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Lagebericht – der Immobilienpodcast
#242 Ein Haus zu Weihnachten? Der Generationenvertrag
Ep. 242
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Weihnachten – Zeit für Familie, Frieden und... Finanzdebatten? Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren die neue Realität am Immobilienmarkt: Ohne sechsstelligen Eigenkapitalbetrag bleibt der Traum vom Eigentum meist unerfüllt. Wie können Familien in Zeiten explodierender Preise und restriktiver Kreditvergabe trotzdem gemeinsam Lösungen finden? Von geteilten Grundstücken bis Grundschuld-Tricks und der unbequemen Wahrheit, dass der Erbfall oft zu spät kommt. Muss die Familie jetzt enger zusammenrücken, damit Wohneigentum möglich bleibt?
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250. #250 Neuer Energieausweis: Klimaretter oder Bürokratieirrsinn?
40:41||Ep. 250Mit der EU-Gebäuderichtlinie und dem neuen europäischen Energieausweis steht der deutsche Immobilienmarkt vor massiven Veränderungen. Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren, was Eigentümer, Käufer und Mieter ab Mai 2024 erwartet: Von neuen Energieeffizienzklassen (A-G), relativen Bewertungsmaßstäben und CO2-Bilanzierung über die geplante zentrale Immobiliendatenbank bis hin zur Kritik an wachsender Bürokratie und mangelnder Harmonisierung mit anderen Gesetzen wie dem Energie-Sharing-Gesetz. Auch die Auswirkungen auf Sanierungspflichten, Förderlandschaft und die Zukunft des Immobilienmarktes werden kritisch beleuchtet. Wird die neue Richtlinie echten Klimaschutz bringen, oder bleibt sie ein Flickenteppich aus Vorschriften?
249. #249 Bezahlbarer Wohnraum: Was Städte tun können
30:02||Ep. 249In deutschen Städten fehlt bezahlbarer Wohnraum – hohe Grundstückspreise und knappe Kassen verschärfen das Problem. In dieser Folge analysieren Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach, welche Möglichkeiten Kommunen haben, um günstige Mietwohnungen zu schaffen. Im Fokus stehen innovative Modelle wie städtischer Grundstücksbesitz, Erbpacht und kompakte Grundrisse, Kooperationen mit lokalen Banken und die Vermeidung von Spekulation. Die Hosts beleuchten, warum echte Bezahlbarkeit meist nur möglich ist, wenn Städte Grundstücke behalten und langfristig planen. Was sind die Chancen und Grenzen dieser Ansätze? Und wie sieht nachhaltige Stadtentwicklung für bezahlbaren Wohnraum wirklich aus?
248. #248 Eigentumsquote: Warum bleibt Deutschland das Schlusslicht?
39:07||Ep. 248In dieser Folge dreht sich alles um die Eigentumsquote in Deutschland: Mit nur etwa 45 % liegt die Bundesrepublik weit unter dem EU-Durchschnitt von rund 70 % und bleibt damit europaweit Schlusslicht beim Immobilienbesitz. Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren die Gründe, vom fehlenden Eigenkapital und Förderpolitik über steuerliche Anreize für Kapitalanleger bis zu den unterschiedlichen regionalen Entwicklungen. Besonders in Großstädten wie Berlin (nur 16 % Eigentumsquote) und Hamburg sind hohe Bodenpreise, Industrialisierung und der Einfluss externer Investoren ausschlaggebend für sinkenden Immobilienbesitz. Auf dem Land hingegen fördern Tradition, geringere Grundstückskosten und familiäre Strukturen den Eigentumserwerb. Die Hosts nehmen auch internationale Vergleiche vor (u.a. Kroatien, Schweiz, Rumänien) und diskutieren Modelle der Bodenpreisregulierung sowie das Spannungsfeld zwischen systemrelevanten Berufen und Wohnortnähe. Am Ende steht die zugespitzte Frage: Ist eine höhere Eigentumsquote in Deutschland überhaupt realistisch – oder bleibt das Land ein „Mieterland“?
247. #247 Immobilienregister: Wo bleibt Deutschlands zentrale Datenbank?
