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bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Das Guns-and-Butter-Modell
Mit dem Ende des Kalten Krieges sanken die Verteidigungsausgaben in den westlichen Staaten deutlich, in Europa bis 2015 im Schnitt um rund 25 Prozent gegenüber 1990. Diese „Friedensdividende“ wurde jedoch nicht genutzt, um Staat und Abgabenlast zu reduzieren, sondern um den Wohlfahrtsstaat auszubauen.
Angesichts der geopolitischen Zeitenwende liegt es auf der Hand, dass wir diese Entwicklung umkehren müssen. Die Politik müsste Sozialausgaben zugunsten von Verteidigung und Investitionen in die wirtschaftliche Basis kürzen. Doch damit tut sie sich offenkundig schwer. Stattdessen setzt man darauf, das staatliche Budget auszuweiten, um beides zu haben: den Sozialstaat und die höheren Verteidigungsausgaben. Das passt zur historischen Erfahrung: Guns-and-Butter-Rüstung obendrauf, während der Sozialstaat bleibt. Die Folge sind mehr Schulden und mehr Steuern – und das dauerhaft.
Europa diskutiert über gemeinsame Schulden und neue „Safe Assets“, um Aufrüstung, Transformation und geopolitische Herausforderungen zu finanzieren. Doch wie sicher sind Staatsanleihen wirklich, wenn Staaten unter Druck geraten? Die aktuelle Forschung zeigt, dass ausgerechnet in Kriegen und in Krisenzeiten Staatsanleihen historisch häufig massive Realverluste für Gläubiger und Sparer gebracht haben.
Im Expertengespräch erklärt Dr. Christoph Trebesch, Professor für Makroökonomie an der Universität Kiel und Direktor der Kiel Initiative in Geopolitics and Economics am IfW Kiel, die historischen Muster von Aufrüstung, die langfristigen fiskalischen Folgen und die Frage, ob Europa sich eine Guns-and-Butter-Politik überhaupt leisten kann.
Hörerservice
Analyse Are Government Bonds Safe in Times of War and Pandemic?: https://is.gd/0qrHzV
Studie Guns and Butter: The Fiscal Consequences of Rearmament and War: https://is.gd/NrTOgr
beyond the obvious
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379. Ökonomie kennt keine Schwerelosigkeit
01:12:59||Ep. 379Am 6. April 2026 hat die Orion-Kapsel der Artemis-II-Mission den Mond umrundet — der erste bemannte Mondflug seit über 50 Jahren. Vier Astronauten erreichten eine Rekorddistanz von 406.771 Kilometern von der Erde. Die Menschheit ist zurück im tiefen Weltraum. Doch das neue Weltraumrennen wird nicht von Staaten entschieden, sondern von Unternehmern.Die globale Weltraumwirtschaft hat 2024 ein Volumen von 613 Milliarden Dollar erreicht. Bis 2035 könnten es 1,8 Billionen werden. Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX allein verantwortet über 50 Prozent aller Raketenstarts weltweit. Europa? Gerade noch ein Prozent. Die deutschen Unternehmen Isar Aerospace und Rocket Factory Augsburg kämpfen um ihren ersten Orbitalstart — zehn bis fünfzehn Jahre hinter den USA.Der Unternehmer Rainer Zitelmann argumentiert in seinem neuen Buch „Weltraumkapitalismus": Das ist kein Zufall, sondern System. Vier Jahrzehnte lang stagnierten die Kosten für ein Kilogramm Nutzlast im All bei 18.500 Dollar. SpaceX hat sie auf 2.700 Dollar gesenkt — und plant langfristig 10 Dollar. Nicht der Staat hat diese Revolution ausgelöst, sondern privates Unternehmertum.Seine These: Nur ein Weltraumkapitalismus kann Siedlungen auf dem Mars oder Bergbau auf Asteroiden möglich machen. Die Zukunft der Menschheit im All entscheidet sich auf der Erde im Kampf zwischen Freiheit und Staatsgläubigkeit.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter, erscheint am 20. April 2026. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal und überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceStudie „New Space“ – Das Weltall als Wirtschaftsraum der Zukunft des FERI-Cognitive-Finance-Institute: https://is.gd/PBDNOc Buch Weltraumkapitalismus von Rainer Zitelmann: https://is.gd/nmcamf beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
