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Der 8. Tag
„Überlasst die Welt nicht den Wahnsinnigen“
Kälte draußen, Kälte im Ton: Im Club der Optimisten versuchen Alev Doğan und Jörg Thadeusz diesem Monat etwas entgegenzusetzen – mit Humor, Haltung und einem Blick auf die politischen und gesellschaftlichen Zumutungen der Gegenwart.
Es geht um die Union und ihre neuen Lieblingsideen von „Lifestyle-Teilzeit“ bis telefonische Krankschreibung, um Infrastruktur, die buchstäblich zerbröselt, und um die Frage, warum in Deutschland so oft nach Strenge gerufen wird.
Dazu schauen beide nach Spanien: Pedro Sánchez setzt in der Migrationspolitik ein Konternarrativ zur europäischen Abschottung. Und während Donald Trump einen neuen „Friedensrat“ ausruft, landen wir bei Royals, Epstein-Files und der absurden Frage, wer eigentlich noch nicht darin auftaucht.
Zum Schluss leihen wir uns einen Satz von Rita Süssmuth: „Überlasst die Welt nicht den Wahnsinnigen.“
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Zum CDU Parteitag - vier Blicke auf den Konservatismus
41:53|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Die CDU trifft sich in Stuttgart zum Parteitag – und die öffentliche Aufmerksamkeit richtet sich schnell auf Personen, Machtfragen und alte Konflikte. Vor allem auf Angela Merkel.Doch jenseits der Personaldebatten stellt sich eine grundlegendere Frage: Was bedeutet konservativ sein – heute?Ist es eine Haltung zur Freiheit? Ein christliches Menschenbild? Ein kulturelles Verständnis von Weiblichkeit und Ordnung? Oder eine politische Kraft, die Wandel moderiert – damit liberale Demokratie stabil bleibt?In diesem Sonderpodcast hören Sie vier unterschiedliche Perspektiven:Ulf Poschardt, Publizist und Herausgeber der WELT, über Freiheit, Konformismus und Traditionen.Nathanael Liminski, Chef der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen und Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien, über das Christliche als politisches Maß und das „C" in der CDU.Thea Dorn, Schriftstellerin und Gastgeberin des Literarischen Quartetts im ZDF, über konservative Frauenbilder und Mutterschaft.Thomas Biebricher, Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt, über die Krise des Konservatismus – und warum sein Schicksal mit dem der liberalen Demokratie verbunden ist.Vier Stimmen, vier Zugänge – und die Frage, woran man das Konservative heute noch erkennt. ID:{6EnolfkT0QqDD3mCaaNalS}
Was bringt eigentlich der Mittagsschlaf?
28:52|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Viele kennen dieses Energietief am frühen Nachmittag: irgendwann nach dem Mittagessen, zwischen Meetings und dem nächsten Termin. Liegt das wirklich nur am Lunch, oder steckt unsere innere Uhr dahinter? Und was bringt eigentlich der Mittagsschlaf wirklich? Ist der Powernap die perfekte Ruheinsel für ein Leben im Dauerstress? Oder ist das schon wieder nur ein weiteres Kapitel im großen Lifestyle-Optimierungswahn? In dieser Folge sprechen wir über Schlaf und über einen ganz bestimmten Schlaf: den Mittagsschlaf. Wie unterscheidet er sich vom Nachtschlaf? Welche Rolle spielt der sogenannte Schlafdruck? Und reicht es vielleicht schon, sich hinzulegen und die Augen zu schließen, oder ist Schlaf tatsächlich „mehr als Ruhe“? In diesem Achten Tag spricht Alev Doğan mit Prof. Christoph Nissen, Schlafmediziner und Psychiater an der Universitätsklinik Genf. Er erklärt, was beim Nickerchen im Gehirn passiert, warum Schlaf Lernen und Erholung möglich macht und weshalb der Versuch, Schlaf perfekt zu kontrollieren, manchmal genau das Gegenteil bewirkt. 1. 00:00:20 | Alev Doğan Feature 2. 00:02:52 | Interview mit Prof. Christoph Nissen ID:{6NA4y05w8hghjmqBvPKS61}
