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cover art for Selbermachen

Digitacheles

Selbermachen

Season 1, Ep. 65

Warum machen wir Dinge selbst, die von externen Dienstleistern potenziell besser gemacht werden könnten? Ist es Geiz? Die Angst vor Kontrollverlust? Glauben wir, dass wir es selbst am besten können?

 

Jens und Ekkehard streifen durch ihre Selbermacherthemen, beruflich wie privat, von der Website über Datenschutz und Vertrieb bis zum Recruiting, vom Wasserhahn bis zur Jalousiensteuerung. Die Hürden und der potenzielle Nutzen bei der Arbeit mit Externen sind von Thema zu Thema sehr unterschiedlich.

 

Der Antrieb fürs Selbermachen liegt aber ganz woanders, entdecken die beiden: Es geht darum, zufriedene Menschen um sich zu haben. Die Menschen im Umfeld Entscheidungen treffen zu lassen. Das Mitmachen, das sich Einbringen, das selbst Gestalten ist es, das Zufriedenheit schafft. Das stolz macht. Vielleicht sogar ein bisschen glücklich.

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  • 100. 100

    01:03:38
    Nach rund zwei Jahren wird Digitacheles dreistellig – die hunderste Folge ist draußen! Die typischen Hörerinnen und Hörer sind um die 30, zu gleichen Teilen männlich und weiblich und sie leben in Süddeutschland. Die spannendsten Folgen erreichen fast 5.000 Menschen!Jens und Ekkehard erinnern sich an die beeindruckendsten Gäste, an die lustigsten Folgen, die bewegendsten Themen. Und sie sprechen darüber, wie die Erkenntnisse aus den Sessions ihr Leben verändert haben.
  • 99. Young Leaders

    55:30
    Lena Faecks ist Chief Operating Officer bei PlayTheHype. Ihre Kollegen und Kolleginnen gehören zur Generation Z, sind also rund um die Jahrtausendwende geboren. Lena selbst ist 28. Das heißt, dass sie schon früh viel Verantwortung übernimmt. Wie geht eine junge Führungskraft mit dieser Herausforderung um? 
  • 98. Wachstum

    51:20
    Wirtschaftliches Wachstum ist Selbstzweck geworden. Ein Paradigma. Untermalt von Platitüden wie “Stillstand ist Rückschritt”. Dabei ist längst klar: Auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen wird Wirtschaftswachstum endlich sein. Das ist an allen Ecken und Enden der Erde längst sichtbar. Die Gier als Gewohnheit hat ausgedient.Aber schrumpfen geht nicht, zumal in der IT, wo Gehaltserhöhungen nicht ausfallen dürfen. Die Lösung: Wir müssen den Begriff Wachstum umdeuten. Neue Perspektiven einbringen, wie etwa ökologisches Wachstum. Oder das persönliche Wachstum über die eigenen Grenzen hinaus.
  • 97. Digitale Teams

    59:45
    Teams arbeiten nach Corona grundsätzlich anders zusammen als davor. Wir treffen uns online, wo auch immer wir gerade sind. Wir nutzen ausgereifte Tools für Kommunikatiion und Team-Arbeit. Das bringt enorme Vorteile. Doch in reinen Online-Settings bleibt einiges auf der Strecke, von ungeplanter Inspiration über spontanen Humor bis hin zu Serendipity, den glücklichen Zufällen an der Kaffeemaschine. Jens und Ekkehard verhandeln, was online funktioniert und was nur in Präsenz. Und was es für hybride Settings braucht. Schließlich präsentieren die beiden ihre Life Hacks aus der täglichen Praxis.
  • 96. Legasthenie

    49:22
    Tim Beier ist Gründer einer Konzertagentur, einer Stiftung für Kinder und Jugendliche und CEO der Firmen Bearpaw und Buckle&Seam. Und: Er ist Legastheniker.Die Kindheit hat den heute knapp 30-Jährigen gezeichnet: Stottern, Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten passen nicht in die Welt der Leistungsorientierten.Seine Erfahrungen haben Tim Beier zu Offenheit und Durchsetzungsstärke geführt. “Ich traue jedem dasselbe zu, und zwar alles. Ich schaue bei Menschen auf Haltung und Stärken. Es geht mir um Potenziale, nicht um Vergangenheit”. Bam!
  • 95. Belehren

    57:27
    “Hast du’s schon mal mit Essigessenz probiert?” Warum belehren wir? Belehren hängt eng mit dem Bevormunden zusammen. Die Augenhöhe geht verloren, wenn du belehrst. Dasselbe gilt für wertendes Lob. Wo nehmen wir die Berechtigung her? Wieso ignorieren wir so oft, dass unser Normal nicht das Normal unseres Gegenübers ist? Ist Belehren gut gemeint? Wie übergriffig kann es werden? Jens und Ekkehard stellen fest, dass ungefragtes Helfen verkehrt ist - auch wenn es noch so richtig, wichtig und dringend scheint.
  • 94. Streaming

    54:44
    Streaming ist wie Chips essen. Es befriedigt nicht, aber du kannst nicht aufhören. Im Ernst: Gibt es bei Netflix noch künstlerische Ambitionen oder geht es rein ums Geldverdienen? Sind technische Perfektion, Bildgewalt und Dramaturgie wichtiger geworden als die Story? Jens und Ekkehard einigen sich wenig verblüffend: Es ist Geschmackssache. Außerdem gibt Jens einen Life Hack für Binger zum Besten – für Leute also, die gar nicht mehr vom Streamen lassen können. 
  • 93. Introvertiert

    58:26
    Anna Schneider ist introvertiert. Was sie nicht davon abgehalten hat, bei Eishockeyweltmeisterschaften mitzuspielen, weltweit HR-Positionen zu besetzen und ein erfolgreiches Startup zu gründen.“Ich mag Menschen und bin gerne in Gruppen”, sagt die junge Österreicherin und strahlt von innen heraus. Ihre Kraft bezieht sie aber nicht aus dem Miteinander. “Ich muss mir immer wieder aktiv Ruheräume schaffen, sonst werde ich grantig. Das muss ich klar kommunizieren”.Sie ist ein positiver Mensch, sagt sie, und deshalb falle ihr das leichter als anderen. Und: “Mit Charme hat man einen Vorteil”. Ihr Life Hack für Intro- wie auch Extrovertierte: Klare Kommunikation und den Mut dazu. Menschen nicht sofort bewerten, sondern erstmal Zeit geben.
  • 92. Energiekrise

    52:50
    Energie kannst du nicht machen. Sie ist immer da. Manchmal muss sie freigesetzt werden. Oder umgewandelt. Wenn du dich schlapp fühlst, zum Beispiel. Dazu braucht es Fokus. Existenzielle Erfahrungen. Einen Anstoß von außen. Es gibt auch ein kollektives Niedergeschlagensein. Da hilft Gruppenzugehörigkeit. Ein gemeinsames Thema. Und gutes Timing.