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96. Scheißmukke über Vinyl only, Freundschaft, Strausberg und gute Soundsysteme
48:00||Season 1, Ep. 96Scheißmukke, das sind die DJs Dreimal T, Degen, Schönfeld und Zarling. Das ursprünglich aus Brandenburg stammende Kollektiv hat sich mit seiner Partyreihe Ringelpietz in den letzten Jahren einen Namen gemacht. 2025 wurde Scheißmukke im Rahmen des Tags der Clubkultur von der Berliner Clubcommission ausgezeichnet und hinterließ bei Events wie der New-Faces-Reihe im Tresor einen nachhaltigen Eindruck. Beim Feel Festival traf Berlin Booth das Scheißmukke-Kollektiv und sprach mit ihnen über die Anfänge des Kollektivs, Freundschaft, ihre Liebe zum Vinyl, ihre Heimat Strausberg und die Frage, welche Rolle ein gutes Soundsystem für eine Party spielt.Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
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95. Antonio Riverón über identitätsstiftende Enten, grafischen Eskapismus, Inspiration und Partynächte
55:22||Season 1, Ep. 951,20 mal 2 Meter groß und in mehr als vier Monaten entstanden: Für seine Berlin Club Map hat der Grafiker Antonio Riverón die Berliner Ravekultur sowie verschwundene und noch existierende Clubs auf einer einzigen Karte festgehalten. Das Besondere liegt dabei nicht nur in der Fülle der Inhalte. Riverón hat das großformatige Poster vollständig von Hand gezeichnet und bis ins kleinste Detail koloriert. Die Karte ist nicht nur Riveróns persönliche Auseinandersetzung mit der Berliner Clubszene, sondern zugleich seine Abschlussarbeit an der Universität der Künste Berlin – und der berufliche Einstieg in die hiesige Clubwelt. Berlin Booth sprach mit dem Künstler über grafischen Eskapismus, sein Ankommen in Berlin, identitätsstiftende Enten, Skaten und darüber, warum auf lange Clubnächte nicht zwangsläufig ein Kater folgen muss. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
94. DJ Johana Jost über Autismus, mentale Gesundheit in der Clubkultur und den Druck der Szene
01:03:19||Season 1, Ep. 94Seit über vier Jahren ist Johana Jost als DJ in Berlin aktiv und veranstaltet gemeinsam mit einer Freundin die FLINTA*-zentrierte Partyreihe CREAM. Vor Kurzem sprach sie auf Instagram erstmals öffentlich darüber, dass sie Autistin ist und wie sich das auf ihre Arbeit auswirkt: von der Reizverarbeitung im Club bis zum Performancedruck hinter den Decks. Noch immer ist das Bild von Autismus von Klischees geprägt. Besonders Frauen werden häufig erst spät oder gar nicht diagnostiziert, neurodivergente Perspektiven bleiben vielerorts unsichtbar, auch in der Clubkultur. Mit Berlin Booth sprach Johana Jost darüber, warum mehr Aufklärung nötig ist, und über die Schattenseiten der DJ-Szene, das Spannungsfeld zwischen Suchtpotenzial und mentaler Gesundheit sowie den Druck, in einer Branche zu bestehen, in der die Grenzen zwischen Arbeit und Nachtleben oft verschwimmen. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
93. Fritz Windish über Höhen und Tiefen des Garbicz Festivals, Berliner Wurzeln und kulturellen Wandel
54:36||Season 1, Ep. 93Kaum jemand ist so eng mit der Entwicklung der Berliner Clubkultur verbunden wie Fritz Windish. Mit dem Label URSL, dem Duo Soukie & Windish sowie seiner langjährigen Arbeit im Umfeld von Kater und Holzmarkt hat er Orte und Ideen mitgeprägt, die weit über Berlin hinaus wirken. Als Produktions- und künstlerischer Leiter hat Windish das Garbicz Festival maßgeblich mitgeprägt. Aus dem Berliner Kosmos hervorgegangen, hat das Festival von Beginn an seine sehr eigene Identität entwickelt, in der Landschaft, Kunst und Musik untrennbar zusammengehören. Im Gespräch mit Berlin Booth spricht Fritz Windish über die Entwicklung des Garbicz Festivals, den Wandel des Publikums und ein Berlin, dessen Veränderungen sich in der Clubkultur besonders deutlich spiegeln. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
