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Lagebericht – der Immobilienpodcast

#252 Bausparen 2026: Comeback oder Relikt?

Ep. 252

In dieser Folge analysieren Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach die aktuelle Rolle des Bausparvertrags im Immobilienmarkt, beleuchtet Vorteile wie Zinssicherheit, staatliche Förderung und flexible Rückzahlung, aber auch Nachteile wie niedrige Guthabenzinsen, lange Bindungszeiten und Zugangsbeschränkungen für junge Zielgruppen. Diskutiert werden außerdem die veränderten Ansprüche der Generation Z, die Konkurrenz moderner Sparformen sowie neue staatliche Fördermodelle. Ist Bausparen noch ein sinnvoller Baustein für die Immobilienfinanzierung – oder verliert das Modell endgültig an Relevanz?

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  • 256. #256 Abriss als Ausweg? Warum Sanierung oft scheitert

    44:11||Ep. 256
    Der Lebenszyklus von Immobilien steht auf dem Prüfstand: Zwischen steigenden Baukosten, alten Beständen, Fachkräftemangel und verschärften Nachhaltigkeitsanforderungen diskutieren Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach, warum der deutsche Wohnungsbau stagniert. Von 3D-Druck über Building Information Modeling bis hin zu modularer Fertigung – Innovationen treffen auf eine fragmentierte Handwerkslandschaft und zähe Bürokratie. Doch selbst der radikale Schritt „Abriss und Neubau“ scheitert oft an Kosten, Entsorgungsproblemen und fehlenden Konzepten für selektiven Rückbau und hochwertiges Recycling. Ist die Zukunft des Bauens wirklich nur eine Frage neuer Technologien, oder brauchen wir einen radikalen Systemwechsel im Umgang mit Bestand und Kreislaufwirtschaft? Was wäre, wenn wir das Prinzip „Sanieren um jeden Preis“ hinterfragen und stattdessen auf schnelle, günstige und ressourcenschonende Neubauten setzen? Und warum ist der selektive Rückbau die unterschätzte Baustelle der Bauwende?
  • 255. #255 Fit für 55? Deutschlands Klimabilanz im Realitätscheck

    37:33||Ep. 255
    Deutschlands Zwischenbilanz auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2030 fällt ernüchternd aus: 75 % aller Gebäude werden weiterhin fossil beheizt, die Sanierungsquote dümpelt unter 1 % und die Industrie bleibt in vielen Bereichen auf fossile Energie angewiesen. Die Emissionsziele werden deutlich verfehlt, die CO2-Lücke bis 2030 beträgt rund 200 Millionen Tonnen. Während Förderprogramme und politische Maßnahmen wie CO2-Bepreisung, Gebäudeenergiegesetz oder Wärmepumpen diskutiert werden, scheitert die Umsetzung oft an Infrastruktur, hohen Strompreisen und uneinheitlichen Regelungen. Hinzu kommen soziale Schieflagen durch steigende Nebenkosten und teurere Kredite. Im Fokus: Die Chance dezentraler Energiekonzepte, die Rolle der Kommunen und der Streit um Technologiewechsel – von Elektromobilität bis Wasserstoff. Ist Deutschland wirklich fit für 55 oder droht das große Klima-Desaster?
  • 254. #254 Energiekrise: Wird unser Öl knapp?

    36:18||Ep. 254
    Der aktuelle Nahostkonflikt bringt nicht nur Unruhe in die Region, sondern landet spürbar in deutschen Kellern und an den Tankstellen. Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren, wie geopolitische Spannungen und die Sperrung der Straße von Hormus die Energiepreise und Versorgungssicherheit in Deutschland bedrohen. Sie diskutieren, warum die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas zum politischen und wirtschaftlichen Risiko wird, erinnern an die Ölkrise der 1970er Jahre und zeigen Parallelen zu heute auf. Im Fokus: Die Folgen für die Immobilienbranche, die Auswirkungen auf Mieter und Eigentümer sowie die politische Handlungsunfähigkeit bei der Energiewende. Wer jetzt noch auf Öl- und Gasheizungen setzt, riskiert teure Überraschungen. Bleibt die Frage: Können erneuerbare Energien und lokale Stromerzeugung Deutschlands Autarkie sichern oder steuern wir sehenden Auges in die nächste Versorgungskrise?
  • 253. #253 Gebäude-Modernisierungsgesetz: Klimaziele adé?

