Share

cover art for Die EU – Römisches Reich der Neuzeit?

bto – der Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter

Die EU – Römisches Reich der Neuzeit?

Ep. 313

bto#313 REFRESH – Die jüngsten Entscheidungen im Zollstreit mit den Vereinigten Staaten zeigen überdeutlich: Nur eine politisch und wirtschaftlich starke Europäische Union kann in der neuen geopolitischen Realität bestehen. Deshalb benötigt die EU zuerst grundlegende Reformen und erst dann vielleicht auch mehr Geld.  

Ein Blick in die Geschichte unterstreicht, wie dringend Reformen notwendig geworden sind. Parallelen zwischen dem Untergang des Römischen Reichs und der Krise der EU sind nicht von der Hand zu weisen, wie das Gespräch in Episode 101 mit dem Althistoriker Dr. David Engels, Forschungsprofessor am IZ – Instytut Zachodni (Institut für Westliche Politik) in Poznań und Professor für Römische Geschichte an der Freien Universität Brüssel, verdeutlicht. 

Die bto-Folge 101 erschien im September 2021. Zeit also für ein bto REFRESH.

Hörerservice

Die Studie If the EU was a State in the United States: Comparing Economic Growth between EU and US States: https://is.gd/TssnoZ 

beyond the obvious

Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com.

Newsletter

Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.

Redaktionskontakt

Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.

Shownotes

Handelsblatt Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven 

Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30% Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30

Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.

More episodes

View all episodes

  • 388. Finger weg vom deutschen Gold!

    01:27:52||Ep. 388
    Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin, hat vorgeschlagen, die Bundesbank solle einen Teil ihrer Goldreserven verkaufen, um mit den Erlösen die dringend nötigen Investitionen in die Zukunft zu tätigen. Ein Vorschlag, der nicht nur einmal mehr verdeutlicht, wie sehr die staatlichen Finanzen aus dem Ruder laufen, sondern auch, wie gering die Neigung in Politik und der ihr zugeneigten Wissenschaft ist, die unumgängliche Priorisierung der Staatsausgaben endlich vorzunehmen. Wie schon die Milliarden-Schulden aus den sogenannten “Sondervermögen” dürften auch Milliarden aus Goldverkäufen letztlich nur dem Stopfen von Haushaltslöchern dienen. Viel schwerer wiegt, dass der Vorschlag von einem eklatanten Mangel an Verständnis für die geänderte geopolitische Lage zeugt. Während die Notenbanken der Welt massiv ihre Goldbestände aufstocken und jene, die in den letzten Jahren Gold verkauft haben, dies bitterlich bedauern, soll Deutschland den entgegengesetzten Weg einschlagen? Gold könnte bei einer Neuordnung des Weltwährungssystems eine entscheidende Rolle spielen und wäre auch für den Fall eines Zerfalls des Euro und einem Neustart der Mark ein wesentlicher Anker in der Bundesbankbilanz. So unwahrscheinlich so ein Szenario heute erscheint, so wichtig ist es, darauf vorbereitet zu sein. Denn nur das wäre die Krise, die den Einsatz von Gold rechtfertigt. Die Bedeutung der Bilanz der Bundesbank war Gegenstand eines Gesprächs in Folge 176 mit Dr. Ingo Sauer im Januar 2023. In Anbetracht der Fantasien, den deutschen Goldschatz zu schröpfen, ist es Zeit für ein bto REFRESH! Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceKolumne Deutschlands goldenes Sparschwein von Prof. Marcel Fratzscher (DIW) in DIE ZEIT (08.05.2026): https://is.gd/aOplWl Beitrag Marcel Fratzscher: Goldreserven als „riesiges Sparschwein für Krisen“ – wie diese? in Frankfurter Allgmeine Zeitung (26.04.2026): https://is.gd/ZhEgAF Beitrag Fratzscher fordert Teilverkauf von Reserven zur Krisenbewältigung im Handelsblatt (27.04.2026): https://is.gd/ERi5TW Interview Die Goldreserven sind sicher mit Burkhard Balz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, in Welt am Sonntag (21.03.2026): https://is.gd/YHUtGm Leitartikel Die Bundesbank sollte ihr Gold weder verlagern noch verkaufen im Handelsblatt (26.01.2026): https://is.gd/mlaRvi Analyse des World Gold Council: Gold Demand Trends — Zentralbanken Jahr 2025 (863 t Nettokäufe): https://is.gd/3PCuWg Beitrag Bundesbank: Wert der deutschen Goldreserven steigt auf 395 Milliarden Euro auf FinanzNachrichten.de (Meldung dpa-AFX, 05.03.2026): https://is.gd/XxeQ8M  Beitrag zur Entwicklung der Goldbestände seit Bretton Woods auf der Homepage der Deutschen Bundesbank: https://is.gd/NtRgwR GoldPrice.org Goldpreis am 01.05.2026 — 4.627 USD/Unze: https://is.gd/JSgC3E bto #176 Ernsthafte Bedrohung des Geldwerts (Januar 2023) mit Dr. Ingo Sauer: https://is.gd/leH9F7 beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
  • 387. Versagen der Gesundheitsbürokratie

