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Mensch Mahler | Die Podcast Kolumne

20 Jahre, 200 Jahre, 450 Jahre schwimmt Plastik im Meer

Season 4, Ep. 1024

Man muss sich auch mal korrigieren: vor einiger Zeit hatte ich mich hier an dieser Stelle über die Plastikdeckel aufgeregt, die an der Flasche bleiben. Hatte dabei vor allem die Milch im Blick, die beim Eingießen manchmal kleckert. Aber ich habe meine Meinung zu diesem Thema geändert! Seit Anfang Juli 2024 ist der Deckel, der fest mit der Flasche verbunden ist, Pflicht. Schon vorher hatten ja viele Unternehmen ihre Getränke nach und nach umgerüstet. Dahinter steht eine EU-Verordnung, mit der der Plastikmüll in der Umwelt reduziert werden soll. Und jetzt muss ich den Blick etwas weiten: raus aus meiner Küche in die Welt. Denn natürlich geht es hier auch um Softdrinks, die unterwegs konsumiert werden. Und das ist alles nicht unerheblich: Plastikdeckel gehören einer Studie zufolge zu den am häufigsten gefundenen Kunststoffabfällen an Stränden der EU. Insgesamt sind die Dimensionen einfach nur erschütternd: mehr als 10 Millionen Tonnen Plastikabfälle landen jedes Jahr in den Ozeanen. Und bleiben dort ewig: Eine Plastiktüte braucht laut Angaben des NABU 20 Jahre, bis sie zerfällt, eine Getränkedose 200 Jahre, eine Plastikflasche sogar 450 Jahre und deren Deckel eben auch. Werden von Seevögeln mit Nahrung verwechselt und Fische haben den Bauch voller Mikroplastik. Riesige Müllstrudel treiben in den Meeren. Der bekannteste im Nordpazifik ist schon so groß wie Mitteleuropa. Also ist alles richtig, was Plastik verbannt. ‚Tropfen auf den heißen Stein‘ oder ‚Kleinvieh macht auch Mist‘. Letzteres würde ich sagen - jeder Schritt zählt. Ich ärgere mich jedenfalls nicht mehr über den dranbleibenden Deckel.

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  • 915. Eltern werden ist nicht schwer!

    02:17||Season 5, Ep. 915
    260915PC Langsam fahren – Schule hat begonnen Mensch Mahler am 15.09.2026Gestern haben auch die Bundesländer Bayern und Baden- Württemberg das neue Schuljahr gestartet. Mit den bekannten Problemen: Ungleichheit in den Bildungschancen, LehrerInnenmangel und und und. Diese Probleme sind bekannt und von uns „Endverbrauchern“ auch nicht zu lösen. Was wir können als Erziehungsberechtigte: Unseren Erziehungsauftrag ernst nehmen und nicht alles an Schule, Kirche, Vereine abschieben. Kinder stören die Wellnessbalance von Einzelnen und Paaren. Ich denke, das sollte man sich überlegen, bevor man Kinder in die Welt setzt. Und dann dritte mit der Betreuung und Pflege der Kleinen betreut: die Kita ab dem ersten Lebensjahr, die Schule, die Vereine. Ich höre manche Eltern sagen: Ich bin der beste Freund/die beste Freundin meines Kindes. Falsch. Freundinnen und Freunde haben sie viele, Eltern nur einmal. Also: Das ist eine Lebensaufgabe und kein Zeitvertreib. Ich kenne Singles und Paare, die sich bewusst gegen Kinder entscheiden, weil sie die Aufgabe und die Verantwortung nicht übernehmen wollen. Ich finde es konsequent, wenn sie dann auch keine Familie gründen, sondern für sich weiterleben.Und: ich meine fast, Eltern werden muss man lernen. Für alles braucht man einen Führerschein oder einen Befähigungsnachweis. Und ja: die Kleinen bleiben nicht immer putzig und süß. Sie werden größer, sie machen Probleme und nicht selten sind die Erziehungsbeauftragten selbst das Problem.Also: So sehr wir vom Staat erwarten, dass er seinen Teil der Betreuung und Bildung übernimmt – das entbindet uns nicht davon, auch unseren Beitrag zu leisten. Ja, der Alltag und die Urlaube sind anstrengender. Ja, es gibt viele Sorgen und Probleme. Aber ich kann als 4-facher Vater, 14facher Großvater und bisher einmaliger Orgroßvater zeugnishaft bekennen: Kinder, Enkel und Urenkel sind ein großes Glück und machen das Leben reicher. Wenn man sich bewusst dafür entschieden hat. Ein gutes neues Schuljahr wünsche ich den Kindern – und den Erziehungsberechtigten. Die Lehrkräfte und Betreuungspersonen ausdrücklich miteingeschlossen.
  • 914. Fußball - die schönste Nebensache der Welt