92. Aena Spitz über Hitzeschutz, Ackerlogistik und die Utopie des Nation of Gondwana-Festivals
56:33||Season 1, Ep. 92Musikfestivals verändern sich und mit ihnen die Herausforderungen. Das zeigt sich auch bei der Nation of Gondwana: 2026 dauert das Festival erstmals vier statt drei Tage. Für das Organisationsteam bedeutet das weit mehr als einen zusätzlichen Festivaltag. Im Gespräch mit Berlin Booth spricht Kreativdirektorin Aena Spitz über die praktischen Folgen der Verlängerung, den wachsenden Stellenwert von Hitzeschutz und die komplexe Logistik hinter einer temporären Stadt auf freiem Feld. Gleichzeitig geht es um die Frage, warum Festivals wie die Nation trotz gesellschaftlicher Veränderungen ihre Anziehungskraft behalten. Für viele Besucherinnen und Besucher sind sie nämlich Orte, an denen Gemeinschaft, Selbstbestimmung und Freiräume erlebbar werden. Was es braucht, um diese Räume entstehen zu lassen – und wie sich das Leben über Wochen auf einem Acker anfühlt, auf dem aus dem Nichts eine Kleinstadt entsteht, ist ebenso Thema des Gesprächs wie die Zukunft von Festivals unter neuen klimatischen Bedingungen. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
91. Tine Jpla über Technikbegeisterung, DIY-Reels und gelebte Feierkultur
47:27||Season 1, Ep. 91Seit mehr als einem Jahrzehnt bewegt sich Tine Jpla an der Schnittstelle von Clubkultur, Technik und künstlerischer Gestaltung. Ihre ersten, markanten Schritte machte sie 2014, als sie an der Entstehung des IFZ in Leipzig mitwirkte. Von 2014 bis 2024 war sie dort als Resident-DJ aktiv und gestaltete die Entwicklung des Clubs maßgeblich mit. Tine Jpla wirkt(e) an einer Vielzahl prägender Veranstaltungsreihen wie No Show, Q-TEKK, Pillenrealitæt, Connwax, Rillendisco und ://whatever mit. In ziemlich unterhaltsamen Reels beweist sie außerdem regelmäßig ihre Affinität zu elektronischen Gerätschaften. Berlin Booth unterhielt sich mit der DJ und Veranstaltungstechnikerin über ihre Zeit in Leipzig und Berlin, ihre Veranstaltungsreihen, über ihre Social-Media-Präsenz und die Kunstfertigkeit, mit Technik Menschen zu begeistern. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
90. Sanna Sand (Krachgarten Kollektiv) und Andreas Schropp live vom Wurzelfestival 2026
56:18||Season 1, Ep. 90Wer schon einmal auf einem Festival geduscht hat, kennt das Drama: lange Schlangen, mitunter improvisierte Sanitäranlagen und die Hoffnung auf ein paar Minuten warmes Wasser. Für Sanna Sand war das keine zufriedenstellende Lösung. Stattdessen entwickelte sie eine Idee, die heute zu den ungewöhnlichsten Attraktionen der Festivallandschaft zählt: „Human Wash“, die menschliche Waschanlage. Künstlerinnen, DJs und sogenannte „Schwamm-Kräfte“ verwandeln jede Waschsession in ein interaktives Spektakel aus Wasser, Musik und gemeinschaftlichem Erleben. Doch hinter den kreativen Installationen und dem besonderen Festivalflair steckt auch viel organisatorische Arbeit. Eine zentrale Rolle beim Wurzelfestival spielt dabei Andreas Schropp. Er begann 2022 als Praktikant und gehört heute zum festen Leitungsteam. Mit seinem Engagement steht er beispielhaft für den Generationswechsel, den das Festival derzeit durchläuft, und gestaltet die Zukunft der Veranstaltung aktiv mit. Berlin Booth traf Sanna Sand und Andreas Schropp während des Wurzelfestivals zum Gespräch. Wir sprachen über kreative Visionen und deren Umsetzung, über die Herausforderungen und Freuden der Festivalorganisation sowie über die Bedeutung subkultureller Veranstaltungen in einer Zeit, in der unabhängige Kulturorte und alternative Freiräume zunehmend unter Druck geraten. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
