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Mensch Mahler | Die Podcast Kolumne

Die Bahn kriegt es einfach nicht gebacken

Season 5, Ep. 428

260428PC Die Bahn ist eine Zumutung

Mensch Mahler am 28.4.2026


Jahrzehntelang hat sich die Bahn dem ADAC und der Automobillobby gebeugt und der Schiene nicht den Vorrang vor der Straße gegeben. Jetzt haben wir den Salat: Die Strecken und die Bahnhöfe sind Sanierungsfälle, wegen Verbesserungen müssen ständig Strecken gesperrt werden. Durch die Einführung des Deutschlandtickets hat die Anzahl der Bahnfahrerinnen zugenommen. Und: Immer mehr Reisende wollen ihr Rad dabeihaben, weil sie mit der Bahn zu ihren Ausflugszielen oder zu ihrem Arbeitsplatz fahren wollen. Das ist super und politisch mehr als gewollt. Genauso wie beim Umstieg auf Elektromobilität ist die Infrastruktur aber grottig. 

Ein kleines Beispiel: Vorgestern fuhr ich mit der Bahn nach Baiersbronn und zurück. Die Grünen und der Allgemeine Fahrradclub Deutschland hatten eingeladen zu einer tollen Ausfahrt in den Nationalpark nördlicher Schwarzwald. 

Frohgemut machte ich mich um 6 Uhr in der Früh in Bad Urach auf die Reise – Fahrrad in den Zug und ab nach Tübingen. Dort die erste Pleite: der Zug hatte Verspätung, der Anschlusszug war weg. Also raste ich mit dem Bike die 30 KM in etwas mehr als einer Stunde zum nächsten Bahnhof in der Nähe von Horb am Neckar. Dort bekam ich Anschluss bis nach Freudenstadt. Die restlichen 9 Kilometer nach Baiersbronn durfte ich dann – wieder in einem Affentempo - mit dem Rad fahren. Ich habe die Gruppe mit wenigen Minuten Rückstand erreicht.

Die Rückfahrt war auch ein Abenteuer. Auf der geplanten Strecke für gar nichts, also mit der Straßenbahn von Freudenstadt nach Karlsruhe. Knapp 2 Stunden. In Karlsruhe war nur unter dem Einsatz aller legalen Mittel ein Zutritt mit Rad möglich. Die Hälfte der wartenden auf dem Bahnsteig konnten gar nicht einsteigen. In Stuttgart: Anschlusszug nach Tübingen weg. Den nächsten genommen – eine Stunde Wartezeit – in Metzingen war dann der Anschluss nach Urach weg. Also die letzten 10 Kilometer wieder pedalieren. Um 21 Uhr war ich zu Hause. Absolut fix und alle – aber nicht vom Radeln, sondern weil die Bahn es einfach nicht auf die Reihe kriegt. 

 

 

 

 


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  • 625. Nichts geht mehr!

    01:43||Season 5, Ep. 625
    260625PC Die beiden Seiten einer MedailleMensch Mahler am 25.06.2026Mit einem Füllfederhalter kann man einen Liebesbrief schreiben oder ein Todesurteil unterzeichnen. Mit der Kernspaltung kann man ungeheuer viel Energie erzeugen – der Menschheit zum Segen – oder man halbe Kontinente in Schutt und Asche legen. Als die erste Eisenbahn in Stuttgart fuhr, schuf eine Endzeitprophetin ein Bild vom breiten und vom schmalen Weg. Der schmale Weg der Entbehrungen führte geradewegs in den Himmel – der breite Weg, vorbei an Tanzsalons, Kino und anderen Vergnügungsstätten über den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof direkt in die Hölle.Schon immer wurde technischer Fortschritt argwöhnisch betrachtet. Die Gefahr war für die Pessimisten im Vordergrund, die Chance für die Fortschrittsgläubigen. Daran hat sich nichts geändert.Vor zwei Wochen hat ein mutmaßlicher Anschlag große Firmen und 8.000 Haushalte in Süddeutschland stromlos gemacht. Freunde von uns haben auf dem Gas-Campingkocher den Kaffee erhitzt. Vorletzte Nacht: Zwei Stunden ging bei der Bahn nichts mehr. Dir Spekulationen schießen ins Kraut. Ein Hacker-Angriff – woher auch immer, Himmelsrichtung Osten? Eine wildgewordene KI, die wieder mal im Angriff schneller war als die Wächter in der Verteidigung?Wie auch immer – es bleibt Verunsicherung. In unsicheren Zeiten ruft man nach starken Männern und einfachen Lösungen. Und bald sind die nächsten Landtagswahlen – zu allem Überfluss im Osten. Möge sich die Vernunft durchsetzen und nicht das Bauchgefühl.  
  • 624. Wetter geht immer!

