Aufsteiger*innen - Der Podcast über den Mut, Erste*r zu sein

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Zetha Asafu-Adjaye - Über den täglichen Kampf zwischen Sichtbarkeit und der Urangst, sich zu zeigen

Zetha Asafu-Adjaye ist Gründerin der Agentur ZTA – einer Talent- und PR-Agentur für Schauspieler*- und Künstler*innen. Wer sieht, wie sie heute voller Leidenschaft ihrer Berufung nachgeht, würde nicht vermuten, welcher Weg hinter ihr liegt. Aber vielleicht ist gerade er der Grund, warum sie heute dort steht, wo sie ist. Normalerweise kümmert sie sich um die Sichtbarkeit anderer Leute. Doch längst ist sie mit ihrer Geschichte und ihrer Arbeit selbst ein Role Model für andere geworden.

In der neuesten Folge des Aufsteiger*innen-Podcast erzählt sie von ihrer etwas anderen Sozialisierung. Denn Zetha wuchs in einer Pflegefamilie auf. Später setzt sie sich bewusst mit ihrer doppelten Herkunft auseinander, um sich selbst, ihre Rolle in der Familie und ihre Geschichte besser zu verstehen. Woher kommt beispielsweise ihr Bedürfnis für Sicherheit und wie muss sie damit umgehen, wenn sie ihren Weg gehen will? 

Ihr eigener Weg hin zu mehr Sichtbarkeit wurde aber nicht nur dadurch schwerer. Darum sprechen wir auch darüber, wie sie mit der Angst vor Angreifbarkeit oder der Angst vor Ablehnung umgeht. Gleichzeitig weiß sie, dass ihre Sichtbarkeit gleichbedeutend die Sichtbarkeit ihrer Klient*innen ist. Was treibt sie also bei ihrer täglichen Arbeit an? Und wie viel von ihrer eigenen Geschichte steckt in ihrem Unternehmen? 

Die Geschichte Zethas ist die einer Aufsteigerin. Denn, auch wenn sie es heute besser weiß, galt für sie lange der Grundsatz: „Du musst es alleine schaffen.“ Einfach andere um Hilfe zu bitten, kam lange nicht infrage. Darum startete sie auch mit nur 3000 Euro auf dem Konto in ihre Selbständigkeit. Nicht nur gab ihr ihr Erfolg im Nachhinein recht. Gleichzeitig ist sie heute diejenigen, die anderen hilft, sichtbar zu werden. Darüber und über vieles andere mehr sprechen wir in der neuesten Folge des Podcasts… 


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9/22/2022

Tupoka Ogette - Ihr Aufstieg erfolgte ohne Start aus der Poleposition, dafür sind all ihre Erfolge hart erkämpft

