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cover art for #33 Nespresso | What Else? | Lea Drusio  | Nespresso-Marketing-Director

BTS | Behind the Scenes | Der Personal Branding, Marketing und Business Podcast

#33 Nespresso | What Else? | Lea Drusio | Nespresso-Marketing-Director

Season 1, Ep. 33
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  • 73. Behind Marks Feinkost mit den Gründern Cornelius Dornier und Kaspar Triller: Zwischen Oase und Schnellboot

    01:12:38||Season 2, Ep. 73
    In dieser Folge von Behind the Scenes geht es an einen Ort, der in München längst Kultstatus hat: Marks Feinkost am Kufsteiner Platz, ein Delikatessenhaus mit Bistro, das von vielen Gästen als echte Oase inmitten der Stadt beschrieben wird.​Zu Gast sind Kaspar und Cornelius, die Betreiber hinter Marks, die aus einem traditionsreichen Feinkostladen von 1964 ein lebendiges Gesamtkonzept aus Delikatessenhandel, Bistrobetrieb, Office-Catering und Events aufgebaut haben. Sie erzählen, wie Cornelius das marode Geschäft entdeckte, warum aus einer vermeintlichen „Schnapsidee“ ein erfolgreiches Unternehmen wurde und wieso Kaspar vom dualen Studium im Luxus-Catering und einem Philosophiestudium in Wien schließlich hinter der Theke in Bogenhausen gelandet ist.​Du erfährst, wie die beiden sich gefunden haben – vom ersten Projektauftrag über den Moment, in dem aus einem Dreimonatsvertrag eine langfristige Partnerschaft wurde, bis hin zur Entscheidung, Kaspar zum Gesellschafter zu machen. Dabei sprechen sie offen über Vertrauen, gemeinsame Werte, Konflikte und darüber, weshalb echte Freundschaft im Unternehmertum vor allem in Krisenzeiten sichtbar wird.​Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um die Frage, wie man einen Ort schafft, an dem sich Menschen „wie zu Hause“ fühlen: über Teamkultur, außergewöhnlich stabile Belegschaft, gelebte Wertschätzung und das Bewusstsein, dass Architektur und schöne Produkte allein nicht reichen, wenn die Seele des Ladens – die Menschen – fehlt. Kaspar und Cornelius erklären, warum sie ihr Team als ihr wichtigstes Kapital sehen und weshalb jede Personalentscheidung, jede Geste der Großzügigkeit und jeder Kontakt mit Gästen Teil dieser Philosophie ist.​Natürlich geht es auch um gescheiterte Experimente und Learnings: von Cold-Brew-Kaffee, der nach „Katzenpisse“ schmeckte, über aufwendig entwickelte Automatenkonzepte für Kanzleien, die in der Praxis scheiterten, bis hin zu Wachstumsstrategien, die sich im Nachhinein als Übermut herausstellten. Aus diesen Erfahrungen entstand der Entschluss, den „Werkseinstellung“-Knopf zu drücken, kleiner und fokussierter zu denken und das Unternehmen gesund profitabel zu machen, statt um jeden Preis zu wachsen.​Ein weiteres Thema: Wie Marks Feinkost durch Corona ging – ohne staatliche Hilfen, aber mit einem starken Netzwerk aus Stammkunden, Nachbarn und Partnern. Die beiden berichten, wie sich ihr Blick auf Verantwortung, Unternehmertum und Gemeinsinn in dieser Zeit verändert hat, warum Werte wie Zuverlässigkeit, Präsenz und Demut heute eine noch größere Rolle spielen und wieso sie sich eher als „Schnellboot“ denn als großer Tanker sehen.​Wenn du wissen willst, wie man einen Feinkostladen in eine Institution verwandelt, was radikale Kundenorientierung praktisch bedeutet und welche Rolle biografische Brüche, Bauchentscheidungen und Humor dabei spielen, wird dich dieses Gespräch inspirieren. Perfekt für alle, die Gastronomie, gutes Essen, Unternehmertum und echte Geschichten aus dem echten Leben lieben
