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50. Mentale Stärke im Fokus – blue Sport-Chefredakteur Andreas Böni spricht Klartext
22:53||Season 1, Ep. 50In dieser w1nner-Podcast Episode der Sport Mental Akademie spricht Chefredaktor und langjähriger Sportjournalist Andreas Böni über die oft unsichtbaren mentalen Herausforderungen im Profifussball – für Spieler, Trainer und auch für Medienschaffende. Als ehemaliger Fussballchef bei Sport-Bild und Vize-Chefredaktor von Blick Sport gewährt Andreas Böni einen seltenen Einblick in seine journalistische Laufbahn, in der Kritikfähigkeit immer eine zentrale Rolle spielte.Er erzählt, weshalb junge Spieler heute oft zu wenig Kritik vertragen und wie Social Media dazu beiträgt, dass sie sich in ihrer eigenen Zustimmung-Bubble bewegen. Er erklärt, warum echte, persönliche Beziehungen zwischen Journalisten und Spielern immer seltener werden – und wie dies die Qualität der Berichterstattung beeinflusst. Gleichzeitig zeigt er auf, wie essenziell Vertrauen, Berechenbarkeit und Menschlichkeit im Umgang miteinander sind.Im Gespräch geht es auch um Schicksalsmomente, die Böni als Journalist geprägt haben: persönliche Geschichten von Nationalspielern, Begegnungen mit grossen Fussballpersönlichkeiten, die letzte Lebensphase von Timo Konietzka und emotionale Momente wie Ottmar Hitzfelds WM-Erlebnis 2014 während eines familiären Verlustes.Böni spricht offen über den hohen Arbeitsdruck im Sportjournalismus, die Bedeutung von Schlaf und mentaler Gesundheit sowie darüber, weshalb er Mental Training im Profisport nur dann sinnvoll findet, wenn es unabhängig vom Klub stattfindet.Eine Episode voller Tiefgang, ehrlicher Einblicke und einer klaren Botschaft: Im Sport wie im Journalismus bleibt der Mensch das Wichtigste.Abonnieren Sie den w1nner-Podcast:▶ Spotify▶ Apple Podcast▶ DeezerWeitere Informationen:▶ w1nner.com▶ sportmentalakademie.com▶ ipc-akademie.com▶ mental-stark4.com
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49. Zwischen Kojoten, Bären und 60 Extrakilometern – Mentale Stärke pur mit Beatrice Göldi
22:26||Season 1, Ep. 49In dieser w1nner-Podcast-Episode tauchen wir ein in die beeindruckende Lebens- und Entwicklungsgeschichte von Beatrice Göldi – Supervisorin, Coach, Dozentin und eine Frau, die Mut und Selbstreflexion wie kaum jemand verkörpert. Vom massiven Lampenfieber in jungen Jahren bis zur souveränen Referentin von heute zeigt Beatrice, wie persönliche Transformation gelingt: durch Wissen, Coaching, Übung und die Bereitschaft, sich den eigenen Ängsten zu stellen.Ein prägendes Kapitel ihrer Geschichte führt nach Alaska. Als 21-Jährige fährt sie mit einer Freundin Tausende Kilometer mit dem Velo – körperlich am Limit, mental herausgefordert und unterwegs konfrontiert mit Kojoten und Bären. Der Moment, in dem nach 100 erschöpfenden Kilometern kein Campingplatz auftaucht und weitere 60 Kilometer bewältigt werden müssen, wird zur lebenslangen Ressource: Es geht immer mehr, als man glaubt.Auch später bleibt Mut ein Thema. Beim Start in die Selbstständigkeit kauft Beatrice gleichzeitig ein Pferd – ein sensibles Tier, das ihr Stress gnadenlos spiegelt und zu ihrem wichtigsten “Coach” wird. Diese Erfahrungen prägen ihre heutige Arbeit: Emotionen ernst nehmen, innere Überzeugungen lösen, in kleinen Schritten wachsen und sich stets fragen: Was will ich wirklich?Im Gespräch teilt Beatrice ihre drei zentralen Werte: Freiheit, Herz und Sinn – und zeigt, weshalb Selbstreflexion, emotionale Klarheit und der Mut zu Neuanfängen essenziell sind, um das eigene Potenzial zu entfalten.Abonnieren Sie den w1nner-Podcast:▶ Spotify▶ Apple Podcast▶ DeezerWeitere Informationen:▶ w1nner.com▶ sportmentalakademie.com▶ ipc-akademie.com▶ mental-stark4.com