    05:23||Season 5, Ep. 914
    260914PC Die schönste Nebensache der Welt Mensch Mahler am 14.09.2026Nach der WM ist es ruhig geworden in Fußball-Deutschland. Ein bisschen verhaltener Jubel, als Kloppo sich erweichen ließ, jetzt den Job als National-Depp mit über 80 Millionen Besserwissern zu übernehmen. Dann startete die Bundesliga, der DFB-Pokal und die Champions-League. Und plötzlich wird wieder interessant. Gestern der erste Trainerrauswurf und jede Menge Überraschungen. Bayern ist nicht Tabellenführer, weil ausgerechnet Aufsteiger Schalke den erfolgsverwöhnten Münchnern ein Bein gestellt hat. Vorne mit dabei der zweite Aufsteiger Elversberg, ein Dorfverein aus dem Saarland.Und unten: der HSC mit Null Punkten und die Fohlen aus Gladbach noch weiter unten wegen dem Torverhältnis. An der Tabellenspitze: Freiburg, gut, die konnte man auf dem Zettel haben und Augsburg, eine faustdicke Überraschung.In der Champions-League läuft es aus deutscher Sicht ganz gut: Bayern, Dortmund und Stuttgart souverän weiter, aber die roten Bullen aus Leipzig gingen in Como baden.Also: es ist turbulent. Und das macht die Sache spannend. Kein Durchmarsch der Bayern, Außenseiter an der Spitze.Mein VfB Stuttgart – im Pokal und der Champions-League ordentlich gestartet – hat in der Bundesliga vorgestern gegen Hoffenheim auch gepatzt. Ich bin bekennender Choleriker. Während eines Spiels kann ich ausrasten. Aber hinterher kann ich locker sagen: Es ist doch nur Fußball. Die schönste Nebensache der Welt. Und trotzdem gröle ich die Hymne von Wolle Kriwanek lauthals mit: Stuttgart kommt!         
  • 913. Gebet

    02:07||Season 5, Ep. 913
    260913PC Gott, wenn es Dich gibt, höre uns, wenn du kannst … Mensch Mahler am 13.09.2026Wir rufen zu dir, Gott, weil wir uns eben doch sorgen,ja, manchmal sogar verzweifeln:für die schlimmen Folgen der Klimakatastrophe,in diesen Monaten vor allem in Mittelamerika,wo die Familien zu Tausenden buchstäblich ums Überleben kämpfen:lass du, Gott, ihnen Hilfe zukommen,damit die Kinder nicht längerfür das gemeinsame Familieneinkommen arbeiten müssen,sondern wieder zur Schule gehen,spielen können und die Welt erobern.Rette deine Menschen dort und weltweit angesichts der furchtbaren Dürren,die nicht nur Schicksal, sondern menschengemacht sind. Wir rufen zu dir, Gott, weil wir uns eben doch sorgen,ja, manchmal sogar verzweifeln:Was das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt am letzten Sonntagmit uns und mit der Zukunft Deutschlands und Europas anstellt,ist noch nicht ausgemacht,aber befreie du uns einstweilen aus der alles lähmenden Angst,damit wir uns einmischen und allen, die ein gemeinsames Lebenin Gerechtigkeit und Vielfalt angreifen und einschränken wollen,deine uneingeschränkte Liebe entgegenhalten,durch die wieder Vertrauen wachsen kann unter den Menschen,so wie du Vertrauen in uns setzt, jeden Morgen neu. Wir rufen zu dir, Gott, weil wir uns eben doch sorgen,ja, manchmal sogar verzweifeln:Sei du bei uns in unseren eigenen Sorgen -um unsere Familien, unsere Partner und Kinder,ja um unsere eigene Zukunft;mache diese Gemeinde zu einem Ort,an dem wir gegenseitiges Vertrauen leben und erfahren können,Vertrauen, das ansteckend wirkt und unter dessen Schirm wir zusammenfinden,zum Wohl der Stadt und dem Land, dort, wo wir zusammen leben.Wir bitten dich im Namen Jesu, der dir vertraut hat bis zum Ende. Amen  
  • 912. Pisa 2026