  • 72. Behind Esquire mit Chefredakteur Dominik Schütte: Kein Macho-Muff, nur gute Typen

    01:04:02||Season 2, Ep. 72
    Schütte schildert zunächst, was Esquire heute ist: eine traditionsreiche Brand (90 Jahre international), die in Deutschland bewusst als Digital-First-Marke gestartet ist – Launch von Esquire.de im März 2020, am Abend vor dem ersten Lockdown. Er erklärt die Rolle von Burda und Hearst, die Positionierung zwischen Titeln wie Vogue, Harper’s Bazaar, InStyle oder L, und warum Esquire für ihn “Lifestyleguide für gute Typen” ist, nicht einfach ein klassisches Männermagazin.​​Ein großer Block dreht sich um Storytelling in Zeiten von KI: Schütte betont, dass echte Geschichten immer an Menschen gebunden bleiben – etwa wenn ein Kollege George Clooney am Comer See zuhause besucht, während dessen Familie im Garten feiert und mitten im Interview das Kind von einer Biene gestochen wird. Solche Erlebnisse könne KI weder erleben noch ersetzen; Aufgabe von Esquire sei es deshalb, das Menschliche, den Zugang, die Perspektive und das Einordnen in den Mittelpunkt zu stellen, KI aber klug für Distribution und Aufbereitung zu nutzen.​​Schütte zeichnet Esquire als inklusives Medium: Zielgruppe sind “gute Typen” – Menschen mit Herz am rechten Fleck, unabhängig von Geschlecht oder Identität. Im Heft finden sich männlich konnotierte Themen wie Autos, Uhren, Mode, aber subversiv erzählt – Roadtrips statt PS-Porno, Styling statt Spezifikationen, plus Formate wie “Innenansichten”, in denen ausschließlich nicht-cis-hetero-Autorinnen und Autoren schreiben. Gleichzeitig will Esquire konservative Männer nicht ausschließen, sondern herausfordern, ohne sie mit moralischem Zeigefinger zu verprellen.​​Ein weiterer Schwerpunkt ist Print im Jahr 2025: Statt 12 Ausgaben pro Jahr setzt Esquire bewusst auf vier dicke, saisonale Magazine (Frühling, Sommer, Herbst, Winter) mit starkem Coffee-Table-Charakter und dichter Anzeigenlage. Burda spielt hier die Stärke im Kioskgeschäft aus; am Point of Sale wird Esquire oft zusammen mit Spiegel gekauft, weil Leser Premium-Journalismus und hochwertige Lifestyle-Inhalte kombinieren. Parallel dazu baut die Marke mit Events wie dem Esquire Townhouse ein Live-Ökosystem: eine Mischung aus TED-Talk, Panel und Party, bei der etwa Männlichkeitsbilder, Demokratie oder Kriegserfahrungen diskutiert und Marken erlebbar gemacht werden.​​Sehr persönlich wird es, wenn Schütte über seine Biografie spricht: geboren in Essen, als Kind mit der Familie an den Ammersee gezogen, wo sein Vater – ein “deutscher Mad Men”-Werber der 60er/70er – bei einer Dienstreise tödlich verunglückte. Er wächst anschließend in Nürnberg auf, vor allem geprägt von Mutter, Oma und einem sehr strengen Großvater, dessen alte Männlichkeitsbilder (“Ein Mann rennt keiner Straßenbahn hinterher”) er rückblickend reflektiert und teilweise bewusst bricht. Heute lebt er als Vater mit intensiver Vater-Tochter-Zeit und beschreibt, wie sehr ihn diese Rolle emotional verändert und seine Sicht auf Männlichkeit, Empathie und Verantwortung geschärft hat.