geöffnet, abgesprengt und ist mit ausgeschaltetem Cypres in den sicheren Tod gesprungen. 

Dem  Abgeordneten Jürgen W. Möllemann wurden diverse Schmiergeldaffären und Anderes vorgeworfen.

Eine Kurzschlusshandlung war es wohl nicht. Eine Viertelstunde, nachdem die Immunität von Möllemann aufgehoben wurde, stieg er in den Flieger. Mit ausgeschaltetem Cypres.

Allen Menschen, die sich selbst gefährdet sehen, aus dem Leben scheiden zu wollen, empfehle ich dringend, die Telefonseelsorge anzurufen. 0800 1110 111 Telefonseelsorge 0800 1110 111

 





 


More episodes

View all episodes

  • 321. Alles was kreucht und fleucht

    02:21
    Es wird immer schlimmer – ich kann keine Tiere töten! Natürlich nicht, werden Sie denken, aber ich meine die ganz Kleinen. Will mir die Haare waschen, doch es sitzt eine kleine Spinne in der Badewanne. Muss ich die erstmal umständlich rausbugsieren. Oder die Obstfliege in der Spüle, die mich hindert, einfach das Wasser anzumachen. Fliegen, Wespen und Bienen wird, wenn sie an der Fensterscheibe entlangkrabbeln, ein transparenter Becher übergestülpt, Pappe drunter und raus auf den Balkon. Wenn ich Pech habe, fliegen sie gleich wieder rein. Eine spektakuläre orange haarige Raupe auf dem Bürgersteig hat mich letztens einige Minuten gekostet. Rollte sich sofort zusammen, als ich sie mithilfe eines welken Blattes in Sicherheit bringen wollte. Hat dann aber geklappt. Selbst Mücken schlag ich nicht mehr tot - wie selbstverständlich das früher war! Auf dem Balkon stehen schon 2 Wasserschalen für Vögel und Insekten, für die mit einem Stein drin, damit sie nicht ertrinken. Warum diese Liebe zu jedem auch noch so kleinen Geschöpf so groß geworden ist, kann ich gar nicht genau sagen. Hintergrund vielleicht die alarmierenden Berichte über das Insektensterben. Eine Studie aus dem Jahr 2017 hatte bereits einen dramatischen Rückgang der durchschnittlichen Luftinsekten um 76 % dokumentiert, sogar bis zu 82 % im Hochsommer und das in nur 27 Jahren. Weitere Studien bestätigen dies. Der BUND nennt auf seiner Website 7 wichtige Gründe für das Insektensterben: u.a. Verarmung der Landschaft, Agrargifte, Überdüngung, Intensive Forstwirtschaft und tödliches Licht. Am Ende kommt etwas, bei dem Balkon- und Gartenbesitzer einen Hebel in der Hand haben: Naturfeindliche Privatgärten! So wie die Landwirte schon reagieren und mehr Vielfalt oder Blühstreifen gedeihen lassen, so können wir Hobbygärtner hier was tun: insektenfreundliche Pflanzen auswählen, scheinbares Unkraut auch mal stehen lassen und keine ganzjährige Dauerbeleuchtung installieren.
  • 320. Geht doch rüber!

    02:11
    Mit dem Regio ganz entspannt vom Wannsee nach Bad Belzig - das haben mein Mann und ich letztes Wochenende gemacht und die Stadt sofort ins Herz geschlossen. Historische Altstadt, viel Natur drum herum, freundliche Leute morgens beim Bäcker, eine imposante Burg und natürlich die Steintherme. Wir beiden geborenen West-Berliner waren noch nie zuvor da und dachten einfach nur: wie schön ist es hier und wie zufrieden wirken die Menschen. Warum erzähle ich das? Weil morgen der Tag der Einheit ist. 33 Jahre nach der Wiedervereinigung wurde auch wieder Bilanz gezogen. Staatsminister Carsten Schneider, der sogenannte ‚Ostbeauftragte‘ hat letztens den Bericht zur Deutschen Einheit vorgestellt. Danach wurden strukturelle Differenzen zwischen Ost- und West-Deutschland zwar abgebaut oder sind mittlerweile verschwunden. Die Renten und der Mindestlohn sind z.B. inzwischen angeglichen. Dennoch gibt‘s aber weiterhin Unterschiede bei Gehältern oder auch Erbschaften. Schneider ist aber für einen differenzierten Blick: Den Osten an sich gebe es nicht mehr, sondern er sei vielfältig, sagt er. Größte Herausforderung sei in vielen Regionen die demografische Entwicklung: Zwischen 1991 und 2021 wanderten rund vier Millionen Ostdeutsche in das frühere Bundesgebiet ab, meist junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 29 Jahren. «Eine ganze Generation ist damit praktisch weg», sagt Schneider. Hinzu kommt - man höre und staune - eine geringere Zuwanderung aus dem Ausland in den Osten. Eine gesellschaftliche Aufgabe wäre also eine gesteuerte Zuwanderung und eine Rückwanderung nach Ostdeutschland, damit Regionen dort wieder aufblühen können. Vielleicht ja nach Bad Belzig, Das hieß übrigens früher nur Belzig und war der geographische Mittelpunkt der DDR. Das nur am Rande. Wo und wie auch immer, ich wünsche Ihnen einen schönen Feiertag!
  • 319. Förderprogramm für Solaranlagen und E-Autos heiß begehrt