48. Paddy Kälin – So meistert ein Profi-Moderator mentale Herausforderungen live
24:34||Season 1, Ep. 48In dieser Episode spricht Profi-Moderator und Sport Mental Coach Paddy Kälin über die unsichtbare, aber entscheidende Rolle der mentalen Stärke – sowohl vor der Kamera als auch im Spitzensport. Er erklärt, warum Nervosität kein Makel ist, sondern ein Aktivierungszustand, der Leistung überhaupt erst möglich macht. Anhand seiner eigenen ersten On‑Air‑Erlebnisse beschreibt er eindrücklich, wie rasch Nervosität von einer körperlich überwältigenden Reaktion zu einer produktiven Präsenz werden kann, wenn man lernt, sie als Verbündete zu akzeptieren.Zentral im Gespräch ist die Verbindung zwischen seinen beiden Rollen: Moderation und Mentalcoaching. Für Paddy sind beide Tätigkeiten vom gleichen Kern geprägt – Fragen, Zuhören, Wahrnehmen. Gute Fragen führen Menschen, machen Entwicklungen möglich und holen Athletinnen und Athleten genau dort ab, wo sie emotional gerade stehen. Ob im Skisport, im Fussball oder im Studio: Empathie und Timing entscheiden, wie tief ein Gespräch gehen kann.Paddy reflektiert auch über Verantwortung im Umgang mit Emotionen und öffentlicher Wahrnehmung. Er betont, dass mentale Unterstützung im Sport längst kein Tabuthema mehr sein darf – gerade weil mentale Stärke nicht messbar ist und dennoch über Sieg oder Niederlage entscheidet. Am Ende teilt er drei Worte, die sein Mindset prägen: Zufall, Neugier, Jetzt. Eine Haltung, die ihn seit 25 Jahren durch Live‑Druck, Unvorhergesehenes und ständige Weiterentwicklung trägt – und ein inspirierender Leitfaden für alle, die unter Druck performen müssen.Abonnieren Sie den w1nner-Podcast:▶ Spotify▶ Apple Podcast▶ DeezerWeitere Informationen:▶ w1nner.com▶ sportmentalakademie.com▶ ipc-akademie.com▶ mental-stark4.com
47. Nach dem Schicksalsschlag: Warum Hilfe annehmen für Heidi Stork zum Mental‑Gamechanger wurde
25:56||Season 1, Ep. 47In dieser eindrücklichen Podcast-Episode spricht Heidi Stork offen über die prägendste und zugleich schwierigste Phase ihres Lebens: den Verlust ihres Mannes im Jahr 2010. Als vierfache Mutter stand sie über Nacht vor der Herausforderung, ihre Familie alleine weiterzuführen – mit Kindern, die damals zwischen zwei und sechs Jahre alt waren. Heidi beschreibt, wie sie trotz ihrer eigenen Trauer in einen natürlichen Überlebensmodus wechselte, getragen vom Verantwortungsgefühl gegenüber ihren Kindern und ihrem starken sozialen Umfeld.Besonders berührend erzählt sie von der Lektion, die sie in dieser Zeit lernen musste: Hilfe anzunehmen. Ein Satz ihres Bruders wurde zum Wendepunkt – die Erkenntnis, dass Hilfe nicht nur eine Stütze für sie selbst ist, sondern auch ein Geschenk für jene, die sie geben dürfen. Dieser Perspektivenwechsel wurde zu einer zentralen Botschaft ihres Lebens.Heidis Geschichte ist gleichzeitig die eines beeindruckenden Lebens vor dem Schicksalsschlag. Sie nahm eine Karriere als Opernsängerin und Musicaldarstellerin in Amerika auf, verbrachte sieben prägende Jahre im Ausland und baute sich später in der Schweiz ein Familienleben auf. Mit viel Leidenschaft und Kämpfergeist traf sie die bewusste Entscheidung zugunsten ihrer Familie – ein Schritt, der Mut verlangte, aber richtig war.Heute spricht Heidi über Akzeptanz als Schlüssel zur Heilung, über Vertrauen in das Leben und über die Bedeutung von Grit, Fokus und Leidenschaft. Sie zeigt auf, wie Rückschritte oft der Anfang von Entwicklung sind – und warum positive Energie selbst in dunklen Momenten ein Wegweiser sein kann. Diese Episode ist eine Einladung, mutig, ehrlich und menschlich auf die eigenen Herausforderungen zu schauen – und zu erkennen, welche Kraft entsteht, wenn man dem Leben vertraut.Abonnieren Sie den w1nner-Podcast:▶ Spotify▶ Apple Podcast▶ DeezerWeitere Informationen:▶ w1nner.com▶ sportmentalakademie.com▶ ipc-akademie.com▶ mental-stark4.com
46. Jeannine Gmelin – Weltmeisterin im Rudern: Die Winning-Formula für mentale Höchstleistung
22:16||Season 1, Ep. 46Jeannine Gmelin ist Weltmeisterin im Rudern – und sie wurde es nicht trotz, sondern wegen ihres Mindsets. In dieser w1nner‑Podcast Episode spricht sie darüber, warum mentale Stärke im Rudern genauso wichtig ist wie Kraft und Ausdauer. Gmelin beschreibt das tägliche Training als physisch extrem und mental monoton: 20–25 Kilometer am Morgen, oft zwei bis drei Einheiten pro Tag. Damit das trägt, nutzt sie Mindfulness als Anker: Den Fokus immer wieder in den Moment holen, Schmerzen akzeptieren und die Gedanken auf Atmung und Rennstrategie zurückführen.Früh in der Karriere suchte sie die Zusammenarbeit mit einem Sportpsychologen – nicht zuletzt, weil sie mit 1,70 m für den Einer kleiner ist als viele Konkurrentinnen. Der Kopf wurde zur entscheidenden Komponente. Druck interpretiert sie als Privileg: Im Wettkampf konnte sie mehr aus sich herausholen als im Training. Akzeptanz ist für sie zentral: Man kann alles richtig machen und trotzdem nicht gewinnen – wichtig ist, das Beste zu geben und den Ausgang stehen zu lassen.Besonders eindrücklich: ihr Umgang mit Schmerz. Gmelin nennt ihn ihren Freund – ein Signal, dass sie am Limit arbeitet. Entscheidend ist der Umgang damit: Nicht in die Negativspirale, sondern Fokus auf Atem und Aufgabe. Sie erklärt, wie eine klare Rennstrategie hilft, Gedanken zu bündeln und im entscheidenden Moment ruhig zu bleiben.Persönlich erzählt sie, wie der Tod ihres Partners und Coaches 2022 ihr Leben veränderte und warum sie offen über Trauer spricht: Reden hilft, schafft Perspektive und stärkt andere. Gleichzeitig betont sie, wie wichtig menschliche Kalibrierung bleibt – Technik kann Daten liefern, aber nicht den Menschen messen. Als Werte nennt sie Dankbarkeit, Liebe und Heimat; als Leitstern Weiterentwicklung. Entscheidungen für den Spitzensport bedeuteten auch Entscheidungen gegen anderes, doch die Klarheit über das „Warum“ gab Halt. Diese Haltung trug sie zum WM‑Titel 2017 und später zur Auszeichnung „Champion der Champions“.Abonnieren Sie den w1nner-Podcast:▶ Spotify▶ Apple Podcast▶ DeezerWeitere Informationen:▶ w1nner.com▶ sportmentalakademie.com▶ ipc-akademie.com▶ mental-stark4.com
45. Go for it: Selbstständigkeit vor dem Lockdown – Aline Kronig‑Schmid im Gespräch
22:50||Season 1, Ep. 45In dieser w1nner‑Podcast‑Episode spricht Aline Kronig‑Schmid – Physiotherapeutin, Coach und Unternehmerin – über ihren mutigen Schritt in die Selbstständigkeit im September 2019, nur Monate vor dem ersten Lockdown. Anstatt zu resignieren, nutzte sie die Zwangspause strategisch: Sie holte früh einen externen Berater ins Boot, zoomte aus dem operativen Alltag heraus und überprüfte Geschäftsmodell, Ausrichtung und Wachstum – notfalls ohne eigenen Lohn. Diese Haltung prägt sie bis heute: Selbstzweifel dürfen kurz auftauchen, aber Aline gibt ihnen „nicht viel Raum“ – sie entscheidet, handelt und