​Zum Schluss geht es um innere Arbeit: Schütte plädiert leidenschaftlich für Therapie – einzeln und als Paar – als Form der “inneren Wundversorgung”, damit Menschen bewusster lieben, führen und entscheiden können. In seiner Arbeit als Chefredakteur und Dozent an der Deutschen Journalistenschule versteht er sich als Teil eines Safe Spaces für junge Journalist:innen, der Grenzen respektiert, aber auch klare, konstruktive Klartext-Gespräche über den Zustand des Journalismus und über Verantwortung in Medien führt.​​
  • 71. Behind Tim Raue: Disziplin, Scheitern & Spicy Business

    01:04:59||Season 1, Ep. 71
    Tim Raue spricht im Podcast offen über seinen persönlichen und unternehmerischen Weg – vom Berliner Kiez zum international gefeierten Spitzenkoch. Die Episode taucht ein in Raues strikte Alltagsroutinen, seine Ansprüche an sich selbst und seine Erfahrungen mit Transformation, Unternehmergeist und Partnerschaft. Dabei werden nicht nur seine Kochkunst und die Gastronomie beleuchtet, sondern auch zentrale Lebensthemen wie Sicherheit, Wertschätzung, Selbstpflege und die Rolle von Fehlern als Wegweiser.Die drei Key Learnings aus dem Gespräch:Disziplin als Schlüssel: Raue lebt und arbeitet mit einer klaren Struktur und täglichen Routinen. Er sieht Selbstpflege und regelmäßige Rituale als elementar für Leistungsfähigkeit und Balance – sowohl beruflich als auch privat.Scheitern ist Teil des Wegs: Rückschläge und persönliche Fehler sind für Raue keine Tabus, sondern essentielle Lernerfahrungen. Er betont, wie wichtig es ist, auch auf der Suche nach Bestätigung und Erfolg „bei Null“ zu starten und aus jeder Enttäuschung Wachstum abzuleiten.Bedingungslose Beziehungen und Unternehmergeist: Tim Raue sieht echte Beziehungen – privat und beruflich – als Sicherheitsnetz und Kraftquelle. Gleichzeitig fordert er, Unternehmertum in Bildung und Gesellschaft stärker zu fördern und sich offen den Herausforderungen wie Bürokratie und Wandel zu stellen.Tim Raues LebenTim Raue, geboren 1974 in Berlin, wuchs in schwierigen Verhältnissen im Kreuzberger Kiez auf und war in seiner Jugend zeitweise Mitglied einer Straßengang. Sein Perspektivwechsel kam durch eine Kochlehre, die ihn schnell zum Küchenchef werden ließ. Mit 23 leitete er das Restaurant Rosenbaum, ab 2002 das „44“ im Berliner Swissôtel, erkochte dort seinen ersten Michelin-Stern und wurde „Koch des Jahres“.​Seit 2010 führt Raue sein eigenes Restaurant „Tim Raue“ in Berlin, das zu den „World’s 50 Best Restaurants“ zählt und mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist. Er betreibt viele weitere gastronomische Projekte in Deutschland, der Schweiz und Dubai, ist kulinarischer Berater, Markenbotschafter und TV-Persönlichkeit (u. a. „Kitchen Impossible“, „Chef’s Table“ und „Ready to Beef“). Mit mehreren Kochbüchern und einer Autobiografie hat Raue seine Geschichte und Philosophie öffentlich gemacht. Sein unverwechselbarer Stil – asiatisch inspiriert, aromenstark und voller kreativer Freiheiten – hat die deutsche Spitzengastronomie maßgeblich geprägt.Die Folge inspiriert mit ehrlichen Einblicken in Mindset, Krisenbewältigung und Mut zu neuen Projekten – vom eigenen Restaurant bis zur Spiciness der „SPIZZA-Pizza“.