    01:58
    Es galt in den Monaten Juni, Juli und August 22, das 9-Euro-Ticket mit dem wir alle Busse und Bahnen im Nah- und Regionalverkehr nutzen konnten. Spektakulär billig und groß nachgefragt: 52 Millionen Mal wurde das 9-Euro-Ticket verkauft. Ja, manche Regionalbahnen, z.B. hier von Berlin zur Ostsee waren hoffnungslos überfüllt, aber insgesamt war es ein voller Erfolg – hat vielen Leuten Lust aufs Fahren mit der Bahn gemacht. Auch der Nachfolger, das Deutsch-landticket für 49,-€, läuft wie geschmiert. Und Mitte der Woche erreichte uns eine schlechte Nachricht, die eigentlich eine gute ist: die KfW, die Kreditanstalt für Wiederaufbau, hat das Förderprogramm für Solaranlagen und E-Autos nach nur einem Tag gestoppt – wegen der überwältigenden Nachfrage. Bis zu 10.200 Euro staatliche Förderung konnten Elektroauto-Besitzer beantragen, wenn sie ihr Auto mit Solarstrom laden. Sich also eine entsprechende Lade-Station gleich mit installieren. Ging alles online. Und der Ansturm war enorm: „Insgesamt wurden rund 33.000 Anträge bewilligt – trotz zwischen-zeitlicher technischer Verzögerungen“, teilte die KfW in der Nacht zum Mittwoch mit. Wegen der hohen Nachfrage war der Fördertopf also schon nach einem Tag leer. Wenn man bedenkt, dass die Antragsteller das ja nicht komplett geschenkt bekommen und da einiges auch an Aufwand auf sie zukommt, finde ich 33.000 bewilligte Anträge in so kurzer Zeit eine wirklich gute Nachricht. Übrigens hier bei Radio Paradiso verschenken wir ja gerade Balkonkraftwerke und wie ist die Nachfrage? Na riesig!
  • 318. Schwedischer Wein, bayrische Erdnüsse und Brandenburger Oliven

    02:18
    Erinnern Sie sich an Jimmy Carter? Der Erdnussfarmer, der 1977 Präsident der Vereinigten Staaten wurde - ein sympathischer Mann, inzwischen 98 Jahre alt. An ihn musste ich letztens denken, als ich auf einem Foto die Hände eines bayrischen Erdnussbauern sah, voller frisch geernteter Nüsse. Ja, Sie haben richtig gehört. In Niederbayern konnten im Zuge eines Klimawandel-Projektes jetzt erstmals Erdnüsse geerntet werden. Reichlich. Auberginen, rote Paprika und Chilischo-ten gibt’s schon eine Weile hier aus Brandenburg. Manches aber aus Gewächshäusern. Wohlschmeckend sollen auch die 6 Weinsorten sein, die Felix Ahrberg in Schweden anbaut und inzwischen in viele Teile der Welt verkauft. Schönes Bild, wenn der strohblonde Mann da vor seinen Wein-Reben steht. Es ist bitter und interessant zugleich: während im Süden Europas Bauern und Winzer wegen der Dürre um ihre Ernten fürchten oder schon aufgeben mussten, gibt es auch Klimawandel-Profiteure. Überall ist Wandel. Deutschland steuert auf ein Klima wie Norditalien zu, sagte Ernst Rauch, Klimaexperte des Rückversicherers Munich Re vor einiger Zeit dem Tagesspiegel. Und empfiehlt letztlich Brandenburger Bauern Olivenbäume zu pflanzen. Vielerorts wird mit trockentoleranten Pflanzen experimentiert, neben Erdnüssen auch mit Sesam oder Mungbohnen. Die Klima- und die Vegetationszonen rücken allgemein von Süden nach Norden vor. Doch nicht jeder muss exotische Pflanzen anbauen. Die Brüder Ryll in Teltow-Fläming bewirtschaften 500 Hektar Ackerfläche und setzen seit Jahren auf Artenvielfalt: Ölpflanzen wie Senf, Raps, Sonnenblu-men und Hanf, aber auch Gerste, Weizen, Roggen, Zuckerrüben und Mais sind auf ihren Feldern. Macht viel Arbeit, hilft aber der Ver-sandung ihrer Böden entgegenzuwirken. Was mir auffällt, Landwirte werden inzwischen fast zu Wissenschaftlern. Mögen sie gute Ernten einfahren mit ihren neuen Ideen!
  • 317. Die Kirschen in Nachbars Garten

