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Beijing Briefing - Der journalistische China-Podcast
Best of "Beijing Briefing": #3 Warum ein Handelskrieg zwischen Europa und China drohen könnte
Die Folge wurde erstmals am 22. März 2024 ausgestrahlt. Im Zuge einer arbeitsbedingten, kleinen Verschnaufpause veröffentliche ich sie nochmals - auch, weil es in der Episode viele interessante Bezüge zum aktuellen Geschehen gibt. Viel Spaß beim Hören!
Die europäische Handelskammer in Peking warnt immer eindringlicher vor chinesischen Überkapazitäten und den Folgen einer in Teilen wettbewerbsverzerrenden Industriepolitik. Das ist eine Rhetorik, die man zuvor sonst vor allem von der US-Regierung kannte. Washington schützt sich seit der Amtszeit Donald Trumps mit protektionistischen Maßnahmen gegen chinesische Dumping-Produkte. Joe Biden hat diesen Kurs noch weiter verschärft. Könnte nun auch Brüssel folgen? Die Europäische Kommission hat zumindest mehrere Untersuchungsverfahren initiiert, die die negativen Folgen der chinesischen Subventionspolitik für die eigene Wirtschaft prüfen. Ob der Streit in einen offenen Handelskrieg ausarten könnte, darum geht es in der dritten Folge des Beijing Briefing.
Ebenfalls teilt der renommierte Experte Scott Kennedy von der Washingtoner Denkfabrik CSIS seine Eindrücke von seinem aktuellen China-Aufenthalt, und wir werfen einen Blick auf den massiven Betrugsfall des Evergrande-Gründers Xu Jiayin.
Kontakt: BeijingBriefing@gmail.com
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88. #88 Auch China hat Angst vorm KI-Kontrollverlust
22:52||Ep. 88In den USA warnen die Tech-Bosse, dass KI die Menschheit auslöschen könnte. In China warnt der Minister für Staatssicherheit, dass die Technologie die Macht der Partei potenziell gefährdet. In der aktuellen Folge des Beijing Briefing geht es darum, wie unterschiedlich die Debatte um künstliche Intelligenz geführt wird - und warum es unwahrscheinlich ist, dass sich Xi Jinping und Donald Trump bei ihrem Gipfeltreffen am 24. September auf ein KI-Regelwerk einigen werden.Artikel: Auch Chinas KP-Führung fürchtet Kontrollverlust durch KIKommentar: Keine Macht für niemandPodcast: KI im Griff? Was China anders machtKontakt: BeijingBriefing@gmail.com
87. #87 Wie umgehen mit Bedrohungen aus China? Der philippinische Verteidigungsminister lässt sich nicht einschüchtern
18:20||Ep. 87Als ich gestern das Seoul Defense Dialogue besucht habe, konnte ich von nächster Nähe einen diplomatischen Eklat beobachten: Der philippinische Verteidigungsminister Gilberto Teodoro hat dabei ordentlich gegen die Anwesende chinesische Delegation ausgeteilt, die immerhin von einem Oberst der Volksbefreiungsarmee angeführt wurde. Als er anmerkte, China solle in seinem Verhalten doch endlich mal ein wenig "Anstand" an den Tag legen, hagelte es spontanen Applaus aus dem Publikum. Und dann warf der Minister mit einen Satz um sich, den die chinesische Seite wohl - vielleicht zurecht - als ungeheure Entgleisung empfunden haben musste. Aber hört selbst - in der neuen Folge des Beijing Briefing!Kontakt: BeijingBriefing@gmail.com
86. #86 Sturzflut im nepalesisch-tibetischen Grenzgebiet: Chinas Zensur erschwert die Wahrheitssuche
08:56||Ep. 86Die Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Tibet und Nepal war eine fürchterliche Naturkatastrophe. Doch sie hat auch eine politische Komponente, wie ich in der neuen Folge des Beijing Briefing erkläre. Denn sie legt schonungslos die Verhältnisse offen: Während internationale Medien frei aus Nepal berichten können, bleibt das chinesisch kontrollierte Tibet de facto eine Black Box. Wenn dir mein Podcast gefällt, würde ich mich um ein Abo sowie positive Bewertung freuen. Vielen Dank und viel Spaß beim Hören!Kontakt: BeijingBriefing@gmail.com
85. #85 "China-Schock 2.0": Ist Europas Kritik an der chinesischen Industriepolitik scheinheilig?
