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Lagebericht – der Immobilienpodcast
#247 Immobilienregister: Wo bleibt Deutschlands zentrale Datenbank?
Deutschland hat kein zentrales Immobilienregister – und das sorgt für Probleme bei Immobilienbewertung, Transparenz und Digitalisierung. Die Suche nach Vergleichswerten für Immobilien ist mühsam: Wer Eigentum bewerten will, stößt auf regionale Papierarchive, dezentrale Gutachterausschüsse und mangelhafte Datensätze. Während Länder wie die Schweiz mit 170 erfassten Kriterien, klaren Zugriffsrechten und einer zentralen Immobiliendatenbank für Transparenz und Effizienz sorgen, bleibt Deutschland im föderalen Flickenteppich stecken. Die Folge: Ineffiziente Prozesse, mangelnde Transparenz bei Immobilienpreisen und ein Digitalisierungsthema, das den internationalen Anschluss kostet. Kann ein zentrales Immobilienregister die Lösung für Bewertung, Energiepolitik und soziale Gerechtigkeit sein – oder bleibt Deutschland weiter im Papierkeller stecken?
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253. #253 Gebäude-Modernisierungsgesetz: Klimaziele adé?
35:00||Ep. 253Das neue Gebäude-Modernisierungsgesetz sorgt für Unsicherheit und hitzige Debatten: Die 65%-Regel für erneuerbare Energien ist gestrichen, Technologieoffenheit ersetzt klare Klimaziele, und die CO2-Lücke wächst. Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren, warum die Reform zum Flickwerk wird und was das für Eigentümer, Mieter und die Wohnungswirtschaft bedeutet. Sie diskutieren die fehlende Planungssicherheit, die Rolle von Biogas, die Verteilung der CO2-Steuer und warnen vor einer Verschärfung der Klimakrise. Das Gesetz verspricht Freiheit, schafft aber neue Unsicherheiten und Risiken für kleine Eigentümer und Mieter. Bleibt Deutschland am Ende auf der Strecke und verpasst seine Klimaziele?
252. #252 Bausparen 2026: Comeback oder Relikt?
38:10||Ep. 252In dieser Folge analysieren Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach die aktuelle Rolle des Bausparvertrags im Immobilienmarkt, beleuchtet Vorteile wie Zinssicherheit, staatliche Förderung und flexible Rückzahlung, aber auch Nachteile wie niedrige Guthabenzinsen, lange Bindungszeiten und Zugangsbeschränkungen für junge Zielgruppen. Diskutiert werden außerdem die veränderten Ansprüche der Generation Z, die Konkurrenz moderner Sparformen sowie neue staatliche Fördermodelle. Ist Bausparen noch ein sinnvoller Baustein für die Immobilienfinanzierung – oder verliert das Modell endgültig an Relevanz?
251. #251 Heiße Preise, wahre Werte?
30:56||Ep. 251Was ist eine Immobilie wirklich wert und wie unterscheidet sich der Immobilienpreis vom Immobilienwert? In dieser Folge gehen wir den gängigsten Bewertungsverfahren (Vergleichswert, Ertragswert, Sachwert) auf den Grund und zeigen, wie aktuelle Marktpreise entstehen. Wir analysieren, warum Immobilienpreise vielerorts sinken, welche Faktoren die Bewertung beeinflussen und weshalb Angebot, Nachfrage, energetische Vorgaben und Lage den Wert oft anders bestimmen als der Preis. Die zentralen Fragen: Wie viel ist Ihre Immobilie aktuell wirklich wert und was sagt das für Investoren und Eigentümer aus?
250. #250 Neuer Energieausweis: Klimaretter oder Bürokratieirrsinn?
40:41||Ep. 250Mit der EU-Gebäuderichtlinie und dem neuen europäischen Energieausweis steht der deutsche Immobilienmarkt vor massiven Veränderungen. Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren, was Eigentümer, Käufer und Mieter ab Mai 2024 erwartet: Von neuen Energieeffizienzklassen (A-G), relativen Bewertungsmaßstäben und CO2-Bilanzierung über die geplante zentrale Immobiliendatenbank bis hin zur Kritik an wachsender Bürokratie und mangelnder Harmonisierung mit anderen Gesetzen wie dem Energie-Sharing-Gesetz. Auch die Auswirkungen auf Sanierungspflichten, Förderlandschaft und die Zukunft des Immobilienmarktes werden kritisch beleuchtet. Wird die neue Richtlinie echten Klimaschutz bringen, oder bleibt sie ein Flickenteppich aus Vorschriften?
