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Retrospektive: Toonstruck - Christopher Lloyd im Cartoon-Limbo

Ep. 3671

Mitte der 90er war das Point-and-Click-Adventure eigentlich auf seinem Höhepunkt und trotzdem zugleich schon auf dem Weg in die Nische. Ein gutes Beispiel dafür ist Toonstruck. Es erscheint 1996, kostet ein kleines Vermögen in der Produktion und kombiniert handgezeichnete Cartoons mit einem echten Menschen: Christopher Lloyd, vielen als Doc Brown aus Back to the Future bekannt, steht buchstäblich mitten in dieser Zeichentrickwelt und spielt den ausgelaugten Animator Drew Blanc, der an zu vielen „Fluffy Fluffy Bun Bun“-Hasen fast zerbricht.


Im Spiel wird Drew in seine eigene Schöpfung hineingezogen und landet in Cutopia, einem Reich aus Zuckerguss, das gerade von Count Nefarious und seiner Malevolator-Maschine in eine verzerrte Cartoon-Hölle verwandelt wird. Gemeinsam mit Sidekick Flux Wildly stolpert er durch quietschbunte Screens, löst klassische Inventar-Rätsel und trifft auf eine beeindruckende Riege an Sprecher*innen. Von Dan Castellaneta bis Tim Curry, den viele von euch als Killer-Clown ES oder aus Command & Conquer kennen (ja, das ist der Typ mit der dreckigsten Lache ever :D). Das Ergebnis wirkt heute wie eine Mischung aus Roger Rabbit, LucasArts-Humor und einem leicht zynischen Blick auf die Animationsindustrie: technisch ambitioniert, stellenweise herrlich albern, mit gelegentlicher „Moon-Logic“ im Puzzle-Design.


In unserer Retrospektive sprechen Wolfram und Micha darüber, warum Toonstruck trotz Star-Besetzung und aufwendiger Produktion kommerziell scheiterte, wie sehr der Humor gealtert ist und wieso die Fanhoffnung auf mehr als nur einen simplen Re-Release bis heute nicht ganz tot ist. Außerdem geht es um Christopher Lloyds Performance, Flux als vielleicht heimlichen Star des Spiels und die Frage, ob Toonstruck 2026 eher als kuriose Fußnote oder als unterschätzter Genre-Höhepunkt dasteht.

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  • 3784. Preview: Tomb Raider: Legacy of Atlantis, Stuntman Hollywood und Stage Tour

    01:02:08||Ep. 3784
    Mental bereiten wir uns alle bestimmt schon auf den ziemlich intensiven Spieleherbst vor, aber bevor es soweit ist, wollen wir die Gamescom 2026 noch einmal mit drei letzten Themen verabschieden. Michi und Micha haben noch drei Gamepreviews auf der Messe gesehen und angespielt, dafür aber im Brunch keinen Platz gefunden:- Stuntman Hollywood- Tomb Raider: Legacy of Atlantis- Stage TourWir gehen der Frage nach, ob Stuntman in der GC-Demo genauso schwer war wie früher, ob Stage Tour die Plastikgitarren-Ära wieder aufleben lassen kann und ob sich das kommende Tomb-Raider-Spiel eher an der Reboot-Trilogie oder den alten Klassikern orientiert.Und warum zum Teufel kocht Lara Croft jetzt mitten in Kämpfen gegen Dinosaurier eine cremige Kartoffelsuppe?!?
  • 3783. Nintendo Direct Double Feature: Ocarina of Time erstrahlt in neuem Glanz

    56:40||Ep. 3783
    Wenige Wochen vor Beginn der Tokyo Game Show hat Nintendo sich etwas ganz besonderes für die Fans überlegt. Zwei Directs an aufeinander folgenden Tagen. Das gab es noch nie! Michi und Anne spitzten sofort die Öhrchen und haben sich für euch vor dem Monitor festgeklebt, um kein Detail zu verpassen.Belohnt wurden Sie mit atemberaubendem Gameplay vom neugestalteten Klassiker The Legend of Zelda: Ocarina of Time, der passenden Switch 2 und einer zweiten Direct, die da wohl nicht so ganz mithalten konnte. Dennoch gab es spannende Neuankündigungen wie das neue 2D-Metroid Ravenous und das erste Open World-Kirby-Game zu bestaunen. Und das ist doch nicht nichts, oder?Was ihr ansonsten nicht bei Nintendo verpassen solltet, erzählen euch die Beiden jetzt in diesem Cast!
  • 3782. The Blood of Dawnwalker im Test - Wird es den Witcher-Wurzeln gerecht?

    01:00:29||Ep. 3782
    Hype ist eine komische Sache: Auf der einen Seite kann er helfen, ein Spiel in Sachen Bekanntheitsgrad zu ungeahnten Sphären vorstoßen zu lassen – wie bei The Blood of Dawnwalker. Schließlich arbeiten bei dem noch recht neuen, polnischen Studio Rebel Wolves viele ehemalige Witcher-Entwickler und die ersten Trailer haben große Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Auf der anderen Seite sorgt Hype aber auch für große Erwartungen. Wo CD Projekt mit The Witcher 3 ganze drei Versuche absolvieren durften, um in der “Highest Class” der Open-World-Spiele anzukommen, wird es im Falle von The Blood of Dawnwalker irgendwie direkt zu Beginn erwartet.Aber Hype kann auch überraschen. Wie im Falle von The Blood of Dawnwalker. Denn auch wenn unsere Gäste vom Too Late Gaming Podcast – namentlich Kvid und Doc Simpson – und Basti sich nicht ganz einig sind, so steht doch ein im Grunde sehr positives Fazit am Ende: The Blood of Dawnwalker ist ein ziemlicher Erfolg, der nur durch einige Punkte etwas getrübt wird. Welche das sind, erfahrt ihr in unserem Cast.
  • 3781. Brunch: Sonys State of Play, Annes Comeback und GTA