  • 70. Behind Mirko Borsche: Vom Kiosk-Büro in München zu McQueen, On & Supreme

    01:14:38||Season 1, Ep. 70
    Im Gespräch erzählt Borsche, wie aus einem improvisierten “Kiosk-Büro” mit Gasheizung und Außentoilette Schritt für Schritt das heutige Bureau Borsche wurde, das mit nur fünf bis sechs Personen globale Markenprojekte stemmt. Er beschreibt, wie wichtig ihm Räume mit Seele sind: erst der kleine Kiosk, dann eine Galerie-Wohnung mit Dachterrasse und Open-House-Atmosphäre, in der Freunde aus Kunst und Musik mitarbeiteten – immer als Gegenentwurf zu sterilen Büros.​Ein Schwerpunkt ist München als Standort: attraktiv für Natur, Berge und Familie, aber verschlossen, träge und international schwerer zugänglich als etwa Berlin. Borsche kritisiert die Stadt für zu wenig Mut zu kulturellen Orten und nennt Beispiele wie das Bergson, das als privat initiiertes Leuchtturmprojekt “am Arsch der Welt” steht, statt in der Stadt ein internationales Zentrum zu bilden.​Sehr persönlich wird es, wenn er über seine drei Kinder, Patchwork-Konstellationen und Vater-Tochter-Restaurantdates spricht. Er zeigt, wie gemeinsame Rituale, echte Augenhöhe (z.B. Restaurantwahl, gleicher Teller statt Kinderkarte) und viel Zeit zusammen seine Sicht auf Führung und Respekt geprägt haben – sowohl privat als auch in der Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden.​Im zweiten Teil diskutiert Borsche seine Haltung zur Branche: Er erzählt von hunderten gewonnenen Awards und seinem bewussten Austritt aus dem ADC, weil das System sich in Richtung Fake-Cases, Irrelevanz und Männerbündelei entwickelt habe. Heute gewinnt sein Studio Talente aus aller Welt ohne “Award-Showreels”, sondern durch echte, veröffentlichte Arbeit und Mundpropaganda. Er kritisiert Pitches als unfair und strukturell problematisch: Oft sei längst eine Agentur gesetzt, andere liefern unbezahlt Ideen, die später in abgeschwächter Form übernommen werden.​Zum Schluss geht es um aktuelle Projekte und seine Art, mit Kunden und Trends umzugehen. Bureau Borsche arbeitet u.a. am Redesign von Alexander McQueen, einer Lifestyle-Linie mit On (IKON-Kollektion), Theaterprojekten in Kopenhagen und Fashion- und Kultmarken wie Rimowa oder Supreme, für die sie jahrelang Grafiken für die wöchentlichen Drops entwickelt haben. Borsche erklärt, dass er keine “Trends in zehn Jahren” vorhersagt, sondern mit Kunden so tief in Gespräche geht, dass sich neue Wege fast wie ihre eigene Idee anfühlen – eine Art Inception im Branding.​Über Mirko BorscheMirko Borsche wurde 1971 in Tegernsee geboren und wuchs in der Nähe von München auf. Seine frühe Leidenschaft für Graffiti prägte seinen Blick auf Typografie, Bildsprache und den Umgang mit Schrift im öffentlichen Raum. Nach Studien in Kingston (Postgraduate Graphic Design), einem Master in London und einem Diplomstudium Kommunikationsdesign an der FH Augsburg startete er als freier Art Director u.a. für Levi’s, MTV und Mercedes-Benz und arbeitete später bei Springer & Jacoby.​Bekannt wurde er mit Editorial Design: Er gestaltete Magazine für die Süddeutsche Zeitung, war maßgeblich an der Gründung und Gestaltung des Jugendmagazins NEON beteiligt und ist seit 2007 Creative Director des ZEITmagazins. 2007 gründete er in München sein eigenes Studio Bureau Borsche, das heute international für Marken wie Nike, Balenciaga, Rimowa, Bavarian State Opera, Inter Mailand, Supreme, Apple und BMW arbeitet und vielfach ausgezeichnet wurde.​Borsche erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, darunter den Titel “Visual Leader of the Year” der Lead Academy. Seine Arbeiten wurden in Museen und Ausstellungen gezeigt, etwa in der Pinakothek der Moderne und der Neuen Sammlung in München sowie in Städten wie Amsterdam, Barcelona, Stockholm, Seoul und Tokio. Er gilt als einer der prägendsten europäischen Grafikdesigner seiner Generation und als Stimme, die die Kreativbranche regelmäßig kritisch hinterfragt.