249. #249 Bezahlbarer Wohnraum: Was Städte tun können
30:02||Ep. 249In deutschen Städten fehlt bezahlbarer Wohnraum – hohe Grundstückspreise und knappe Kassen verschärfen das Problem. In dieser Folge analysieren Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach, welche Möglichkeiten Kommunen haben, um günstige Mietwohnungen zu schaffen. Im Fokus stehen innovative Modelle wie städtischer Grundstücksbesitz, Erbpacht und kompakte Grundrisse, Kooperationen mit lokalen Banken und die Vermeidung von Spekulation. Die Hosts beleuchten, warum echte Bezahlbarkeit meist nur möglich ist, wenn Städte Grundstücke behalten und langfristig planen. Was sind die Chancen und Grenzen dieser Ansätze? Und wie sieht nachhaltige Stadtentwicklung für bezahlbaren Wohnraum wirklich aus?
248. #248 Eigentumsquote: Warum bleibt Deutschland das Schlusslicht?
39:07||Ep. 248In dieser Folge dreht sich alles um die Eigentumsquote in Deutschland: Mit nur etwa 45 % liegt die Bundesrepublik weit unter dem EU-Durchschnitt von rund 70 % und bleibt damit europaweit Schlusslicht beim Immobilienbesitz. Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren die Gründe, vom fehlenden Eigenkapital und Förderpolitik über steuerliche Anreize für Kapitalanleger bis zu den unterschiedlichen regionalen Entwicklungen. Besonders in Großstädten wie Berlin (nur 16 % Eigentumsquote) und Hamburg sind hohe Bodenpreise, Industrialisierung und der Einfluss externer Investoren ausschlaggebend für sinkenden Immobilienbesitz. Auf dem Land hingegen fördern Tradition, geringere Grundstückskosten und familiäre Strukturen den Eigentumserwerb. Die Hosts nehmen auch internationale Vergleiche vor (u.a. Kroatien, Schweiz, Rumänien) und diskutieren Modelle der Bodenpreisregulierung sowie das Spannungsfeld zwischen systemrelevanten Berufen und Wohnortnähe. Am Ende steht die zugespitzte Frage: Ist eine höhere Eigentumsquote in Deutschland überhaupt realistisch – oder bleibt das Land ein „Mieterland“?
246. #246 Wohnungssuche mit KI: Braucht es noch Immobilienportale?
40:18||Ep. 246KI Wohnungssuche: Hoffnung für Millionen? 43 % der Suchenden starten 2026 mit Künstlicher Intelligenz in den Immobilienmarkt. Chatbots, Large Language Models und Plattformen wie Kleinanzeigen Immobilien krempeln die Wohnungssuche um, etablierte Portale wie Immobilienscout geraten unter Druck. Doch trotz smarter Algorithmen und digitaler Tools bleibt der Wohnraum knapp, die Immobilienpreise hoch und die Suche oft frustrierend. Was bringt die KI Revolution wirklich? Wie verändern sich die Spielregeln für Anbieter, Suchende und Makler? Und bleibt am Ende alles beim Alten? Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach diskutieren über Chancen und Grenzen der KI Wohnungssuche und fragen: Wird der Mangel jetzt nur digital verwaltet?
245. #245 Immobilienpolitik 2026: Digital verordnet, lokal überfordert?
48:53||Ep. 245Was 2026 für Eigentümer, Mieter und Verwaltungen bringt: Von der ersten Grundsteuer-Nebenkostenabrechnung über die verlängerte Mietpreisbremse bis zum neuen Datenaustauschgesetz für Kurzzeitvermietungen. Zentralisierung, Registrierungsnummern, Bußgelder und digitale Schnittstellen treffen auf föderale Vielfalt und überlastete Kommunen. Zugleich bietet das neue Energiewirtschaftsgesetz Chancen für lokales „Energy Sharing“. Doch bleibt der große Wurf aus – zwischen Digitalambitionen, Ressourcennot und Generationenkonflikten. Wird 2026 das Jahr der echten Transformation?