    02:00
    Es ist z.Zt. ein Vergnügen, durch Kleingartenanlagen zu schlendern –-unzählige Blumen blühen dort noch oder wieder in kräftigen Farben. Und Äpfel, Birnen und späte Pflaumen sind auch noch zu finden. Wenn nun ein Obstbaum nah am Gartenzaun steht und die Früchte erreichbar sind, könnte man ja einfach zugreifen. Nein, stopp! darf man nicht. Solange das Obst am Baum hängt, gehört es dem Eigentümer. Runtergefallene Früchte dürfen Sie aber aufsammeln. Und es lohnt sich den Blick zu weiten aufs ganze Stadtgebiet: „Berlin besitzt mehr als 2000 Fruchtbäume, doch da niemand sie erntet, verkommen die Früchte ungenutzt“, erklärt die Organisation Mundraub. Die zeigt seit einigen Jahren wo man ganz legal Brombeeren, Äpfel, Quitten, Birnen, Walnüsse oder Haselnüsse ernten kann. Dazu gibt es sogar ein hübsch formuliertes Gesetz: Früchte, Kräuter und Pilze dürfen Sie „an Stellen, die keinem Betretungsverbot unterliegen, in geringen Maßen für den persönlichen Bedarf pfleglich entnehmen und sich aneignen.“ Also nicht an Ästen reißen und zu viel mitnehmen. Manche Bezirke oder auch große Wohnanlagen unterstützen das Ziel der ‚essbaren Stadt‘, indem sie ganz gezielt Sträucher und Bäume mit essbaren Früchten pflanzen. Und - das ist Ihnen vielleicht auch schon mal aufgefallen: viele Alleen in Brandenburg sind mit Obstbäumen bepflanzt. Hintergrund ist eine uralte Tradition aus dem 18. Jahrhundert und die Bäume sind eben noch da. Ob Sie nun also auf die Karte von www.mundraub.org schauen oder einfach so losziehen, viel Spaß beim Finden, Ernten und Apfelmus kochen oder Quittengelee – mal probiert?
  • 316. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre…

    01:54
    Es war im Juli, wir kamen gerade aus dem Urlaub zurück, 2 Wochen ohne WLAN, ohne Fernseher, sogar ohne Radio, da hören wir von einer Umfrage, die mich gleich wieder aufregte: ‚Welche Partei ist schuld am starken Abschneiden der AfD?‘ Was ist das bitte für eine unsinnige Frage? Die häufigste Antwort hieß natürlich inmitten des Streits ums sogenannte Heizungsgesetz ‚Die Grünen‘. Aha, die sind also schuld am Erfolg der AfD. Selbst wenn es teilweise stimmen würde, was haben wir von dieser Information? Letztens wurden die Bürger gefragt, ob das Sommerwetter Folge des Klimawandels sei oder einfach normale Wetterschwankungen. Ist das eine Meinung? Vergangene Woche erschreckte dann die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung: Jede zwölfte Person in Deutschland hat ein rechtsextremes Weltbild. Und was für suggestive Aussagen wurden hier zur Wahl gestellt: „Unser Land gleicht inzwischen mehr einer Diktatur als einer Demokratie“, es gäbe „wertvolles und unwertes Leben“ oder „Politiker und andere Führungspersönlichkeiten sind nur Marionetten der dahinterstehenden Mächte“. Ja, da stimmen erschreckend viele zu, aber muss man solche Aussagen überhaupt vorschlagen? Wirkt es nicht so, als sei dies eine akzeptierte mögliche Meinung? Bringt man Leute nicht dadurch überhaupt auf solche Ideen? Bei der Befragung und dann natürlich bei der Berichterstattung darüber. Grundsätzlich finde ich es gut und wichtig in einer Demokratie, nach Meinungen und Wahlentscheidungen zu fragen und Stimmungsbilder zu erheben. Aber es nimmt langsam überhand!
  • 315. Kindliche Freuden