378. Der Kapitalismus und sein Staat
01:17:31||Ep. 378In der vorangegangenen Episode #377 „FLEXIBEL UND UNDOGMATISCH” sprachen wir mit dem Harvard-Historiker Prof. Dr. Sven Beckert über seine Tausend-Jahre-Geschichte des Kapitalismus. Ein geschätzter Hörer hat daraufhin per Zuschrift eine fundamentale Kritik formuliert: Beckert beschreibe in seinem Buch zwar die Geschichte, würde aber nicht verstehen, was Kapitalismus eigentlich ist. Genau darüber hat Daniel Stelter in Folge #150 „STARKER STAAT” mit dem Frankfurter Wirtschaftshistoriker Prof. Dr. Werner Plumpe gesprochen. Die These: Der Kapitalismus braucht keinen großen Staat. Er braucht einen starken Staat – einen, der Wettbewerb schützt, stabiles Geld garantiert und sich auf Kernaufgaben konzentriert. Die aktuelle Lage beweist: Mehr Staat bedeutet nicht mehr Wachstum. Im Gegenteil. Deshalb ist es Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter, erscheint am 20. April 2026. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal und überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceBuch Das kalte Herz – Kapitalismus: Die Geschichte einer andauernden Revolution von Werner Plumpe: https://is.gd/ItC6Zr bto-Episode #150 „STARKER STAAT“ (7. August 2022): Das Originalinterview mit Prof. Werner Plumpe: https://is.gd/eJRbQU bto-Episode #377 „FLEXIBEL UND UNDOGMATISCH“ (6. April 2026): Das Gespräch mit Prof. Sven Beckert: https://is.gd/EJNSqM beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
377. Flexibel und undogmatisch
01:12:48||Ep. 377Weltweit kehrt der Staat zurück. Doch bedeutet das zugleich das Ende des kapitalistischen Wirtschaftssystems? Keineswegs. In seiner Tausend-Jahre-Geschichte des Kapitalismus zeigt der deutsche Harvard-Historiker Prof. Dr. Sven Beckert, dass solche Umbrüche zum Rhythmus des Systems gehören: Phasen institutioneller Stabilität – die Nachkriegsordnung nach 1945, die neoliberale Ordnung nach 1975 – werden durch Krisen abgelöst, aus denen eine neue Ordnung entsteht. Das Ende des Kapitalismus werde seit 200 Jahren vorhergesagt. Eingetreten sei es nie. Stattdessen habe sich das System als „enorm flexibel, enorm kreativ und enorm undogmatisch“ erwiesen. Und so dürfte es auch jetzt sein. Über all dies spricht Daniel Stelter mit Prof. Beckert in dieser Episode und die unbequeme Schlussfolgerung ist wohl, dass es künftig noch mehr auf die Qualität der Staatsführung ankommen wird. Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter, erscheint am 20. April 2026. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal oder überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceBuch Kapitalismus – Geschichte einer Weltrevolution von Sven Beckert: https://is.gd/1tZfjD Interview NZZ am Sonntag mit Sven Beckert Der Kapitalismus hat das Leben auf der Erde auf den Kopf gestellt (Bezahlschranke): https://is.gd/ahd7Cex Artikel im Book Review der New York Times How Capitalism Took Over the World von Marcus Rediker zu Beckerts Buch (Bezahlschranke): https://is.gd/29DcuO beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
376. Die mutlose Gesundheitskommission