Leichtigkeit, Lebenslust und das Leben als Komödie
45:47|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was macht ein gelingendes Leben aus? Warum fällt es uns so schwer, die Dinge leicht zu nehmen? Und weshalb scheint Unvernunft heute fast schon verdächtig? In diesem Achten Tag spricht Alev Doğan mit dem Fernsehmoderator und Produzenten Hubertus Meyer-Burckhardt über Leichtigkeit, Humor und den Mut, das Leben nicht ständig zu optimieren. Es geht um das Lernen aus Krisen, um die Kraft des Lachens, um die Freiheit, Fehler zu machen und um die Frage, warum ein gutes Leben oft dort beginnt, wo Kontrolle endet. Ausgehend von den prägenden Erfahrungen seiner Großmutter erzählt Meyer-Burckhardt von Lebenshunger, Unangepasstheit und der Kunst, sich nicht von Angst bestimmen zu lassen. Er spricht über Leichtigkeit in schweren Zeiten, über die Lust am Risiko, über Humor als Überlebensstrategie und darüber, warum man das Leben vielleicht am besten als Komödie begreifen sollte. 1. 00:00:20 | Alev Doğan Feature 2. 00:02:27 | Interview mit Hubertus Meyer-Burckhardt ID:{2ckmryMXOqPpSxXCTiPnT6}
„Erschüttert, entsetzt, entgeistert“
45:49|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was bleibt von Europa, wenn es sich selbst nicht mehr traut? Wenn große Verträge Jahrzehnte brauchen und am Ende an wenigen Stimmen scheitern? In diesem Achten Tag blicken Alev Doğan und Marie-Agnes Strack-Zimmermann auf eine EU, die zwischen Anspruch und Wirklichkeit schwankt. Zwischen dem Wunsch nach strategischer Stärke und einer politischen Praxis, die sich oft selbst blockiert. Im Zentrum steht ein gescheitertes Handelsabkommen, das Europa unabhängiger machen sollte und dann an den eigenen Parlamentariern scheitert.Was sagt das über die Fähigkeit der EU, strategisch zu denken? Warum wirkt eigentlich immer noch alles so unerquicklich: die Debatten, die Entscheidungswege, die sogenannte Führung.Es geht um Davos und Grönland, um Donald Trump und Friedrich Merz, um Giorgia Meloni und Ursula von der Leyen. Und um ein Gespräch mit einer Frau, die Klartext spricht, statt diplomatische Floskeln zu verwalten und die sehr deutlich sagt, wie sie den Zustand Europas einschätzt. ID:{2FqocCkmBaE6rRkNsln0x4}
Warum nicht Ozempic für alle?
46:58|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Sind wir wirklich hungrig oder nur ständig verführt? Übergewicht und Adipositas betreffen längst nicht mehr nur Einzelne, sondern ganze Gesellschaften. In Deutschland sind rund zwei Drittel der Männer und etwa die Hälfte der Frauen übergewichtig, ein Viertel der Erwachsenen gilt als adipös. Und im Zentrum steht ein Medikament, das zum Symbol dieser Zeit geworden ist: Ozempic. Ursprünglich zur Behandlung von Diabetes entwickelt, wird die Abnehmspritze heute als Hoffnungsträger gegen Übergewicht und Adipositas diskutiert. Wie wirkt Ozempic auf Hunger und Appetit? Für wen ist die Therapie geeignet und wo liegen ihre Grenzen? Ist sie als kurzfristige Hilfe gedacht oder als dauerhafte Medikation? Und welche Rolle sollten Krankenkassen bei der Finanzierung spielen? In diesem Achten Tag nehmen Alev Doğan und die Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie Dr. Pia Roser Hunger, Appetit und Sättigung neu in den Blick. Was passiert im Körper, wenn wir essen und warum fällt es so schwer, aufzuhören? Welche Rolle spielen Gewohnheiten, Umweltreize und unser Belohnungssystem in einer Welt des ständigen Überangebots? ID:{5dzRjy6tQqlfSSRb8O6lST}
