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F hoch 3 – Frei. Frech. Feminin.
Gespräche über das Menschsein, Beziehungen und das, was uns im Alltag bewegt.
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35. #35 Nett sein macht nicht frei
27:07||Season 1, Ep. 35Ein Ja kann freundlich klingen und trotzdem gegen Dich gehen.Vor allem dann, wenn innerlich längst ein Nein da ist. Wenn Du zusagst, weil Du niemanden enttäuschen willst. Weil Du dazugehören möchtest. Oder weil Du gelernt hast, dass nett sein sicherer ist als ehrlich sein.Amélie F. Carl und Fiona A. Grunzke sprechen über den Moment, in dem Nettsein nicht mehr aus einem echten Wunsch kommt, sondern aus Angst. Aus Pflichtgefühl. Aus der Hoffnung, geliebt oder wenigstens nicht abgelehnt zu werden.Diese Folge hilft Dir, genauer hinzuhören: Will ich das wirklich – oder sage ich gerade nur Ja, damit es leichter bleibt?Du nimmst mit:warum ein spätes Nein oft härter klingt als ein früheswie sich echte Hilfsbereitschaft von Anpassung unterscheidetwarum Ehrlichkeit zuerst bei Dir selbst beginntSchick die Folge an jemanden, der oft Ja sagt, obwohl innerlich längst Nein da ist.
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34. #34 Spiritualität ohne Räucherstäbchen
31:08||Season 1, Ep. 34Spiritualität muss nicht abgehoben klingen, um tief zu sein.Manchmal reicht ein Moment, in dem Du merkst: Ich habe einen Impuls. Ich nehme mich wahr. Und ich entscheide, was ich daraus mache.In dieser Folge sprechen Fiona A. Grunzke und Amélie F. Carl über Spiritualität, die nicht vor dem echten Leben flüchtet. Es geht nicht darum, Räuchern, Human Design, Astrologie oder Energiearbeit kleinzumachen. Sondern darum, wann solche Dinge helfen – und wann sie anfangen, die eigene Verantwortung zu ersetzen.Du hörst diese Folge, wenn Du Spiritualität bodennäher verstehen möchtest: weniger Fremddeutung, mehr Selbstwahrnehmung. Weniger „das steht so in meinem Feld“ – und mehr die ehrliche Frage: Was nehme ich gerade wirklich wahr?In dieser Folge bekommst Du:einen klareren Blick auf Spiritualität, ohne alles wegzurationalisiereneine Unterscheidung zwischen hilfreichem Tool und bequemer Ausredeeinen alltagstauglichen Zugang zu Intuition, Flow und ErdungSchreib uns in die Kommentare, wie Du Spiritualität heute für Dich lebst.
33. #33 Die Flucht vor der Routine
27:51||Season 1, Ep. 33Routine kann Halt geben.Und manchmal fühlt sie sich trotzdem zu eingeengt an.Plötzlich ist da dieser Impuls, wieder rauszuwollen. Weg aus dem gewohnten Umfeld, hin zu neuen Menschen, neuen Orten, neuen Eindrücken. Nicht unbedingt, weil das eigene Leben schlecht ist. Sondern weil das Neue manchmal leichter wirkt als das, was jeden Tag wieder da ist.In dieser Folge sprechen Amélie und Fiona über Fernweh, Alltag und dieses seltsame Hin und Her zwischen Ankommen und Weiterziehen. Es geht um Zuhause, Verbindlichkeiten, Steuerkram, Post, Routinen, Reisen und die Frage, warum wir das, was wir haben, manchmal erst wieder sehen, wenn wir Abstand dazu bekommen.Dabei entsteht ein spannender Gedanke:Vielleicht ist nicht nur der Alltag eine Routine. Vielleicht kann auch das ständige Suchen nach Neuem zur Routine werden.Und vielleicht geht es dann gar nicht darum, Routine loszuwerden. Sondern ehrlicher zu erkennen, was sie gerade für uns bedeutet. Was sie eng macht. Was sie trägt. Und was wir aus neuen Erfahrungen mit zurücknehmen können, statt nach jedem besonderen Moment wieder in das Alte zurückzufallen.Vielleicht braucht es manchmal keinen komplett neuen Ort. Sondern einen frischeren Blick auf den, an dem wir gerade sind.Hör rein, wenn Du Routine manchmal brauchst und gleichzeitig aus ihr raus willst.