    01:11:03||Ep. 387
    Die deutschen Gesundheitsausgaben haben 2024 mit 538,2 Milliarden Euro einen neuen Rekord erreicht – 12,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, ein Plus von 37,4 Milliarden gegenüber 2023. Für 2025 schätzt das Statistische Bundesamt 579,5 Milliarden, ein weiterer Anstieg um 7,7 Prozent. Wir geben pro Kopf 6.444 Euro pro Jahr aus, mehr als jede vergleichbare europäische Volkswirtschaft. Und trotzdem: Die Lebenserwartung ist niedriger als in Frankreich oder Italien, der Rückstand zu Westeuropa hat sich seit den 2000er-Jahren sogar vergrößert. Am Geld kann es also nicht liegen. In dieser Episode spricht Daniel Stelter mit Neurochirurg Prof. Dr. Alexander Muacevic, Gründer und Leiter des Europäischen Radiochirurgie Centrums München (ERCM) über Hochpräzisionsmedizin und was sie über das deutsche Gesundheitswesen lehrt; über die Trennung zwischen ambulant und stationär, die konkurrierenden Krankenkassen, die Bürokratie und die fehlende Digitalisierung. Vor allem aber über ein Thema: das Paradox eines Systems, das die bessere und billigere Behandlung nicht zulässt – weil es nach falschen Anreizen gebaut ist. Das Gespräch zeigt: Mehr Geld in das System zu kippen, ist genau die falsche Antwort.Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerservicePressemitteilung Gesundheitsausgaben im Jahr 2024 auf 538 Milliarden Euro gestiegen des Statistischen Bundesamtes (2.4.2026): https://is.gd/QEuYqj Fachartikel Sterblichkeitsentwicklung in Deutschland im internationalen Kontext im Bundesgesundheitsblatt (April 2024): https://is.gd/GrNhisFachartikel How does health spending in the U.S. compare to other countries? auf dem Online-Portal Health System Tracker (März 2026) von Peterson-KFF: https://is.gd/qeIQzt Bericht Health at a Glance 2023 — Health expenditure per capita der OECD: https://is.gd/eJCX6qEssay Langlebigkeit, ein herausforderndes Geschenk (September 2025) von Dr. Sven Ebert, Versicherungsmathematiker, Senior Research Analyst am Flossbach von Storch Research Institute: https://is.gd/bwGu1e 21 Vorschläge zum Bürokratieabbau (März 2026) der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): https://is.gd/GO3B7V bto REFRESH #376 Die mutlose Gesundheitskommission: https://is.gd/QUasBfbeyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
  • 386. Sozialstaat wirkungslos gegen rechts