    35:00||Ep. 253
    Das neue Gebäude-Modernisierungsgesetz sorgt für Unsicherheit und hitzige Debatten: Die 65%-Regel für erneuerbare Energien ist gestrichen, Technologieoffenheit ersetzt klare Klimaziele, und die CO2-Lücke wächst. Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren, warum die Reform zum Flickwerk wird und was das für Eigentümer, Mieter und die Wohnungswirtschaft bedeutet. Sie diskutieren die fehlende Planungssicherheit, die Rolle von Biogas, die Verteilung der CO2-Steuer und warnen vor einer Verschärfung der Klimakrise. Das Gesetz verspricht Freiheit, schafft aber neue Unsicherheiten und Risiken für kleine Eigentümer und Mieter. Bleibt Deutschland am Ende auf der Strecke und verpasst seine Klimaziele?
  • 251. #251 Heiße Preise, wahre Werte?

    30:56||Ep. 251
    Was ist eine Immobilie wirklich wert und wie unterscheidet sich der Immobilienpreis vom Immobilienwert? In dieser Folge gehen wir den gängigsten Bewertungsverfahren (Vergleichswert, Ertragswert, Sachwert) auf den Grund und zeigen, wie aktuelle Marktpreise entstehen. Wir analysieren, warum Immobilienpreise vielerorts sinken, welche Faktoren die Bewertung beeinflussen und weshalb Angebot, Nachfrage, energetische Vorgaben und Lage den Wert oft anders bestimmen als der Preis. Die zentralen Fragen: Wie viel ist Ihre Immobilie aktuell wirklich wert und was sagt das für Investoren und Eigentümer aus?
  • 250. #250 Neuer Energieausweis: Klimaretter oder Bürokratieirrsinn?

    40:41||Ep. 250
    Mit der EU-Gebäuderichtlinie und dem neuen europäischen Energieausweis steht der deutsche Immobilienmarkt vor massiven Veränderungen. Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren, was Eigentümer, Käufer und Mieter ab Mai 2024 erwartet: Von neuen Energieeffizienzklassen (A-G), relativen Bewertungsmaßstäben und CO2-Bilanzierung über die geplante zentrale Immobiliendatenbank bis hin zur Kritik an wachsender Bürokratie und mangelnder Harmonisierung mit anderen Gesetzen wie dem Energie-Sharing-Gesetz. Auch die Auswirkungen auf Sanierungspflichten, Förderlandschaft und die Zukunft des Immobilienmarktes werden kritisch beleuchtet. Wird die neue Richtlinie echten Klimaschutz bringen, oder bleibt sie ein Flickenteppich aus Vorschriften?
  • 249. #249 Bezahlbarer Wohnraum: Was Städte tun können

    30:02||Ep. 249
    In deutschen Städten fehlt bezahlbarer Wohnraum – hohe Grundstückspreise und knappe Kassen verschärfen das Problem. In dieser Folge analysieren Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach, welche Möglichkeiten Kommunen haben, um günstige Mietwohnungen zu schaffen. Im Fokus stehen innovative Modelle wie städtischer Grundstücksbesitz, Erbpacht und kompakte Grundrisse, Kooperationen mit lokalen Banken und die Vermeidung von Spekulation. Die Hosts beleuchten, warum echte Bezahlbarkeit meist nur möglich ist, wenn Städte Grundstücke behalten und langfristig planen. Was sind die Chancen und Grenzen dieser Ansätze? Und wie sieht nachhaltige Stadtentwicklung für bezahlbaren Wohnraum wirklich aus?
  • 248. #248 Eigentumsquote: Warum bleibt Deutschland das Schlusslicht?

    39:07||Ep. 248
    In dieser Folge dreht sich alles um die Eigentumsquote in Deutschland: Mit nur etwa 45 % liegt die Bundesrepublik weit unter dem EU-Durchschnitt von rund 70 % und bleibt damit europaweit Schlusslicht beim Immobilienbesitz. Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren die Gründe, vom fehlenden Eigenkapital und Förderpolitik über steuerliche Anreize für Kapitalanleger bis zu den unterschiedlichen regionalen Entwicklungen. Besonders in Großstädten wie Berlin (nur 16 % Eigentumsquote) und Hamburg sind hohe Bodenpreise, Industrialisierung und der Einfluss externer Investoren ausschlaggebend für sinkenden Immobilienbesitz. Auf dem Land hingegen fördern Tradition, geringere Grundstückskosten und familiäre Strukturen den Eigentumserwerb. Die Hosts nehmen auch internationale Vergleiche vor (u.a. Kroatien, Schweiz, Rumänien) und diskutieren Modelle der Bodenpreisregulierung sowie das Spannungsfeld zwischen systemrelevanten Berufen und Wohnortnähe. Am Ende steht die zugespitzte Frage: Ist eine höhere Eigentumsquote in Deutschland überhaupt realistisch – oder bleibt das Land ein „Mieterland“?