  • 69. Behind DSSLR mit Gründer Christoph Dassler: Legacy Meets Lifestyle

    01:21:20||Season 1, Ep. 69
    Christoph Dassler, Unternehmer und Gründer der Marke DSSLR, erzählt im Podcast seine persönliche Geschichte vom Erbe der berühmten Dassler-Familie bis hin zum Aufbau einer neuen Premium-Sport- und Lifestyle-Brand. Er beschreibt seine Motivation, zurück in die Sportbranche zu kommen, seine Werte rund um Authentizität, Nachhaltigkeit und kompromissloses Design. Im Gespräch geht es um den Spagat zwischen Familientradition und persönlicher Vision, die Bedeutung von Qualität und Innovation im Sporttextilbereich sowie um wichtige Learnings aus Herausforderungen und Rückschlägen.Wichtigste Key Learnings:Authentizität und Selbstverwirklichung: Christoph betont, dass man als Unternehmer man selbst sein muss, sich ehrlich zeigen und authentisch bleiben soll, um Erfolg und Respekt zu gewinnen.Nachhaltigkeit als Kernwert: Die neue Marke DSSLR setzt auf umweltverträgliche Materialien, regenerative Produktionsprozesse und höchste Qualitätsstandards, um Luxus mit Verantwortung zu verbinden.Ausdauer und lösungsorientiertes Denken: Rückschläge wie das Verlieren eines Produzenten wurden nicht als Ende gesehen, sondern als Chance für bessere Lösungen – eine Haltung, die sich wie ein roter Faden durch Christophs Geschichte zieht.Christoph Dasslers LebenChristoph Dassler ist Unternehmer und Gründer von DSSLR, einer jungen, hochpreisigen Sport- und Lifestyle-Marke mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Funktionalität. Er stammt aus der legendären Dassler-Familie, die seit den 1920er Jahren mit Adidas und Puma weltweite Sportgeschichte schreibt. Christoph hat sich bewusst für einen eigenen Weg abseits der Familienunternehmen entschieden, um eine eigenständige Marke zu etablieren, die Sport und Design auf Premium-Niveau verbindet.Er studierte Betriebswirtschaft und Medien, sammelte Berufserfahrung in Marketing und Beratung, bevor er 2023 die Marke DSSLR gründete. Sein Konzept vereint technische Innovationen mit edlen, nachhaltigen Materialien und einem urbanen Lifestyle. Die Marke richtet sich an Menschen, die sportlich aktiv sind, aber gleichzeitig Wert auf Ästhetik und Umweltbewusstsein legen.Christoph arbeitet mit bekannten Designern und Sportlern zusammen, etwa bei der Entwicklung einer Tennis-Kollektion und sucht aktiv den Kontakt zu Talenten und Multiplikatoren in der Szene. Sein Fokus liegt auf einem nachhaltigen, langfristigen Markenaufbau unter Wahrung von Tradition und familiären Werten, zugleich offen für moderne Produktentwicklung und kreative Vermarktung.​Die Episode gibt exklusive Einblicke in eine spannende Gründerreise mit großer Tradition, moderner Vision und dem klaren Ziel, mit hochwertigen Produkten und Leidenschaft neue Maßstäbe im Sport-Luxussegment zu setzen.
  • 68. Behind BRABUS mit CMO Stefan Ponikva: Vom BMW-Gamechanger zum Mittelstands-Rockstar

    01:34:32||Season 1, Ep. 68
    Im Gespräch erzählt Ponikva, wie er als gebürtiger Wiener über ein Praktikum 2003/2004 bei BMW in München “hängen geblieben” ist, obwohl ursprünglich nur sechs Monate geplant waren. Aus einem befristeten Job in einer internen Agentur wird schnell Verantwortung: Er betreut mit Mitte 20 den BMW Pavillon am Lenbachplatz, baut interne Netzwerke auf und wird zum internen “Umsatzkönig”. Seine Leidenschaft für Autos, Marken und Menschen zieht sich dabei konstant durch seine Erzählungen.​Es folgen Stationen im Lifestyle-Marketing von MINI, wo er Lizenz- und Fashion-Kooperationen (Taschen, Schuhe, Brillen, Messen wie Bread & Butter) aufsetzt und das Markenbild für jüngere Zielgruppen schärft. Später wechselt er ins Sportmarketing von BMW (Golf, Segeln, Formel 1) und entwickelt nach dem Ausstieg aus der Formel 1 mit ein neues globales Sponsoring- und XDrive-Konzept, inklusive groß angelegter Wintersport-Offensive in über 30 Skigebieten. Er beschreibt, wie ihn die Kombination aus Zeitgeist-Verständnis, Neugier und Innovationsfreude antreibt und wie wichtig ihm ist, Trends global (von Hongkong bis Brasilien) früh zu erkennen.