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Mensch Mahler | Die Podcast Kolumne
Die Türkei - zu teuer zum Leben und zum Sterben
260109PC Türkei – zu teuer zum Leben und zum Sterben
Mensch Mahler am 09.01.2026
Wo wir gerade dabei sind, uns um die Diktatoren dieser Welt zu kümmern, die gerade im Begriff sind, alle noch einigermaßen funktionierenden Demokratien zu zerstören, müssen wir einen Blick in die Türkei werfen.
Das fällt mir besonders leicht, weil ich in der Stadt lebe, in der Cem Özdemir geboren wurde. Der anatolische Schwabe ist in Bad Urach geboren. Er ist als Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg aufgestellt und würde sich von den Sympathiewerten bestens eignen, den Grünen Winfried Kretschmann zu beerben. Ich bin bei den Grünen und mache eifrig Wahlkampf für Cem Özdemir, der von 41% der Baden-Württemberger in einer Direktwahl zum MP gewählt werden würde. Der blasse CDU-Gegenkandidat Manuel Hagel, ein unerfahrener 37jähriger Jungspund bringt es gerade mal auf 17%, Markus Frohnmaier von der AfD dümpelt bei 7%.
Im Zeit-Podcast „Alles gesagt“ spricht Cem Özdemir natürlich auch über die Situation in der Heimat seiner Vorfahren. Und erklärt mit großem Fachwissen, wie Erdogan dabei ist, die letzten Reste des einst demokratischen Staates Türkei endgültig zu zerstören. Ich möchte denen, die sich für dieses sympathische Land interessieren den Zeit-Podcast „Alles gesagt“ wärmstens empfehlen.
Erdogan hat es geschafft, die Meinungsfreiheit abzuschaffen, die Opposition einzusperren und das Land in den wirtschaftlichen Ruin zu treiben. Ein EU-Beitritt ist in weite Ferne gerückt. Istanbul ist inzwischen zu teuer zum Leben und zum Sterben. Die Inflation liegt bei 40% - viele Bürgerinnen und Bürger leben auf Pump. Die Bestattungskosten explodieren – viele können sich nicht einmal mehr das Sterben leisten. Ähnlich wie im Iran fragt man sich erstaunt, wie sich diese Regime noch im Sattel halten können. Sie können doch nicht ein ganzes Volk einsperren und mundtot machen! Für die Türkei kann man nur hoffen, dass sich dieses Land von seinem Tyrannen befreit. Der Weg dorthin ist blutig und steinig. Aber einen anderen gibt es offensichtlich nicht.
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108. Alle reden vom Wetter
01:57||Season 5, Ep. 108260108PC Die Bahn fährt b ei jedem Wetter Mensch Mahler am 08.01.2026Bahnfahrer im Norden und Osten aufgepasst, ab heute könnten komplizierte Tage bevorstehen: Die Deutsche Bahn reduziert von Donnerstagnachmittag an wegen des Winterwetters vorsorglich den Fernverkehr. Sie erwartet in den nächsten Tagen "spürbare Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs", wie es in einer Mitteilung heißt. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für den Norden bei Dauerfrost heftigen Wind mit Schneefällen und Schneeverwehungen. Von den Einschränkungen sind unter anderem die Fernverkehrsverbindungen nach Norddeich-Mole, Kiel, Westerland/Sylt, Rostock, Binz/Rügen und Kopenhagen betroffen. Zudem wird auf den Schnellfahrstrecken Berlin-Wolfsburg, Hannover-Würzburg und Köln-Rhein/Main die Höchstgeschwindigkeit der ICE auf 200 Kilometer pro Stunde begrenzt. Die Fahrtzeit verlängere sich um bis zu 30 Minuten, so die DB.Kunden, die ein Ticket für eine Reise von Donnerstag bis Samstag gekauft haben, können dieses zu einem späteren Zeitpunkt nutzen, wie die Bahn weiter mitteilte. Die Zugbindung sei aufgehoben. Reisen könnten zudem auf Mittwoch vorverlegt und Sitzplatzreservierungen kostenfrei storniert werden.„Die Bahn fährt bei jedem Wetter“ war mal ein berühmter Werbeslogan für die Schiene. Überraschenderweise kommt Jahr für Jahr der Wintereinbruch ungefähr zur selben Zeit. Und ich schaue mal wieder neidisch auf die Eidgenossen. Ich lese im Internet: „durch ihren integralen Taktfahrplan mit festen Intervallen und klaren Anschlüssen, eine hochgradig elektrifizierte Infrastruktur, konsequente Investitionen, die Organisation in Knotenpunkten für schnelle Umstiege sowie spezielle Lösungen für den Winterbetrieb, ermöglicht eine hohe Pünktlichkeit und eine gute Koordination mit anderen Verkehrsmitteln. Aber von anderen Ländern lernen? Das konnte Deutschland noch nie. Siehe auch unter „Streckenmaut“. .