    03:58||Season 5, Ep. 912
    260912PC Der schiefe Turm von PisaMensch Mahler am 12.09.2026Bildung – eines der großen Thema bei der Wahl in Sachsen-Anhalt. Futter für die Rechtsextremen. Sie wollen es besser machen – allerdings genau andersherum als es vernunftbegabte Menschen machen würden. Die AfD würde Kinder mit Migrationshintergrund noch stärker diskriminieren als bisher. Das Deutsche Kinderhilfswerk hingegen fordert angesichts der jüngst veröffentlichten PISA-Ergebnisse 2026 Bund, Länder, Kommunen und Schulen auf, einen wesentlich stärkeren Fokus auf die Bildungsgerechtigkeit in Deutschland zu legen. "In Deutschland hängen Bildungs- und Teilhabechancen weiterhin in erschreckend hohem Maße von der sozialen Herkunft ab. Das ist seit vielen Jahren bekannt, ohne dass wirksam entgegengesteuert wird. Diese Benachteiligung von Kindern aus Familien, die von Armut betroffen sind, widerspricht dem Recht jedes Kindes auf diskriminierungsfreien Zugang zu Bildung und auf bestmögliche Entwicklung. Kein Bildungssystem kann langfristig erfolgreich sein, ohne Chancengerechtigkeit sicherzustellen. Bildung ist der Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe und für den chancengerechten Zugang zu einer angemessenen beruflichen Entwicklung. Deshalb braucht es jetzt entschlossenes politisches Handeln von Bund, Ländern und Kommunen", betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes."Dafür müssen sowohl finanzielle Ressourcen mobilisiert, der Lehrkräftemangel effektiv angegangen als auch Schule und Schulunterricht selbst verändert werden. Dazu zählt beispielsweise die Vermittlung von Kinderrechten, die in Schulen zu einem Leitgedanken gemacht werden sollten, und die ins Leitbild jeder Schule gehören. Die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern ist hier eine wesentliche Komponente, die leider in zu vielen Schulen nicht in den Blick genommen wird. Denn die gelingende Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und die damit verbundene Erfahrung von Selbstwirksamkeit bilden die Grundlage dafür, herausfordernde Situationen zu bewältigen und ein schulisches Miteinander zu gestalten, das die Lernmotivation stärkt", so Hofmann weiter."Erfolgreiche PISA-Länder stellen nicht nur hohe Erwartungen an Schülerinnen und Schüler und konzentrieren sich auf guten Unterricht, sondern investieren ihre Ressourcen im Rahmen langfristiger und kohärenter Strategien vor allem in Kinder und Schulen mit schwierigen Rahmenbedingungen. Davon können und müssen wir lernen. Dazu sollte aber auch mehr Wert auf die Persönlichkeitsbildung von Schülerinnen und Schülern gelegt werden, beispielsweise mittels Politik- oder Ethikunterricht. Gut gemacht, kann der dazu beitragen, Benachteiligungen zu kompensieren", sagt Holger Hofmann."Ein chancengerechtes Bildungssystem ist auch die Grundlage für die Verwirklichung der Kinderrechte und für eine demokratische und soziale Gesellschaft. Das beginnt nicht erst in der Schule, sondern bereits bei der frühkindlichen Bildung. Zukunftschancen können nur entstehen, wenn alle Kinder gefördert werden, statt soziale Ungleichheiten zu verstärken. Dafür braucht es auch im Zuge des Ganztagsausbaus massive Investitionen in Gebäude, Ausstattung und multiprofessionelle Teams. Zudem sind außerschulische Bildung und Offene Kinder- und Jugendarbeit unverzichtbar, um Teilhabe zu ermöglichen, soziale Benachteiligung auszugleichen und demokratische Kompetenzen zu stärken. Auch diese brauchen gute Rahmenbedingungen, eine Beteiligung in den kommunalen Bildungslandschaften auf Augenhöhe und gezielt und mehr finanzielle Mittel", so Hofmann abschließend. Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Außer dem einen: Bundeskanzler Friedrich Merz hat versprochen, große Anstrengungen zu unternehmen, dass es in der Bildungspolitik vorangeht. Man darf gespannt sein. 
  • 911. Only Time

