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Feld & Haucap - Das Ökonomie Briefing

Die Bundesregierung muss höllisch aufpassen (Express)

In dieser Ausgabe steht zunächst eine umstrittene EU-Personalie im Mittelpunkt. Die US-Amerikanerin Fiona Scott Morton sollte Chefökonomin der Brüsseler Wettbewerbsbehörde werden, doch nachdem vor allem Frankreich protestiert hat, wird die Stelle nun anderweitig besetzt. Sie hören, warum die Entscheidung falsch ist und die Bundesregierung höllisch aufpassen müsse vor einer grundsätzlichen Entwicklung, die absolut kritisch zu sehen sei, so die Pioneer-Chefökonomen.


Anschließend wird über den Plan von Bundesfinanzminister Christian Lindner diskutiert, der mit einem Schwung steuerpolitischer Maßnahmen die deutsche Wirtschaft entlasten will. Er selbst betont, dass es sich dabei nur um eine kleine Steuerreform handelt. Sie hören, warum nicht mehr drin ist und welche positiven Akzente dennoch gesetzt werden können.


Abschließend noch ein kurzer Abstecher zur erneut aufgeflammten Diskussion um das Ehegattensplitting. Sie hören, warum eine Abschaffung dieser besonderen Steuerregelung derzeit nicht sinnvoll ist und wie die Alternative eines Familiensplittings aussehen würde.


Die komplette Ausgabe hören Sie als Teil unserer Pioneer-Familie. Wenn Sie noch nicht an Bord sind, testen Sie uns! Aktuell haben wir ein besonderes Angebot.

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  • Steuerpläne: Alter Wein, alte Schläuche

    41:36|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Mehrwertsteuer, Ehegattensplitting, Spitzensteuersatz: In dieser Ausgabe analysieren Lars Feld und Justus Haucap die aktuellen steuerpolitischen Vorschläge der Bundesregierung. Im Zentrum steht die Frage, was echte Reformen wären und wo bekannte Versuche staatlicher Eingriffe nur neu etikettiert wurden. Diskutiert werden unter anderem die möglichen Anpassungen der Mehrwertsteuer, die Zukunft des Ehegattensplittings sowie eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler ordnen die ökonomischen Effekte ein und hinterfragen, welche Maßnahmen tatsächlich zu wachstumsfördernder Entlastung führen und welche Entscheidungen für zusätzliche Belastungen sorgen würden. Im Vorfeld werden Fragen von Hörerinnen und Hörer zur vorherigen Ausgabe beantwortet. Dabei geht es um die Eingriffe in die Preisbildung auf dem Kraftstoffmarkt sowie um die Subventionierung erneuerbarer Energien. Melden Sie sich gern mit Fragen oder Anmerkungen. Schicken Sie einfach eine E-Mail oder Sprachnachricht mit dem Betreff „Feld & Haucap” an kontakt@mediapioneer.com. ID:{2Gl4dRjM0xpKBJEyJpBqOB}
  • Preisdeckel: Populistischer Quatsch

    42:45|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Der Irankrieg treibt die Preise für Öl und Gas – und das wiederum befeuert die politischen Debatten. Klar zu sein scheint, dass die steigenden Kosten für Verbraucher und Unternehmen abgefedert werden müssen. Davon ausgehend werden einzelne Steuersenkungen, temporäre Tankrabatte und diverse Preisdeckel ins Zentrum gerückt. Nichts davon hält der Wirtschaftswissenschaftler Lars Feld für sinnvoll, er sagt: „Ich finde es richtig, dass die Preissteigerungen, die jetzt über den Öl- und Gaspreis kommen, durchschlagen. Und ich würde der energieintensiven Wirtschaft auch nicht noch mal zusätzliche Subventionen verschaffen.“ Ähnlich sieht es der Wettbewerbsökonom und Energiemarkt-Experte Justus Haucap, wobei er insbesondere staatlich verordnete Obergrenzen für Preise ablehnt. Diese Art von Markteingriffen bezeichnet er als „populistische Quatschidee“, durch die Knappheiten eher verschärft würden. Stattdessen sollte die Politik auf die strukturellen Reformen setzen, die ohnehin nötig sind, um der nun schon länger schwächelnden deutschen Wirtschaft eine selbsttragende, nachhaltige Dynamik zu ermöglichen. Melden Sie sich gern mit Fragen oder Anmerkungen. Schicken Sie einfach eine E-Mail oder Sprachnachricht an kontakt@mediapioneer.com. ID:{1AkUiGx1hUKW3dqbLGi2oU}
  • Eine Welt zwischen Ohnmacht und Unsinn