    01:07:21||Ep. 386
    Der Sozialabgabengedenktag – ein symbolischer Stichtag, der zeigt, bis zu welchem Tag eine durchschnittliche Person in Deutschland rechnerisch für alle Sozialausgaben gearbeitet hat – fiel 2026 auf den 11. April und lag damit zwei Tage später als noch 2025. Deutschland baut den Sozialstaat aus, statt ihn zu reformieren – über eine Billion Euro Sozialausgaben pro Jahr. Nach Umfragen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) scheint das auf Zustimmung zu stoßen. 77 Prozent der Befragten fordern demnach eine gemeinsame Rentenversicherung für alle, eine deutliche Mehrheit will einen „stärkeren und solidarischen“ Sozialstaat. So hat der Bundestag am 5. Dezember 2025 das Rentenpaket mit Mütterrente III und Aktivrente beschlossen. Die Politik liefert also, offenbar in dem Glauben, mit immer mehr Sozialleistungen die eigene Wählerbasis überzeugen zu können. Doch was ist, wenn der Sozialstaat genau das Problem ist, was er zu lösen vorgibt? Die AfD wird nach aktuellen Umfragen immer stärker. Die Regierungsparteien fallen immer mehr zurück. Höhere staatliche Transfers schwächen die AfD nicht. Im Gegenteil – die Erwartungshaltung an den Sozialstaat befeuert den Populismus, weil sie immer enttäuscht werden muss. Das konstatierte der Demokratie-Experte Dr. Knut Bergmann vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln im Gespräch mit Daniel Stelter bereits in Episode #245 vom Juni 2024. In Anbetracht von gegenwärtig 6,6 Prozent Zugewinn der AfD gegenüber der Wahl 2025 ist es Zeit für ein bto REFRESH. Hinweis ABSTURZ – So retten wir Deutschland: das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceAufsatzsammlung Wohlstand in Gefahr? – Ursachen und Folgen von Populismus zu den sozialpolitischen Einstellungen der AfD-Wähler veröffentlicht durch das ifo Institut in München: https://is.gd/BAqJty  Essay Did Austerity Cause Brexit? von Thiemo Fetzer veröffentlicht im American Economic Review (2019) der American Economic Assoziation: https://is.gd/ffpbgE Umfrage sozialstaatsradar 2026 des DGB, der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Arbeitskammer Saarland: https://is.gd/lUZMOC und https://is.gd/dR0Noj Papier Kurz- und langfristige Kosten des Sozialstaates: Der Sozialabgabengedenktag 2026 der Stiftung Marktwirtschaft: https://is.gd/fYIjph  beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
  • 385. Einfach überflüssig: der digitale Euro

