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Feld & Haucap - Das Ökonomie Briefing

Venezuela und Iran: Chance vs. Risiko

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Das Jahr 2026 beginnt mit einem geopolitischen Knall. Die USA schaffen in Venezuela neue Realitäten und im Iran regen sich wieder Proteste. In diesem Funkenflug stellen sich auch entscheidende ökonomische Fragen. Über die Antworten streiten in dieser Ausgabe Lars Feld und Justus Haucap. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler diskutieren über die globale Relevanz der Ereignisse und die möglichen Folgen für die Weltwirtschaft.

Ein weiteres Thema ist der anstehende Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung. Ihm zugrunde liegen die unterschiedlichen Auffassungen hinsichtlich der Schwere der Krise in Deutschland und dementsprechend die Therapie. Braucht es harte Ordnungspolitik, reicht Industriepolitik oder ist nicht doch ein neuartiges wirtschaftspolitisches Joint Venture möglich?

Die Antworten auf diese Fragen führen in die USA und nach China, deren wirtschaftspolitische Gegenentwürfe diskutiert werden. Welche Strategie trägt eher und was heißt das für Europas Wettbewerbsfähigkeit?

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  • Fahrlässig: Schuldenfalle Eurobonds

    40:32|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Die Debatte um Eurobonds ist zurück. Und auch wenn sie künftig anders benannt und ausgestaltet werden sollten, würden sie zur Gefahr werden. Darüber diskutieren Lars Feld und Justus Haucap in dieser Ausgabe. Sie machen klar, warum damit Anreize gesetzt werden, die vor dem Hintergrund der bestehenden Probleme als fahrlässig bezeichnet werden müssen. Der Freiburger Wirtschaftswissenschaftler Prof. Lars Feld sagt: „Ich würde sagen, das ist fahrlässig. Weil wenn man immer mehr Schulden macht, hat man entweder das Risiko, in eine erneute Finanzkrise zu geraten, oder aber man läuft das Risiko, dass die Inflation entsprechend höher geht.“ Darüber hinaus besprochen wird die „Buy European“-Idee. Aus wirtschaftspolitischer Perspektive wird verdeutlicht, warum solch Aufrufe zwar kurzfristig plausibel wirken, für eine Exportnation wie Deutschland aber langfristig fatal wären. Der Wettbewerbsökonom Prof. Justus Haucap resümiert kurz und knapp: „Eine völlig widersinnige Politik.“ ID:{4V9S8vrqVMCRYv5T3nfhzM}
  • Warsh, Dollar, Gold: Eine neue Dynamik

    35:10|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw In dieser Ausgabe steht eine Personalie im Zentrum, deren Verkündung allein schon Wirkung entfaltet: Kevin Warsh. Ihn hat Donald Trump als Nachfolger von Jerome Powell als Chef der US-Notenbank nominiert. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler Lars Feld und Justus Haucap diskutieren, wofür Warsh geldpolitisch steht und wie unabhängig die Fed unter ihm trotz familiärer Verbindungen ins Trump-Umfeld bleiben kann. Vor diesem Hintergrund richtet sich der Blick auf die teils beunruhigenden Entwicklungen von Dollar-Kurs und Gold-Preis an. Was bedeutet die schleichende Erosion der US-Währung und weshalb stocken Zentralbanken ihre Goldbestände auf? Auch darauf folgen Antworten der Pioneer-Chefökonomen. Aus europäischer Perspektive geht es zudem um die Exportwirtschaft im Zusammenspiel mit Zöllen, Standortproblemen und wachsender Konkurrenz aus China. Zum Schluss lenkt Wirtschaftsredakteurin Josy Müller das Gespräch auf die Handelspolitik mit einem Blick auf Mercosur sowie die Vereinbarung zwischen der EU und Indien. Melden Sie sich gern mit Fragen oder Anmerkungen. Schicken Sie einfach eine E-Mail oder Sprachnachricht an kontakt@mediapioneer.com. ID:{3ObYpkD0CVmCGXiRJOLbT0}
  • Trump verhilft Europa zu mehr Vernunft