Stromausfall, Diktatoren & warum der Frühling trotzdem kommt
54:38|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was braucht man, um durch einen Monat zu kommen, der sich manchmal wie eine Generalprobe für die Apokalypse anfühlt?Im Club der Optimisten suchen Alev Doğan und Jörg Thadeusz nicht nach einfachen Antworten, sondern nach Haltung, Humor und kleinen Fluchten im Alltag. Es geht um misslungene Torten, Überlebensstrategien für den Ernstfall und um die Frage, warum man trotz Weltlage, Stromausfällen, politischem Irrsinn und globaler Unsicherheit nicht den Mut verlieren sollte. Zwischen Kichererbsen, Kurbelradio und Gedankenexperimenten über Isolation, Demokratie und Hoffnung entsteht ein Gespräch, das Leichtigkeit nicht mit Beliebigkeit verwechselt. ID:{2Jhv7UaFrhuSLAljLLm2lj}
Warum Grönland von Trump profitieren könnte
31:57|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was ist das eigentlich für ein Ort, über den plötzlich weltpolitisch gesprochen wird, als ginge es um eine Schachfigur?Grönland ist die größte Insel der Welt und zugleich ein Land mit kaum mehr Einwohnern als eine deutsche Kleinstadt. Ein Land aus Eis, Meer, großen Distanzen und aus politischen Abhängigkeiten, die bis heute nachwirken.Grönland ist autonom, aber nicht unabhängig.Selbstbewusst, aber ökonomisch unselbstständig.Und politisch in einer seltsamen Zwischenwelt: Formal Teil des Königreichs Dänemark, geografisch Nordamerika, strategisch plötzlich im Zentrum globaler Machtfragen.Das Parlament in Nuuk zählt 31 Abgeordnete für rund 56.000 Menschen. Gewählt wird alle vier Jahre. In diesem Achten Tag spricht Alev Doğan mit dem Politikwissenschaftler Ebbe Volquardsen darüber, was die neue geopolitische Aufmerksamkeit für Grönland bedeutet.Wie die Menschen vor Ort auf Donald Trump blicken. Warum sein Interesse als Zumutung empfunden wird und warum manche darin auch neue Spielräume erkennen.Ebbe Volquardsen war viele Jahre Professor für Kulturgeschichte an der Universität Grönlands in Nuuk, hat dort gelehrt, geforscht und gelebt. Aus dieser Perspektive erklärt er, wie Grönland politisch funktioniert, in welcher Zwischenwelt sich das Land bewegt und was auf dem Spiel steht, wenn über Grönland gesprochen wird, ohne Grönland mitzudenken. 1. 00:00:20 | Alev Doğan Feature 2. 00:03:14 | Interview mit Ebbe Volquardsen ID:{43s8bbUAFBchBzRxj6szeP}
Wenn ich Kanzler wär… mit Sascha Lobo
09:23|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was wäre, wenn die wichtigste Zukunftsfrage dieses Landes keine moralische, sondern eine ökonomische wäre? In dieser Folge von „Wenn ich Kanzler wär …“ erklärt der Autor, Podcaster und Digitalexperte Sascha Lobo, warum der Zustand der Wirtschaft für ihn der Schlüssel zu sozialem Frieden, Wohlstand und Zukunftsfähigkeit ist.Lobo argumentiert, dass Deutschland die große KI-Transformation dringend aktiv gestalten muss, um auch in zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren ein wohlhabendes Land zu bleiben. Er spricht über Arbeit als Schnittstelle zwischen Technologie und Gesellschaft, über Produktivität, Digitalisierung, Unternehmertum und über die Gefahr, den Wandel anderen zu überlassen. Sein Kanzler-Entwurf ist ein Plädoyer für Wachstum, technologische Offenheit und den Mut, Regulierung neu zu denken. ID:{17eImTTNYqRUywibnq3kxN}