    34:58|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Diese Podcast-Folge ist an besonderer Stelle entstanden: in einem voll besetzten Hörsaal der Universität Luzern. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler Lars Feld und Justus Haucap sowie Pioneer-Herausgeber Gabor Steingart sind der Einladung des IWP gefolgt, des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik. Dort wurde auf der Bühne vor Publikum über aktuelle wirtschafts- und geopolitische Entwicklungen diskutiert. Das Gespräch hören Sie in dieser Spezialausgabe. Thematisch wurde ein großer Bogen gespannt: angefangen beim Iran-Krieg, den jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der Entwicklung des Ölpreises und den Reaktionen der Märkte über den Wirtschaftskurs Chinas bis hin nach Deutschland, wo die ökonomischen Herausforderungen auch in der Schweiz als Nachbarland aufmerksam verfolgt werden. Ein kenntnisreiches, pointiertes und trotz der ernsten Lage immer wieder humorvolles Gespräch. Melden Sie sich gern mit Fragen oder Anmerkungen. Schicken Sie einfach eine E-Mail oder Sprachnachricht an kontakt@mediapioneer.com. ID:{5KY3CHdTLu4D0aqBQ8xJz1}
  • Iran: Die ökonomischen Perspektiven

    40:59|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Der gewaltsame Kampf um die Zukunft des Iran versetzt die Märkte weltweit in Unsicherheit, doch die Aussicht auf einen Regimewechsel nährt auch Hoffnungen. Denn mit einem dem Westen zugewandten Iran würde sich mit Blick auf Russland und China die geopolitische Machtbalance neu austarieren. Wie Ökonomen diese Lage einschätzen, steht im Mittelpunkt dieser Ausgabe.Die Wirtschaftswissenschaftler Lars Feld und Justus Haucap gehen dabei auf die kurz-, mittel- und langfristigen Folgen der Entwicklungen ein. Der Bogen spannt sich von den Preisbewegungen bei Öl und Gas über das Wirtschaftswachstum und Auswirkungen auf die Inflation bis hin zum deutschen Energiemarkt. Denn der Nahe Osten ist für Deutschland als einen der größten Energieimporteure Europas von besonderer Relevanz.Am Ende dieser Ausgabe steht ein Thema, das auf nationaler Ebene für Schlagzeilen sorgt. Es geht um die Frage, wie der Sachverständigenrat hinsichtlich der wachsenden Herausforderungen im internationalen Handel aufgestellt sein müsste – und warum Eitelkeiten fehl am Platz sind.Melden Sie sich gern mit Fragen oder Anmerkungen. Schicken Sie einfach eine E-Mail oder Sprachnachricht an kontakt@mediapioneer.com. ID:{yiEn6WLWwFKhL9TPKBA7t}
  • Fahrlässig: Schuldenfalle Eurobonds

    40:32|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Die Debatte um Eurobonds ist zurück. Und auch wenn sie künftig anders benannt und ausgestaltet werden sollten, würden sie zur Gefahr werden. Darüber diskutieren Lars Feld und Justus Haucap in dieser Ausgabe. Sie machen klar, warum damit Anreize gesetzt werden, die vor dem Hintergrund der bestehenden Probleme als fahrlässig bezeichnet werden müssen. Der Freiburger Wirtschaftswissenschaftler Prof. Lars Feld sagt: „Ich würde sagen, das ist fahrlässig. Weil wenn man immer mehr Schulden macht, hat man entweder das Risiko, in eine erneute Finanzkrise zu geraten, oder aber man läuft das Risiko, dass die Inflation entsprechend höher geht.“ Darüber hinaus besprochen wird die „Buy European“-Idee. Aus wirtschaftspolitischer Perspektive wird verdeutlicht, warum solch Aufrufe zwar kurzfristig plausibel wirken, für eine Exportnation wie Deutschland aber langfristig fatal wären. Der Wettbewerbsökonom Prof. Justus Haucap resümiert kurz und knapp: „Eine völlig widersinnige Politik.“ ID:{4V9S8vrqVMCRYv5T3nfhzM}
  • Warsh, Dollar, Gold: Eine neue Dynamik

    35:10|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw In dieser Ausgabe steht eine Personalie im Zentrum, deren Verkündung allein schon Wirkung entfaltet: Kevin Warsh. Ihn hat Donald Trump als Nachfolger von Jerome Powell als Chef der US-Notenbank nominiert. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler Lars Feld und Justus Haucap diskutieren, wofür Warsh geldpolitisch steht und wie unabhängig die Fed unter ihm trotz familiärer Verbindungen ins Trump-Umfeld bleiben kann. Vor diesem Hintergrund richtet sich der Blick auf die teils beunruhigenden Entwicklungen von Dollar-Kurs und Gold-Preis an. Was bedeutet die schleichende Erosion der US-Währung und weshalb stocken Zentralbanken ihre Goldbestände auf? Auch darauf folgen Antworten der Pioneer-Chefökonomen. Aus europäischer Perspektive geht es zudem um die Exportwirtschaft im Zusammenspiel mit Zöllen, Standortproblemen und wachsender Konkurrenz aus China. Zum Schluss lenkt Wirtschaftsredakteurin Josy Müller das Gespräch auf die Handelspolitik mit einem Blick auf Mercosur sowie die Vereinbarung zwischen der EU und Indien. Melden Sie sich gern mit Fragen oder Anmerkungen. Schicken Sie einfach eine E-Mail oder Sprachnachricht an kontakt@mediapioneer.com. ID:{3ObYpkD0CVmCGXiRJOLbT0}
  • Trump verhilft Europa zu mehr Vernunft