14:49||Ep. 85In der Mini-Serie zum "China-Schock 2.0" geht es diesmal um Pekings Argumentation, und wie ich diese einordne. Anfang August hat das chinesische Handelsministerium ein ellenlanges Papier veröffentlicht, das dazu gedacht war, den Vorwurf gegenüber Chinas Überkapazitäten und Wettbewerbsverzerrung zu entkräften. Ist das gelungen? Eher nein, wie ich in der neuen Folge des Beijing Briefing erkläre. Wenn dir mein Podcast gefällt, würde ich mich um ein Abo sowie positive Bewertung freuen. Vielen Dank und viel Spaß beim Hören!Kontakt: BeijingBriefing@gmail.com
84. #84 "China-Schock 2.0": Droht Deutschland eine Deindustrialisierung?
12:22||Ep. 84Die Lage ist dramatisch: Deutschland verliert derzeit rund 15.000 Industriejobs im Monat. Ein erheblicher Teil davon geht auf unfairen Wettbewerb aus China zurück. Panikmache? Ich glaube nicht. In der neuen Folge des Beijing Briefing erkläre ich dir, was der sogenannte "China-Schock 2.0" im Kern bedeutet. Wenn dir mein Podcast gefällt, würde ich mich um ein Abo sowie positive Bewertung freuen. Vielen Dank und viel Spaß beim Hören!Kontakt: BeijingBriefing@gmail.com
83. #83 Chinas K-förmiges Wirtschaftswachstum
07:03||Ep. 83In China herrscht sowohl ökonomische Malaise als auch technologische Aufbruchstimmung. Teile der Volkswirtschaft haben sich prächtig entwickelt, andere miserabel. Wie passt das zusammen? In der neuen Folge des Beijing Briefing erkläre ich dir, wie es derzeit um die chinesische Volkswirtschaft wirklich steht. Die Episode bildet den Auftakt einer kleinen Reihe, die sich um Chinas Industriepolitik und die teils dramatischen Auswirkungen auf Europa fokussiert. Wenn dir mein Podcast gefällt, würde ich mich um ein Abo sowie positive Bewertung freuen. Vielen Dank und viel Spaß beim Hören!Kontakt: BeijingBriefing@gmail.com
82. #82 Auch in China hat niemand die Absicht, eine Mauer zu errichten
16:58||Ep. 82Als die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua kürzlich die neusten Ausreisebestimmungen für chinesische Staatsbürger veröffentlicht hat, löste dies große Sorge bei vielen Chinesen aus. Schon jetzt gibt es weitreichende Maßnahmen, die Leute am Verlassen des Landes hindern. Etliche Berufsgruppen müssen etwa ihre Reisepässe beim Vorgesetzten abgeben. Andere erfahren erst am Flughafern, das sie mit einer Ausreisesperre belegt worden sind. Als die DDR ihren "antifaschistischen Schutzwall" gebaut hat, war die Mauer für die ganze Welt sichtbar. Die Methoden der chinesischen Parteiführung sind hingegen weitaus subtiler, wie ich in der aktuellen Folge des Beijing Briefing schildere. Viel Spaß beim Hören!Artikel: Wer ins Ausland will, macht sich verdächtigKontakt: BeijingBriefing@gmail.com
81. #81 Was der Rauswurf einer NYT-Journalistin aus China bedeutet
24:43||Ep. 81Der Fall der ehemaligen Peking-Korrespondentin Vivian Wang ist ein ziemlicher Präzedenzfall: Sie wurde aus China rausgeschmissen, weil ihr Medium - die renommierte "New York Times" - den taiwanischen Präsidenten Lai Ching-te während einer Konferenz per Video-Schalte interviewt hat. Die Warnung Pekings ist eine kalkulierte Machtdemonstration. Und auch bei deutschsprachigen Medien könnte die Selbstzensur möglicherweise zunehmen: Man dürfte sich künftig zweimal überlegen, taiwanische Politiker zu interviewen, wenn dies die Stelle des Korrespondenten in China gefährden könnte. Viel Spaß beim Hören der neuen Folge des Beijing Briefing - und ein großes Sorry für die lange Podcast-Pause!Kontakt: BeijingBriefing@gmail.com
80. #80 Taiwans Oppositionsführerin auf "historischer Friedensreise" in China
12:54||Ep. 80Cheng Li-wun, Chefin von Taiwans Oppositionspartei KMT, tritt bei ihrer Reise durch China für eine Annäherung gegenüber der Volksrepublik ein. Warum ich das naiv und gleichzeitig hochgefährlich halte, erkläre ich iin der aktuellen Folge des Beijing Briefing. Viel Spaß beim Hören!Kontakt: BeijingBriefing@gmail.com