​Einen großen Raum nimmt seine Zeit als Head of Brand Management BMW i & ConnectedDrive und später als Vice President Brand Communication & Brand Experience ein. Er erzählt von der Markteinführung der Pionierfahrzeuge BMW i3 und i8, der Idee des “Speedboats” BMW i mit direkter Berichtslinie zum CMO, der Entwicklung von “Forwardism” als Leitidee und von Kooperationen mit kulturellen Ikonen (z.B. Pharrell Williams, KITH), Festivals (Coachella, ComplexCon) und neuen Messeformaten wie der IAA Mobility in der Stadt.​​​Im letzten Teil des Podcasts geht es um seinen bewussten Ausstieg nach 22 Jahren BMW: Die innere Stimme werde lauter, Mitarbeitende merkten, dass er “nicht mehr ganz der Alte” sei, und er entscheidet sich nach der CES in Las Vegas 2024, zu gehen. Es folgen acht Monate Auszeit mit 31 Skitourentagen, Bergtouren, Marathontraining und sehr viel Familienzeit, in denen er seine Rolle als Vater und Partner neu justiert und mental “geerdet” aus der Konzernwelt herauswächst. Über ein zufälliges Kennenlernen von BRABUS-CEO Constantin Buschmann beim ADC Festival in Hamburg entsteht schließlich der Wechsel in den Mittelstand, den er als “Dreamjob” beschreibt, weil er dort 100% Impact und eine junge, hungrige Mannschaft sieht.​Top 3 Key Learnings aus dem GesprächFührung heißt fördern und fordern – aber im geschützten RahmenPonikva betont, wie entscheidend es ist, jungen Talenten früh Verantwortung zu geben, ohne sie gleich “auf das ganz kalte Eis” zu schicken.​ Er reflektiert offen eigene Fehler: manchmal zu viel Verantwortung zu schnell, manchmal zu lange gezögert mit Beförderungen – und leitet daraus ab, dass gute Führung darin besteht, Freiräume zu schaffen und gleichzeitig Sicherheit zu bieten.​Zeitgeist und Neugier als strategischer WettbewerbsvorteilSein Erfolgsrezept beschreibt er als Mischung aus hoher Energie, Mut, Kreativität, Innovationsgier und dem intrinsischen Wunsch, den Zeitgeist zu verstehen – heute und morgen.​ Genau dieses Mindset habe ihn befähigt, Marken wie MINI und BMW mit unkonventionellen Kooperationen, neuen Messekonzepten und Pionierprojekten wie BMW i3/i8 zukunftsfähig und kulturell relevant zu positionieren.​​​Karrierebrüche bewusst gestalten und identitätsstiftend nutzenNach 22 Jahren Konzernkarriere erlaubt er sich, ohne Sicherungsnetz auszusteigen, nutzt Bergtouren und Skitouren wie eine geführte Meditation, um die eigenen Bedürfnisse, Familienrollen und nächsten beruflichen Ziele zu klären.​ Statt im “Loch” zu landen, erlebt er diese Phase als Aufbau mentaler Muskeln und als Basis, um gezielt ein Umfeld zu wählen, in dem Wirkung, Werte und Privatleben besser zusammenpassen – in seinem Fall der Mittelstand mit BRABUS.​
  • 67. Behind Vorwerk mit Head of Global Design Jan Delfs: The Future Kitchen

    54:59||Season 1, Ep. 67
    In diesem Gespräch mit Jan Delfs taucht der Podcast tief in die Innovationswelt von Vorwerk ein, insbesondere die Designentstehung des Thermomix TM7 und der Kobold Reinigungssysteme. Jan Delfs spricht offen über seine Designphilosophie ("Less by Better"), die Entwicklung langlebiger und nachhaltiger Produkte und die Bedeutung von Community, Direktvertrieb und echten Nutzererlebnissen. Im Fokus steht das Zusammenspiel von Technik, Intuition und Menschlichkeit in modernen Haushaltsgeräten.Die drei wichtigsten Key Learnings aus der Episode:Design für Menschen: Jedes Produkt muss echten Mehrwert bieten, intuitiv sein und die Benutzer:innen begeistern – „Gestaltet für Menschen, nicht nur für Trends und Technologien“.