    01:37||Season 5, Ep. 624
    260624PC Reden wir über das WetterMensch Mahler am 24.06.2026Wenn einem nichts mehr einfällt, gibt es immer noch das Wetter. Als Gesprächsstoff, meine ich. Unzählige Radiomoderationen, Small-Talks auf Partys, Gespräche im Wartezimmer. Wetter geht immer. Obwohl: jetzt gerade besonders. Die heißeste Juni-Woche seit Beginn der Aufzeichnungen. Ich muss auch drüber reden.Seit langem planen meine Frua und ich, Fahrrad-Verrückete, die wohl schönste Radtour Deutschlands zu fahren: Bodensee – Königssee. Als wir letzten Freitag in Ulm an der Donau gestartet sind, haben uns alle für verrückt erklärt. Wisst ihr, dass wir 40 Grad bekommen werden? Wissen wir. Wisst ihr, dass ihr über 70 seid? Wissen wir. Also sind wir losgeradelt. Von Lindau nach Oberstaufen. Ging gut, wenn auch stressig. Dann von Oberstaufen nach Murnau am Staffelsee. Lang und heiß. Aber schön. Gestern vom Staffelsee an den Tegernsee. Beim Start war mein Akku schon kaputt. Und ich habe das Rad dann mit 0 Prozent Ladung in die Garage des Hotels gestellt. Und was soll ich sagen? Was die Vernunft nicht geschafft hat, hat die Technik erledigt. Heute fahren wir mit dem Zug nach Ulm, laden die Räder aufs Auto und fahren an den Bodensee. Schönes Strandhotel. Bessere Wahl bei Temperaturen zwischen 30 und 35, 38 Grad. Manchmal muss man zu seinem Glück gezwungen werden. Den Königsee und Salzburg erobern wir mit dem Radl, wenn die Temperaturen wieder moderater sind.   
  • Hitze!

    01:58|
    260623PC Lähmende HitzeMensch Mahler am 23.06.2026Wenn die Temperaturen steigen, muss unser Körper mehr leisten, um seine normale Kerntemperatur von etwa 37 ° C zu halten. Ausgerechnet zur WM – als ob die Zeitverschiebung und der gestörte Tag-Nacht Rhythmus nicht genug wären. Biergartennächte, Alkohol – ich meine, dass sollten wir nicht unterschätzen.Was macht Hitze mit uns?Die wichtigste Reaktion ist das Schwitzen. Dabei wird über unsere Haut Flüssigkeit verdunstet. Das ist nicht immer ein besonders tolles Gefühl, hat aber für unseren Körper einen kühlenden Effekt. Gleichzeitig weiten sich die Blutgefäße in der Haut, um überschüssige Wärme abzugeben. Das sind alles grundsätzlich sehr sinnvolle Reaktionen unseres Organismus, die ihn aber auch genauso stark beanspruchen - vor allem bei länger anhaltender Hitze.Durch Schwitzen verliert der Körper viel Wasser und Elektrolyte (zum Beispiel Natrium und Kalium). Ohne Ausgleich droht eine Dehydrierung, die sich in Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche oder Muskelkrämpfen äußern kann. Mineralwasser ist die beste Wahl, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Besser nicht: Alkohol! Denn der wirkt entwässernd und kann den Kreislauf zusätzlich belasten. Bei Hitze wird unser Kreislauf stärker belastet. Das Herz muss mehr arbeiten, um den Blutdruck stabil zu halten, denn die Blutgefäße erweitern sich, um die Wärme in die Umgebung abzugeben. Besonders ältere Menschen oder Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen reagieren hier besonders empfindlich. Im schlimmsten Fall kann die Wärmeregulierung komplett versagen und die Körpertemperatur steigt stark an (über 40 Grad Celsius). Das kann lebensbedrohlich sein – besonders gefährdet sind ältere Menschen, kleine Kinder, Schwangere und chronisch Kranke.Also: bleiben sie vernünftig. Auch im Undav-Siegestaumel.  
  • 622. Selig sind, die sehen und doch nicht glauben

