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Berlin Booth


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  • 76. Lucinee über ihr Label Distant Lifeforms, Kunstförderung und Tinitus in der Clubwelt

    43:29||Season 1, Ep. 76
    Berlin und Hamburg sind für DJ, Musikerin und Labelchefin Lucinee eine logische Achse. Berlin ist Metropole und Melting Pot der elektronischen Szene, Epizentrum für neue Strömungen und klangliche Experimente. Hamburg ist für sie eine langjährige Heimat – verbunden mit einer bis heute lebendigen Erinnerung an den Club PAL, wie sie im Interview erzählt. Ende 2025 veröffentlichte sie die EP „First Contact“, die den Auftakt ihres Techno-Labels Distant Lifeforms markiert, das sie gemeinsam mit Lifka gegründet hat. Die Split-Veröffentlichung vereint jeweils zwei Tracks beider Künstler*innen. Berlin Booth sprach mit Lucinee über die Gründung ihres Labels, ihren Anspruch an Musik und Marketing, Reisen, Förderprogramme für Künstler*innen - und über ein Thema, das in der Clubkultur meist nur unterschwellig präsent ist: Gehörschutz. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!

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  • 75. GHOST DE über Lost Places, Bunker-Raves und Eigeninitiative im Techno

    39:03||Season 1, Ep. 75
    Wie feiern, wenn es weder erlaubt ist noch einen geeigneten Ort gibt? Diese Frage erscheint heute paradox. Während der Corona-Pandemie war sie bittere Realität. GHOST DE hat in dieser Zeit das Kollektiv Kinder der Nacht mitbegründet, um Raum für sich, seine Musik und Gleichgesinnte zu schaffen. Heute pendelt GHOST DE zwischen Berlin und Brandenburg und hat sich von semi-illegalen Partys in Lost Places und verfallenen Industrieruinen in den regulären Berliner Clubbetrieb gespielt. Berlin Booth sprach mit ihm über Eigeninitiative im Underground, die Partyszene Brandenburgs und den Charme des Verfallenen. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris MorlokPostproduktion: Robert SchulzGrafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
  • 74. DJ und Experience Creator Isis Lutz über authentische Partys, Dosenstechen und Techno-Zähne

    46:13||Season 1, Ep. 74
    Festival- und Floor-Hosting, Event-Management, diverse Mottopartys in der Renate, im Kater, im Ritter Butzke, Jobs auf Festivals wie dem Garbicz, Feel, dem Melt und zahlreiche selbst organisierte Festivals: Diese Liste lässt sich ganz entspannt erweitern, denn Isis Lutz ist seit langem in Berlin keine Unbekannte in der Partyszene der Stadt. Mit ihrer Partyreihe, den Berliner Techno-Zähnen, hat sie eine Projekt gegründet, das gleichermaßen Partykultur feiert und Spenden für Zahnärzte ohne Grenzen e.V. sammelt und damit ziemlich typisch für die DIY-Attitüde Berlins ist. Die Idee für diese Party entststand aus einem kleineren Unfall auf der Tanzfläche. #zahnausschlagen Berlin Booth hat sich mit Isis Lutz darum über Scheitern und Aufstehen, die Gestaltung von Mottopartys, Konfetti auf der Tanzfläche, Authentizität in der Clubwelt und übers Dosenstechen unterhalten. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
  • 73. Mischa Fanghaenel über seine Arbeit als Bouncer, verschwommene Bildwelten und die Freiheit der Nacht

    47:45||Season 1, Ep. 73
    Selten ist ein Gesicht hinter der Kamera so sichtbar wie Mischa Fanghaenels. Er ist seit über zwei Jahrzehnten Fotograf und vielen Clubgänger*innen zugleich als Bouncer bekannt. Fanghaenel ist eine der Personen, die an der Tür Ja oder Nein sagen. Aber auch eine derer, die die Partys im Club zu dem machen, was sie sind: nicht vergleichbar.Fotografie und Nachtleben – das ist für Fanghaenel ein Match. Denn wo findet sich so viel Diversität wie in der Clubwelt? Berlin Booth hat sich deshalb mit ihm über seine Arbeit als Türsteher und Fotograf, die Schönheit des Berliner Clublebens und die Freiheit der Nacht unterhalten.Moderation : Martin DaßinniesRedaktion: Martin DaßinniesKamera / Ton: Floris MorlokPostproduktion: Robert SchulzGrafik: Britta WinzheimerWir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
  • 72. Pauli Pocket über ihr Aufwachsen in der Clubszene, Role Models und das sich wandelnde Berlin