    01:45:00||Ep. 385
    Die EZB treibt den digitalen Euro mit Hochdruck voran — als strategisches Prestigeprojekt, begründet mit Souveränität, Effizienz und dem Erhalt von Zentralbankgeld im digitalen Zeitalter. Aber was soll dieses Ding eigentlich lösen? Wozu brauchen Bürgerinnen und Bürger einen „digitalen Euro“, wenn sie bereits bargeldlos mit Karte, SEPA Instant oder Wero zahlen können? Dr. Volker Wieland, Professor für Monetäre Ökonomie und Direktor des Institute for Monetary and Financial Stability an der Goethe-Universität Frankfurt, einer der führenden deutschen Geldtheoretiker, bringt es in seiner Bundestags-Stellungnahme auf den Punkt: Das digitale Notenbankgeld sei „eine Lösung auf der Suche nach einem Problem“. Mit ihm diskutiert Daniel Stelter in dieser Episode, was genau geplant ist, wie die EZB es begründet, welche ernstzunehmenden Pro-Argumente es gibt und warum die Risiken für Bargeld, Datenschutz, Bankenstabilität und letztlich die Freiheit der Bürger gewichtiger sind als der mutmaßliche Nutzen.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBeitrag Der digitale Euro – Chancen und Risiken einer digitalen Notenbankwährung von Prof. Dr. Volker Wieland u. a. in Wirtschaftsdienst - Zeitschrift für Wirtschaftspolitik: https://is.gd/uQ0GR5 Schriftliche Stellungnahme von Prof. Dr. Volker Wieland zur öffentlichen Anhörung im Finanzausschuss des DeutschenBundestages zu dem Thema „Digitaler Euro“ am 19. Februar 2025https://is.gd/ZwFYGJ Bericht Preparation phase of a digital euro — Closing report der EZB (29.10.2025): https://is.gd/zsXuFC  OECD-Papier Central Bank Digital Currencies (CBDCs) and Democratic Values: https://is.gd/ljFf2w Bericht Central bank digital currencies: financial stability implications der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich: https://is.gd/yTpJDtAusführung The role of the digital euro in digital payments and finance von Piero Cipollone, EZB-Direktor: https://is.gd/5ApvGK  beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Bis zum 13. Mai 2026: Unabhängiger Journalismus und Meinungsfreiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Zum Tag der Pressefreiheit gibt es deshalb beim Handelsblatt ein besonderes Angebot: 12 Monate Zugang mit 50 % Rabatt. Alle Infos unter handelsblatt.com/pressefreiheitWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
  • 384. Keine Antwort auf die Speicherfrage

    01:10:52||Ep. 384
    Die Energiewende funktioniert nur mit teuren fossilen Back-Up-Kraftwerken. Da dieser Umstand nicht zum Image der “Freiheitsenergien” passt und außerdem nicht zur erwünschten Klimaneutralität führt, sollen Speicher das Problem der unbeständigen Stromerzeugung durch erneuerbare Energien lösen. Batterien gelten dabei vielen Beobachtern als wichtiger Baustein, andere setzen auf Wasserstoff – der zuvor in Zeiten von Wind-und-Sonnen-Überschuss erzeugt wurde. Doch funktioniert ein solches System technisch? Ist es wirtschaftlich tragfähig und vor allem, führt es – wie versprochen – zu tieferen, wettbewerbsfähigen Stromkosten?Die Achillesferse der Energiewende hat Daniel Stelter bereits im Juni 2023 mit Dr. André D. Thess, Professor für Energiespeicherung an der Universität Stuttgart, diskutiert. Nach dem Experteninterview in Episode 195 sind Zweifel angebracht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiepolitik ist es Zeit für ein bto REFRESH. Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceBuch Sieben Energiewendemärchen? — Eine Vorlesungsreihe für Unzufriedene von Prof. Dr. André D. Thess: https://is.gd/LiFhOZ  Gastbeitrag Schluss mit der Selbsttäuschung in der Energiepolitik von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (7.4.2026): https://is.gd/rPpnY0Buch Kniefall vor der Unvernunft von Ulrich Gräber: https://is.gd/MAbGRY bto-Podcast-Episoden zum Thema: #144: Energiewende durch Laufzeitverlängerung (mit Dr. Staffan Qvist) — siehe auch Refresh #380-R#383: Die Wurzel der Deindus­triali­sierung Deutschlands (mit Ulrich Gräber, 26.4.2026)beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
  • Die Wurzel der Deindustrialisierung Deutschlands