33:58||Ep. 247Deutschland hat kein zentrales Immobilienregister – und das sorgt für Probleme bei Immobilienbewertung, Transparenz und Digitalisierung. Die Suche nach Vergleichswerten für Immobilien ist mühsam: Wer Eigentum bewerten will, stößt auf regionale Papierarchive, dezentrale Gutachterausschüsse und mangelhafte Datensätze. Während Länder wie die Schweiz mit 170 erfassten Kriterien, klaren Zugriffsrechten und einer zentralen Immobiliendatenbank für Transparenz und Effizienz sorgen, bleibt Deutschland im föderalen Flickenteppich stecken. Die Folge: Ineffiziente Prozesse, mangelnde Transparenz bei Immobilienpreisen und ein Digitalisierungsthema, das den internationalen Anschluss kostet. Kann ein zentrales Immobilienregister die Lösung für Bewertung, Energiepolitik und soziale Gerechtigkeit sein – oder bleibt Deutschland weiter im Papierkeller stecken?
246. #246 Wohnungssuche mit KI: Braucht es noch Immobilienportale?
40:18||Ep. 246KI Wohnungssuche: Hoffnung für Millionen? 43 % der Suchenden starten 2026 mit Künstlicher Intelligenz in den Immobilienmarkt. Chatbots, Large Language Models und Plattformen wie Kleinanzeigen Immobilien krempeln die Wohnungssuche um, etablierte Portale wie Immobilienscout geraten unter Druck. Doch trotz smarter Algorithmen und digitaler Tools bleibt der Wohnraum knapp, die Immobilienpreise hoch und die Suche oft frustrierend. Was bringt die KI Revolution wirklich? Wie verändern sich die Spielregeln für Anbieter, Suchende und Makler? Und bleibt am Ende alles beim Alten? Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach diskutieren über Chancen und Grenzen der KI Wohnungssuche und fragen: Wird der Mangel jetzt nur digital verwaltet?
245. #245 Immobilienpolitik 2026: Digital verordnet, lokal überfordert?
48:53||Ep. 245Was 2026 für Eigentümer, Mieter und Verwaltungen bringt: Von der ersten Grundsteuer-Nebenkostenabrechnung über die verlängerte Mietpreisbremse bis zum neuen Datenaustauschgesetz für Kurzzeitvermietungen. Zentralisierung, Registrierungsnummern, Bußgelder und digitale Schnittstellen treffen auf föderale Vielfalt und überlastete Kommunen. Zugleich bietet das neue Energiewirtschaftsgesetz Chancen für lokales „Energy Sharing“. Doch bleibt der große Wurf aus – zwischen Digitalambitionen, Ressourcennot und Generationenkonflikten. Wird 2026 das Jahr der echten Transformation?
244. #244 Betriebswohnung: Comeback mit Hindernissen?
32:13||Ep. 244Werkswohnungen galten einst als sozialer Anker und Lösung für Wohnungsnot. Heute sind sie fast verschwunden. Warum scheitert das Modell im Zeitalter von Wohnraummangel und Fachkräftemangel? Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren, wie Bürokratie, hohe Baukosten und rechtliche Hürden Unternehmen ausbremsen. Trotz Innovationsbeispielen bleibt das Dilemma: Wer trägt Verantwortung für bezahlbares Wohnen und wie viel Pragmatismus ist heute noch möglich? Muss Wohnen wieder unbequemer werden, damit der Arbeitsmarkt funktioniert?
243. #243 Immobilienlage kompakt: Von Steuerbescheid bis Token-Hype
38:19||Ep. 243In dieser Folge gibt’s den Rundumschlag: Der Bundesfinanzhof erklärt die umstrittene Grundsteuer für rechtens – trotz Kritik an Bodenrichtwerten und fiktiven Mieten. Parallel steigen die Bauzinsen wieder, Anschlussfinanzierungen werden zum Risiko und die Nebenkosten explodieren. Was bedeutet das für Eigentümer und Mieter? Und während der Immobilienmarkt kämpft, feiern Prediction Markets und Tokenisierung neue digitale Geschäftsmodelle von seriös bis dubios. Bleibt die Lage übersichtlich oder wird sie zum Glücksspiel?