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Never Mind – Psychologie in 15 Minuten

Ein Drittel aller Trennungen nach dem Sommerurlaub: Wie kommt's?

Ep. 174
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Der Sommerurlaub soll eigentlich Nähe bringen: endlich Zeit füreinander, weniger Alltag, mehr Leichtigkeit. Doch gerade nach dem Urlaub trennen sich viele unglückliche Paare. Warum passiert das ausgerechnet dann, wenn eigentlich alles schöner werden sollte?


In dieser Folge geht es darum, warum Urlaub Beziehungen nicht zerstört, sondern sichtbar macht, was im Alltag oft überdeckt wird. Wenn Routinen, Termine und Ablenkung wegfallen, entsteht mehr Nähe, und damit manchmal auch mehr Reibung. Unterschiedliche Bedürfnisse, alte Konflikte und unausgesprochene Enttäuschungen werden plötzlich spürbarer.


Es geht darum, warum Urlaub für Paare wie ein Vergrößerungsglas wirken kann, wieso hohe Erwartungen an diese Zeit schnell problematisch werden und wann Streit im Urlaub eher ein Warnsignal als Zufall ist. Eine Folge über Zwangsnähe, Beziehungsmuster und die Frage, was sichtbar wird, wenn der Alltag wegfällt.


Mit dieser Folge verabschieden wir uns in die Sommerpause. Ab Mitte September sind wir mit neuen Folgen wieder da!

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  • 179. Emotionale Intelligenz: Gute Führung oder geschickte Manipulation?

    13:33||Ep. 179
    Eine gute Führungskraft merkt, wenn jemand unsicher, überfordert oder frustriert ist, und kann darauf eingehen. Dieselbe Fähigkeit lässt sich theoretisch allerdings auch anders nutzen: Wer sehr gut versteht, was andere fühlen, weiß möglicherweise auch ziemlich genau, wie er sie beeinflussen kann.In dieser Folge geht es um die Frage, ob emotionale Intelligenz automatisch gute Führung bedeutet. Oder ob sie erstmal nur eine Fähigkeit ist, die unterschiedlichen Zielen dienen kann. Wann wird Menschenkenntnis zur Manipulation? Und woran merkt man, ob eine Führungskraft Emotionen nutzt, um Menschen besser zu verstehen – oder um ihren Widerstand geschickter zu umgehen?Studien:Miao, Humphrey & Qian (2018): A cross-cultural meta-analysis of how leader emotional intelligence influences subordinate task performance and organizational citizenship behaviorCôté et al. (2011): The Jekyll and Hyde of Emotional IntelligenceKilduff, Chiaburu & Menges (2010): Strategic use of emotional intelligence in organizational settings: Exploring the dark sideMiao et al. (2019): The relationship between emotional intelligence and the dark triad personality traits: A meta-analytic reviewTürkoğlu (2026): Emotional manipulation and selective competencies: the predictive role of emotional intelligence and Machiavellianism subdimensions among higher education administrators
  • 178. Will ich das wirklich oder geht's mir um Anerkennung?

    12:12||Ep. 178
    Manche Ziele verfolgen wir jahrelang: die nächste Beförderung, den perfekten Körper, die eigene Firma. Aber wollen wir wirklich das Leben, das dahinterliegt? Oder vor allem das Gefühl, erfolgreich, bewundert oder endlich „gut genug“ zu sein?In dieser Folge geht es darum, warum Anerkennung ein starker Motivator sein kann, wann ein Ziel zum Selbstwertprojekt wird – und warum selbst großer Erfolg manchmal erstaunlich wenig verändert. Wie erkennt man, ob ein Ziel wirklich zu den eigenen Interessen und Werten passt? Und würde man es auch noch wollen, wenn niemand davon erfahren würde?Quellen:Sheldon & Elliot (1999), Journal of Personality and Social PsychologyCrocker et al. (2003), Journal of Personality and Social PsychologyCrocker & Park (2004), Psychological BulletinNiemiec, Ryan & Deci (2009), Journal of Research in Personality
  • 177. Dauerprobleme in der Beziehung: Lösen oder akzeptieren?