    40:57|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Diese Ausgabe führt zunächst in die USA: Ein Jahr nachdem Donald Trump erneut im Weißen Haus angetreten ist, ziehen Lars Feld und Justus Haucap eine Bilanz.Die beiden Wirtschaftswissenschaftler sprechen über die ökonomischen Folgen seiner Handelspolitik innerhalb der USA, über die globalen Auswirkungen und die transatlantischen Beziehungen. Zudem geht es um die Sinnhaftigkeit von Gegenmaßnahmen der Europäischen Union und mögliche Optionen.Vor diesem Hintergrund werden auch die wirtschaftliche Bedeutung und die Potenziale anderer Länder als Handelspartner diskutiert. Das führt nach Indien, Indonesien, Australien und auf den afrikanischen Kontinent. Das Fazit der gesamten Diskussion: Eine unbeabsichtigte positive Nebenwirkung von Trumps Politik ist, dass er uns in Europa offensichtlich dabei hilft, vernünftig zu werden.Zum Schluss noch ein kurzer Blick auf Debatten, die derzeit bei uns im Inland geführt werden – darunter der Wunsch nach Reformen des deutschen Föderalismus und der Erbschaftsteuer. Festgestellt wird, dass diese Diskussionen zu einer Unzeit mit großer Inbrunst geführt werden, während andere Probleme anzugehen wären.Melden Sie sich gern mit Fragen oder Anmerkungen. Schicken Sie einfach eine E-Mail oder Sprachnachricht an kontakt@mediapioneer.com. ID:{8PHt8WPOUyD2Uw47d4z0X}
  • Venezuela und Iran: Chance vs. Risiko

    40:23|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Das Jahr 2026 beginnt mit einem geopolitischen Knall. Die USA schaffen in Venezuela neue Realitäten und im Iran regen sich wieder Proteste. In diesem Funkenflug stellen sich auch entscheidende ökonomische Fragen. Über die Antworten streiten in dieser Ausgabe Lars Feld und Justus Haucap. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler diskutieren über die globale Relevanz der Ereignisse und die möglichen Folgen für die Weltwirtschaft. Ein weiteres Thema ist der anstehende Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung. Ihm zugrunde liegen die unterschiedlichen Auffassungen hinsichtlich der Schwere der Krise in Deutschland und dementsprechend die Therapie. Braucht es harte Ordnungspolitik, reicht Industriepolitik oder ist nicht doch ein neuartiges wirtschaftspolitisches Joint Venture möglich? Die Antworten auf diese Fragen führen in die USA und nach China, deren wirtschaftspolitische Gegenentwürfe diskutiert werden. Welche Strategie trägt eher und was heißt das für Europas Wettbewerbsfähigkeit? Melden Sie sich gern mit Fragen oder Anmerkungen. Schicken Sie einfach eine E-Mail oder Sprachnachricht an kontakt@mediapioneer.com. ID:{2cRtpxae0QPWGV4P1YC9Ry}
  • Berlin, Washington, Peking: Ein Ausblick

    34:02|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Drei Länder, zwei Ökonomen, ein Schnellcheck. In dieser Ausgabe blicken Lars Feld und Justus Haucap auf die großen wirtschaftlichen Linien und liefern erste Prognosen für das neue Jahr. Dabei wird auch ein Blick zurück auf die Entwicklungen hierzulande geworfen und tatsächlich so etwas wie Zuversicht formuliert. In Deutschland gibt es erste politische Signale, die der Wirtschaft etwas Hoffnung machen können. In den USA dagegen wächst die Unsicherheit aufgrund der offenen Fragen zur Konjunktur. Und in China relativieren strukturelle Probleme und demografischer Gegenwind den Eindruck wirtschaftlicher Stärke. Die beiden Wirtschaftsprofessoren ordnen all das ein und machen klar, wo Optimismus berechtigt ist und Zweifel angebracht sind. Melden Sie sich gern mit Fragen oder Anmerkungen. Schicken Sie einfach eine E-Mail oder Sprachnachricht an kontakt@mediapioneer.com. ID:{2GN39ivjrJFe1ZtWFgwrJz}