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Besser lesen mit dem FALTER

Der Podcast mit Petra Hartlieb


Latest episode

  • 169. #169 - Stefan Cordes

    37:03||Ep. 169
    Vor 275 Jahren wurde eine große Musikerin geboren. Dass wir heute nichts über sie wissen, ist der Tatsache geschuldet, dass sie eine Frau war und einen kleinen Bruder hatte, der ebenfalls ein enormes Talent hatte. Stefan Cordes erzählt die Geschichte der Maria Anna Mozart, große Schwester von Wolfgang Amadeus, die als Kind ebenfalls als Wunderkind gefeiert wurde.Petra Hartlieb spricht mit Stefan Cordes über das Verhältnis von „Nannerl“ zu ihrem kleinen Bruder, die Vermarktung der Kinder durch den ehrgeizigen Vater und darüber, wie herausfordernd es ist, die Geschichte aus der Perspektive einer „Vergessenen“ zu erzählen. „Wir waren Wunder“, würde Nannerl Mozart heute sagen, ließe man sie zu Wort kommen. Durch Stefan Cordes bekommt sie endlich eine Geschichte und eine Stimme.Zu den Büchern in dieser Folge:„Wir waren Wunder“ von Stefan Cordes„Tomorrow, Tomorrow and Tomorrow“ von Gabrielle Zevin„The Outermost House“ von Henry Beston

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  • 168. #168 – Sasa Hanten

    33:17||Ep. 168
    Eby Tusch, der letzte Spross einer Schaustellerfamilie mit Wurzeln in Wien und Köln, ist an einem Wendepunkt seines Lebens, der ihm gleichzeitig als Tiefpunkt erscheint. Sein Vater ist nach einer Demenzerkrankung verstorben, Eby hat das riesige Familienunternehmen übernommen, und dann hat ihn auch noch seine große Liebe verlassen. Doch zum Glück gibt es Charlotte, beste Freundin seit Kindheitstagen, ganz anders als Eby und Notarin in einem streng geordneten Leben.In dieser Folge von „Besser Lesen mit dem FALTER spricht Petra Hartlieb mit der Autorin Sasa Hanten über ihr neues Buch „Talent zum Glück“. Gibt es ein solches „Talent zum Glück“ wirklich? Und wie geht man in Würde mit Dingen um, die nicht zu ändern sind?
  • 167. #167 - Johanna Sebauer

    34:02||Ep. 167
    In ihrem neuen Roman „Popóm“ beweist Johann Sebauer Sinn für schrägen Humor: Der Endzwanziger Hendrik Popóm trifft in einer Lebenskrise auf einen doppelt so alten Mann und er weiß plötzlich ganz genau: Dieser Mann bin ich! Petra Hartlieb spricht mit der Autorin über die Faszination des Doppelgänger-Motivs und über den Wunsch, das Leben genau vorausplanen zu können.Zu den Büchern in dieser Folge:„Popóm“, von Johanna Sebauer„Gelb, auch ein schöner Gedanke“ von Nefeli Kavouras
  • 166. #166 - Sandra Lüpkes

    41:46||Ep. 166
    Als es die junge Stadtplanerin Imke für ihren ersten Auftrag nach Istanbul verschlägt, ahnt sie nicht, in welche Geschichte sie eintauchen wird. Mitten in der Altstadt befindet sich ein ehemaliger botanischer Garten mit einem Institutsgebäude aus den 1920er-Jahren, errichtet vom österreichischen Architekten Walter Egli.Imke soll über die Zukunft dieses Ortes mitentscheiden, doch dazu muss sie tief in die Vergangenheit eintauchen. Die zweite Erzählebene führt uns mitten hinein in die Geschichte des botanischen Gartens, den der deutsche Botaniker Alfred Heilbronn in den 30er-Jahren aufgebaut hat. Petra Hartlieb spricht in dieser Folge mit Sandra Lüpkes über ihr neues Buch „Ein Ort, der bleibt“, eine spannende, intensive Recherche, die Dinge ans Tageslicht gebracht hat, die man sich so kaum ausdenken könnte. Und natürlich auch darüber, warum man so wenig weiß, über die aus Nazideutschland in die Türkei emigrierten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen.Zu den Büchern in dieser Folge:„Ein Ort, der bleibt“ von Sandra Lüpkes„Die seltenste Frucht“ von Gaëlle Bélem„Heldenreise ins ewige Eis“ von Jürgen Kehrer
  • 165. #165 - Barbara Kadletz und Jorghi Poll