​​Nachhaltigkeit und Langlebigkeit: Innovation bedeutet nicht viele neue Modelle, sondern bessere, langlebigere Geräte mit sinnvollen Funktionen. Vorwerk setzt auf kompromisslose Qualität und nachhaltiges Design, das für unterschiedliche Zielgruppen und Generationen funktioniert.​​Community & Begeisterung: Ihre Produkte werden im Direktvertrieb präsentiert und sind vielfach Teil von Familien und Gemeinschaften – Innovation gelingt vor allem im persönlichen Kontakt und Austausch. Begeisterung für Design und Funktion ist ansteckend und baut langfristige Nutzerbindungen auf.​​Jan Delfs' LebenJan Delfs ist Head of Global Design bei Vorwerk und seit April 2018 maßgeblich für die Innovation der Hausgeräte-Ikonen Thermomix und Kobold verantwortlich. Er studierte Industriedesign an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel und gründete sein eigenes Designstudio. Delfs arbeitete u.a. neun Jahre als Designer für die Deutsche Telekom, wo er u. a. an der Hardware und Software des E-Book-Readers Tolino beteiligt war. Vorwerk holte ihn wegen seiner interdisziplinären und visionären Herangehensweise, die von „Design Thinking“ bis zu „Design Doing“ reicht. Für seine Designs erhielt Jan Delfs über 80 internationale Auszeichnungen und ist heute etabliert als „Wegefinder“, der die Verbindung von Nutzerbedürfnissen, Technik und Ästhetik nachhaltig vorantreibtDie Folge liefert exklusive Einblicke in Designentscheidungen, Zukunftstrends wie KI und die Kunst, mit weniger Technik mehr Lebensqualität zu schaffen.
  • 66. Behind Payback mit Director of Digital Marketing Nico Winkelhaus: Daten, Plattform-Power & die Zukunft des digitalen Shoppings

    01:00:09||Season 1, Ep. 66
    Wie baut man eine der erfolgreichsten Shopping-Apps Deutschlands? In dieser BTS-Episode spricht Host Max Ostermeier mit Nico Winkelhaus, Director of Digital Marketing bei Payback und ein echter Vorreiter in der digitalen Loyalty-Landschaft.Von den Anfängen als Gaming-Geek über Führungsjobs bei ProSiebenSat.1 und Condé Nast bis hin zum strategischen Kopf hinter Deutschlands bekanntestem Punkteprogramm: Nico erzählt, wie die Journey vom Plastik-Kärtchen zur App-Ikone gelang. Was hinter 35 Millionen Nutzer:innen steckt, warum echte Community, User-Zentrierung und Daten-Insights die entscheidenden Treiber für nachhaltigen Erfolg sind – und wie Innovation und Bodenständigkeit Hand in Hand gehen.Informationen zu Nico Winkelhaus, Director of Digital Marketing PaybackNico Winkelhaus ist Director of Digital Marketing bei Payback und prägt seit über zehn Jahren als Kopf des Digitalmarketings die Entwicklung einer der erfolgreichsten deutschen Shopping-Apps und Loyalty-Plattformen. Bereits seit knapp 30 Jahren in der Digitalbranche aktiv – vom frühen C64-Zeitalter über die Gaming-Szene bis zu Führungsrollen bei ProSiebenSat.1 und Condé Nast – bringt er ein tiefes Verständnis für Technologie, datengetriebenes Marketing und Change-Management mit. Er begann als Online-Gaming-Redakteur und stieg durch klassisches BWL-Studium und diverse Digital- und Verlagsprojekte schließlich bei Payback ein. Hier verantwortet er strategisch und operativ alle digitalen Marketing-Prozesse, das Commerce Media Business, Paid Performance Marketing sowie CRM- und App-Engagement-Initiativen. Die digitale Transformation von Print zu Mobile, die Entwicklung datenbasierter Loyalty-Modelle und die konsequente Nutzerzentrierung sieht er als Kern seiner Arbeit – immer getrieben von Neugier, Technikbegeisterung, fachlicher Leidenschaft und einer Prise westfälischem Humor.Highlights:Data & Platform-Power: Was Payback so erfolgreich macht, warum Personalisierung und App-Experience alles sind – und wie der Spagat zwischen User-Vielfalt, Partner-Ökosystem