Tupoka Ogette ist Vermittlerin für Rassismus-Kritik, Anti-Rassismus-Trainerin, Beraterin, Speakerin, Bestseller-Autorin, Podcasterin und Gründerin der „Tupokademie“ – kurz gesagt: Sie ist eine Kämpferin für die gute Sache. Ihr Werkzeug ist die Sprache. Ihre Worte sind dabei aber stets mehr als bloß das Vehikel, um ihre Botschaft zu vermitteln. Wenn Tupoka spricht, dann geht es um Inhalte ebenso wie um Emotionen und immer wieder auch um Humor. Dabei ist ihr Anliegen alles andere als lustig. Umso wichtiger ist die Balance aus Schwere und Leichtigkeit. Warum sie trotzdem immer wieder humorvoll mit dem Thema umgeht, verrät sie uns in der neuen Folge des Aufsteiger*innen-Podcast. Spätestens seit ihrem Bucherfolg mit exit Racism steht Tupoka in der öffentlichen Wahrnehmung. Doch der Erfolg und damit verbundene Sichtbarkeit verändern auch ihren Alltag. Wie geht sie damit um? Wie hat sie der Erfolg auch verändert? Und welche Learnings waren seither bedeutend für sie? Tupoka ist jemand, die viel arbeitet und hart gekämpft hat, um zu dem Punkt in ihrem Leben zu kommen, an dem sie heute steht. Für Menschen, die nicht unbedingt in der Poleposition starten, ist das alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Darum spricht Tupoka heute über ihre Arbeit, wie sie Zugang zu den Menschen findet, mit denen sie arbeitet, aber auch darüber, woraus sie Mut schöpft, wenn ihr die Hoffnung auf Verbesserung schwindet. Neben den großen Zielen und Träumen, die Tupoka mit ihrer Arbeit verfolgt, geht es aber auch um ihren ganz persönlichen Weg und ihre Ansichten: Was bedeutet für sie Aufstieg? Und wo zieht sie heute Grenzen und wie geht sie ganz praktisch ihren Arbeitsalltag an? Neben ihrem warmen Lächeln sind nämlich die bunten, strahlenden Farben ihrer Kleidung typisch für Tupoka. In der neuesten Folge des Podcasts sprechen wir darum unter anderem auch darüber, warum sie heute gerne Farben trägt und früher lange grau durch die Welt gelaufen ist. Gefällt dir die Folge? Dann lass mir gerne ein paar Sterne und ein Abo da! *****Mehr über mich erfahren:Website: www.tijen-onaran.deInstagram: www.instagram.com/tijen.onaranLinkedIn: www.linkedin.com/in/tijen Mehr über Tupoka erfahren:Instagram: www.instagram.com/tupoka.oLinkedIn: www.linkedin.com/in/tupokaogetteFacebook: www.facebook.com/tupokaogetteWebseite: www.tupoka.deTupokademie: https://tupokademie.dePodcast: tupodcast.podigee.io 
9/8/2022

Salima Douven - "I am the Director of my life". Die bewegende Geschichte einer Aufsteigerin

Dr. Salima Douven ist Head of Open Innovation & Incubation bei Henkel und ihre Geschichte ist durch und durch die einer Aufsteigerin. Früh verliert sie ihre Mutter, was ihr damaliges Leben völlig aus der Bahn wirft. Auch auf ihrem weiteren Weg muss sie immer wieder gegen Widerstände ankämpfen und das Wort ‚Nein‘ hören. Doch sie lernt, daraus Kraft und Energie zu schöpfen. Ihre Unabhängigkeit, die sie sich nach und nach erarbeitet, lernt sie zu schätzen. Warum und wie sie dennoch eine Karriere in einem Konzern gemacht hat, erzählt sie uns in der neuesten Folge des Aufsteiger*innen Podcasts. Wenn man verstehen will, woher Salimas Affinität zum Wort Nein kommt, muss man in ihrer Geschichte zurückgehen. Vieles von dem, was sie heute auszeichnet, hat dort seinen Ursprung. Was hat sie geprägt? Und wer waren ihre Vorbilder? Ihre Kindheit verlief so lange behütet, bis der Bruch kam, als sie mit neun Jahren ihre Mutter verlor. Im Podcast erzählt sie, wie sie und ihre Familie nicht nur mit diesem Verlust, sondern auch mit den gesellschaftlichen Umständen der damaligen Zeit umgehen mussten. Dass ihre Halbschwester damals als Ersatzmutter eingesprungen ist, legte den Grundstein für das gemeinnützige Start-up, das sie später gründete: Mit „Wahlverwandtschaften“ brachte sie Menschen zusammen, die nicht blutsverwandt sind und den Wunsch nach Familie haben. Der frühe Schicksalsschlag hat ihr aber auch gezeigt, dass man das eigene Leben und das eigene Schicksal selbst in der Hand hat. Ihr Motto lautete seither: „I am the Director of my life.“Heute ist Salima seit über 14 Jahren bei Henkel, womit sie am Anfang selbst nicht gerechnet hat. Mit dem, was sie beruflich auf die Beine gestellt hat, ist für viele andere ein Vorbild. In der Folge sprechen wir auch darüber, wie sie ihre Karriere als Frau sieht und wie sie in Momenten reagiert hat, in denen sie von anderen unterschätzt wurde. Darüber hinaus verrät sie ihre besten Tipps, wie man lernen kann, nein zu sagen, und ohne Angst Grenzen setzen kann. Nicht zuletzt berichtet sie auch von ihrem Herzensprojekt: dem Xathon - einem Business-Hackathon, bei dem es um Networking, Mentoring, das Teilen von Expertenwissen und die Arbeiten mit Gründerinnen geht. Gefällt dir die Folge? Dann lass mir gerne ein paar Sterne und ein Abo da! *****Mehr über mich erfahren:Website: www.tijen-onaran.deInstagram: www.instagram.com/tijen.onaranLinkedIn: www.linkedin.com/in/tijen Mehr über Salima erfahren:LinkedIn: www.linkedin.com/in/salimadouven/Xing: www.xing.com/profile/Salima_Douven/cv
9/1/2022