    01:38:46|
    Vor 40 Jahren, am 26. April 1986, ereignete sich in Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl, einem der größten sowjetischen Kernkraftwerke, ein folgenschwerer Reaktorunfall. Die Katastrophe war das Ergebnis eines unzulässigen und nicht nur ungenügend vorbereiteten, sondern auch nicht genehmigten Experiments. Obwohl ein derartiges Unglück in Deutschland unmöglich war, führte es letztlich zum Komplett-Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie, zum Einstieg in die sogenannte Energiewende und zu einem signifikanten Anstieg der Stromkosten hierzulande, bei gleichzeitig zunehmender Importabhängigkeit vom Ausland. Damit ist die deutsche Wirtschaft Jahrzehnte später zu einem der großen Verlierer des Unglücks geworden. Zu den späteren Folgen der Entscheidungen nach dem Desaster von Tschernobyl zählt auch die Zahl der Toten aufgrund fortgesetzter Luftverschmutzung des vermehrten Einsatzes von Kohlekraftwerken. Sie wird auf etwa 19.200 und die der schweren Erkrankungen auf 177.000 geschätzt.Aus Anlass des Jahrestags der Katastrophe spricht Daniel Stelter mit dem langjährigen Technikvorstand der EnBW Kraftwerke AG, Ulrich Gräber. Der ehemalige Energiemanager ist nicht nur ein technischer Insider, sondern hat Planung, Bau, Betrieb und politische Rahmensetzung der Atomenergie in erster Reihe miterlebt. Er beschreibt, wie irrational die Ausstiegsdiskussion geführt wurde und welche negative Rolle dabei auch die Unionsparteien gespielt haben.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter. Jetzt überall, wo es Bücher gibt. Auch bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal.HörerserviceStrommarktreport Zukunftspfad Stromversorgung – Perspektiven zu Systemkosten, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit bis 2035 von McKinsey: https://is.gd/SAbAoo Studie Role of Nuclear in Germany's Decarbonisation des Beratungsunternehmens Quantified Carbon für WePlanet DACH: https://is.gd/7oUraZ Beitrag Der Schatten des Atomausstiegs wird länger von Ulrich Gräber im Magazin Cicero: https://is.gd/7VNnpR Report Deutschlands Atomausstieg – Die wahren Kosten für Menschen, Klima und Wirtschaft von WePlanet und Anthropocene Institute: https://is.gd/q44iji  Buch Kniefall vor der Unvernunft von Ulrich Gräber: https://is.gd/MAbGRY beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
  • 382. Französische Verhältnisse

    01:23:46||Ep. 382
    Wie geht es weiter, wenn Deutschland seinen Absturz nicht aufhalten kann? Die Antwort liegt näher, als wir denken – nämlich gleich jenseits des Rheins. Einfach nur Schulden machen, ohne Reformen durchzusetzen, wird Deutschland sehr schnell in „Französische Verhältnisse" führen – das ist eine sehr konkrete Gefahr.Im April 2026 hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seinen neuen Fiscal Monitor veröffentlicht. Die Zahlen sind alarmierend: Die globale Staatsverschuldung klettert auf 100 Prozent der Wirtschaftsleistung. Deutschland erlebt die größte fiskalische Verschlechterung aller Industrieländer. Und Frankreich zeigt schon länger, wohin der Weg führen kann: dreifache Rating-Herabstufung, Haushalt per Dekret und eine suspendierte Rentenreform.Doch wie kam es zum Niedergang Frankreichs und welche Lehren können wir daraus ziehen? Darüber hat Daniel Stelter in Episode #272 mit der französischen Professorin für internationale Wirtschaft und Wirtschaftspolitik an der School of Business and Management der Queen Mary University of London, Brigitte Evelyne Granville, gesprochen. Zeit für ein bto REFRESH!Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter, ist seit 20. April 2026 im Handel. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal und überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceFiscal Monitor April 2026 des Internationalen Währungsfonds (IWF): https://is.gd/OW9ACL Studie ARE GOVERNMENT BONDS SAFE IN TIMES OF WAR AND PANDEMIC? des US-amerikanischen NATIONAL BUREAU OF ECONOMIC RESEARCH (NBER): https://is.gd/7PzegL Kommentar The ECB is already helping France von Robin Brooks, ehemaliger Chefökonom des Institute of International Finance (IIF) und Chefwährungsstratege bei Goldman Sachs: https://is.gd/2VeK2d beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
  • Mehr Benchmarking für Deutschland

