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Der 8. Tag
“Transatlantische Freundschaft braucht Offenheit” (Express)
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Was sind die multilateralen Verpflichtungen unserer Zeit? Was bedeutet der Krieg in der Ukraine für die Beziehungen zwischen den USA und Europa? Und wie kann die transatlantische Freundschaft modernisiert werden?
Der Präsident der Initiative junger Transatlantiker Tobias Bauer spricht in diesem Achten Tag über die Historie und die Zukunft, über die Bereitschaft Kritik zu äußern und anzunehmen und über die Zeitenwende mit der Präsidentschaft Joe Bidens.
Immer Freitags kuratiert die Unternehmerin und Publizistin Diana Kinnert diese Podcast Reihe.
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Leichtigkeit, Lebenslust und das Leben als Komödie
45:47|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was macht ein gelingendes Leben aus? Warum fällt es uns so schwer, die Dinge leicht zu nehmen? Und weshalb scheint Unvernunft heute fast schon verdächtig? In diesem Achten Tag spricht Alev Doğan mit dem Fernsehmoderator und Produzenten Hubertus Meyer-Burckhardt über Leichtigkeit, Humor und den Mut, das Leben nicht ständig zu optimieren. Es geht um das Lernen aus Krisen, um die Kraft des Lachens, um die Freiheit, Fehler zu machen und um die Frage, warum ein gutes Leben oft dort beginnt, wo Kontrolle endet. Ausgehend von den prägenden Erfahrungen seiner Großmutter erzählt Meyer-Burckhardt von Lebenshunger, Unangepasstheit und der Kunst, sich nicht von Angst bestimmen zu lassen. Er spricht über Leichtigkeit in schweren Zeiten, über die Lust am Risiko, über Humor als Überlebensstrategie und darüber, warum man das Leben vielleicht am besten als Komödie begreifen sollte. 1. 00:00:20 | Alev Doğan Feature 2. 00:02:27 | Interview mit Hubertus Meyer-Burckhardt ID:{2ckmryMXOqPpSxXCTiPnT6}
„Erschüttert, entsetzt, entgeistert“
45:49|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was bleibt von Europa, wenn es sich selbst nicht mehr traut? Wenn große Verträge Jahrzehnte brauchen und am Ende an wenigen Stimmen scheitern? In diesem Achten Tag blicken Alev Doğan und Marie-Agnes Strack-Zimmermann auf eine EU, die zwischen Anspruch und Wirklichkeit schwankt. Zwischen dem Wunsch nach strategischer Stärke und einer politischen Praxis, die sich oft selbst blockiert. Im Zentrum steht ein gescheitertes Handelsabkommen, das Europa unabhängiger machen sollte und dann an den eigenen Parlamentariern scheitert.Was sagt das über die Fähigkeit der EU, strategisch zu denken? Warum wirkt eigentlich immer noch alles so unerquicklich: die Debatten, die Entscheidungswege, die sogenannte Führung.Es geht um Davos und Grönland, um Donald Trump und Friedrich Merz, um Giorgia Meloni und Ursula von der Leyen. Und um ein Gespräch mit einer Frau, die Klartext spricht, statt diplomatische Floskeln zu verwalten und die sehr deutlich sagt, wie sie den Zustand Europas einschätzt. ID:{2FqocCkmBaE6rRkNsln0x4}
Warum nicht Ozempic für alle?
46:58|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Sind wir wirklich hungrig oder nur ständig verführt? Übergewicht und Adipositas betreffen längst nicht mehr nur Einzelne, sondern ganze Gesellschaften. In Deutschland sind rund zwei Drittel der Männer und etwa die Hälfte der Frauen übergewichtig, ein Viertel der Erwachsenen gilt als adipös. Und im Zentrum steht ein Medikament, das zum Symbol dieser Zeit geworden ist: Ozempic. Ursprünglich zur Behandlung von Diabetes entwickelt, wird die Abnehmspritze heute als Hoffnungsträger gegen Übergewicht und Adipositas diskutiert. Wie wirkt Ozempic auf Hunger und Appetit? Für wen ist die Therapie geeignet und wo liegen ihre Grenzen? Ist sie als kurzfristige Hilfe gedacht oder als dauerhafte Medikation? Und welche Rolle sollten Krankenkassen bei der Finanzierung spielen? In diesem Achten Tag nehmen Alev Doğan und die Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie Dr. Pia Roser Hunger, Appetit und Sättigung neu in den Blick. Was passiert im Körper, wenn wir essen und warum fällt es so schwer, aufzuhören? Welche Rolle spielen Gewohnheiten, Umweltreize und unser Belohnungssystem in einer Welt des ständigen Überangebots? ID:{5dzRjy6tQqlfSSRb8O6lST}
Stromausfall, Diktatoren & warum der Frühling trotzdem kommt
54:38|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was braucht man, um durch einen Monat zu kommen, der sich manchmal wie eine Generalprobe für die Apokalypse anfühlt?Im Club der Optimisten suchen Alev Doğan und Jörg Thadeusz nicht nach einfachen Antworten, sondern nach Haltung, Humor und kleinen Fluchten im Alltag. Es geht um misslungene Torten, Überlebensstrategien für den Ernstfall und um die Frage, warum man trotz Weltlage, Stromausfällen, politischem Irrsinn und globaler Unsicherheit nicht den Mut verlieren sollte. Zwischen Kichererbsen, Kurbelradio und Gedankenexperimenten über Isolation, Demokratie und Hoffnung entsteht ein Gespräch, das Leichtigkeit nicht mit Beliebigkeit verwechselt. ID:{2Jhv7UaFrhuSLAljLLm2lj}
