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cover art for Tigerhead über Karriere mit Kind, Hater, Labelarbeit und Influcencer in der Booth

Berlin Booth

Tigerhead über Karriere mit Kind, Hater, Labelarbeit und Influcencer in der Booth

Season 1, Ep. 78

Seit über 15 Jahren bewegt sich Tigerhead durch elektronsiche Grenzbereiche – und das mit einer Konsequenz, die man nicht lernen kann. Ihre Sets gelten als roh, intensiv und kompromisslos – eine Mischung aus industrieller Härte und rhythmischer Fragmentierung. Im Berghain, im Tresor oder in der inzwischen legendären Griessmuehle: Tigerhead hat sich ihren Platz im Techno erspielt und arbeitet gerade konsequent an ihrem eigenen Label 66.circuit.


Berlin Booth hat sich mit ihr aber nicht nur über Musik und ihre Karriere unterhalten, sondern auch über die Vereinbarkeit von Kind und Nachtleben, den Umgang mit Hatern, Labelarbeit und die Rolle von Influencern in der Clubwelt.


Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies

Kamera / Ton: Floris Morlok

Postproduktion: Robert Schulz

Grafik: Britta Winzheimer


Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!

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  • 79. Reese über die Leipziger Clubszene, die Liebe zu House und das Groovers-Kollektiv

    47:21||Season 1, Ep. 79
    Die Clubkultur ist allerorten in Bewegung, vor allem die kritischen Aspekte (Clubsterben, Preissteigerung) sind überall spürbar. In Leipzig haben in den vergangenen Jahren einige Clubs wie das IfZ und das Axxon geschlossen. Die Distillery hat auf dem Leipziger Messegelände 2025 ihre dritte Inkarnation gefeiert. Wie steht es also um die Leipziger Clubkultur und welche Rolle spielt House in der Stadt?Berlin Booth sprach mit DJ Reese über die Arbeit und Gründung des Kollektivs Groovers, Politik auf dem Dancefloor und den Spaß an der Gestaltung einer eigenen Radioshow.Moderation /Redaktion: Martin DaßinniesKamera / Ton: Floris MorlokPostproduktion: Robert SchulzGrafik: Britta WinzheimerWir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
  • 77. Nico Mohammadi über seinen C115 Club, Risikobereitschaft und die Clubszene Berlins

    50:18||Season 1, Ep. 77
    Ein prall gefülltes Curriculum Vitae ist heute mehr als nur eine Auflistung von Stationen – es erzählt Geschichten. Bei Nico Mohammadi liest sich das so: Komponist, Multi-Instrumentalist, Live-Performer und DJ mit Stationen in Halle, Graz und Berlin. Dann: Gastronom, Barbesitzer (YSY Bar). Und ganz aktuell: Clubbetreiber. Er hat in geschichtsträchtiger Lage den Club C115 eröffent. Während Berlins Gastro- und Kulturszene noch mit den Nachwehen der Corona-Jahre ringt, Clubräume knapper werden und die Kosten steigen, hat Mohammadi in kurzer Zeit erst eine Bar für audiophile Nachtschwärmer eröffnet – und nun auch einen Club in geschichtsträchtiger Lage. Berlin Booth hat mit ihm über Chancen und Risiken der Berliner Clubgastronomie, über das Konzept hinter C115 und über die Verbindung von Geschichte, Partykultur und Risikobereitschaft gesprochen. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
  • 76. Lucinee über ihr Label Distant Lifeforms, Kunstförderung und Tinitus in der Clubwelt

    43:29||Season 1, Ep. 76
    Berlin und Hamburg sind für DJ, Musikerin und Labelchefin Lucinee eine logische Achse. Berlin ist Metropole und Melting Pot der elektronischen Szene, Epizentrum für neue Strömungen und klangliche Experimente. Hamburg ist für sie eine langjährige Heimat – verbunden mit einer bis heute lebendigen Erinnerung an den Club PAL, wie sie im Interview erzählt. Ende 2025 veröffentlichte sie die EP „First Contact“, die den Auftakt ihres Techno-Labels Distant Lifeforms markiert, das sie gemeinsam mit Lifka gegründet hat. Die Split-Veröffentlichung vereint jeweils zwei Tracks beider Künstler*innen. Berlin Booth sprach mit Lucinee über die Gründung ihres Labels, ihren Anspruch an Musik und Marketing, Reisen, Förderprogramme für Künstler*innen - und über ein Thema, das in der Clubkultur meist nur unterschwellig präsent ist: Gehörschutz. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
  • 75. GHOST DE über Lost Places, Bunker-Raves und Eigeninitiative im Techno

    39:03||Season 1, Ep. 75
    Wie feiern, wenn es weder erlaubt ist noch einen geeigneten Ort gibt? Diese Frage erscheint heute paradox. Während der Corona-Pandemie war sie bittere Realität. GHOST DE hat in dieser Zeit das Kollektiv Kinder der Nacht mitbegründet, um Raum für sich, seine Musik und Gleichgesinnte zu schaffen. Heute pendelt GHOST DE zwischen Berlin und Brandenburg und hat sich von semi-illegalen Partys in Lost Places und verfallenen Industrieruinen in den regulären Berliner Clubbetrieb gespielt. Berlin Booth sprach mit ihm über Eigeninitiative im Underground, die Partyszene Brandenburgs und den Charme des Verfallenen. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris MorlokPostproduktion: Robert SchulzGrafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
  • 74. DJ und Experience Creator Isis Lutz über authentische Partys, Dosenstechen und Techno-Zähne