107. 19 Jahre Achterbahn
01:47||Season 5, Ep. 107260107PC 19 Jahre Achterbahn Mensch Mahler am 07.01.2026 Zwei Hochzeiten, drei Trennungen, ungezählte Aufs- und Abs: Das ist die aktuelle Bilanz von Bettina Wulff, 52 und Christian Wulff, 66. Ein Drama voller Affären und Skandale, das sich über 19 Jahre zog.Kaum ein Paar der Politik lieferte so zahlreiche Achterbahnfahrten. Kennengelernt hatten sich die PR-Frau und der Ministerpräsident von Niedersachsen 2006 auf einer Dienstreise in Südafrika, er war noch verheiratet, beide bereits Eltern. 2008 dann Hochzeit und ein gemeinsamer Sohn. 2013 die erste Trennung, 2015 wieder ein Paar, eine kirchliche Hochzeit, 5 Jahre später die Scheidung, 2021, bereits ein Jahr später, waren sie wieder liiert, 2023 heirateten sie erneut, im April 2025 nun die Trennung, „endgültig“, wie es hieß.Natürlich kassierten sie dafür mehr Aufmerksamkeit und Häme, als ihnen lieb war. Bettina Wulff, einst jüngste First Lady des Landes, die Schloss Bellevue mit einer Patchworkfamilie zu entstauben schien, wurde zur Symbolfigur für Orientierungslosigkeit. Gemeinsam mit einem Pfarrer schrieb sie ein Buch über die Turbulenzen ihres Lebens. Christian Wulff schien über die Eskapaden seiner Bettina nie richtig hinwegzukommen. Offenbar konnten sie nicht ohne-, aber auch nicht miteinander. Eine klassische Seifenoper also. Ihre Fehler und Affären machten die Wulffs für viele Menschen nicht gerade zum Vorbild – aber vielleicht menschlich greifbar. Letzten August schied das Amtsgericht Burgwedel das Chaospaar nun wohl für immer. Vermutlich. .