    15:01||Ep. 177
    Ihr streitet über Ordnung, Geld, Pünktlichkeit, Nähe oder das Handy – und eigentlich kennt ihr die Diskussion längst auswendig. Denn ihr habt sie schon oft genau so führt. Trotzdem taucht sie immer wieder auf. Bedeutet das, dass ihr das Problem einfach noch nicht richtig gelöst habt? Oder gibt es Konflikte in Beziehungen, die sich gar nicht endgültig lösen lassen?In dieser Folge von „Never Mind – Psychologie in 15 Minuten“ spricht Fanny darüber, warum viele Paarkonflikte auf ziemlich stabilen Unterschieden in Persönlichkeit und Bedürfnissen beruhen, wie man lösbare von dauerhaften Problemen unterscheiden kann – und warum akzeptieren nicht bedeutet, alles einfach hinzunehmen.Quellen und weiterführende Literatur:ElitePartner-Studie 2026: Belastungsproben und Krisen in BeziehungenForschung von John Gottman zu lösbaren und dauerhaften Beziehungskonflikten („solvable“ vs. „perpetual problems“)
  • 176. Liebe, Geld und Börse: Warum wir oft falsch investieren

    01:24:20||Ep. 176
    Wenn ihr euch für die Psychologie des Investierens interessiert, dann ist diese Episode genau das Richtige für euch.In einer gemeinsamen Folge von „Never Mind – Psychologie in 15 Minuten“ und dem Börsen-Podcast „Alles auf Aktien“ geht es um die Psychologie der Börse. Neben AAA-Moderatorin Lea Oetjen ist Psychologieprofessorin Johanna Peetz von der Carleton University in Ottawa dabei. Sie erforscht, wie Menschen finanzielle Ziele verfolgen und wie Paare über Geld sprechen, streiten und gemeinsam planen. Die Psychologin erklärt, warum gute Sparvorsätze noch keine guten Finanzpläne ergeben, worüber Paare bei Geldkonflikten wirklich streiten und welche Regeln helfen, bevor Angst, Euphorie oder Beziehungsmacht das Depot übernehmen. Fanny spricht darüber wie Verlustaversion, FOMO, Selbstüberschätzung und die Sunk-Cost-Falle unsere Anlageentscheidungen beeinflussen.Außerdem geht es um die Fragen wie: Warum verkaufen wir Aktien, die gut laufen, häufig zu früh – und halten ausgerechnet an den Verlierern besonders lange fest?Weshalb fühlt sich ein Investment immer sicherer an, je mehr Menschen davon überzeugt sind?Was passiert, wenn in einer Beziehung einer Sicherheit sucht und der andere Rendite?Schützen Börsenwissen und Selbstkenntnis vor irrationalen Entscheidungen?Sind gemeinsame Depots besser für die Beziehung?Löst ein Sparplan tatsächlich unsere wichtigsten psychologischen Anlageprobleme?Und wenn ihr euch für Money Psychology grundsätzlich interessiert, hört auch auch in diese Never Mind-Folgen rein:Money Psychology: Woher deine Beziehung zu Geld kommtMoney Psychology: 3 typische Mindsets und wie ihr sie ändertMoney Psychology: Warum Geld in Beziehungen oft zum Problem wirdMoney Psychology: als Paar eine Finanzkultur aufbauenHinweis: Die Folgen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung dar.
  • 175. Dein Job ruiniert unsere Beziehung! Wer muss zurückstecken?

    26:01||Ep. 175
    Der Job wird immer wichtiger, die Tage immer länger, die gemeinsame Zeit rarer. Und irgendwann sagt einer: So möchte ich keine Beziehung führen. Aber wer muss sich jetzt bewegen? Derjenige, der viel arbeitet? Oder der Partner, der mehr gemeinsame Zeit und Aufmerksamkeit einfordert? Zum ersten Mal ist in dieser Folge Berni Mayer mit dabei, Coach und ab jetzt immer mal wieder Co-Host bei Never Mind. Gemeinsam schauen wir auf ein Dilemma, bei dem beide Seiten ziemlich gute Argumente haben. Wir sprechen darüber, wann beruflicher Stress wirklich zum Beziehungsproblem wird, warum es einen Unterschied macht, ob die Belastung nur eine Phase oder ein Lebensmodell ist, wie viel Ambition eine Partnerschaft aushalten muss und wer den Preis für dieses Lebensmodell zahlt. Ausgangspunkt ist eine aktuelle ElitePartner-Erhebung: Knapp ein Drittel der Befragten hat in der eigenen Beziehung bereits starke berufliche Überlastung erlebt. Viele empfinden sie als sehr belastend, vergleichsweise wenige Beziehungen stehen aber allein deswegen vor dem Aus. Also: Wie viel darf ich meinem Partner für meine Karriere zumuten? Und wann wird aus meiner persönlichen Entscheidung eine gemeinsame?Quelle: ElitePartner-Studie 2026: Belastungsproben und Krisen in Beziehungen
  • 173. Beziehungen: Wie viel Narzissmus ist normal?