    37:21||Ep. 165
    Das Wort Schlurf ist wohl noch eher geläufig, was aber sind Schlurfkatzen? Die Wiener Schlurfs haben sich während der 40 Jahre gegen die Nazi-Ideologie gestellt, dabei verstanden sie sich gar nicht so sehr als politische Widerstandsgruppe, sondern wollten ihre Leidenschaft zum Swing und ihre Vorliebe für Kleider, die sich vom Diktat der Herrschenden abhob, nicht aufgeben. Obwohl es prominente „Schlurfs“ gab – Ernst Jandl, Erni Mangold und Helmut Qualtinger – sind sie so gut wie vergessen.Warum Barbara Kadletz aus dem Stoff keinen Roman, sondern eine Graphic Novel gemacht hat, warum man die geringschätzige Bezeichnung der Nazis „Schlurf“ und „Schlurfkatzen“,übernommen hat und wer die berühmte Vibraphonistin Vera Auer war darüber spricht Petra Hartlieb im FALTER-Buchpodcast mit der Autorin Barbara Kadletz und dem Illustrator Jorghi Poll.Zu den Büchern in dieser Folge: „Schlurfkatzen“ von Barbara Kadletz, Illustrationen von Jorghi Poll
  • 164. #164 - Barbara Blaha

    32:15||Ep. 164
    Ihre Bühnenshow ist regelmäßig ausverkauft, das gleichnamige Buch seit seinem Erscheinen auf der Bestsellerliste: „Funkenschwestern“ von Barbara Blaha. „Warum Feminismus alles besser macht“ ist der Untertitel, und nach der Lektüre dieses Buches weiß man wieder ganz genau, warum wir keinesfalls aufhören dürfen, über Feminismus zu reden, zu schreiben, zu kämpfen.Aufgewachsen als Kind einer Arbeiterfamilie mit vielen Geschwistern, weiß die Gründerin und Leiterin des Momentum-Instituts ganz genau, dass Ökonomie und Feminismus nicht zu trennen sind und macht sichtbar, warum wir noch lange nicht von Gleichberechtigung sprechen können. Wir reden über die Aufteilung im Hause Blaha, darüber, dass das Private immer noch politisch ist und warum es sich lohnt, weiter zu kämpfen.Zu den Büchern in dieser Folge:„Funkenschwestern“ von Barbara Blaha„Die Namen“ von Florence Knapp
  • 163. #163 - Felicitas Prokopetz

    34:50||Ep. 163
    Viktoria ist an einem Punkt im Leben, der sich richtig gut anfühlt. Die Tochter, die sie sehr jung bekommen hat, geht ihre eigenen Wege und sie hat endlich den Mut, ihren beruflichen Traum zu leben: Der Erforschung des Verhaltens von Rabenvögeln. Immer an ihrer Seite, ihre beste Freundin Helene, ohne diese hätte Viktoria weder ihre schwierige Kindheit noch die Jahre als Alleinerzieherin geschafft. Da verliebt sich Viktoria Hals über Kopf in einen Studenten, der ihr Sohn sein könnte und schon schwankt die Welt. Und als dann noch auch noch der Rabe, den sie vor einiger Zeit Hand aufgezogen hat, wieder zurückkehrt und seltsame Signale sendet, wird die Freundschaft von Helene und Viktoria auf eine harte Probe gestellt. Zu den Büchern in dieser Folge:„Schon schwankte die Welt“ von Felicitas Prokopetz„sterben üben“ von Katharina Feist-Merhaut