106. Der Ikarus vom Lautertal
02:09||Season 5, Ep. 106260106MPC Genie und Wahnsinn Mensch Mahler am 06.01.2026 Gustav Mesmer wurde am 16. Januar 1903 in Altshausen, einer kleine Gemeinde nördlich der oberschwäbischen Kleinstadt Ravensburg, geboren. Er durchläuft mehrere Ordensklöster, wo er unsäglich leidet. 1929 wurde er, weil er unangenehm aufgefallen war, in die Psychiatrie in Bad Schussenried eingeliefert.1932 taucht folgende Notiz in seiner Krankenakte auf: “Hat eine Flugmaschine erfunden, gibt entsprechende Zeichnungen ab“. Der Gedanke ans Fliegen beschäftigt Mesmer seitdem ununterbrochen. Er zeichnet und bastelt Flugmodelle in allen Variationen. “Ist guten Humors”, so ein lapidarer Aktenvermerk, und: “zeichnet immer wieder neue Flugprojekte, über welche schon der Laie den Kopf schüttelt”. Seit Jahren eingesperrt, bleibt Mesmer nur seine Fantasie, die ihn über die Anstaltsmauern hinausträgt, in die Freiheit. Und er will nach Hause. In mehreren Briefen an seine Familie äußert er diesen Wunsch.In den späten 30er Jahren bricht Mesmer insgesamt 16-mal aus und läuft nach Hause. Doch jedes Mal wird er wieder zurückgeschickt. 1949 wird er auf eigenen Wunsch in das Psychiatrische Landeskrankenhaus Weissenau verlegt. 1964, also 35 Jahre nach seiner Einlieferung, wird Gustav Mesmer aus der Anstalt Weissenau entlassen. Er kommt in ein Heim in Buttenhausen im Lautertal auf der Schwäbischen Alb. Hier verbringt Mesmer die letzten, aber wohl auch die glücklichsten Jahre seines Lebens. Als Korbmacher hatte er eine kleine Werkstatt und kann endlich ungehindert an seinen Flugideen basteln.Weihnachten 1994, kurz vor seinem 92. Geburtstag, stirbt Gustav Mesmer.Genie und Wahnsinn liegen so nahe beieinander. Im Theater Lindenhof in Melchingen-Burladingen wird gerade ein Theaterstück gespielt, das unglaublich eindrücklich das tragische Schicksal von Bruno Mesmer erzählt. .
105. Was geschah an einem 5. Januar?
02:10||Season 5, Ep. 105260105PC Was geschah am 5. Januar? Mensch Mahler am 05.01.2026 Am 5. Januar 2023 wird der emeritierte Papst Benedikt XVI. wird im Vatikan beigesetzt. Zum Trauergottesdienst kommen 50.000 Gläubige auf den Petersplatz. Aus Deutschland reisen Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an.2020 - In Luttach in Südtirol rast ein Autofahrer in eine Gruppe deutscher Touristen und tötet sieben Menschen. Der 27-Jährige war betrunken.1975 - Der kleine blaue Elefant hat seinen ersten Auftritt in der „Sendung mit der Maus“.1945 - Julius Leber, SPD-Politiker und Widerstandskämpfer, Mitglied des „Kreisauer Kreises“ und an den Vorbereitungen zum gescheiterten Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944 beteiligt, wird in Berlin-Plötzensee hingerichtet.1875 - Die nach Plänen des Architekten Charles Garnier erbaute Neue Pariser Oper wird als damals größtes Opernhaus der Welt eröffnet.Geburtstage:1980 - Sebastian Deisler (45), deutscher Fußballer (Bayern München, Hertha BSC), 36 Länderspiele1975 - Bradley Cooper (50), amerikanischer Schauspieler („Maestro“, „A Star is Born“, jeweils Hauptrolle und Regie)1960 - Bettina Tietjen (65), deutsche TV-Moderatorin (NDR-Magazin „DAS!“, NDR-Talkshow)Todestage 2000 - Bernhard Wicki, Schweizer Schauspieler und Regisseur (Regie: „Das Spinnennetz“, „Die Brücke“), geb. 19191950 - John Rabe, deutscher Kaufmann, wegen seiner humanitären Verdienste um die chinesische Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg in China als Held verehrt, geb. 1882Ich bin gespannt, was einmal für den 5. Januar 2026 in den Geschichtsbüchern stehen wird. .