    01:49||Season 5, Ep. 622
    260622PC Fake-NewsMensch Mahler am 22.06.2026Ich war erschüttert und sagte zu meiner Frau: Das wird Friedrich Merz das Amt kosten. Ich habe eine Meldung gesehen, in der Tino Chrupalla Friedrich Merz bei „Maischberger“ beschuldigt, eine Finanzplattform mit hohen Gewinnmöglichkeiten vor der Bevölkerung geheim zu halten.Fakt ist: Merz und Chrupalla tragen nie gemeinsam bei Maischberger auf, ein angeblicher Tagesschau-Beitrag ist gefälscht. Die Bankenaufsicht Bafin warnt vor der betrügerischen Krypto-Plattform „Seloriva“.Die Tagesschau soll über eine Sendung der Talkshow „Maischberger“ berichtet haben, in der Tino Chrupalla, Bundessprecher der AfD, Bundeskanzler Friedrich Merz „bloßgestellt“ habe. Der Artikel verlinkt mehrfach eine Krypto-Plattform und ruft zur Registrierung auf. Die Seite imitiert die der Tagesschau nur oberflächlich: Sie nutzt das Tagesschau-Logo, die Schriftart unterscheidet sich aber und Weiterleitungen, etwa zum Impressum, funktionieren nicht.Es gibt keine Belege, dass Merz und Chrupalla je gemeinsam bei „Maischberger“ waren. Das Gespräch kann also nicht stattgefunden haben. Eine Bilder-Rückwärtssuche des Titelbildes führt zu Medienberichten über eine Folge der Sendung am 23. Januar 2024, in der Chrupalla auftrat. Er trug dieselbe Kleidung wie im Bild. Das zeigt auch eine Zusammenfassung der Sendung auf dem Youtube-Kanal der Tagesschau. Merz war nicht im Studio. Die Bilder sind manipuliert.Wir können nicht vorsichtig genug sein. Ich wurde vor einigen Wochen von Betrügern im Internet um knapp 50.000 Euro erleichtert. Die nächste Mahnung einer Inkasso-Firma, die angeblich für die Deutsche Bahn arbeitet, liegt auf dem Schreibtisch. 
  • 619. Prinzessin sollte man sein

    01:40||Season 5, Ep. 619
    260618PC Prinzessin sollte man seinMensch Mahler am 18.06.2026Meine Kollegin und Freundin quält sich jahrelang mit einer Lungenkrankheit, die sie immer schwächer macht. In den letzten Monaten ihres Lebens moderiert sie im Radio und im Gottesdienst mit Sauerstoff, den sie in einem kleinen Gerät am Körper trägt. Ihre letzte Chance: Eine Spenderlunge. Ihre Hoffnung wird nicht erfüllt. Sie stirbt in einer Klinik und hinterlässt ihren Mann und ihren 5jährigen Sohn.Lungentransplantationen sind selten und sehr kompliziert. Ein Spenderorgan ist fast nicht zu bekommen. Das wurde meiner jungen Kollegin zum Verhängnis.Sie hieß Claudia und nicht Mette-Marit. Die 52jährige Kronprinzessin Norwegens bekam 12 Tage nach dem Antrag auf eine Spenderlunge per Transplantation das lebensrettende Organ. Ihr Sohn Marius Borg Høiby, 29, bangte im Gefängnis um das Leben seiner Mutter. Er war am 15. Juni wegen Vergewaltigung schuldig gesprochen und zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Ich möchte bitte nicht falsch verstanden werden: Ich gönne der leidgeprüften Mette-Marit ihre neue Lunge von Herzen. Für sie beginnt ein neues Leben, in dem sie sich ihren Pflichten als Prinzessin und Mutter ihres Sohnes mit aller Kraft widmen kann.Zur Erkrankung meiner jungen Kollegin kann ich nur sagen: Pech gehabt. Prinzessin müsste man sein. Und wieder einmal zeigt sich, das Macht und Geld offensichtlich alles kaufen kann. Sogar ein neues Leben.  
  • 618. Der Fluch der Langsamkeit