    01:02:19||Season 1, Ep. 72
    Man wird nur einmal volljährig im Leben. Pauli Pocket hat diese Realität mit ihrer Karriere als DJ erfolgreich widerlegt. Anfang Januar feierte sie ihr 18-jähriges Jubiläum als DJ und Musikerin. Als Kind der 90er Jahre ist das eine außergewöhnliche Leistung. Denn Pauli Pocket hat früh angefangen. Mit 14 das erste Mal im Club, danach ging es ziemlich schnell mit dem Auflegen los. Mit 17 zog sie nach Berlin, um mit Anfang 20 bereits Resident im Kater zu sein. Entsprechend viel kann die Musikerin über die hiesige Szene erzählen.Berlin Booth hat sich mit ihr über darum ihren Start in die Clubwelt, die Relevanz von Role Models und die Diversität der Szene, ihr Aufwachsen in Rostock, Berlin und ihren Umzug nach Hamburg unterhalten.Moderation: Max FingerRedaktion: Martin Daßinnies / Max FingerKamera / Ton: Floris MorlokPostproduktion: Robert SchulzGrafik: Britta WinzheimerWir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
  • 71. Line über Wahlfamilien, Gäste mit Attitüde und den Abschied vom Schwuz

    42:31||Season 1, Ep. 71
    Die Clubwelt verspricht vieles: Eskapismus, Exzess, ein kurzes Abtauchen aus dem Alltag. Doch bevor die Nacht beginnt, wartet oft der kritischste Moment – Einlass und Kasse, jener Flaschenhals, der gerade in Berlin Ehrfurcht auslöst. Für Line ist dieses Ritual jedoch nur Randnotiz.Was Clubnächte wirklich trägt, sagt sie, ist die Community selbst: Freundinnen, Weggefährtinnen, Wahlfamilien. Menschen, die sich im Kosmos der Clubs immer wieder begegnen und für viele weit mehr bedeuten als bloße Bekanntschaften.Line kennt man – zumindest, wenn man im Schwuz oder im Sisyphos schon einmal in der Schlange stand. Als freundliches Gesicht an der Kasse, aber auch hinter den Kulissen, wo sie in der Künstlerbetreuung arbeitet. Berlin Booth hat mit ihr darum über Gäste mit Attitüde, den sozialen Kern der Clubszene und das Ende des Schwuz gesprochen.Moderation: Martin DaßinniesKamera / Ton: FlorisMorlok Postproduktion: Robert SchulzGrafik: Britta WinzheimerWir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
  • 70. Steven Shade über Kommerz, Underground und Politik in der Techno-Szene

    54:24||Season 1, Ep. 70
    Steven Shade setzt in seiner Kunst auf Groove und Soul. In seiner Arbeit als Labelchef von Live from Moon begleitet er Künstler*innen unnachgiebig in ihrer Schaffenskraft. Diese Kombination und vor allem seine Langlebigkeit in der deutschen Elektro-Szene machen ihn zu einem nahezu perfekten Gesprächspartner. Hinzu kommt, dass das Herz des Musikers und Produzenten sowohl für den Underground – er hat mit illegalen Raves angefangen – als auch für die kommerzielle Clubkultur schlägt. Berlin Booth hat sich mit ihm über die schwierige Abgrenzung zwischen Underground und Kommerz, politische Haltung, Meilensteine für junge Künstler*innen und DJs sowie die Komplexität des israelisch-palästinensischen Konflikts unterhalten, der die Szene in Deutschland auf besondere Weise belastet. Moderation: Martin Daßinnies Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!