30:01||Ep. 376Die FinanzKommission Gesundheit, berufen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), hat ihren ersten Bericht mit 66 Empfehlungen zur kurzfristigen Stabilisierung der GKV-Finanzen (Gesetzliche Krankenversicherung) vorgelegt. Aber fast die Hälfte der 42 Milliarden Euro Finanzwirkung sind gar keine echten Einsparungen, sondern Einnahmeerhöhungen und Kostenverschiebungen. Was Experten in bto-Interviews längst gefordert haben, wird hier nur teilweise umgesetzt. Wir vergleichen die Kommissionsvorschläge mit den Reformideen von Jens Baas (Techniker Krankenkasse, bto #282) sowie Boris Augurzky und Christian Karagiannidis (bto #297) – und fragen: Reicht das? Oder müssten wir nicht deutlich mutiger sein? Zeit für ein bto REFRESH! Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter, erscheint am 20. April 2026. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal und überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceErster Bericht der FinanzKommission Gesundheit (30.3.2026): https://is.gd/2I417Cbto #282 Die Gesundheits(kosten)krise mit Jens Baas, Techniker Krankenkasse: https://is.gd/ub0FAp bto #297 Gesundheitssystem am Limit mit Boris Augurzky, RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, und Christian Karagiannidis, Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin: https://is.gd/VL5dsi Buch Die Gesundheit der Zukunft von Boris Augurzky und Christian Karagiannidis: https://is.gd/fuWKpH beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
375. Ohne Reformen wächst nur die Inflation
44:49||Ep. 375500 Milliarden Euro Sondervermögen, steigende Verteidigungsausgaben, massive Infrastrukturinvestitionen – Deutschland plant so viel auszugeben, wie selten zuvor. Unabhängig davon, ob das Geld tatsächlich zweckgerichtet investiert wird, steht die Frage: Reicht das für mehr Wachstum? Eine neue Studie des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) zeigt, dass in alternden Gesellschaften mit strukturell engen Arbeitsmärkten staatliche Investitionen kontraproduktiv wirken können – es sei denn, sie werden von Strukturreformen begleitet.Daniel Stelter analysiert die demografischen Grenzen des deutschen Wachstums und erklärt, warum das Potenzialwachstum gegen null tendiert. Im Expertengespräch mit ESM-Ökonom Kai Behrens geht es um einen zentralen Aspekt: Kann der Staat das Wachstum künstlich über das Potenzial hinaus treiben – oder braucht es einen fundamentalen Kurswechsel? Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter erscheint am 20. April 2026. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal oder überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceESM-Studie Public investment in ageing societies: rethinking fiscal stimulus in structurally tight labour markets: https://is.gd/nPzfh1 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
374. Wir haben kein Geld
58:33||Ep. 374In der vorangegangenen Episode #373 „Die große Veruntreuung” hat der Ökonom Professor Lars Feld die expliziten Schulden Deutschlands analysiert: 851 Milliarden neue Schulden bis 2029, Schuldenquote auf 95 Prozent bis 2040. Doch das ist nur die sichtbare Spitze des Eisbergs. Die Generationenbilanz von Professor Bernd Raffelhüschen zeigt: Die wahre Staatsverschuldung liegt bei 15,4 Billionen Euro – 374,6 Prozent des BIP. Davon sind 83 Prozent unsichtbar: ungedeckte Versprechen für Rente, Gesundheit und Pflege. Ein Gespräch über jene Zahlen, die die politisch Verantwortlichen nicht gern hören. Angesichts der „Schuldenwende” ist es Zeit für ein bto REFRESH. Das Originalinterview gab es in Folge #228 am 4. Februar 2024.Hörerservicebeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle BTO-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
373. Die große Veruntreuung