    01:41||Season 5, Ep. 618
    260617PC Der Fluch der Langsamkeit Mensch Mahler am 17.06.2026Greenpeace-Aktivisten haben unlängst Verkehrsschilder auf Autobahnen mit Tempo-100-Zeichen überklebt, um ihrer Forderung nach einem Tempolimit Nachdruck zu verleihen. Das stößt auf Kritik. Tempo Hundert liegt auf der ADAC-Skala der schlimmsten Zumutungen für den Autofahrer deutlich vor einer verstopften Toilette an der Raststätte Irschenberg, einem vergessenen Ziegenkäse im Handschuhfach oder einem russischen Panzer auf der A12 in Fahrtrichtung Berlin. In Umfragen ängstigten sich vor allem Männer davor, durch zu langsame Fahrt die Kontrolle über ihr Fahrzeug zu verlieren. Wer sich zu sicher wähne, taumle in einen unzumutbaren Zustand der Entspannung. Die konzentrierte Erregung, die sich erst ab Tempo 180 einstelle, gehe verloren. Zudem gelte das alte Diktum, dass nicht die Großen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen schlucken. Erfolgreiche Außendienstler schlucken laut Studien in ihren Dienst-BMWs pro Jahr um die 50 Kleinwagen und andere Verkehrsbehinderer, die sie auf dem Randstreifen wieder ausspeien. Das entsprich einem Wirtschaftswachstum von 0,3 Prozent. Den langsam fahrenden Leistungsverweigerern bleibt schlicht nur die schale Genugtuung, die schnellen in der Ferne explodieren zu sehen. Dieses harmonische Miteinander von Eile und Hast wird durch die Greenpeaceaktion gefährdet. Der ADAC will dem Vernehmen nach die Aufkleber wieder mit Tempo 180-Forderungen überkleben. Aber wer schnell daran vorbeifährt, sieht sie ohnehin nicht.   
  • 617. Der eigentliche Kriegstreiber ist nicht Trump

    02:01||Season 5, Ep. 617
    260617PC Das Problem ist Israel Mensch Mahler am 17.06.2026Meine Meinung zum Nahostkonflikt ist bekannt. Ohne 2-Staaten-Lösung kein Frieden in der Region. Nun lässt sich der größenwahnsinnige Trump von Benjamin Netanjahu vor den Karren spannen, zettelt einen völlig unsinnigen Krieg an, der allen Beteiligten nur Nachteile bringt und muss jetzt zähneknirschend die Mullahs in Teheran diktieren lassen, wo es langgeht. Die einzigen, die gestärkt aus dieser Schlacht hervorgehen sind die Kleriker, die das Land seit Jahrzehnten unterjochen. Für die Bevölkerung des Iran wird es noch schlimmer werden. Die einzige Hoffnung ist, dass das Regime implodiert und die demokratischen Kräfte endlich ans Ziel kommen, nach 10.000enden, die im Widerstand getötet wurden.Benjamin Netanjahu spielt weiter mit dem Feuer. Unbeeindruckt von Trump und von den Machthabern im Iran greift er weiter die Hisbollah im Libanon an. Und riskiert damit, dass der Konflikt nicht befriedet wird, sondern weiter eskaliert. Merkels Satz von der historischen Verantwortung Deutschlands für Israel - Angela Merkel „Israels Sicherheit ist Teil deutscher Staatsräson“ hängt uns Deutschen schwer in den Klamotten. Aber vergessen wir nicht: Philosemitismus ist genauso falsch wie Antisemitismus. Man kann die Politik Netanjahus nicht gutheißen, weil es den Holocaust gab. Was die israelischen Siedler machen, die Kompromisslosigkeit Israels, die Verweigerung von Gesprächen über eine 2-Staaten-Lösung – das alles wird dafür sorgen, dass dieser Krieg niemals endet. Evangelikale Christen halten mir gemeinsam mit orthodoxen Juden entgegen, „dass Gott höchstselbst Israel dieses Land gegeben hat“. Entschuldigung: das kann ja wohl kein Argument dafür sein, dass permanent Völkerrecht gebrochen wird. Diese Argumentation, Gott auf ihrer Seite zu haben, ist ein Kennzeichen aller radikalen und intoleranten Religionsvertreter. Das muss endlich mit der Staatsräson vom Verhandlungstisch. 
  • 616. Volksbegehren gescheitert