und Commerce Media gelingt.Digitale Transformation: Vom Print- und TV-Haus zur Commerce-Plattform und zu einer der Top 3-Shopping-Apps – Nico gibt Einblicke in Praxis, Growth-Mindset und Lessons Learned.Leadership & Motivation: Wie man Change managt, Teams entwickelt und datenbasiert wächst – und warum Neugier, Ehrlichkeit und echte Begeisterung sein Antrieb sind.Community & Loyalty: Die Kraft von 35 Millionen Menschen, die Bedeutung der App und warum das Team bei Payback weiter auf Wachstum, Innovation und Partnerschaft setzt.Ein Podcast für alle Digital-, Marketing- und Loyalty-Fans, für Führungskräfte, Partner:innen – und alle, die die Entwicklung echter Plattform-Ökosysteme verstehen wollen.Host: Max OstermeierGast: Nico Winkelhaus, Director of Digital Marketing PaybackSpecial: Digital Leadership, Datenintelligenz & die Zukunft des deutschen Loyalty-Business
  • 65. Behind Carsten Maschmeyer: The Next Big Thing über Gründergeist, KI-Wandel & Lebenszeit

    01:07:15||Season 1, Ep. 65
    Was motiviert einen der prominentesten Investoren, Startup-Coaches und Tech-Vordenker Deutschlands – und wie verändert sich sein Blick auf Erfolg, Innovation und Lebensqualität? In dieser BTS-Episode spricht Host Max Ostermeier mit Carsten Maschmeyer nicht nur über Tech-Trends, KI-Disruption und die globale Gründerwelle, sondern auch über persönliche Transformation vom Unternehmer zum Großvater.Im ehrlichen Dialog erzählt Maschmeyer, wie KI und Digitalisierung den Alltag, das Investieren, aber auch Familienleben und Coaching neu definieren. Es geht um digitale Auszeiten, den bewussten Umgang mit Zeit, neue Chancen im Health-Tech, die Kraft von Pausen, Veränderungen in der Startup-Welt zwischen Europa und USA – und warum nachhaltige Gründerkultur mehr Neugier, Empathie und Offenheit als je zuvor verlangt.Informationen zu Carsten MaschmeyerCarsten Maschmeyer ist Tech-Investor, Venture-Capitalist, Entrepreneur und einer der bekanntesten Startup-Coaches im deutschsprachigen Raum. Seine Vita beginnt als Medizinstudent, begleitet von einem erfolgreichen Weg als Verkäufer, Unternehmer und später nach dem Verkauf seines Unternehmens als leidenschaftlicher Startup-Investor. Bekannt aus der „Höhle der Löwen“, engagiert er sich als Sparringspartner, Mentor und Förderer für Gründer*innen, insbesondere in den Feldern Innovation, Digitalisierung und Health-Tech. In seiner Karriere hat er mehrfach betont, wie sehr ihn das Unternehmertum, der Austausch mit Gründern und die Lust auf Technologien antreiben. Maschmeyer lebt Familienwerte, nimmt sich bewusst Zeit für seine Enkelkinder und reflektiert offen seine Entwicklung vom vielbeschäftigten Selfmade-Unternehmer zum empathischen Begleiter der nächsten Gründergeneration. Im Gespräch teilt er seine Learnings über Erfolgsfaktoren wie Resilienz, Delegieren, Zeitmanagement, KI als Zukunftschance, eigene Digitalisierungsauszeiten sowie die Bedeutung von Coaching und mentaler Gesundheit.​Freu dich auf:KI, Tech & Investments: Wohin sich Geschäftsmodelle, Startups und Märkte entwickeln – und warum KI für Maschmeyer der große Gamechanger ist.Work-Life-Blend: Wie sich Arbeit, Innovation und Familienleben vermischen – und warum bewusste Pausen zur wichtigsten Ressource werden.Rolle als Mentor: Learnings, Fehler und Tipps aus Jahrzehnten Unternehmertum, Investment und Coaching – vom Ego zur Gemeinschaft.Gesellschaftlicher Wandel: Mental Health, Coaching-Kultur, die Transformation von Arbeit – und die Rolle Europas im Tech-Wettlauf mit den USA.Ein Podcast über Lust auf Zukunft, Gründergeist, neue Führung und echte Lebensqualität zwischen Karriere, Coaching und KI.Host: Max OstermeierGast: Carsten MaschmeyerSpecial: Gründergeist & Gelassenheit – wie das „Abenteuer Start-up“ und Familienzeit heute zusammengehören