102. Das ändert sich 2026
02:05||Season 5, Ep. 102260102PC Was ändert sich? Mensch Mahler am 02.01.2026Ein neues Jahr bringt immer auch Veränderungen mit sich. Die Hoffnung auf einen Waffenstillstand in der Ukraine bleibt bestehen. Für den vorderen Orient und Syrien tun sich hoffentlich neue Perspektiven auf. Zum Kleinkram: Mini-Jobber dürfen ab sofort 603 statt 556 Euro verdienen. Der Steuerfreibetrag steigt. 2026 liegt er bei 12.348 Euro, der Kinderfreibetrag wird auf 9.756 Euro angehoben. Ach so: Das Kindergeld steigt – um 4 Euro auf jetzt 299 Euro. Pendler bekommen ab sofort 38 Cent für den Kilometer. Und die Renten werden erhöht – allerdings erst ab dem 1. Juli – aber dann immerhin um 5,7%. Und: die Aktivrente beträgt ab sofort 2.000 Euro – steuerfrei. Die Gastronomie darf aufatmen: Endlich wird die Mehrwertsteuer auf alles von 19% auf 7% abgesenkt. Mal sehen, ob das dann auch auf die Gäste durchschlägt und das Personal besser bezahlt wird. Die Ehrenamtspauschale wird auf 960 Euro im Jahr angehoben – steuerfrei. Immerhin.Die Krankenkassenbeiträge werden steigen. Die TK erhöht von 2,45 auf 2,69%. Die DAK von 2,8 auf 3,2. Das sind doch ganz gute Aussichten, oder? Ich habe mir jetzt endlich ein Deutschlandticket zugelegt. Ist zwar auf 63 Euro gestiegen. Aber als passionierter Radfahrer – auch im Winter – will ich auch vermehrt den ÖPVN nutzen. Das Auto bleibt überwiegend in der Garage.Apropos Garage: wir stellen im Januar unsere PV Anlage um. Sind künftig autonom und benutzen die bidirektionale Wallbox. Der Speicher im elektrischen Renault 5E hat 52 KW. Das sollte im Normalfallreichen. Energieversorger – auf Wiedersehen .
1231. Meine Bilanz 2025
01:48||Season 3, Ep. 1231251231MM Kann man das alte Jahr feiern? Mensch Mahler am 31.12.2025Heute wird Bilanz gezogen. Wie war 2025? Ich muss sagen: Bei mir überwiegt das Positive. Trotz allem. Ich komme mit meinem Rentnerdasein gut zurecht. Und zwar deshalb, weil ich meinen Tag strukturieren kann. Der werktägliche Kommentar Mahler meint auf Radio Paradiso und im Podcast Mensch Mahler hilft da enorm. Ich gehe im Ehrenamt auf. Sowohl in meiner Kirchenmitgliedschaft als auch bei den Grünen, als Fahrer für den Tafelladen und in unserer Stiftung eudim gibt es immer etwas zu tun und, ja, ich werde gebraucht und bin offensichtlich für manche Menschen noch wichtig.In unserer großen Familie – Weihnachten haben wir mit 19 Personen gefeiert und dabei fehlten noch 8 Personen – geht mir einfach das Herz auf. Die Begegnungen mit Kindern, Schwiegerkindern, Enkeln und Urenkel sind einfach Feste für die Seele.Gesundheit und Sport ist auch super. Ich habe im Herbst abgenommen, unter anderem Dank Fastenkur und dreimal wöchentlich Fitness-Studio. Wir ernähren uns vernünftig, essen mäßig und der Alkoholkonsum ist in einem guten Rahmen. Rauchen ist kein Thema. Sagen wir es mal so: Mein Hausarzt ist sehr zufrieden mit mir.So gesehen habe ich keine guten Vorsätze fürs neue Jahr. Außer einem: weiter so!Ich weiß, ich bin ein gesegneter Mensch. Der allerdings auch schon viel Schicksalsschläge verarbeiten musste. Wie gehen sie heute um null Uhr ins neue Jahr? Ich wünsche Ihnen Zuversicht und Hoffnung. Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende..