    06:30||Season 5, Ep. 911
    260911PC Only TimeMensch Mahler am 11.09.2026Es gibt Momente, die vergisst man nicht. Es gibt Songs, die bleiben für immer im Ohr und sie sind untrennbar mit diesem Moment verknüpft. Hook Only Time 9. September 2001. 15:00 Uhr. Ich bin auf einer Gremiensitzung in Hannover. Ein Kollege hat sein Wohnmobil auf dem Parkplatz stehen. Sein 12jähriger Sohn schaut Fernsehen, bis die Sitzung vorbei ist. Er kommt ins Sitzungszimmer gestürmt, ohne anzuklopfen. Er schreit: „Schnell, schnell, macht den Fernseher an“ – ein wahnsinnig guter Science Ficton! Flugzeuge krachen in Wolkenkratzer!“ Wir schalten ein. Und glauben wirklich, Hollywood hat ein Meisterwerk abgeliefert. Das zweite Flugzeug nähert sich den Twin Towers in Lower Manhattan. Und explodiert in einem Feuerball in einem der Türme. Hool Only Time Wir brechen die Sitzung ab. Ich steige in ein Taxi, das mich zum Hauptbahnhof bringt. Der Fahrer, ein Palästinenser, weint. „Wenn sie wüssten, was das für mein Volk und die ganze Welt bedeutet, was eben passiert ist. Die Welt wird nie mehr so sein, wie wir sie gekannt haben. Auf dem Bahnsteig zwei Ingenieure im blauen Anzug. Unverkennbar und unüberhörbar schwäbische Bosch-Mitarbeiter. „Ha des muscht erscht emol bringe! So es Präzision! Die Denger zom treffa – ond glei zweimol!“ Eine Art Übersprungshandlung, denke ich mir und beteilige mich auf der Heimfahrt nach Stuttgart an keinem einzigen der aufgeregten Gespräche im ICE Hook Only Time Die Welt hat sich verändert. Kein Stein blieb auf dem anderen. Der Krieg gegen den Terror begann. En Krieg der westlichen Welt inclusive Israel gegen die arabischen Staaten. Ein Krieg der Christen gegen die Muslime. Heute, 25 Jahre später, eskaliert er immer noch und immer weiter. Heute ist ein Tag der Trauer. Nicht nur für die Opfer von Nine-Eleven, sondern für die ganze Welt. Enya: Only Time 
  • 911. Die Welt ist nicht mehr die selbe

    06:30||Season 5, Ep. 911
    260911PC Only TimeMensch Mahler am 11.09.2026Es gibt Momente, die vergisst man nicht. Es gibt Songs, die bleiben für immer im Ohr und sie sind untrennbar mit diesem Moment verknüpft. Hook Only Time 9. September 2001. 15:00 Uhr. Ich bin auf einer Gremiensitzung in Hannover. Ein Kollege hat sein Wohnmobil auf dem Parkplatz stehen. Sein 12jähriger Sohn schaut Fernsehen, bis die Sitzung vorbei ist. Er kommt ins Sitzungszimmer gestürmt, ohne anzuklopfen. Er schreit: „Schnell, schnell, macht den Fernseher an“ – ein wahnsinnig guter Science Ficton! Flugzeuge krachen in Wolkenkratzer!“ Wir schalten ein. Und glauben wirklich, Hollywood hat ein Meisterwerk abgeliefert. Das zweite Flugzeug nähert sich den Twin Towers in Lower Manhattan. Und kracht mit einem Feuerball hinein. Hool Only Time Wir brechen die Sitzung ab. Ich steige in ein Taxi, das mich zum Hauptbahnhof bringt. Der Fahrer, ein Palästinenser, weint. „Wenn sie wüssten, was das für mein Volk und die ganze Welt bedeutet, was eben passiert ist. Die Welt wird nie mehr so sein, wie wir sie gekannt haben. Auf dem Bahnsteig zwei Ingenieure im blauen Anzug. Unverkennbar und unüberhörbar schwäbische Bosch-Mitarbeiter. „Ha des muscht erscht emol bringe! So es Präzision! Die Denger zom treffa – ond glei zweimol!“ Eine Art Übersprungshandlung, denke ich mir und beteilige mich auf der Heimfahrt nach Stuttgart an keinem einzigen der aufgeregten Gespräche im ICE Hook Only Time Die Welt hat sich verändert. Kein Stein blieb auf dem anderen. Der Krieg gegen den Terror begann. En Krieg der westlichen Welt inclusive Israel gegen die arabischen Staaten. Ein Krieg der Christen gegen die Muslime. Heute, 25 Jahre später, eskaliert er immer noch und immer weiter. Heute ist ein Tag der Trauer. Nicht nur für die Opfer von Nine-Eleven, sondern für die ganze Welt Enya: Only Time 
  • No Muslims please!