    40:57|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Diese Ausgabe führt zunächst in die USA: Ein Jahr nachdem Donald Trump erneut im Weißen Haus angetreten ist, ziehen Lars Feld und Justus Haucap eine Bilanz.Die beiden Wirtschaftswissenschaftler sprechen über die ökonomischen Folgen seiner Handelspolitik innerhalb der USA, über die globalen Auswirkungen und die transatlantischen Beziehungen. Zudem geht es um die Sinnhaftigkeit von Gegenmaßnahmen der Europäischen Union und mögliche Optionen.Vor diesem Hintergrund werden auch die wirtschaftliche Bedeutung und die Potenziale anderer Länder als Handelspartner diskutiert. Das führt nach Indien, Indonesien, Australien und auf den afrikanischen Kontinent. Das Fazit der gesamten Diskussion: Eine unbeabsichtigte positive Nebenwirkung von Trumps Politik ist, dass er uns in Europa offensichtlich dabei hilft, vernünftig zu werden.Zum Schluss noch ein kurzer Blick auf Debatten, die derzeit bei uns im Inland geführt werden – darunter der Wunsch nach Reformen des deutschen Föderalismus und der Erbschaftsteuer. Festgestellt wird, dass diese Diskussionen zu einer Unzeit mit großer Inbrunst geführt werden, während andere Probleme anzugehen wären.Melden Sie sich gern mit Fragen oder Anmerkungen. Schicken Sie einfach eine E-Mail oder Sprachnachricht an kontakt@mediapioneer.com. ID:{8PHt8WPOUyD2Uw47d4z0X}
  • Berlin, Washington, Peking: Ein Ausblick

    34:02|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Drei Länder, zwei Ökonomen, ein Schnellcheck. In dieser Ausgabe blicken Lars Feld und Justus Haucap auf die großen wirtschaftlichen Linien und liefern erste Prognosen für das neue Jahr. Dabei wird auch ein Blick zurück auf die Entwicklungen hierzulande geworfen und tatsächlich so etwas wie Zuversicht formuliert. In Deutschland gibt es erste politische Signale, die der Wirtschaft etwas Hoffnung machen können. In den USA dagegen wächst die Unsicherheit aufgrund der offenen Fragen zur Konjunktur. Und in China relativieren strukturelle Probleme und demografischer Gegenwind den Eindruck wirtschaftlicher Stärke. Die beiden Wirtschaftsprofessoren ordnen all das ein und machen klar, wo Optimismus berechtigt ist und Zweifel angebracht sind. Melden Sie sich gern mit Fragen oder Anmerkungen. Schicken Sie einfach eine E-Mail oder Sprachnachricht an kontakt@mediapioneer.com. ID:{2GN39ivjrJFe1ZtWFgwrJz}
  • Die unschöpferische Zerstörung

    33:00|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Der Ökonom Joseph Schumpeter begründete einst die Theorie der „Schöpferischen Zerstörung“: Veraltete Industrien, überholte Geschäftsmodelle und unrentable Märkte gehen zugrunde, werden aber durch fortschrittlichere Technologien, zukunftsweisende Konzepte oder bessere Produkte ersetzt. In Deutschland endet diese letztlich gewinnbringende Entwicklung jedoch vorzeitig. So sagt der Freiburger Wirtschaftswissenschaftler Lars Feld: „Gegenwärtig ist die Zerstörung. Das Schöpferische fehlt.“ Noch deutlicher formuliert es der Düsseldorfer Wettbewerbsökonom Justus Haucap: „Wir sehen in Deutschland eigentlich keinen Strukturwandel, also dass etwas Altes verschwindet und etwas Neues entsteht. Wir sehen nur einen Exodus. Und das ist wirklich sehr, sehr besorgniserregend.“ ID:{1zZRlMr8xUeQKBM2HuRrxM}
  • Die Koalition am Abgrund im Rentenstreit

