Share

Tech Weekly
Der Podcast des Bitkom
Latest episode

130. Tech Weekly | Warum die Baden-Württemberg-Wahl digitalpolitisch zählt
17:04||Season 3, Ep. 130„Mit dem neuen Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung ist erstmals ein echtes Querschnittsministerium entstanden“, sagt Dr. Jörg Semmler, Staatssekretär im Bundeskanzleramt, beim Bitkom@noon. Dort zieht er eine erste Bilanz und erläutert die digitalpolitischen Prioritäten der Bundesregierung. Dabei geht es um Wachstum, Staatsmodernisierung und die Frage, wie Deutschland und Europa in geopolitisch angespannten Zeiten digital handlungsfähig bleiben. Außerdem richtet sich der Blick auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März. Gianna Albrecht, Landespolitik-Expertin des Bitkom, ordnet ein, welche Bedeutung die Wahl für die Digitalpolitik hat – und welche Impulse vom „Superwahljahr“ für Bund und Länder ausgehen könnten. Als Entscheidungshilfe für die Wählerinnen und Wähler steht der Bitkomat zur Verfügung, der die wichtigsten Themen der baden-württembergischen Digitalpolitik abklopft.
More episodes
View all episodes

23. Ralf Wintergerst trifft Katherina Reiche & Gerd Chrzanowski
42:34||Season 1, Ep. 23„Souveränität ist Teil unserer DNA“, sagt Gerd Chrzanowski, CEO der Schwarz-Gruppe – und erklärt, warum sein Unternehmen schon früh aufgenommen hat. Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, betont: „Es geht nicht um Abschottung. Aber es geht darum, die Infrastrukturen der Zukunft zu beherrschen“ – von Cloud- und Rechenzentrumsinfrastruktur bis Open Source und Datenräumen für KI. Im Gespräch mit Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst geht es um Tempo, Skalierung und einen integrierten Ansatz für Staat, Wirtschaft und Forschung: „Geschwindigkeit zu gewinnen, ist das A und O.“ Das Gespräch fand bei Giesecke+Devrient im Rahmen der 10. Münchner Europakonferenz statt.
129. Tech Weekly | Wirtschaft schlecht auf hybride Bedrohungen vorbereitet
15:59||Season 3, Ep. 129Deutschland gerät zunehmend ins Visier hybrider Angriffe – doch die Wirtschaft ist darauf kaum vorbereitet. Laut einer aktuellen Bitkom-Studie halten es 59 Prozent der Unternehmen für wahrscheinlich, selbst zum Ziel zu werden. Gleichzeitig stuft sich kein einziges Unternehmen als sehr gut vorbereitet ein, nur 12 Prozent sehen sich eher gut aufgestellt. „Deshalb müssen wir die Resilienz von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft jetzt massiv stärken“, fordert Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. Wie dringend das ist, unterstreicht auch Bundesverfassungsschutzpräsident Sinan Selen im Podcast „Wintergerst trifft“ – und warnt: „Wir dürfen im Auto nicht auf dem Rücksitz sitzen und hoffen, dass der Fahrer in die richtige Richtung fährt. Wenn wir als Europa überleben und bestehen wollen, müssen wir digitale Souveränität mit massiven Mitteln vorantreiben.“
22. Ralf Wintergerst trifft Sinan Selen
38:18||Season 1, Ep. 22„Wir haben es mit multipolaren Herausforderungen zu tun – da bleibt Deutschland auch nicht von verschont“, sagt Sinan Selen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV). Im Gespräch mit Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst ordnet er die Sicherheitslage entlang zentraler Bedrohungen ein – von hybriden Operationen fremder Mächte über internationalen Terrorismus bis zu gewaltbereitem Extremismus. Selen betont: „Es gibt kein deutsches Unternehmen, das nicht Zielfläche ist“ – Wirtschaftsschutz und Resilienz müssen zur Führungsaufgabe werden. Auch beim Thema digitale Souveränität wird er deutlich: „Wir dürfen im Auto nicht auf dem Rücksitz sitzen und hoffen, dass der Fahrer in die richtige Richtung fährt. Wenn wir als Europa überleben und bestehen wollen, müssen wir digitale Souveränität mit massiven Mitteln vorantreiben.“ Darüber hinaus geht es um Desinformation, Deepfakes und die Frage, wie unsere Gesellschaft widerstandsfähiger wird.Das Gespräch gibt es auch als Video-Podcast auf YouTube.
128. Tech Weekly | Digitale Bedrohungen & Europas Verteidigung
15:05||Season 3, Ep. 128Tausende Cyberangriffe treffen Deutschland täglich – ausgeführt von Kriminellen ebenso wie von staatlich gesteuerten Akteuren. Bitkom-Sicherheitsexperte Felix Kuhlenkamp erklärt, wo die größten Schwachstellen in der kritischen Infrastruktur liegen – und wie sich Wirtschaft, Politik und Behörden besser schützen können. Susanne Dehmel aus der Bitkom-Geschäftsleitung ordnet ein, welche Themen auf der Münchner Sicherheitskonferenz zur europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik diskutiert werden müssen – und erläutert, welche Schritte nötig sind, um auch die Zivilbevölkerung besser auf hybride Bedrohungen vorzubereiten.
127. Tech Weekly | Mobilfunkpreisvergleich und der digitale Sozialstaat
10:29||Season 3, Ep. 127Deutschland gehört bei Mobilfunktarifen für kleine und mittlere Datenvolumen zu den günstigsten Ländern – das zeigt eine aktuelle Vergleichsstudie. Die Ergebnisse ordnet Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder ein. Janine Jahreiß, Infrastruktur-Expertin des Bitkom, erklärt, wie der Mobilfunkausbau in Deutschland weiter beschleunigt werden kann – und welche Rolle der neue „Digital Networks Act“ der EU für einen gemeinsamen Telekommunikationsbinnenmarkt spielt.Außerdem geht es um die Sozialstaatskommission, die ihren Bericht an Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas übergeben hat. Die Vorschläge ordnet Marc Danneberg, Bitkom-Experte für den Public Sector, ein.
126. Tech Weekly | Digitalbranche wächst und Deutschland ist für Gründer attraktiver
17:16||Season 3, Ep. 126Der Markt für IT und Telekommunikation wächst 2026 in Deutschland voraussichtlich auf 245 Milliarden Euro – ein Plus von 4,4 Prozent. Damit bleibt die Digitalwirtschaft ein Stabilitätsanker, erklärt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. Besonders stark wächst die Informationstechnik, vor allem im Bereich Software. „Das aktuelle Wachstum in Markt und Beschäftigung ließe sich verdoppeln, würden die Rahmenbedingungen stimmen. 2026 muss zum Jahr des Durchbruchs in der Digitalpolitik werden“, so Wintergerst.Auch Deutschlands Startup-Ökosystem ist in Bewegung: Laut Unicorn Report von Get Started zufolge sinkt die Attraktivität der USA als Gründungsstandort deutlich – nur noch 7 Prozent der deutschen Startups würden sich heute erneut für die Vereinigten Staaten entscheiden. Deutschland hingegen gewinnt. Lena Hornecker, Startup-Expertin bei Get Started, erklärt, von welchen Standortfaktoren Startups und Scaleups in Deutschland unmittelbar profitieren könnten.