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bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Vorsätzlich herbeigeführter Niedergang
bto#317 REFRESH – Die Wirtschaft stagniert seit mittlerweile sechs Jahren und Deutschland steckt tief in der Rezession. In den Jahren 2023 und 2024 ist die Wirtschaftsleistung geschrumpft und auch das Jahr 2025 verspricht keine nachhaltige Besserung. Die Industrieproduktion bricht ein, die Exportwirtschaft verliert Marktanteile und hohe Energiekosten, Steuern und Bürokratie ersticken die Wettbewerbsfähigkeit. Sollte es in den kommenden Jahren zu einer Belebung kommen, dann fußt sie auf der deutlich steigenden Staatsverschuldung und dem Beschäftigungsaufbau im öffentlichen Sektor. Diese Faktoren kaschieren jedoch nur den fortlaufenden Niedergang des Privatsektors, namentlich den der Industrie.
Wollten die politisch Verantwortlichen das ändern, so müssten sie getreu dem Motto „Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung“ anerkennen, welchen Anteil sie mit ihren Entscheidungen am Niedergang tragen. Doch weit gefehlt und von Selbsterkenntnis keine Spur. Die Bundesregierung beschönigt die Lage lieber, statt mutige und dringend notwendige Reformen anzugehen.
Prof. Stefan Kooths, Direktor des Forschungszentrums Konjunktur und Wachstum am Kiel Institut für Weltwirtschaft und Vorsitzender der Friedrich August von Hayek-Gesellschaft, warnte bereits in Folge 41: „Deutschland hat keine Teflon-Wirtschaft!“. Seine Analyse aus dem September 2020 war ein klarer Weckruf – und ist heute aktueller denn je. Zeit also für ein bto REFRESH. Daniel Stelter analysiert verpasste Chancen, politische Fehler und die Frage, ob Deutschland noch den Mut zur Erneuerung findet.
Hörerservice
Bundesbankbericht “Was steckt hinter dem mehrjährigen Rückgang der deutschen Exportmarktanteile?”: https://is.gd/yuNY9J
beyond the obvious
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(Ir)rationales Gold
01:16:43|Der Goldpreis hat ungeahnte Höhen erreicht. In der letzten Januarwoche 2026 sind 5.000 US-Dollar pro Feinunze Gold überschritten worden. Ist das eine spekulative Blase oder sehen wir das finale Alarmsignal eines kollabierenden Schuldenzyklus? In dieser Episode geht es um das “Schuldenendspiel” und die Erosion des Vertrauens in Papierwährungen. Darüber spricht Daniel Stelter mit einem der führenden Experten für Edelmetall-Assets, Ronald-Peter Stöferle. Er ist Managing Partner bei der Incrementum AG und Autor des In-Gold-We-Trust-Reports. Stöferle macht deutlich, warum Gold in Zeiten hoher Verschuldung und geldpolitischer Unsicherheit wieder als monetärer Anker wahrgenommen wird, wie sich Gold von Silber und anderen Edelmetallen unterscheidet und ordnet die historische Rallye des Goldpreises und die drohende Instabilität des globalen Finanzsystems ein.Zunächst geht es aber um die wirtschaftliche Umbruchphase in Deutschland, in der weniger der Stellenabbau als vielmehr das Ausbleiben neuer Jobs zum Problem wird. Daniel Stelter konstatiert eine Erneuerungskrise: Sinkende Investitionen, schwache Gründungsdynamik und unsichere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen bremsen die Entstehung neuer Wertschöpfung. Stelter diskutiert anhand der Analysen von Prof. Dr. Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs "Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen" am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg und Lehrstuhlinhaber für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Regensburg, ob eine pro-kompetitive Industriepolitik helfen kann, den Neuaufbau zu fördern oder ob staatliche Eingriffe eher Teil des Problems sind.HörerserviceIn-Gold-We-Trust-Report 2025: https://is.gd/YgktM1Incrementum Bitcoin-Kompass: https://is.gd/xt0RhI Beitrag Die Erneuerungskrise von Enzo Weber im Online-Wirtschaftsmagazin Makronom: https://is.gd/hk6jQf Beitrag Pro-kompetitive Industriepolitik für eine erfolgreiche Transformation der Wirtschaft von Monika Schnitzer und Enzo Weber: https://is.gd/Yg09wC beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