    42:37|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Der Konflikt um das milliardenteure Rentenpaket steht im Zentrum dieser Ausgabe. Aufgelistet werden die problematischsten Elemente sowie deren Tragweite und Kosten. Konkret geht es um die private Altersvorsorge, um Frühstart- und Aktivrente, die Mütterrente III und die Verlängerung der Haltelinie. Dabei räumen Lars Feld und Justus Haucap auch mit weit verbreiteten Irrtümern auf, die in der öffentlichen Debatte und in der politischen Kommunikation der Sozialdemokraten eine entscheidende Rolle spielen. Der dadurch befeuerte Konflikt erinnert ans Ende der Ampelregierung. Sollte es erneut zu einem Bruch der Koalition kommen, würde „die SPD es dann sicher auch schaffen, der CDU dieses Scheitern ans Bein zu binden“, sagt Lars Feld, der den damaligen Finanzminister Christian Lindner beraten hat. Der Ökonom Justus Haucap kritisiert zudem die Rolle von Bundeskanzler Friedrich Merz, der sich gegenüber Kritikern in den eigenen Reihen wenig sachlich geäußert hat: „Die Hauptargumente waren rein wahltaktischer Natur und in Teilen auch noch eine Fehleinschätzung.“ Fazit dieser Ausgabe: „Die Regierung fährt auf den Abgrund zu und keiner bremst.“ ID:{4cAnvGGnXd3GAfDQHAGqbi}
  • Schwarz-Rot: Zwischen AfD und Siechtum

    36:25|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Seit gerade mal einem halben Jahr ist die neue Bundesregierung im Amt und hinter nicht mehr ganz so verschlossenen Türen wird offenbar schon über das Ende der Großen Koalition gesprochen. Der Freiburger Wirtschaftsprofessor Lars Feld hofft dennoch auf Besinnung und einen gemeinsamen Kurswechsel: „Ich weiß nicht, was die Alternativen sind. Die Alternative für Deutschland ist es nicht.” Und auch Prof. Dr. Justus Haucap sieht keine andere Möglichkeit, als jetzt Reformen anzugehen, die zwar schmerzhaft aber notwendig seien: „Man kann ja nicht sagen, die Reformen sind alle so unattraktiv und schwierig durchzusetzen. Ich meine, dieses Siechtum ist auch nicht attraktiv.“ ID:{3qYYpF7Gr1ll2enwZ20bfb}
  • Trumps schleichende Währungs-Attacke

    36:31|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Vor dem Hintergrund neuer Zahlen zur steigenden Staatsverschuldung der Industrieländer, allen voran die Vereinigten Staaten, rückt der Genius Act ins Zentrum dieser Ausgabe. Der Mar-a-Lago-Accord scheint, so sagt es Lars Feld, nur „schöne Rhetorik“ gewesen zu sein. Denn mit dem Gesetz zur Regulierung von Stablecoins geht die US-Regierung unter Donald Trump neue Wege. Justus Haucap kritisiert, dass diese Entwicklung hierzulande bislang unter dem Radar bleibe, obwohl sie „ein doch erheblicher Shift“ sei.Die zwei Ökonomen sprechen über die Hintergründe, Zusammenhänge und möglichen Auswirkungen. Außerdem erklären sie, warum diese Maßnahme letztlich auch als „eine Attacke auf die anderen Währungsräume“ betrachtet werden kann, mit der insbesondere China größere Schwierigkeiten haben dürfte.Im zweiten Teil dieser Ausgabe werden der bedrohliche Abzug von Investitionen aus Deutschland und die Debatte um den reduzierten Mehrwertsteuersatz in der Gastronomie aufgegriffen. Bei letzterem Thema gehen die Meinungen deutlich auseinander und es wird hitzig. ID:{7J3ZKEkFmCQkeNGLdl81v0}