    02:33|
    260910PC Darf ein Muslim an der Gedenkfeier für 9-11 teilnehmen?Mensch Mahler am 10.09.2026Familien von Opfern der Terroranschläge vom 11. September 2001 fordern, dass New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani nicht an der zentralen Gedenkveranstaltung zum 25. Jahrestag der Anschläge am Ground Zero teilnehmen darf. Sie werfen dem Politiker laut einem Bericht der »New York Post« vor, sich in der Vergangenheit nicht ausreichend von Terrorismus distanziert und Personen unterstützt zu haben, die die Anschläge verharmlost hätten.Giovanni Galante, dessen Ehefrau Grace Catherine Galante im Alter von 29 Jahren bei den Angriffen von al-Qaida getötet wurde, gehört zu den Initiatoren einer Petition gegen eine Teilnahme Mamdanis. Innerhalb kurzer Zeit sammelte die Initiative nach eigenen Angaben mehr als 1100 Unterschriften, darunter von mindestens 300 Angehörigen von 9/11-Opfern.»Dieser Tag ist für uns heilig«, sagte Galante gegenüber der Zeitung. Die Gedenkveranstaltung sei weder politisch noch eine Plattform für Menschen mit bestimmten Ansichten. Mamdanis Anwesenheit wäre »zutiefst verletzend und unangemessen – wie ein unerwünschter Gast bei einer sehr persönlichen Zeremonie«.Die Organisatoren der Petition hoffen, genügend Unterstützung zu erhalten, um die Stadtverwaltung und die Verantwortlichen des gemeinnützigen »9/11 Memorial & Museum« davon zu überzeugen, Mamdani von der Zeremonie am früheren Standort der Zwillingstürme in Lower Manhattan fernzuhalten.In der Petition werden zahlreiche Vorwürfe gegen den seit Januar amtierenden Bürgermeister aufgeführt. Kritisiert wird unter anderem, dass Mamdani sich geweigert habe, den Slogan »Globalize the Intifada« eindeutig zu verurteilen. Gegner der Parole sehen darin einen Aufruf zu Gewalt gegen Juden.Die Unterzeichner verweisen außerdem auf frühere Kontakte Mamdanis zu Personen, die sie als extremistisch einstufen. Dazu zählen etwa seine Verbindung zu Imam Siraj Wahhaj während des Bürgermeisterwahlkampfs sowie seine Unterstützung bestimmter politischer Kandidaten mit umstrittenen Aussagen zu den Anschlägen vom 11. September.Auch Mamdanis Ernennung von Ramzi Kassem zum Rechtsberater der Stadt wird in der Petition kritisiert. Kassem habe in der Vergangenheit juristische Vertretungen für Personen übernommen, die von den Initiatoren als Unterstützer oder Sympathisanten islamistischer Extremisten bezeichnet werden. 
  • Video killed the Radio Star

    05:14|
    260909PC Video killed the Radio Star  Mensch Mahler am 09.09.2026Ich hab dich '52 im Radio gehört habe wachgelegen, weil ich unbedingt deine Sendung hören wollte wenn ich auch jung war, das hat dich nicht davon abgehalten, durchzukommen Hook1952 war ich noch gar nicht auf der Welt. Ich bin 1953 geboren. Aber: Ich habe die ganze Entwicklung durch. Von Magnetbändern bis zu Streaming. Ich bin 16 Jahre im Medienrat der Landesanstalt gesessen. Wir haben uns die Köpfe heiß geredet über DAB und Internetradio. Ich habe gesagt: UKW wird niemals sterben. Das heißt: Handgemachtes Radio. Beim Chinesen muss ich mich unter 300 Gerichten entscheiden. Warum um alles in der Welt sollte ich mir mein eigenes Nachrichten- und Musikprogramm zusammenstellen lassen? Ich freu mich immer noch über gutes, handgemachtes Radio. Und mache es bis heute auch selbst. 46 Jahre bin ich jetzt schon dabei ….  Hook  Jetzt stehe ich wieder mal vor der Wahl: Meine Tonbandmaschine, meine Compact-Musikcassetten, meine CDs und LPs, meine VHS Bänder, meine DVDs nehmen Unmengen von Platz weg. Das meiste schaue ich heute über Streamingdienste, die meiste Musik höre ich über Apple Music. Und doch: Ich lese richtige Bücher, ich höre UKW und lege Vinyl auf, spule meine Magnetbänder vor und zurück. Vielleicht bin ich ein ewig gestriges Reptil. Aber: so langsam werden LPs und Bänder wieder Kult. Vielleicht bin ich ja auch ein Trendsetter ….   
  • Cem Özdemir und Hendrik Wüst

    02:40|