    01:51||Season 5, Ep. 616
    260616PC Die Schweiz votiert gegen eine Begrenzung des Zuzugs Mensch Mahler am 16.06.2026Aus dem Plan der rechtsnationalen Schweizerische Volkspartei für ein Limit bei der Migration wird nichts. Das Nein zu einem solchen Experiment mit unsicherem Ausgang zeugt von Pragmatismus, den sich die Bürger der Eidgenossenschaft gerne zugutehalten. Sie wissen, dass die Schweiz Arbeitskräfte von jenseits der Grenzen braucht. Der Anteil der Erwerbstätigen mit ausländischer Staatsangehörigkeit liegt bei 35 Prozent. Vor allem in Bereichen, in denen die Schweizer selbst nicht arbeiten wollen, packen Ausländer an: auf dem Bau, in der Gastronomie und der Pflege. Auch hoch qualifizierte Ärzte, Manager und Wissenschaftler kommen von jenseits der Grenzen. Ohne die Fremden würden die Schweiz ihr Wohlstandsniveau kaum halten können. Die Stimmberechtigten haben durchschaut, dass die SVP zu simpel argumentiert. Für nahezu alle Probleme machte die Partei Ausländer verantwortlich: von der Wohnungsnot über Jobverlust bis hin zu verstopften Zügen. Zudem löste die starre Zehn-Millionen-Grenze bei vielen Schweizern Kopfschütteln aus. Die Umsetzung erschien unrealistisch. Der Plan hätte Fremde stigmatisiert. Außenpolitisch hätten die Eidgenossen viel Porzellan zerschlagen. Vor allem das ohnehin fragile Verhältnis zur Europäischen Union hätte stark gelitten. Das kleine Land, das fast ausschließlich von EU-Staaten umringt ist, wäre in eine Isolation gerutscht. Die Entscheidung der Schweizer zeigt: Die Bevölkerung kann Populisten in die Schranken weisen. Deutschland sollt sich ein Beispiel nehmen und die Remigrationsbefürworter hierzulande auch deutlich in die Schranken weisen, anstatt ihnen wie in den Bundesländern im Osten der Republik zu befürchten 40% der Stimmen zu geben. 
  • 615. Wie einst gegen Brasilien

    01:43||Season 5, Ep. 615
    260615PC Deutschland im WM Fieber Mensch Mahler am 15.06.20267:1 – ein Auftakt nach Maß für Deutschland. So sieht es die Weltpresse: Daily Mail, England: "Der gnadenlose viermalige Weltmeister erteilt dem Außenseiter in Houston eine brutale Lektion bei der Weltmeisterschaft, die Mannschaft von Julian Nagelsmann sendet ihren Rivalen eine klare Botschaft."The Sun:, ebenfalls UK: "Kai Havertz trifft doppelt, der viermalige Weltmeister übersteht einen frühen Schock und überrollt den Fußball-Zwerg."The Guardian: "Curacao genießt seinen Moment, doch Havertz und das kompromisslose Deutschland kennen keine Gnade. (...) Nagelsmann wird zufrieden sein, dass von allen Teilen des Spielfelds Gefahr ausging - ein halbes Dutzend verschiedener Torschützen zeugt davon -, doch es versteht sich von selbst, dass wesentlich ernsthaftere Prüfsteine noch bevorstehen."BrasilienO Tempo: "Deutschland beschert Curacao einen 'Brasilien-Tag'. Die viermaligen Weltmeister ließen die brasilianischen Zuschauer das Trauma erneut durchleben: Sie wiederholten das gnadenlose 7:1, das uns vor zwölf Jahren Tränen in die Augen getrieben hatte."Folha de Sao Paulo: "Das erneute 7:1 Deutschlands, diesmal gegen Curacao am Sonntag, hat Brasilien einmal mehr getroffen. Mit diesem erneuten Kantersieg ist die deutsche Nationalmannschaft zur torreichsten Mannschaft in der Geschichte der Weltmeisterschaften aufgestiegen, obwohl sie weniger Teilnahmen vorweisen kann als die Selecao."