    01:09:25|
    Seit Jahren liegt Estland bei der Digitalisierung des Staates vorne. Seit Jahren stellen die Esten regelmäßig ihre Technologie und Verfahren in Deutschland vor. Seit Jahren bieten die Esten ihre Software frei verfügbar an. Was zur Frage führt: Wieso übernehmen wir nicht eine solche etablierte und seit Jahren gut funktionierende Lösung?Das Muster ist in allen Politikbereichen stets das gleiche: Ein Problem wird erkannt. Eine Kommission wird eingesetzt. Die Kommission bestätigt, was bereits die Vorgängerkommission festgestellt hat. Die Ergebnisse werden in Schubladen abgelegt oder bis zur Unkenntlichkeit zerredet und verwässert. Dann wird eine neue Kommission eingesetzt. Was immer auch auf der Agenda steht, die Politik macht sich daran, das Rad neu zu erfinden. In der Unternehmenswelt gibt es eine bewährte Alternative: Benchmarking. Systematisch von den Besten lernen, erprobte Lösungen übernehmen – wie der Kauf einer Standardsoftware statt einer teuren Eigenentwicklung. Auch der Staat könnte von dieser Methode profitieren. Diesen Ansatz stellt Dr. Jan Schnellenbach, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, im Gespräch mit Daniel Stelter vor.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter, erscheint am 20. April 2026. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal und überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceDas INSM Behörden-Digimeter 2026: https://is.gd/2zOYMl  Studie X-Road für Deutschland – Lehren aus der estnischen Verwaltungsdigitalisierung: https://is.gd/D68H2QStudie Von den Besten lernen von Prof. Jan Schnellenbach für die Friedrich-Naumann-Stiftung: https://is.gd/8i4lgx  beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.
  • 380. Die echten Kosten der Dunkelflaute

    37:39||Ep. 380
    Deutschland ignoriert die wahren Kosten der Energiewende. Die Systemkosten liegen bei über 36 Milliarden Euro jährlich und können auf 90 Milliarden steigen. Damit gibt es keine Aussicht auf günstigen Strom – im Gegenteil. Ohne politischen Kurswechsel müssen wir uns auf noch höhere Strompreise einstellen. Für den Standort Deutschland ist das ein existenzgefährdendes Szenario.Doch warum sind die Erneuerbaren Energien mit derart deutlich steigenden Systemkosten verbunden? Ein Grund sind die sogenannten „Dunkelflauten“-Zeiten ohne ausreichend Wind und Sonne zur Stromerzeugung. Einst als von Energiewendegegnern erzählter Mythos abgetan, sind diese Phasen ein immer größeres Problem. Doch noch heute gibt es die Neigung, die Dauer möglicher Dunkelflauten zu unterschätzen. Wie groß die Herausforderung tatsächlich ist, zeigte eine Studie bereits im Jahr 2022, in der Wetterdaten von 35 Jahren untersucht wurden. Sie kam zu dem Ergebnis, dass es sich bei Dunkelflauten um ein 12-Wochen-Problem handelt und das gigantische Speicherkapazitäten erfordert. In Episode #144 hat Daniel Stelter mit Dr. Staffan Qvist, einem der Autoren der Studie, gesprochen. Angesichts der aktuellen energiepolitischen Diskussion ist es Zeit für ein bto REFRESH.Hinweis – ABSTURZ – So retten wir Deutschland, das neue Buch von Daniel Stelter, erscheint am 20. April 2026. Jetzt bestellbar bei Thalia, Amazon, geniallokal und überall, wo es Bücher gibt.HörerserviceStudie Storage requirements in a 100% renewable electricity system: extreme events and inter-annual variability von Prof. Dr. Oliver Ruhnau und Dr. Staffan Qvist: https://is.gd/ifcOSj Gastbeitrag Schluss mit der Selbsttäuschung in der Energiepolitik von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (7.4.2026): https://is.gd/rPpnY0beyond the obvious – Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.Newsletter – Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Redaktionskontakt – Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle bto-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 Euro. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektivenWerbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier.