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cover art for Ich weiß, wie es ist, Elternteil eines behinderten Kindes zu sein

Ich weiß, wie es ist – der Mental Health Podcast

Ich weiß, wie es ist, Elternteil eines behinderten Kindes zu sein

"Herzlichen Glückwunsch. Sie haben jetzt eine ganz normale Schwangerschaft", sagten die Ärzte zu Sabine. Sie war damals im vierten Monat schwanger, noch am selben Tag setzten die Wehen ein. Sabine musste ins Krankenhaus. Nach einer Notoperation eine Woche später war das Kind da - noch bevor Sabine einen dicken Bauch hatte und viele überhaupt wussten, dass sie schwanger war. Ihr Sohn Florian wog bei der Geburt 700 Gramm.

"Wie ein Vogerl, das aus dem Nest gefallen ist", lag er im Brutkasten, erinnern sich die Eltern heute. Ein zitternder kleiner Körper, kaum größer als zwei Handflächen. Ein halbes Jahr verbrachte Florian auf der Intensivstation. Infektionen, Hirnblutungen, Epilepsie: Von Anfang an kämpfte er ums Überleben. Und für Sabine und Gerhard begann ein Alltag mit einem mehrfach behinderten Sohn, der lange eine Ausnahmesituation war. 


Dieser Podcast entsteht mit freundlicher Unterstützung der Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft. Verantwortung für soziale Anliegen hat bei Zürich Tradition. Als Teil der Gesellschaft will Zürich dazu beitragen, eine bessere Zukunft zu gestalten. Risken können Menschen daran hindern, ihr volles Potenzial zu entfalten und ihre Ziele zu erreichen. Als Versicherung versteht Zurich etwas von Risken und wie man sich davor schützen kann.Es gibt aber auch Risken, die sich nicht durch einen Versicherungsvertrag abdecken lassen: Armut, Behinderung, Arbeitslosigkeit, Flucht und soziale Benachteiligung. Das nimmt Zürich zum Anlass für ihr soziales Engagement. Mehr dazu finden Sie unter https://www.zurich.at/ueber-zurich/unsere-werte


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  • Ankündigung: Wir haben Spezialfolgen für euch!

    01:37
    Die Angst vor dem "ersten Mal".....Psychotherapie. In 37 Folgen von "Ich weiß, wie es ist" habt ihr Betroffene gehört, die ganz offen und ehrlich aus ihrem Leben erzählt haben. In vielen Folgen haben sie erzählt, dass ihnen eine Therapie gehlfen hat, wieder zurück zu sich selbst zu finden. Doch genau davor, eine Therapie zu machen, haben noch viele Respekt. In der ersten Epsiode unserer Sommerspecials hört ihr deswegen Barbara Haid, Psychotherapeutin und Präsidentin des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie. Sie beantwortet Fragen wie: Was erwartet mich bei einer Therapie? Wie finde ich den richtigen Therapeuten und wie läuft so eine Sitzung ab? Zu Hören: Nächsten Freitag (19.Juli) hier auf diesem Kanal.
  • Ich weiß, wie es ist, das Tourette-Syndrom zu haben

    30:01
    "Schluckauf im Gehirn" nennt Reinhard seine Krankheit. Der 48-Jährige hat das Tourette-Syndrom. Als Kind wurde er "Zappelphilipp" genannt und wegen seiner Lernschwäche mit einer Aufmerksamkeitsstörung (ADS) diagnostiziert. Als Jugendlicher entwickelte er die ersten motorischen Tics. Über die Jahre begann Reinhard zu schimpfen, zu springen oder Tierlaute zu imitieren. "Ich habe alle Tics durchgemacht", sagt er heute. Und: "Tourette hat die Angewohnheit, einen zu blamieren."Von seinem Umfeld wurde der Wiener dafür lange stigmatisiert. Angststörungen, Panikattacken und Depressionen waren die Folge. Bis heute lebt er mit einem Kontrollzwang. Wie er sich trotzdem seine Lebensfreude bewahrt hat - und warum die "bunteste Krankheit, die es gibt" auch etwas Gutes hat, erzählt er im KURIER-Podcast.Dieser Podcast entsteht mit freundlicher Unterstützung der Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft. Verantwortung für soziale Anliegen hat bei Zürich Tradition. Als Teil der Gesellschaft will Zürich dazu beitragen, eine bessere Zukunft zu gestalten. Risken können Menschen daran hindern, ihr volles Potenzial zu entfalten und ihre Ziele zu erreichen. Als Versicherung versteht Zurich etwas von Risken und wie man sich davor schützen kann.Es gibt aber auch Risken, die sich nicht durch einen Versicherungsvertrag abdecken lassen: Armut, Behinderung, Arbeitslosigkeit, Flucht und soziale Benachteiligung. Das nimmt Zürich zum Anlass für ihr soziales Engagement. Mehr dazu finden Sie unter https://www.zurich.at/ueber-zurich/unsere-werteAnlaufstellen und HilfsangeboteTourette Selbsthilfe ÖsterreichAmbulanz für Zwangserkrankung, Tourette Syndrom und TicsTelefon: +43 1 40400-35470Telefonseelsorge WienTelefon: 142 (täglich von 0 bis 24 Uhr) oder Online-BeratungRat auf DrahtTelefon: 147 (täglich 0 bis 24 Uhr)
  • Ich weiß, wie es ist, schwul und körperlich behindert zu sein

    45:42
    Manuel ist drei Jahre alt, als er schwer krank wird. Der heute 38-Jährige erinnert sich: „Wir waren im Familienurlaub in Italien. Ich weiß noch, dass ich auf einmal nicht mehr gehen wollte. Ich wollte keinen Schritt mehr machen, habe nur geweint. Ich hatte überall Schmerzen aber mit drei Jahren kannst du das nicht artikulieren.“ Die Ärzte diagnostizieren bei ihm Dermatomyositis. Eine der seltensten rheumatischen Erkrankungen. Mit 13 Jahren bemerkt Manuel, dass er sich zu Männern hingezogen fühlt. Für ihn ist das kein Problem, doch von da an beginnt für ihn ein Leben, das von Doppeldiskriminierung geprägt ist. Anlaufstellen und HilfsangeboteWiener Antidiskriminierungsstelle für LGBTIQ-Angelegenheiten (WASt)Telefon: +43 1 4000-81449E-Mail: wast@post.wien.gv.atGleichbehandlungsanwaltschaft Telefon: 0800 206 119Österreichische Gesellschaft für MuskelkrankeTelefon: +43/1/25 69 708Telefonseelsorge WienTelefon: 142 (täglich von 0 bis 24 Uhr) oder Online-BeratungRat auf DrahtTelefon: 147 (täglich 0 bis 24 Uhr)
  • Ich weiß, wie es ist, von meinen Eltern im Stich gelassen zu werden

    45:36
    Alice wurde von ihren beiden Eltern im Stich gelassen. Ihre Mutter hatte mit Alkohol- und Tabletten-Missbrauch zu kämpfen. Ihr Vater wollte angeblich nichts von ihr wissen, umso erstaunter war sie, als er eines Tages plötzlich vor ihr stand. Aufgewachsen ist Alice bei ihren Großeltern, zuhause und geliebt hat sie sich allerdings nie gefühlt. Heute hat sie selbst zwei Kinder und weiß, was es bedeutet, eine Familie zu haben und füreinander da zu sein. Im Podcast erzählt sie über ihre schwere Kindheit und wie sie es geschafft hat, das Trauma zu verarbeiten.  Dieser Podcast entsteht mit freundlicher Unterstützung der Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft. Verantwortung für soziale Anliegen hat bei Zürich Tradition. Als Teil der Gesellschaft will Zürich dazu beitragen, eine bessere Zukunft zu gestalten. Risken können Menschen daran hindern, ihr volles Potenzial zu entfalten und ihre Ziele zu erreichen. Als Versicherung versteht Zurich etwas von Risken und wie man sich davor schützen kann.Es gibt aber auch Risken, die sich nicht durch einen Versicherungsvertrag abdecken lassen: Armut, Behinderung, Arbeitslosigkeit, Flucht und soziale Benachteiligung. Das nimmt Zürich zum Anlass für ihr soziales Engagement. Mehr dazu finden Sie unter https://www.zurich.at/ueber-zurich/unsere-werteHilfsangebote:Ö3 KummernummerTelefon: 116 123 (Montag bis Sonntag von 16 bis 24 Uhr)Telefonseelsorge WienTelefon: 142 (täglich von 0 bis 24 Uhr) oder Online-BeratungRat auf DrahtTelefon: 147 (täglich 0 bis 24 Uhr)
  • Ich weiß, wie es ist, ein Leben mit ADHS zu führen

    34:30
    Martin wurde in seinem Leben schon viel genannt: zu unkonzentriert, zu faul, zu unzuverlässig sei er. Bereits als Kind fühlte er sich als Versager, als "Lachnummer", wie er sagt. In der Schule kam er nicht mit, träumte vor sich hin, hatte Angst, unter Menschen zu gehen. "Ich habe mich immer angestrengt und trotzdem schlechtere Ergebnisse gehabt."Im Laufe seines Lebens bekam er viele Diagnosen: Depression, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Bipolare Störung. Als er 40 Jahre alt war, riet ihm der Hausarzt, sich über die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung bei Erwachsenen zu informieren: "Ich hatte das Gefühl, mein Leben darin zu lesen", sagt er heute.Im Podcast gibt Martin einen Einblick in sein Leben als Erwachsener mit ADHS. Er spricht über die Herausforderungen, die diese psychische Störung mit sich bringt, über die vielen Rollen, die er in seinem Leben gespielt hat - und über die Träume, die er sich schließlich erfüllen konnte.Dieser Podcast entsteht mit freundlicher Unterstützung der Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft. Verantwortung für soziale Anliegen hat bei Zürich Tradition. Als Teil der Gesellschaft will Zürich dazu beitragen, eine bessere Zukunft zu gestalten. Risken können Menschen daran hindern, ihr volles Potenzial zu entfalten und ihre Ziele zu erreichen. Als Versicherung versteht Zurich etwas von Risken und wie man sich davor schützen kann.Es gibt aber auch Risken, die sich nicht durch einen Versicherungsvertrag abdecken lassen: Armut, Behinderung, Arbeitslosigkeit, Flucht und soziale Benachteiligung. Das nimmt Zürich zum Anlass für ihr soziales Engagement. Mehr dazu finden Sie unter https://www.zurich.at/ueber-zurich/unsere-werteHilfsangeboteTeam ADHSkontakt@team-adhs.atADAPT: Arbeitsgruppe zur Förderung von Personen mit ADHSkontakt@adapt.atSuchthilfe WienSozialpsychiatrischer NotdienstTelefon: 01 31 330 (täglich von 0 bis 24 Uhr)
  • Ich weiß, wie es ist, das MRKH-Syndrom zu haben

    30:40
    Nadine ist heute in ihren 30ern, sie lacht gerne und wirkt äußerlich sehr locker. Doch eigentlich ist sie sehr nervös, weil ihr das Thema am Herzen liegt. Nadine betont mehrmals, wie wichtig es ihr ist, anderen betroffenen Frauen mit ihrer Geschichte zu helfen. Das MRKH-Syndrom steht für Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom. Dabei liegt eine Störung, vor, die am häufigsten eine Fehlbildung der Müllerschen Gänge betrifft. Die betroffenen Frauen haben keine Vagina und deshalb ist kein normaler Geschlechtsverkehr möglich. Nadine hat den Schritt zu einer Operation gewagt. HilfsangeboteSozialpsychiatrischer NotdienstTelefon: 01 31 330 (täglich von 0 bis 24 Uhr)Ö3 KummernummerTelefon: 116 123 (Montag bis Sonntag von 16 bis 24 Uhr)Telefonseelsorge WienTelefon: 142 (täglich von 0 bis 24 Uhr) oder Online-BeratungRat auf DrahtTelefon: 147 (täglich 0 bis 24 Uhr)
  • Ich weiß, wie es ist, einen Menschen mit Demenz zu pflegen

    01:01:27
    Egal ob Marathon, Bergsteigen, Radfahren oder Klettern: Marions Mann war ein Extremsportler. Immer unterwegs, immer aktiv. Doch mit der Zeit häuften sich kuriose Situationen. Er fuhr etwa mit dem Auto weg, obwohl Handy und Co. noch auf dem Dach lagen. Ein anderes Mal tauchten seine Hörgeräte nach langem Suchen im Blumentopf wieder auf. Schließlich folgte die Diagnose: Demenz. Viele Jahre pflegte Marion gemeinsam mit ihrer Familie ihren Mann. Irgendwann war diese Aufgabe nicht mehr zu stemmen, heute lebt er in einem Pflegeheim. Im Podcast erzählt Marion, wie es ist, einen geliebten Menschen mit Demenz zu pflegen, welche großen Steine einem hier in den Weg gelegt werden und wie schwierig es war, einen angemessenen Pflegeplatz zu finden.Dieser Podcast entsteht mit freundlicher Unterstützung der Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft. Verantwortung für soziale Anliegen hat bei Zürich Tradition. Als Teil der Gesellschaft will Zürich dazu beitragen, eine bessere Zukunft zu gestalten. Risken können Menschen daran hindern, ihr volles Potenzial zu entfalten und ihre Ziele zu erreichen. Als Versicherung versteht Zurich etwas von Risken und wie man sich davor schützen kann.Es gibt aber auch Risken, die sich nicht durch einen Versicherungsvertrag abdecken lassen: Armut, Behinderung, Arbeitslosigkeit, Flucht und soziale Benachteiligung. Das nimmt Zürich zum Anlass für ihr soziales Engagement. Mehr dazu finden Sie unter https://www.zurich.at/ueber-zurich/unsere-werteHilfsangeboteCafé Dementi – Online mit AnfängergeistSelbsthilfegruppe Allzheimer AustriaPromenz ÖsterreichCaritas Freizeitbuddy
  • Ich weiß, wie es ist, eine Borderline-Persönlichkeitsstörung zu haben

    44:11
    Als Leonie-Rachel 18 Jahre alt war, sagte ihr ihre Therapeutin, dass sie keine 27 werden würde. Schon in ihrer Jugend spürte sie, dass sie anders war als die anderen. Die Wienerin empfand sich als fremd, als Außenseiterin und innerlich zerrissen: fühlt einmal so viel und dann wieder nichts. Die Menschen um sie herum nahm sie als viel fröhlicher wahr, als sie es selbst sein konnte. "Ich wollte immer dazugehören und habe es nicht geschafft", sagt sie heute.Leonie-Rachel verletzte sich als Jugendliche selbst, hungerte sich an den Rand einer Essstörung, trank viel Alkohol, suchte gezielt toxische Beziehungen, um Schmerz zu erleben. Ihre Eltern wollten ihr helfen und Leonie begann eine Therapie. Die Diagnose: Tendenz zu einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Die Stigmatisierung war groß. Sie würde nie eine gesunde Beziehung führen können, nie erfolgreich sein, hieß es. Leonie-Rachel brach die Therapie ab. Mit 27 wollte sie nicht mehr leben. Im Podcast gibt Leonie-Rachel Einblicke in ihr Leben mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Sie spricht über die Herausforderungen, die die Krankheit für sie und ihr Umfeld mit sich bringt, ihr Hadern mit der Diagnose - und darüber, wie sie aus dem Tief wieder zurück ins Leben gefunden hat.Dieser Podcast entsteht mit freundlicher Unterstützung der Zürich Versicherungs-Aktiengesellschaft. Verantwortung für soziale Anliegen hat bei Zürich Tradition. Als Teil der Gesellschaft will Zürich dazu beitragen, eine bessere Zukunft zu gestalten. Risken können Menschen daran hindern, ihr volles Potenzial zu entfalten und ihre Ziele zu erreichen. Als Versicherung versteht Zurich etwas von Risken und wie man sich davor schützen kann.Es gibt aber auch Risken, die sich nicht durch einen Versicherungsvertrag abdecken lassen: Armut, Behinderung, Arbeitslosigkeit, Flucht und soziale Benachteiligung. Das nimmt Zürich zum Anlass für ihr soziales Engagement. Mehr dazu finden Sie unter https://www.zurich.at/ueber-zurich/unsere-werte HilfsangeboteSelbsthilfegruppe für Borderline-BetroffeneSelbsthilfegruppe für Angehörige Sozialpsychiatrischer Notdienst