Warum Grönland von Trump profitieren könnte
31:57|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was ist das eigentlich für ein Ort, über den plötzlich weltpolitisch gesprochen wird, als ginge es um eine Schachfigur?Grönland ist die größte Insel der Welt und zugleich ein Land mit kaum mehr Einwohnern als eine deutsche Kleinstadt. Ein Land aus Eis, Meer, großen Distanzen und aus politischen Abhängigkeiten, die bis heute nachwirken.Grönland ist autonom, aber nicht unabhängig.Selbstbewusst, aber ökonomisch unselbstständig.Und politisch in einer seltsamen Zwischenwelt: Formal Teil des Königreichs Dänemark, geografisch Nordamerika, strategisch plötzlich im Zentrum globaler Machtfragen.Das Parlament in Nuuk zählt 31 Abgeordnete für rund 56.000 Menschen. Gewählt wird alle vier Jahre. In diesem Achten Tag spricht Alev Doğan mit dem Politikwissenschaftler Ebbe Volquardsen darüber, was die neue geopolitische Aufmerksamkeit für Grönland bedeutet.Wie die Menschen vor Ort auf Donald Trump blicken. Warum sein Interesse als Zumutung empfunden wird und warum manche darin auch neue Spielräume erkennen.Ebbe Volquardsen war viele Jahre Professor für Kulturgeschichte an der Universität Grönlands in Nuuk, hat dort gelehrt, geforscht und gelebt. Aus dieser Perspektive erklärt er, wie Grönland politisch funktioniert, in welcher Zwischenwelt sich das Land bewegt und was auf dem Spiel steht, wenn über Grönland gesprochen wird, ohne Grönland mitzudenken. 1. 00:00:20 | Alev Doğan Feature 2. 00:03:14 | Interview mit Ebbe Volquardsen ID:{43s8bbUAFBchBzRxj6szeP}
Wenn ich Kanzler wär… mit Sascha Lobo
09:23|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was wäre, wenn die wichtigste Zukunftsfrage dieses Landes keine moralische, sondern eine ökonomische wäre? In dieser Folge von „Wenn ich Kanzler wär …“ erklärt der Autor, Podcaster und Digitalexperte Sascha Lobo, warum der Zustand der Wirtschaft für ihn der Schlüssel zu sozialem Frieden, Wohlstand und Zukunftsfähigkeit ist.Lobo argumentiert, dass Deutschland die große KI-Transformation dringend aktiv gestalten muss, um auch in zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren ein wohlhabendes Land zu bleiben. Er spricht über Arbeit als Schnittstelle zwischen Technologie und Gesellschaft, über Produktivität, Digitalisierung, Unternehmertum und über die Gefahr, den Wandel anderen zu überlassen. Sein Kanzler-Entwurf ist ein Plädoyer für Wachstum, technologische Offenheit und den Mut, Regulierung neu zu denken. ID:{17eImTTNYqRUywibnq3kxN}
Wenn ich Kanzlerin wär… mit Maja Göpel
08:26|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was wäre, wenn Politik in Krisenzeiten nicht lauter würde, sondern klarer? In dieser Folge von „Wenn ich Kanzlerin wär …“ entwirft die Politökonomin Maja Göpel eine Kanzlerschaft der Weitsicht, Wahrhaftigkeit und verantwortungsvollen Erneuerung.Sie plädiert für einen Perspektivwechsel: weg vom reinen Wachstumsdogma, hin zu echter Wertschöpfung, die ökologische Grenzen, soziale Gerechtigkeit und demokratische Verantwortung zusammendenkt. Maja Göpel spricht über neue Messgrößen jenseits des Bruttoinlandsprodukts, über den Mut, durch schwierige Übergangsphasen zu gehen, und über die Notwendigkeit, die Kosten des Nicht-Handelns ehrlich zu benennen. ID:{1SjHLzr1AqV8aGagEOjAsX}
Wenn ich Kanzlerin wär… mit Diana Kinnert
06:47|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was wäre, wenn man dieses Land nicht im Kanzleramt repariert, sondern an der Theke?In dieser Folge von „Wenn ich Kanzlerin wär …“ entwirft die Publizistin und Unternehmerin Diana Kinnert eine radikal andere Vorstellung von Politik: weniger Paragrafen, mehr Begegnung. Im Zentrum steht der Verlust sozialer Räume – Kneipen, Parkbänke, Nachbarschaften – und die Folgen für Zusammenhalt, Vertrauen und demokratische Kultur.Diana Kinnert spricht über Einsamkeit, Brandmauern, Echokammern und eine Gesellschaft, der die Orte fehlen, an denen Unterschiedlichkeit ausgehalten wird. Ihre Kanzlerschaft wäre eine Investition in soziale Infrastruktur, Kultur, Bildung und Gemeinschaft als Gegenentwurf zu Abwertung, Abschottung und rein ökonomischem Denken. ID:{7yoB8ICEv8aBAqskohMcS7}
Wenn ich Kanzlerin wär… mit Juli Zeh
06:11|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was wäre, wenn eine Kanzlerschaft nur ein einziges Ziel hätte?In dieser Folge von „Wenn ich Kanzlerin wär …“ fordert die Schriftstellerin und Juristin Juli Zeh eine monothematische Politik mit voller Konzentration auf das Bildungssystem. Sie beschreibt den Zustand von Schulen als beschämend, spricht über fehlende Lehrkräfte, marode Gebäude, mangelnde Infrastruktur und ein Bildungssystem, das sein Aufstiegsversprechen immer weniger einlöst.Juli Zeh argumentiert, dass Bildung nicht nur wirtschaftliche Grundlage ist, sondern der zentrale Kitt einer demokratischen Gesellschaft: für Integration, Teilhabe und Vertrauen in die Zukunft. ID:{6tFJAKWAgFkgJKas25Dpex}