    01:18
    Seit vielen Jahren fahre ich nur Fahrrad und mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln. Täglich S-Bahn, oft U-Bahn, aber nur sehr selten mit dem Bus. Wenn aber doch, kann ich ein paar Stationen vor meiner eigentlichen nicht mehr in Ruhe lesen oder auf mein Handy starren. Denn es packt mich der Ehrgeiz, die Erste zu sein, die auf den Halteknopf drückt. Sobald die neue Station angesagt und angezeigt ist, zack drücke ich und das rote Stopsignal leuchtet - mein Verdienst! Gelingt mir übrigens nur selten, aber wenn: kindliche Freude! Ebenso, wenn ich 2 Cent finde oder gar 20 – würde ich immer aufheben, geht gar nicht anders. Und etwas praktischer noch: die Sockenschublade ausräumen, alle Exemplare ausbreiten und doch überraschenderweise viele passende Paare finden, die lange nicht vereint waren. ‚Socken-Memory‘ nennen wir das. Haben Sie auch solche kleinen kindlichen Freuden? Bewahren Sie dies, auch wenn Sie dabei dann immer nur nach innen lächeln!
  • 314. Der Mann im Mittelpunkt der Medizin

    01:54
    Vor Jahren schon hatte es mir ein Freund erzählt, der Apotheker ist: Wir Frauen wurden und werden bei manchen Erkrankungen falsch behandelt und die Medikamente sind oft zu hoch dosiert! Im Mittelpunkt der medizinischen Versorgung stand nämlich jahrzehntelang der Mann, noch dazu ein mittelalter Durchschnittsmann. Neue Medikamente wurden ewig lange nur an Männern getestet, Dosierungen ebenfalls, denn Frauen könnten ja schwanger sein oder ihre Hormone die Wirkung beeinflussen. Da hat inzwischen ein Umdenken stattgefunden, aber es lohnt sich, einen Blick auf das Thema zu werfen: Wussten Sie, dass die Leber der Frau anders arbeitet, als die des Mannes? Hat mit der Menge und Zusammensetzung der dort tätigen Enzyme zu tun. Dass Frauen bei einem Herzinfarkt ganz andere Symptome haben können als Männer? Statt des stechenden Schmerzes seitlich in der Brust etwa Schwäche, Übelkeit, Bauch- oder Rückenschmerzen. Auf bestimmte blutdrucksenkende Mittel, die ACE-Hemmer, reagieren Frauen viel häufiger mit einem lästigen Reizhusten, ist mir selbst so ergangen. Hätte ich gerne vorher gewusst und das nicht 3 Monate aushalten müssen. Tatsächlich gibt es noch mehr signifikante Unterschiede bei Männern und Frauen, die relevant sind, wenn es um medizinische Behandlung geht. Wir Frauen haben auch u.a. durch unsere Hormone gesundheitliche Vorteile – so ist ja nicht! Dies alles wird nun seit einiger Zeit besser berücksichtigt und erforscht. Nennt sich Gendermedizin, u.a. in Wien und hier in Berlin gibt es ein Institut für Geschlechterforschung in der Medizin an der Charité – find ich gut und sinnvoll!
  • 313. Danke für diesen guten Morgen

    01:56
    ‚Danke für diesen guten Morgen, Danke für jeden neuen Tag. Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag..‘ Sie kennen das Lied sicher, mich begleitet es schon seit Kindheitstagen, damals erschien es mir ein wenig altmodisch und bemüht. 1961 hat es Martin Gotthard Schneider für einen Wettbewerb für neue Kirchenlieder komponiert und den damit gewonnen. Zu Recht würde ich heute sagen. Denn so einfach es gemacht ist, steckt doch so viel Wahrheit und Weisheit drin. ‚Danke‘ sagen wir darin ja auch für die Freunde, die Arbeitsstelle - haben wir als Schüler immer drüber gelacht - danke für jedes kleine Glück, auch manche Traurigkeit. Und sogar Danke, wenn auch „dem größten Feinde ich verzeihen kann“. Längst ist allgemein bekannt, dass Dankbarkeit ein Schlüssel zum Glück ist. Wer dankbar sein kann für alles was da ist und was gut ist, erträgt das, was nicht gut ist, leichter. Coaches und Psychologen empfehlen schon immer Glückstagebücher - sich abends bewusst machen, was an dem Tag gut war. Wir können es also trainieren. Heute am 21. September ist Welttag der Dankbarkeit. Interessanterweise wurde der 1977 durch die Meditationsgruppe der Vereinten Nationen initiiert. Ursprünglich um den Menschen zu danken, die sich im Sinne der UN für die globale Gemeinschaft eingesetzt haben. Ob es Zufall ist, dass die UN-Vollversammlung gerade in dieser Woche in New York tagt? Wie auch immer, der ‚Welttag der Dankbarkeit‘ ist nicht banal, mehr Demut und Dankbarkeit tun uns einzeln gut - jeden Tag - und würden der Weltgemeinschaft guttun.