358. Europa und die neue Sicherheitsökonomie
01:23:14||Ep. 358Das Zeitalter der „Kriegswirtschaft“ macht ein seit Jahrzehnten vor allem hierzulande vernachlässigtes Thema wieder hochaktuell: die wirtschaftspolitische Staatskunst, auch als Geoökonomie bezeichnet. Zum Begründer dieser Disziplin wurde der deutschstämmige Ökonom Albert O. Hirschman, der 1945 unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik vor dem Zweiten Weltkrieg das Buch mit dem Titel „National Power and the Structure of Foreign Trade“ veröffentlichte. Was aus Hirschmans Buch zu lernen ist und vor allem welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, diskutierte Daniel Stelter mit Professor Jesse Schreger von der Columbia Business School in New York in Folge 290. Angesichts der atemberaubenden geopolitischen Veränderungen ist es Zeit für ein bto REFRESH! HörerserviceStudie zum Thema Geoeconomics: https://is.gd/ZVRfp9 beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
357. Willkommen in der Kriegswirtschaft
01:39:42||Ep. 357Das Theater um Grönland und die Reden in Davos haben es erneut gezeigt: Die Europäer haben immer noch nicht erkannt, wie fundamental sich die Weltordnung geändert hat. Seit etwa zehn Jahren verfolgt China eine Strategie, die systematisch und bewusst jeden bedeutenden Produktions-Bottleneck der Welt kontrolliert. China hat sich so systematisch auf einen neuen Kalten Krieg vorbereitet. Wie erfolgreich das war, musste Donald Trump mit seinen Zöllen feststellen. China hatte eine deutlich bessere Verhandlungsposition und die USA mussten einlenken.Darauf reagieren die USA nun, nachdem sie den Aufstieg des strategischen Rivalen viel zu lange unterschätzt haben. Was Donald Trump gerade macht, bestätigt: Wir leben in einer Kriegswirtschaft, in der nicht mehr der Markt, sondern die Kontrolle über Produktionsengpässe die Macht definiert. Trump geht es nicht um ein “Stück Eis” im hohen Norden. Es geht um 43 der 50 von den USA als kritisch eingestuften Mineralien.Über die These der Kriegswirtschaft diskutiert Daniel Stelter mit David Baverez, Autor des 2024 erschienenen Buches Welcome to the War Economy!HörerservicePaper des Center for Strategic & International Studies (CSIS): https://is.gd/b3LtVu David Baverez’ Buch WELCOME TO THE WAR ECONOMY!: https://is.gd/zcEiHr beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.02.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
356. Staatlich erzeugte Wohnungsnot
01:18:22||Ep. 356Migration ohne Wohnungen zu bauen, bürokratisierte Bauauflagen und Überregulierung des Wohnungsmarktes haben Deutschland in die Wohnungsnot geführt. Doch statt daraus Schlüsse zu ziehen, überbieten sich die Parteien mit Interventionsphantasien, die bis zur Enteignung reichen.Dabei wäre es besser, sich auf den Markt zu besinnen, wie Professor Dr. Steffen Sebastian, Lehrstuhlinhaber für Immobilienfinanzierung an der Universität Regensburg und Vorsitzender der Mietspiegel-Kommission der gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V. in Folge 187 erklärt hat: Mieten freigeben, Bedürftige gezielter mit Wohngeld unterstützen und den Markt arbeiten lassen. Ein radikaler Vorschlag, den Mangel an Wohnraum in Deutschland zu bekämpfen. Angesichts der Not ist es Zeit für ein bto REFRESH!Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