Natalya Nepomnyashcha - Als Kind war sie bettelarm. Heute kämpft sie für den sozialen Aufstieg.

Natalya Nepomnyashcha ist eine der, wenn nicht die Vorkämpferin für den sozialen Aufstieg und Chancengleichheit in Deutschland. Nicht nur aufgrund ihrer eigenen Biografie wurde sie zu einem Vorbild. Mit ihrem Engagement veränderte sie zudem das Leben vieler Menschen. Darüber hinaus trug sie maßgeblich dazu bei, dass die soziale Herkunft überhaupt zu einem Teil der Diskussion rund um Diversity, Vielfalt und Inclusion wurde. In der neuen Folge des Aufsteiger*innen-Podcasts erzählt sie von ihrem Weg und den vielen Kämpfen und Widerständen, welche Themen sie heute bewegen und wie sie mit ihrem eigenen Erfolg umgeht. Natalyas Eltern wanderten in den 1990er Jahren aus der Ukraine aus, weil sie in Armut lebten und keine Chance auf Verbesserung sahen. Sie wollten nur, dass es ihrem Kind einmal besser gehen sollte. Natalya hat sich nicht nur aus der Armut herausgekämpft, sondern trotz des Gegenwinds und der vielen Neins, die sie immer wieder gehört hat, geschafft zu studieren und Karriere zu machen.  Mehr noch: Natalya leitet nebenberuflich das gemeinnützige Unternehmen „Netzwerk Chancen“, mit dem sie anderen hilft und das Thema Chancengleichheit und soziale Herkunft auf die politische Agenda brachte. Sie spricht für Millionen von Menschen, die am Existenzminimum leben und setzt sich mit „Netzwerk Chancen“ für sie ein. Wir sprechen aber auch darüber, warum es trotz der Verbesserungen in den vergangenen Jahren immer noch schwierig ist, das Thema in Unternehmen zu tragen.  Ihr Lebensweg ist der Beweis dafür, dass man es trotz aller Widerstände schaffen kann. Was hilft, wenn man immer wieder „Nein“ hört, wie sie ganz persönlich ihre Tiefs durchlebt hat und was ihr Trost und Mut gespendet hat, das erzählt sie in der Podcast-Folge. Darüber hinaus spricht sie darüber, wie heute ihr Verhältnis zu Geld und was das Tollste ist, was sie sich von ihrem Geld gekauft hat.  Gefällt dir die Folge? Dann lass mir gerne ein paar Sterne und ein Abo da!  *****  Mehr über mich erfahren: Website: www.tijen-onaran.de Instagram: www.instagram.com/tijen.onaran LinkedIn: www.linkedin.com/in/tijen  Mehr über Natalya erfahren: Instagram: www.instagram.com/natalya.nepomnyashcha  LinkedIn: www.linkedin.com/in/natalya-nepomnyashcha  Twitter: www.twitter.com/nepomnyashcha Webseite: www.netzwerk-chancen.de