    46:13||Season 1, Ep. 74
    Festival- und Floor-Hosting, Event-Management, diverse Mottopartys in der Renate, im Kater, im Ritter Butzke, Jobs auf Festivals wie dem Garbicz, Feel, dem Melt und zahlreiche selbst organisierte Festivals: Diese Liste lässt sich ganz entspannt erweitern, denn Isis Lutz ist seit langem in Berlin keine Unbekannte in der Partyszene der Stadt. Mit ihrer Partyreihe, den Berliner Techno-Zähnen, hat sie eine Projekt gegründet, das gleichermaßen Partykultur feiert und Spenden für Zahnärzte ohne Grenzen e.V. sammelt und damit ziemlich typisch für die DIY-Attitüde Berlins ist. Die Idee für diese Party entststand aus einem kleineren Unfall auf der Tanzfläche. #zahnausschlagen Berlin Booth hat sich mit Isis Lutz darum über Scheitern und Aufstehen, die Gestaltung von Mottopartys, Konfetti auf der Tanzfläche, Authentizität in der Clubwelt und übers Dosenstechen unterhalten. Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies Kamera / Ton: Floris Morlok Postproduktion: Robert Schulz Grafik: Britta Winzheimer Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
  • 73. Mischa Fanghaenel über seine Arbeit als Bouncer, verschwommene Bildwelten und die Freiheit der Nacht

    47:45||Season 1, Ep. 73
    Selten ist ein Gesicht hinter der Kamera so sichtbar wie Mischa Fanghaenels. Er ist seit über zwei Jahrzehnten Fotograf und vielen Clubgänger*innen zugleich als Bouncer bekannt. Fanghaenel ist eine der Personen, die an der Tür Ja oder Nein sagen. Aber auch eine derer, die die Partys im Club zu dem machen, was sie sind: nicht vergleichbar.Fotografie und Nachtleben – das ist für Fanghaenel ein Match. Denn wo findet sich so viel Diversität wie in der Clubwelt? Berlin Booth hat sich deshalb mit ihm über seine Arbeit als Türsteher und Fotograf, die Schönheit des Berliner Clublebens und die Freiheit der Nacht unterhalten.Moderation : Martin DaßinniesRedaktion: Martin DaßinniesKamera / Ton: Floris MorlokPostproduktion: Robert SchulzGrafik: Britta WinzheimerWir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
  • 72. Pauli Pocket über ihr Aufwachsen in der Clubszene, Role Models und das sich wandelnde Berlin

    01:02:19||Season 1, Ep. 72
    Man wird nur einmal volljährig im Leben. Pauli Pocket hat diese Realität mit ihrer Karriere als DJ erfolgreich widerlegt. Anfang Januar feierte sie ihr 18-jähriges Jubiläum als DJ und Musikerin. Als Kind der 90er Jahre ist das eine außergewöhnliche Leistung. Denn Pauli Pocket hat früh angefangen. Mit 14 das erste Mal im Club, danach ging es ziemlich schnell mit dem Auflegen los. Mit 17 zog sie nach Berlin, um mit Anfang 20 bereits Resident im Kater zu sein. Entsprechend viel kann die Musikerin über die hiesige Szene erzählen.Berlin Booth hat sich mit ihr über darum ihren Start in die Clubwelt, die Relevanz von Role Models und die Diversität der Szene, ihr Aufwachsen in Rostock, Berlin und ihren Umzug nach Hamburg unterhalten.Moderation: Max FingerRedaktion: Martin Daßinnies / Max FingerKamera / Ton: Floris MorlokPostproduktion: Robert SchulzGrafik: Britta WinzheimerWir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
  • 71. Line über Wahlfamilien, Gäste mit Attitüde und den Abschied vom Schwuz

    42:31||Season 1, Ep. 71
    Die Clubwelt verspricht vieles: Eskapismus, Exzess, ein kurzes Abtauchen aus dem Alltag. Doch bevor die Nacht beginnt, wartet oft der kritischste Moment – Einlass und Kasse, jener Flaschenhals, der gerade in Berlin Ehrfurcht auslöst. Für Line ist dieses Ritual jedoch nur Randnotiz.Was Clubnächte wirklich trägt, sagt sie, ist die Community selbst: Freundinnen, Weggefährtinnen, Wahlfamilien. Menschen, die sich im Kosmos der Clubs immer wieder begegnen und für viele weit mehr bedeuten als bloße Bekanntschaften.Line kennt man – zumindest, wenn man im Schwuz oder im Sisyphos schon einmal in der Schlange stand. Als freundliches Gesicht an der Kasse, aber auch hinter den Kulissen, wo sie in der Künstlerbetreuung arbeitet. Berlin Booth hat mit ihr darum über Gäste mit Attitüde, den sozialen Kern der Clubszene und das Ende des Schwuz gesprochen.Moderation: Martin DaßinniesKamera / Ton: FlorisMorlok Postproduktion: Robert SchulzGrafik: Britta WinzheimerWir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!