355. Finanzkrise reloaded
01:11:24||Ep. 355Die weltweite Verschuldung erreicht neue Rekordstände und die Risiken verlagern sich zunehmend in einen Bereich, der lange als sicher galt: die Staatsanleihemärkte. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) dürften die Staatsschulden der entwickelten Volkswirtschaften bis 2030 auf durchschnittlich knapp 120 Prozent des BIP steigen. Nicht wenige Staaten weisen schon heute Schuldenniveaus auf, die früher nur nach Kriegen erreicht wurden. Ohne echte Konsolidierung könnte die Staatsverschuldung in den Industrieländern bis 2050 auf rund 170 Prozent des BIP steigen. Ende November 2025 hat Pablo Hernández de Cos, Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), in einer bemerkenswerten Rede vor einer neuen Finanzkrise gewarnt. Ursächlich ist eine grundlegende Verschiebung der Staatsfinanzierung seit der globalen Finanzkrise. Besonders problematisch ist dabei der wachsende Einfluss von Nichtbanken-Finanzinstituten wie Hedgefonds, die mit hohen Hebeln Staatsanleihen finanzieren und damit neue systemische Verwundbarkeiten schaffen. Die Notenbanken sind heute weniger handlungsfähig als in früheren Krisen und klassische Auswege wie Inflation, Wachstum oder finanzielle Repression tragen kaum noch. Daniel Stelter im Gespräch mit Christian Schütte, leitender Redakteur beim manager magazin und Autor des Buches Die Schuldenbombe, über die womöglich bevorstehende Finanzkrise 2.0.HörerserviceRede von Pablo Hernández de Cos, General Manager der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ): https://is.gd/GxNec0 Buch Die Schuldenbombe von Christian Schütte: https://is.gd/Yp6AY8 beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – 2026 beginnt rasant. Umso wichtiger ist fundiertes Wissen. Wenn Sie das ganze Jahr über gut informiert sein wollen, haben wir ein besonderes Angebot für Sie: 40 Prozent Rabatt auf ein Handelsblatt-Jahresabo – gedruckt oder digital. Ab 4,79 € pro Woche erhalten Sie klare Fakten, exklusive Hintergründe, starke Meinungen und wertvolle Impulse – damit Sie wirtschaftliche Entwicklungen noch besser einordnen können.Sichern Sie sich den Rabatt bis zum 23.2.2026 unter handelsblatt.com/wissen2026.WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
354. Wendepunkt für die Eurozone
01:18:47||Ep. 354Man musste kein Hellseher sein, um die Entscheidung der EU-Staats- und Regierungschefs vorauszusehen: Sie entschieden im Dezember 2025, dass nicht etwa russisches Vermögen für die weitere Ukraine-Hilfe mobilisiert wird, sondern die deutschen Steuerzahler. Erneut führten die EU-Staatsoberhäupter gemeinsam mit der EU-Kommission das gut eingeübte Stück “Deutschland zahlt” auf. Dabei wurde doch hoch und heilig versprochen, der sogenannte “Wiederaufbaufonds” sei eine absolute Ausnahme und sogar das deutsche Bundesverfassungsgericht hat sich dieser Auffassung – naiv oder mutwillig – angeschlossen.Eine gute Gelegenheit, noch einmal zu beleuchten, wie kritisch man das BVerfG-Urteil aus dem Jahr 2022 sehen muss. Im Mittelpunkt der heutigen Episode steht das Interview mit Bruno Schönfelder, Universitätsprofessor emeritus für Volkswirtschaftslehre an der TU Bergakademie Freiberg. Im Gespräch mit Daniel Stelter erläutert er, warum selbst diese – erneute – Überschreitung der eigentlich gesetzten Grenzen dem Euro nur Zeit kaufen kann. Zeit für ein bto REFRESH!HörerserviceKommentar vom Flossbach von Storch Research Institute: https://is.gd/mZwBSH Kommentare von Robin Brooks: https://is.gd/XpbWiz beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