    14:11||Ep. 173
    Wie viel Narzissmus ist einer Beziehung normal, und wann wird es schwierig? Narzissmus klingt für viele Menschen schnell nach Diagnose, Warnsignal oder toxischer Beziehung. Dabei ist Narzissmus zunächst eine ganz normale Persönlichkeitseigenschaft, die jeder Mensch in unterschiedlicher Ausprägung hat. Wir alle wollen gesehen werden, wichtig sein und Anerkennung bekommen.In dieser Folge geht es darum, wie viel Selbstbewusstsein in Beziehungen gesund ist; und wann eine hohe narzisstische Ausprägung in Beziehungen schwierig werden. Ihr erfahrt, warum Narzissmus am Anfang einer Partnerschaft oft charmant und anziehend wirken kann, später aber jede Kritik als Kränkung erlebt wird und woran man merkt, dass in einer Beziehung wenig echte Gegenseitigkeit entsteht.Außerdem schauen wir auf die Forschung von Mitja Back und seine Kollegen: ihr Modell von Bewunderung und Rivalität, also einer Seite, die glänzen und bewundert werden will, und einer, die abwertet, angreift oder sich zurückzieht, wenn das eigene Selbstbild bedroht ist.Mehr zum Narcisistic Admiration and Rivalry Questionnaire erfahrt ihr hier: https://idw-online.de/de/news?print=1&id=550669Die genauen Fragen aus dem Fragebogen könnt ihr hier auf englisch einsehen: https://www.persoc.net/persoc/uploads/Toolbox/NARQ_English.pdf und hier auf deutsch: https://www.persoc.net/persoc/uploads/Toolbox/NARQ_German.pdfUnd hier noch einmal sechs Warnzeichen, die auf hohen Narzissmus beim Partner/der Partnerin hinweisen, wenn es ein deutliches Muster dabei gibt.Die Gespräche drehen sich oft um ihn/sie.Selbst kleine Kritik führt zu Kränkung und wird beantwortet mit Gegenangriff oder Rückzug.Der/die andere übernimmt nur sehr selten die Verantwrtung für Dinge in der Beziehung, die schieflaufen.Eure Gefühle werden von Partner eher kleingemacht oder gar nicht anerkannt.Es wird viel Zuneigung sprachlich ausgedrückt, es fehlt aber der passende Gegenpart im Handeln.Ihr werdet immer vorsichtiger im Umgang mit dem Partner.
  • 172. Sieht man Menschen ihre Persönlichkeit an?

    18:05||Ep. 172
    Wir alle haben schon erlebt, dass wir einen Menschen innerhalb weniger Sekunden sympathisch, unsympathisch, kompetent oder vertrauenswürdig finden. Aber wie viel Wahrheit steckt eigentlich in diesem ersten Eindruck?In dieser Folge schauen wir auf die spannende Frage, ob man Menschen ihre Persönlichkeit tatsächlich ansehen kann. Ihr erfahrt, was die Forschung darüber herausgefunden hat, warum wir manche Eigenschaften überraschend gut erkennen können und welche Rolle dabei die Big Five der Persönlichkeit spielen.Außerdem geht es darum, nach welchen zwei Eigenschaften unser Gehirn bei einer ersten Begegnung als allererstes sucht, warum manche Urteile erstaunlich treffsicher sind und weshalb wir trotzdem vorsichtig sein sollten, wenn wir glauben, einen Menschen sofort durchschaut zu haben.Eine Folge über Persönlichkeit, Intuition und die Frage, wie viel wir über andere Menschen wissen können, bevor wir sie wirklich kennenlernen.
  • 171. BONUSFOLGE: Wo beginnt und endet gesundes Selbstbewusstsein?

    33:31||Ep. 171
    In dieser Bonus-Episode war Fanny wieder Gast im Podcast "FettUcation" mit Serdar Deniz, der dort seine Abnehmreise dokumentiert.Serdar beschäftigt gerade die Frage: Wo beginnt eigentlich gesundes Selbstbewusstsein und wo kippt es in etwas, das ihn klein macht oder sogar ungesund wird?Auslöser ist ein Satz, den jemand zu ihm gesagt hat und der bei ihm hängen geblieben ist: dass drei Jahre für 21 Kilo Gewichtsabnahme ja ganz schön lang sei. So etwas trifft ihn, sagt Serdar, weil es innerlich auf seine eigene Ungeduld und Unzufriedenheit mit dem eigenen Fortschritt trifft.Wir sprechen darüber, warum Akzeptanz nicht Resignation bedeutet, sondern die Voraussetzung für Veränderung ist. Und die Grenze zum Ungesunden wird da sichtbar, wo das eigene Ziel – hier also das Abnehmen – so groß wird, dass andere darunter leiden: Familie, Freunde, der Alltag. Am Ende geht es um einen Punkt, der Serdar überrascht hat: Vielleicht ist langsames Abnehmen nicht „schlecht“, sondern sogar besser. Weil ein Zeichen dafür, dass er sich eine Routine gebaut hat, die wirklich bleibt. Egal, was sich sonst in seinem Leben so tut.