01:19:12||Ep. 373Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hat berechnet, dass 86 Prozent der Mittel aus dem Sondervermögen im Jahr 2025 zweckentfremdet wurden. Das Münchner ifo Institut kommt sogar auf 95 Prozent. Ausgaben, die zuvor aus dem Kernhaushalt finanziert wurden, wanderten ins Sondervermögen und die frei gewordenen Mittel flossen in konsumtive Ausgaben.Die gefährlichste Konsequenz ist nicht die Schuldenhöhe selbst. Es ist der nachlassende Reformdruck. Solange frisches Geld fließt, wird die Politik weder den Sozialstaat noch die Energiepolitik noch die Bürokratie grundlegend anfassen. Die Schulden kaufen Zeit – aber sie kaufen keine Lösungen.Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt, dass die deutschen Fiskalpläne auf Annahmen zu Wachstum und Inflation beruhen, die über den Expertenprognosen lägen. Träten niedrigere Werte ein, werde das Defizit „deutlich höher" ausfallen als geplant.Prof. Dr. Lars Feld, seit 2010 Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftspolitik und Ordnungsökonomik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, hat eine solche negative Dynamik in seinem neuen Buch „Schuldenwende" vorhergesagt. Im Gespräch mit Daniel Stelter stellt er klar, warum die Abkehr von der bisher eher zurückhaltenden deutschen Verschuldungspolitik sich als gefährlicher Irrweg erweist.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter erscheint am 20. April 2026. Jetzt bestellbar unter Thalia, Amazon, geniallokal oder überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceBuch Schuldenwende - Der gefährliche Irrweg der Finanzpolitik von Lars Feld: https://is.gd/2I9Vu6IWF-Studie Can Advanced Economies Avoid Debt Distress?: https://is.gd/5WgukA OECD-Studie Global Debt Report 2026 – Sustaining Debt Market Resilience Under Growing Pressure: https://is.gd/vByi8s beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
372. Europäische Traumtänzerei
01:02:31||Ep. 372Wir befinden uns in einem globalen Wirtschaftskrieg, zu dessen Realität auch gehört, dass er immer wieder von militärisch geführten Kriegen flankiert wird – so wie derzeit im Iran. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland und Europa das erkennen und entsprechend handeln. In Folge #306 „Globaler Wirtschaftskrieg" sprach Daniel Stelter mit dem Frankfurter Wirtschaftshistoriker Prof. Dr. Werner Plumpe über die historischen Muster von Wirtschaftskriegen. Plumpes zentrale These: Wirtschaftskriege sind der Normalzustand – nicht die Ausnahme. Kooperationsphasen sind historisch selten und immer fragil. Acht Monate später haben die Ereignisse seine Analyse auf fast beängstigende Weise bestätigt. Plumpe hatte argumentiert, dass Wirtschaftskriege inflationär wirken. Sie sind Preistreiber, weil sie Knappheiten erhöhen und Kosten verteuern. Genau das spielt sich jetzt in Echtzeit ab. Zeit für ein bto REFRESH!Hörerservicebeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle BTO-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
371. Economic Statecraft – Neuordnung der Weltwirtschaft
01:29:42||Ep. 371Die Welt befindet sich im Umbruch. Und wer die wirtschaftspolitischen Schlagzeilen der letzten Monate verfolgt, könnte meinen, es ginge um Zölle, Handelskriege, vielleicht noch um den Dollar. Doch was, wenn das alles nur die Oberfläche ist? Was, wenn hinter den scheinbar chaotischen Entscheidungen der Trump-Administration ein System steckt – eine Grand Strategy, die weit über klassische Wirtschaftspolitik hinausgeht?Trumps “Grand Strategy” dreht sich um China. Die chinesischen Schiffbaukapazitäten übersteigen die amerikanischen um ein Vielfaches. In fünf bis zehn Jahren dürfte Chinas Marine die US Navy überflügeln. Das Zeitfenster schließt sich. Also handelt Washington auf mehreren Schauplätzen gleichzeitig – Venezuela, dann Iran. Das Ziel sei, Chinas Zugang zu Rohstoffen und Energie zu erschweren.Das ist nur eine der Thesen von Michael Every, Senior Global Strategist bei der niederländischen Rabobank, dem Gesprächspartner von Daniel Stelter in dieser Episode. Hörerservicebeyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven WerbepartnerInformationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.