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172. #172 - Hannah Häffner
36:57||Ep. 172In einem kleinen Dorf im Schwarzwald leben die Riessberger-Frauen – Großmutter, Mutter und Tochter. Großgewachsen sind sie, mager und rothaarig und passen somit gar nicht ins Bild der engen Dorfgemeinschaft. Die drei sind Dreh- und Angelpunkt einer epischen Geschichte, die viel mehr ist als ein klassischer Generationenroman.Petra Hartlieb und Hannah Häffner sprechen in dieser Folge über den Begriff „Heimat“, über die Wichtigkeit von Wurzeln, übers Weggehen und Dableiben und natürlich über die Liebe. „Die Riesinnen“ ist zu Recht eines der aktuellen Lieblingsbücher der Buchhändler und Buchhändlerinnen, eine Geschichte, die einen so schnell nicht loslässt.Zu den Büchern dieser Folge: „Die Riesinnen“ von Hannah Häffner „Broder“ von Dörte Hansen
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171. #171 - Paulus Hochgatterer
33:43||Ep. 171Sieben Jahre ließ der Kinder- und Jugendpsychiaters auf sein neues Buch warten, und nun ist es da. Ein schmales Buch mit einer schwarzen Katze auf dem Umschlag und dem geheimnisvollen Titel: „Mio und die Unsterblichkeit“. Aber natürlich hat der Kinder- und Jugendpsychiater keinen Katzenroman geschrieben, wenngleich es eine Katze ist, die das Leben des sechzehnjährigen Ingemar gehörig durcheinanderbringt. Ingemar leidet an einer fortschreitenden Muskelschwäche und hat, im Gegensatz zu den sieben Leben einer Katze, nicht mal ein Ganzes. Zu den Büchern in dieser Folge:„Mio und die Unsterblichkeit“ von Paulus Hochgatterer„Foster“ von Claire Keegan (Hier die deutsche Überstzung)„Ein Kind“ von Thomas Bernhard
170. #170 - Eva Menasse
42:09||Ep. 170Was tun, wenn die Immobilie nicht mehr zur Lebenssituation passt? So ergeht es der namenlosen Ich-Erzählerin, als ihr nach einer Trennung und dem Auszug der Kinder das einst geliebte Wochenendhaus an einem idyllischen See in Ostdeutschland zufällt. Um es zu verkaufen, muss man es renovieren. Da kommen Alla und Bolek ins Spiel, kettenrauchende Polen, die alles können.Das Haus in „Alleinruhelage“, so auch der Titel von Eva Menasses neuem Roman, ist Dreh- und Angelpunkt einer Geschichte, die üppiger nicht sein könnte. Im Podcast spricht Host Petra Hartlieb mit der Autorin über die komplizierte Beziehung zwischen Ost- und Westdeutschland, und was passiert, wenn eine Österreicherin da mitmischt. Außerdem besprechen sie, warum es mit über 50 der richtige Zeitpunkt ist, nochmal neu anzufangen – mit allem, was man als Lebenserfahrung im Gepäck hat.Zu den Büchern in dieser Folge:„Alleinruhelage“ von Eva Menasse„Sanditz“ von Lukas Rietzschel
169. #169 - Stefan Cordes
37:03||Ep. 169Vor 275 Jahren wurde eine große Musikerin geboren. Dass wir heute nichts über sie wissen, ist der Tatsache geschuldet, dass sie eine Frau war und einen kleinen Bruder hatte, der ebenfalls ein enormes Talent hatte. Stefan Cordes erzählt die Geschichte der Maria Anna Mozart, große Schwester von Wolfgang Amadeus, die als Kind ebenfalls als Wunderkind gefeiert wurde.Petra Hartlieb spricht mit Stefan Cordes über das Verhältnis von „Nannerl“ zu ihrem kleinen Bruder, die Vermarktung der Kinder durch den ehrgeizigen Vater und darüber, wie herausfordernd es ist, die Geschichte aus der Perspektive einer „Vergessenen“ zu erzählen. „Wir waren Wunder“, würde Nannerl Mozart heute sagen, ließe man sie zu Wort kommen. Durch Stefan Cordes bekommt sie endlich eine Geschichte und eine Stimme.Zu den Büchern in dieser Folge:„Wir waren Wunder“ von Stefan Cordes„Tomorrow, Tomorrow and Tomorrow“ von Gabrielle Zevin„The Outermost House“ von Henry Beston
168. #168 – Sasa Hanten
33:17||Ep. 168Eby Tusch, der letzte Spross einer Schaustellerfamilie mit Wurzeln in Wien und Köln, ist an einem Wendepunkt seines Lebens, der ihm gleichzeitig als Tiefpunkt erscheint. Sein Vater ist nach einer Demenzerkrankung verstorben, Eby hat das riesige Familienunternehmen übernommen, und dann hat ihn auch noch seine große Liebe verlassen. Doch zum Glück gibt es Charlotte, beste Freundin seit Kindheitstagen, ganz anders als Eby und Notarin in einem streng geordneten Leben.In dieser Folge von „Besser Lesen mit dem FALTER spricht Petra Hartlieb mit der Autorin Sasa Hanten über ihr neues Buch „Talent zum Glück“. Gibt es ein solches „Talent zum Glück“ wirklich? Und wie geht man in Würde mit Dingen um, die nicht zu ändern sind?
167. #167 - Johanna Sebauer
34:02||Ep. 167In ihrem neuen Roman „Popóm“ beweist Johann Sebauer Sinn für schrägen Humor: Der Endzwanziger Hendrik Popóm trifft in einer Lebenskrise auf einen doppelt so alten Mann und er weiß plötzlich ganz genau: Dieser Mann bin ich! Petra Hartlieb spricht mit der Autorin über die Faszination des Doppelgänger-Motivs und über den Wunsch, das Leben genau vorausplanen zu können.Zu den Büchern in dieser Folge:„Popóm“, von Johanna Sebauer„Gelb, auch ein schöner Gedanke“ von Nefeli Kavouras
166. #166 - Sandra Lüpkes
41:46||Ep. 166Als es die junge Stadtplanerin Imke für ihren ersten Auftrag nach Istanbul verschlägt, ahnt sie nicht, in welche Geschichte sie eintauchen wird. Mitten in der Altstadt befindet sich ein ehemaliger botanischer Garten mit einem Institutsgebäude aus den 1920er-Jahren, errichtet vom österreichischen Architekten Walter Egli.Imke soll über die Zukunft dieses Ortes mitentscheiden, doch dazu muss sie tief in die Vergangenheit eintauchen. Die zweite Erzählebene führt uns mitten hinein in die Geschichte des botanischen Gartens, den der deutsche Botaniker Alfred Heilbronn in den 30er-Jahren aufgebaut hat. Petra Hartlieb spricht in dieser Folge mit Sandra Lüpkes über ihr neues Buch „Ein Ort, der bleibt“, eine spannende, intensive Recherche, die Dinge ans Tageslicht gebracht hat, die man sich so kaum ausdenken könnte. Und natürlich auch darüber, warum man so wenig weiß, über die aus Nazideutschland in die Türkei emigrierten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen.Zu den Büchern in dieser Folge:„Ein Ort, der bleibt“ von Sandra Lüpkes„Die seltenste Frucht“ von Gaëlle Bélem„Heldenreise ins ewige Eis“ von Jürgen Kehrer