    01:53:34||Ep. 3781
    Zum heutigen Sonntags-Brunch wühlen sich Anne, Micha und Michi durch den gigantischen Berg der jüngsten "State of Play" und besprechen, ob die kommenden Blockbuster das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Anne wiederum war auf Samtpfoten unterwegs und berichtet, ob das flauschige Abenteuer Cat Me If You Can mehr als nur ein netter Kratzbaum-Zeitvertreib ist. Abgerundet wird das Ganze mit den News der Woche: Vom absurden Konsolen-Verkaufsboost durch GTA auf Netflix über die ärgerliche neue Preispolitik beim Xbox Cloud Gaming bis hin zu handfesten Träumereien über ein nagelneues Banjo Kazooie. Guten Appetit!
  • 3780. Onimusha: Way of the Sword im Test - Fantastische Kämpfe neben müder Routine

    01:04:45||Ep. 3780
    Mit “Way of the Sword” soll Capcoms Onimusha-Reihe einen anständigen Reboot erhalten. Alle wichtigen Elemente sind da: Edo-Japan, blutgierende Genma-Dämonen und ein gestählter Samurai, der sich der Gefahr entgegen wirft. Auch die spielerischen Elemente scheinen eine stabile Brücke zwischen altgedientem Onimusha-Game-Design und moderner Neuausrichtung zu schlagen. Gerade wer einem der großartigen Bosskämpfe beiwohnt oder das variantenreiche und unheimlich dynamische Kampfsystem erlebt, dürfte nur voll des Lobes sein. DOCH leider sind es Björn aka SpeckObst und Basti nicht. Oder zumindest nicht ganz. Warum? Darüber sprechen die beiden ausführlich in dieser Review-Folge.
  • 3779. Orbitals im Test: Diese 90er-Anime-Hommage ist ein Koop-Meisterwerk

    01:05:08||Ep. 3779
    Für Micha und Manu gibt es kaum etwas Schöneres, als sich gemeinsam in ein Abenteuer zu stürzen, das von der ersten Sekunde an Herz und Seele versprüht. Genau dieses Kunststück gelingt dem außergewöhnlichen Weltraum-Hit Orbitals, der sich für das Duo zu einem der besten Spiele des Jahres entpuppt hat. Das Spiel zieht die beiden mit seiner wunderschönen, handgezeichneten Ästhetik im Stile klassischer 90er-Jahre-Animes sofort in seinen Bann. Im Podcast schwärmen sie davon, wie sich das gemeinsame Erkunden einer zerfallenden Weltraumkolonie wie das interaktive Erleben eines spielbaren Retro-Anime anfühlt, getragen von einer Geschichte, die das Herz am rechten Fleck hat.Für die beiden Podcast-M&Ms ist das Abenteuer der waschechte geistige Nachfolger zu den legendären Koop-Hits von Hazelight wie It Takes Two oder Split Fiction. Das asymmetrische Gameplay verlangt den Spielern einiges Vertrauen ab. Wer wissen will, ob diese Koop-Erfahrung auch langjährige Freundschaften auf die Probe stellt, sollte jetzt die Play-Taste drücken.
  • 3778. Brunch: Gamescom, GTA 6 & Corsair Cove

    01:53:36||Ep. 3778
    Wir servieren einen prall gefüllten Sonntags-Brunch! Micha, Michi und Gloria diskutieren sich durch einen massiven Berg an Themen – von exklusiven Messe-Eindrücken bis hin zu den heißen News der Woche (GTA!) Micha hat sich auf der Gamescom ordentlich gegruselt und bringt seine Previews zur Horror-Triade Hellraiser: Revival, Silent Hill Townfall und Alien Isolation 2 mit. Michi war währenddessen ganz in seinem Element und hat die High-End-Simulatoren ausprobiert. Gemeinsam schnallen sich die beiden dann für Crazy Taxi: World Tour an, während Gloria von ihren Abenteuern in Corsair Cove berichtet.
  • 3777. Resonance - A Plague Tale Legacy im Test: In den Fußstapfen von Nathan und Lara

    01:11:24||Ep. 3777
    Was kann Resonance: A Plague Tale Legacy als möglicher neuer Story-Action-Adventure-Hoffnungsträger? Wie viel "Plague Tale" steckt noch drin und wo geht das Spiel eigene Wege? Das besprechen Björn aka Speckobst, Manu und Michi.
  • 3776. Tokyo Scramble im Test: Mit dem Smartphone gegen Zinos!

    57:29||Ep. 3776
    In Tokyo Scramble wird die Protagonistin Anne nach einem Erdbeben in die Tiefen unterhalb von Tokio verschlagen. Dort lauern dinosaurierartige Kreaturen, denen sie ohne klassische Waffen möglichst aus dem Weg gehen muss. Stattdessen nutzt sie ihr Smartphone, um Maschinen und technische Einrichtungen in der Umgebung drahtlos zu aktivieren. Dabei wirkt der Switch-2-Exklusivtitel in Ästhetik und Spielgefühl wie ein vergessenes, leicht schräges Playstation-2-Spiel – irgendwo zwischen Survival-Horror, Stealth-Experiment und absurdem Dino-Abenteuer.Hagen Gehritz (GamersGlobal) und Micha waren von Tokyo Scramble entsprechend fasziniert. Nicht zuletzt, weil sich das Spiel per GameShare im Koop erleben lässt und mehrere Personen gemeinsam unterschiedliche Aspekte der Spielfigur steuern können. Wie gut das funktioniert, warum gerade die eigentümliche Präsentation ihren ganz eigenen Charme entfaltet, besprechen die beiden in der heutigen Folge.