vertraut darauf, dass es gut kommt.Zentral ist für sie die Bereitschaft, die Komfortzone zu verlassen. Entwicklung passiert im Unbequemen – dort, wo Neues gelernt wird. Dabei spielt das Umfeld eine Schlüsselrolle: Menschen, die mittragen, spiegeln und inspirieren. Das prägt auch ihr Führungs‑ und Recruiting‑Verständnis: Bewerbungsgespräche dauern bei ihr bewusst lange, beginnen ohne Fachfragen und fokussieren auf Persönlichkeit, Offenheit und Passung. Papier ist wichtig, doch Bauchgefühl und Werte zählen mehr.Ihre Produktivitätsbasis ist Time‑Blocking: Wichtige Themen – von Weiterbildung bis Privatleben – werden fix in der Agenda verankert. Ebenso ritualisiert sie Selbstreflexion: tägliche Dankbarkeit, monatliche Highlights, jährliche Rückschau für sich und das Team. So entsteht ein Rhythmus aus Lernen, Justieren und Wachsen.Aline sieht Persönlichkeitsentwicklung als trainierbar – für Einzelne wie für Organisationen. Inspiration wird wirksam, wenn sie in Strukturen, Routinen und ein unterstützendes Umfeld übersetzt wird. Ihre drei Werte zum Schluss: Dankbarkeit, Leidenschaft, Herausforderung – der rote Faden einer Unternehmerin, die Veränderung liebt und andere ermutigt, ihren eigenen nächsten Schritt zu gehen.Viel Spass beim Anhören!Abonnieren Sie den w1nner-Podcast:▶ Spotify▶ Apple Podcast▶ DeezerWeitere Informationen:▶ w1nner.com▶ sportmentalakademie.com▶ ipc-akademie.com▶ mental-stark4.com
44. Vom Teamkodex zum Triumph: Die FCZ‑Story mit Ex-Sportchef Fredy Bickel
23:42||Season 1, Ep. 44Im w1nner-Podcast mit Ex‑Sportchef Fredy Bickel tauchen wir in prägende Momente des Schweizer Fussballs ein – von der legendären Schlussphase am 13. Mai 2006 in Basel bis zu harten Lektionen über Druck, Medien und Entscheide hinter den Kulissen. Bickel schildert, wie der FC Zürich in der Winterpause 2005/06 mit acht Punkten Rückstand nicht resignierte, sondern mittels gemeinsam erarbeiteten Teamkodex, klaren Zielen und unerschütterlicher Überzeugung den Meisterglauben kultivierte. Die Mannschaft definierte Erwartungen aneinander, legte Regeln selbst fest und formulierte das Ziel: Wenn Basel die Chance gibt, werden wir Meister. Genau dieses Mindset trug den FCZ durch Krisen, Ausfälle und Staus – bis zum späten Tor, das alles veränderte.Unvergessen bleibt das jährliche Telefon aus Spanien: Ein Symbol dafür, wie ein einziger Moment Leben prägt und Legenden schreibt. Bickel erzählt, warum dieses Spiel nicht vom Zufall bestimmt war, sondern von Vorbereitung, innerer Haltung und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.Offen spricht er über schwierige Kapitel: juristische Anfeindungen, die nie vor Gericht landeten, aber Familie und Umfeld belasteten; mediale Narrative, die hängen bleiben; und die Erkenntnis, wie verletzlich Führungspersonen im Profifussball sind. Er berichtet von Rapid Wien, wo Fan‑Macht sportliche Entscheide erzwang und er erstmals entgegen eigener Grundsätze einen Trainer entlassen musste – ein Dilemma zwischen rationaler Zielsetzung (Fokus Europacup) und emotionalem Druck im Stadion.Trotz allem bleibt der Kern: Emotionen sind Treibstoff. Bickel beschreibt, wie Familie und echte Freunde Halt geben, warum Abschalten schwer bleibt – und weshalb Fussball eine Art Sucht sein kann. Zum Schluss verdichtet er seine Haltung in drei Leitworten, die auch ausserhalb des Sports wirken: Demut, Träume, Emotionen.Abonnieren Sie den w1nner-Podcast:▶ Spotify▶ Apple Podcast▶ DeezerWeitere Informationen:▶ w1nner.com▶ sportmentalakademie.com▶ ipc-akademie.com▶ mental-stark4.com