32. #32 Nähe ohne Namen
26:33||Season 1, Ep. 32Manche Verbindungen sind da, bevor wir einen Namen für sie haben.Und trotzdem kommt oft sehr schnell die Frage: Was seid ihr denn jetzt? Beziehung? Partnerschaft? Freundschaft plus? Offen, exklusiv, ernst, locker, sicher, kompliziert?In dieser Folge sprechen Fiona und Amélie darüber, warum wir Nähe so schnell einordnen wollen. Über Begriffe, die Orientierung geben können, aber auch Erwartungen schaffen. Über Schubladen, die für das Außen praktisch wirken und im Inneren manchmal viel zu eng werden.Es geht um Beziehung und Partnerschaft, um Abhängigkeit, Vertrauen, Commitment und die Frage, wie viel Sicherheit ein Name wirklich geben kann. Denn manchmal schützt ein Titel nur vermeintlich vor Verletzung. Und manchmal beendet ein Begriff genau das Gespräch, das eigentlich wichtig wäre.Vielleicht braucht nicht jede Verbindung sofort eine Definition.Vielleicht reicht es manchmal, ehrlicher zu fragen: Was ist gerade da? Was brauche ich? Was brauchst Du? Und wie wollen wir miteinander sein?Teile die Folge mit jemandem, mit dem Du schon mal über Nähe, Freiheit und Erwartungen sprechen wolltest.
31. #31 Der Druck, rechtzeitig zu leben
26:26||Season 1, Ep. 31Manchmal fühlt es sich an, als hätte jedes Alter seine eigene To-do-Liste.In den Zwanzigern sollst Du ausprobieren, reisen, feiern, Dich finden. In den Dreißigern bitte ankommen, erwachsen sein, Verantwortung übernehmen. Später dann wieder etwas anderes. Und irgendwo dazwischen entsteht dieser leise Druck, rechtzeitig genug erlebt, entschieden oder erreicht zu haben.In dieser Folge sprechen Amélie und Fiona über genau diesen Druck. Über Erwartungen von außen, eigene Entscheidungen, Umwege, Studium, Reisen, Ausbildung und die Frage, ob ein Leben wirklich zu spät dran sein kann.Es geht um die vielen Möglichkeiten, die Freiheit versprechen und trotzdem überfordern können. Um Wege, die erst rückblickend Sinn ergeben. Und um diesen Gedanken, dass vielleicht nicht nur die großen Ereignisse zählen, sondern auch das, was dazwischen passiert.Denn Leben beginnt nicht erst nach dem Abschluss, nach der Entscheidung oder wenn endlich alles sortiert ist.Es passiert längst. In jedem Tag. Auch in den Phasen, die sich noch nicht nach Ziel anfühlen.Bewerte die Folge, wenn sie Dir einen Gedanken mitgegeben hat.
30. # 30 Was bedeutet eigentlich Erwachsensein?
26:41||Season 1, Ep. 30Erwachsensein klingt nach etwas, das irgendwann einfach da sein müsste.Mit einem bestimmten Alter vielleicht. Mit einem Job. Einer eigenen Wohnung. Rechnungen, Terminen, Verantwortung. Und trotzdem bleibt manchmal dieses Gefühl, dass niemand so genau weiß, was damit eigentlich gemeint ist.In dieser Folge sprechen Fiona und Amélie darüber, was sich verändert, wenn man anfängt, das eigene Leben selbst zu halten. Es geht um Freiheit, die schön ist und gleichzeitig überfordern kann. Um die vielen Möglichkeiten, die offenstehen, und den Druck, daraus möglichst schnell den richtigen Weg zu machen.Sie sprechen über die Zwanziger, über die Dreißig, über Commitment, innere Kinder und alte Vorstellungen davon, wie ein erwachsenes Leben auszusehen hat. Und irgendwann wird aus der Frage nach dem Erwachsensein etwas anderes: Muss ich überhaupt in eine fertige Rolle hineinwachsen? Oder darf ich immer wieder neu schauen, was gerade zu mir passt?Vielleicht bedeutet Erwachsensein am Ende weniger, alles im Griff zu haben.Vielleicht eher, das eigene Leben nicht mehr in fremde Boxen zu quetschen.Folge dem Podcast, wenn Du ehrliche Gespräche über Menschsein, Beziehungen und Selbstsein magst.
29. #29 Angst vor sich selbst
29:03||Season 1, Ep. 29Es gibt Momente, in denen uns nicht der andere Mensch so sehr trifft.Sondern das, was durch ihn in uns sichtbar wird.Eine Reaktion. Eine Wut. Ein alter Schutz. Eine Seite, die nicht so schön aussieht, wie wir sie gern hätten.In dieser Folge sprechen Amélie und Fiona über die Angst vor dem eigenen Inneren. Über Rollen, die sich lange sicher anfühlen, obwohl sie Kraft kosten. Über die Sorge, bewertet zu werden, wenn wir uns nicht mehr so zeigen, wie andere uns kennen. Und über die Frage, wer wir eigentlich sind, wenn wir aufhören, uns zusammenzuhalten.Es geht auch um das System, in dem wir leben. Um alte Sichtweisen, die irgendwann ganz normal geworden sind. Um Umfeld, das etwas verändern kann. Und um diese leise Erfahrung, dass es leichter wird, wenn man sich selbst nicht mehr ganz so streng betrachtet.Vielleicht ist Angst vor sich selbst gar nicht so falsch.Vielleicht zeigt sie nur, dass da etwas näher kommt, das lange keinen Platz hatte.Hör Dir die Folge an, wenn Du gerade spürst, dass da in Dir etwas gesehen werden möchte.