1230. Tödliche Ekstase
01:53||Season 4, Ep. 1230251230PC Tödliche Ekstase Mensch Mahler am 30.12.2025Bei einer Massenpanik beim weltweit größten Pilgerfest Kumbh Mela in Indien sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Die Panik war offenbar ausgebrochen, als Gläubige versuchten, über Absperrungen zu klettern.Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Polizeikreise berichtet, werden immer noch Tote in die Leichenhalle des Krankenhauses in Prayagraj im Norden Indiens gebracht, wo das Fest stattfindet. Der Verwaltungschef des Staates Uttar Pradesh, Yogi Adityanath, sagte, die Situation sei unter Kontrolle.Laut Adityanath brach die Panik aus, als einige Gläubige versuchten, über Absperrungen zu klettern, die in der Nacht aufgestellt worden seien, um die Menge zu leiten. Augenzeugen schilderten gegenüber Reuters, dass es ein großes Gedränge gegeben habe, bei dem Menschen übereinander gefallen seien.Andere Teilnehmer erklärten, gesperrte Wege zum Wasser hätten die dicht gedrängte Menschenmenge zum Stehen gebracht und dazu geführt, dass einige erstickten und zusammenbrachen. "Plötzlich wurde in der Menge geschoben, und wir saßen in einer Falle", sagte eine Besucherin dem indischen Nachrichtensender PTI. Laut einem Krankenhausmitarbeiter starben einige Pilger auch an Herzinfarkten.Ähnliches wird Jahr für Jahr vom Hadsch, der großen Pilgerfahrt der Muslime nach Mekka berichtet.Ich bin selbst ein spiritueller Mensch und bedaure hin- und wieder, dass unsere religiösen Zeremonien im Christentum so wenig Rauschhaftes haben. Ekstase ist ja etwas Positives. Andererseits bin ich dankbar, dass eine nordisch-kühle Nüchternheit solche Szenen wie in Prayagraj und in Mekka verhindert..
1229. Mit Optimismus ins neue Jahr
01:53||Season 4, Ep. 1229251224PC Optimismus heißt die Parole 2026Mensch Mahler am 24.12.2025Wie optimistisch blicken die Menschen in Deutschland aufs kommende Jahr? In einer repräsentativen Umfrage des Zukunftsforschers Horst Opaschowski mit dem Ipsos-Institut geben 57 Prozent der Befragten an, sie sähen dem kommenden Jahr mit Zuversicht und Optimismus entgegen. Im Vorjahr hatten nur 42 Prozent dieser Aussage zugestimmt, das bedeutet eine Zunahme um 15 Prozentpunkte. „Ich kann nur sagen, einen solchen positiven Umschwung hat es seit Corona noch nicht gegeben“, sagt der Hamburger Forscher dazu.Der Wandel habe mit der wirtschaftlichen Entwicklung und der persönlichen finanziellen Lage überhaupt nichts zu tun. In dieser Hinsicht hätten sich die Umfrageergebnisse seit Jahren nicht geändert. Seit 2023 sagten 52 Prozent der Befragten, die persönliche wirtschaftliche Lage mache ihnen Sorgen. Opaschowski vermutet eher einen Mentalitätswandel - die Deutschen gewöhnten sich an schwierige Zeiten: „Das Leben in Dauerkrisen setzt positive Energien und Widerstandskräfte bei den Menschen frei“, erklärt der Forscher. Von „German Angst“ sei kaum mehr die Rede.Opaschowski (84), der viele Jahre als Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg tätig war, setzt auf den Optimismus der Jüngeren. 75 Prozent der Befragten im Alter von 14 bis 24 Jahren seien zur Jahreswende hoffnungsvoll gestimmt, trotz Umwelt- und Wirtschaftskrisen, Ukrainekrieg und Konflikten in Nahost, erklärt der Forscher. Im Vorjahr seien nur 49 Prozent der jungen Leute optimistisch gewesen. In einem neuen Buch fordert Opaschowski die nächste Generation auf: „Nehmt eure Zukunft in die Hand!“ - so der Titel..