353. Der Euro ist eine Last
01:15:22||Ep. 353Mehr als zehn Jahre liegt die Eurokrise nun zurück. Der Europäischen Zentralbank (EZB) und den Regierungen ist es vordergründig gelungen, den Euro zu stabilisieren und Zweifel am Fortbestand der Währungsunion zu zerstreuen. Und nicht nur das, die Eurozone scheint weiterhin attraktiv zu sein, wie der Beitritt Bulgariens Anfang des Jahres 2026 belegt.Kritiker würden anmerken, dass es nicht unbedingt ein Zeichen von Attraktivität ist, wenn wirtschaftlich schwache und politisch instabile Länder beitreten, während wirtschaftlich erfolgreiche Staaten, wie Polen und Tschechien, die eigentlich verpflichtet wären, einzutreten, nicht einmal daran denken.Die Eurozone ist zu einer Haftungs- und Transferunion geworden – genau das, was der Vertrag von Maastricht verhindern sollte. Warum sollte man da freiwillig mitmachen, wenn man sich wohl in der Rolle des Finanziers wiederfindet?Genauso muss man sich aber fragen, ob man weiter mitmachen sollte, wenn man sich inzwischen genau in dieser Rolle befindet. Darüber diskutiert Daniel Stelter mit dem Ökonomen Robin Brooks, Senior Fellow bei der Brookings Institution, der offen fordert: Deutschland muss den Euro verlassen, um Europa wieder handlungsfähig zu machen.HörerserviceKommentar vom Flossbach von Storch Research Institute: https://is.gd/mZwBSH Kommentare von Robin Brooks: https://is.gd/XpbWiz beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
352. Kontrollverlust im Gesundheitswesen
01:35:20||Ep. 352Der demografische Wandel tritt in den kommenden Jahren mit voller Wucht ein. Damit das Sozialsystem diese Herausforderung bewältigen kann, müsste es heute in einem sehr stabilen Zustand sein. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Schon heute sind die Kosten für Rente, Gesundheit und Pflege völlig ausgeufert. Die Politik fokussiert sich derweil darauf, neue Einnahmequellen für ein ineffizientes und ineffektives System zu erschließen. Sie sollte sich stattdessen besser daran machen, das Gesundheitssystem grundlegend zu reformieren.Wo die Probleme liegen und was dagegen zu tun wäre, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, in Folge 282. Angesichts drastischer Beitragssteigerungen in diesen Wochen ist es höchste Zeit für dieses bto REFRESH!HörerserviceDr. Daniel Stelter und das Team von bto wünschen allen Hörerinnen und Hörern ein gutes Neues Jahr!beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
351. Deutschland? Keine gute Aktie!
01:02:20||Ep. 351Wir leben in einer Zeitenwende. Aber in einer ganz anderen als von der Politik proklamiert. Es ist nicht nur ein geopolitischer, sondern ein fundamentaler ökonomischer Bruch. Während die Netzwerkökonomie – KI und Plattformen – zu einer „Winner-takes-most“-Verteilung führt und den Wohlfahrtsstaat unter Druck setzt, versuchen die Staaten, ihre explodierenden Schulden durch finanzielle Repression zu entwerten. Besonders kritisch ist die Lage in der Eurozone: Frankreichs Dysfunktionalität wird durch den Euro kaschiert, während Deutschland als fiskalischer Anker zunehmend selbst schwächelt.Über den Ernst der Lage diskutiert Daniel Stelter mit Prof. Thomas Mayer, Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institute und ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank. HörerserviceDr. Daniel Stelter und das Team von bto wünschen allen Hörerinnen und Hörern ein gutes Neues Jahr!beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.