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Der Schritt zu sich selbst, ist der wichtigste Schritt in Sachen Erfolg!


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  • 46. Jeannine Gmelin – Weltmeisterin im Rudern: Die Winning-Formula für mentale Höchstleistung

    22:16||Season 1, Ep. 46
    Jeannine Gmelin ist Weltmeisterin im Rudern – und sie wurde es nicht trotz, sondern wegen ihres Mindsets. In dieser w1nner‑Podcast Episode spricht sie darüber, warum mentale Stärke im Rudern genauso wichtig ist wie Kraft und Ausdauer. Gmelin beschreibt das tägliche Training als physisch extrem und mental monoton: 20–25 Kilometer am Morgen, oft zwei bis drei Einheiten pro Tag. Damit das trägt, nutzt sie Mindfulness als Anker: Den Fokus immer wieder in den Moment holen, Schmerzen akzeptieren und die Gedanken auf Atmung und Rennstrategie zurückführen.Früh in der Karriere suchte sie die Zusammenarbeit mit einem Sportpsychologen – nicht zuletzt, weil sie mit 1,70 m für den Einer kleiner ist als viele Konkurrentinnen. Der Kopf wurde zur entscheidenden Komponente. Druck interpretiert sie als Privileg: Im Wettkampf konnte sie mehr aus sich herausholen als im Training. Akzeptanz ist für sie zentral: Man kann alles richtig machen und trotzdem nicht gewinnen – wichtig ist, das Beste zu geben und den Ausgang stehen zu lassen.Besonders eindrücklich: ihr Umgang mit Schmerz. Gmelin nennt ihn ihren Freund – ein Signal, dass sie am Limit arbeitet. Entscheidend ist der Umgang damit: Nicht in die Negativspirale, sondern Fokus auf Atem und Aufgabe. Sie erklärt, wie eine klare Rennstrategie hilft, Gedanken zu bündeln und im entscheidenden Moment ruhig zu bleiben.Persönlich erzählt sie, wie der Tod ihres Partners und Coaches 2022 ihr Leben veränderte und warum sie offen über Trauer spricht: Reden hilft, schafft Perspektive und stärkt andere. Gleichzeitig betont sie, wie wichtig menschliche Kalibrierung bleibt – Technik kann Daten liefern, aber nicht den Menschen messen. Als Werte nennt sie Dankbarkeit, Liebe und Heimat; als Leitstern Weiterentwicklung. Entscheidungen für den Spitzensport bedeuteten auch Entscheidungen gegen anderes, doch die Klarheit über das „Warum“ gab Halt. Diese Haltung trug sie zum WM‑Titel 2017 und später zur Auszeichnung „Champion der Champions“.Abonnieren Sie den w1nner-Podcast:▶ Spotify▶ Apple Podcast▶ DeezerWeitere Informationen:▶ w1nner.com▶ sportmentalakademie.com▶ ipc-akademie.com▶ mental-stark4.com 

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  • 45. Go for it: Selbstständigkeit vor dem Lockdown – Aline Kronig‑Schmid im Gespräch

    22:50||Season 1, Ep. 45
    In dieser w1nner‑Podcast‑Episode spricht Aline Kronig‑Schmid – Physiotherapeutin, Coach und Unternehmerin – über ihren mutigen Schritt in die Selbstständigkeit im September 2019, nur Monate vor dem ersten Lockdown. Anstatt zu resignieren, nutzte sie die Zwangspause strategisch: Sie holte früh einen externen Berater ins Boot, zoomte aus dem operativen Alltag heraus und überprüfte Geschäftsmodell, Ausrichtung und Wachstum – notfalls ohne eigenen Lohn. Diese Haltung prägt sie bis heute: Selbstzweifel dürfen kurz auftauchen, aber Aline gibt ihnen „nicht viel Raum“ – sie entscheidet, handelt und vertraut darauf, dass es gut kommt.Zentral ist für sie die Bereitschaft, die Komfortzone zu verlassen. Entwicklung passiert im Unbequemen – dort, wo Neues gelernt wird. Dabei spielt das Umfeld eine Schlüsselrolle: Menschen, die mittragen, spiegeln und inspirieren. Das prägt auch ihr Führungs‑ und Recruiting‑Verständnis: Bewerbungsgespräche dauern bei ihr bewusst lange, beginnen ohne Fachfragen und fokussieren auf Persönlichkeit, Offenheit und Passung. Papier ist wichtig, doch Bauchgefühl und Werte zählen mehr.Ihre Produktivitätsbasis ist Time‑Blocking: Wichtige Themen – von Weiterbildung bis Privatleben – werden fix in der Agenda verankert. Ebenso ritualisiert sie Selbstreflexion: tägliche Dankbarkeit, monatliche Highlights, jährliche Rückschau für sich und das Team. So entsteht ein Rhythmus aus Lernen, Justieren und Wachsen.Aline sieht Persönlichkeitsentwicklung als trainierbar – für Einzelne wie für Organisationen. Inspiration wird wirksam, wenn sie in Strukturen, Routinen und ein unterstützendes Umfeld übersetzt wird. Ihre drei Werte zum Schluss: Dankbarkeit, Leidenschaft, Herausforderung – der rote Faden einer Unternehmerin, die Veränderung liebt und andere ermutigt, ihren eigenen nächsten Schritt zu gehen.Viel Spass beim Anhören!Abonnieren Sie den w1nner-Podcast:▶ Spotify▶ Apple Podcast▶ DeezerWeitere Informationen:▶ w1nner.com▶ sportmentalakademie.com▶ ipc-akademie.com▶ mental-stark4.com 
  • 44. Vom Teamkodex zum Triumph: Die FCZ‑Story mit Ex-Sportchef Fredy Bickel

    23:42||Season 1, Ep. 44
    Im w1nner-Podcast mit Ex‑Sportchef Fredy Bickel tauchen wir in prägende Momente des Schweizer Fussballs ein – von der legendären Schlussphase am 13. Mai 2006 in Basel bis zu harten Lektionen über Druck, Medien und Entscheide hinter den Kulissen. Bickel schildert, wie der FC Zürich in der Winterpause 2005/06 mit acht Punkten Rückstand nicht resignierte, sondern mittels gemeinsam erarbeiteten Teamkodex, klaren Zielen und unerschütterlicher Überzeugung den Meisterglauben kultivierte. Die Mannschaft definierte Erwartungen aneinander, legte Regeln selbst fest und formulierte das Ziel: Wenn Basel die Chance gibt, werden wir Meister. Genau dieses Mindset trug den FCZ durch Krisen, Ausfälle und Staus – bis zum späten Tor, das alles veränderte.Unvergessen bleibt das jährliche Telefon aus Spanien: Ein Symbol dafür, wie ein einziger Moment Leben prägt und Legenden schreibt. Bickel erzählt, warum dieses Spiel nicht vom Zufall bestimmt war, sondern von Vorbereitung, innerer Haltung und der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.Offen spricht er über schwierige Kapitel: juristische Anfeindungen, die nie vor Gericht landeten, aber Familie und Umfeld belasteten; mediale Narrative, die hängen bleiben; und die Erkenntnis, wie verletzlich Führungspersonen im Profifussball sind. Er berichtet von Rapid Wien, wo Fan‑Macht sportliche Entscheide erzwang und er erstmals entgegen eigener Grundsätze einen Trainer entlassen musste – ein Dilemma zwischen rationaler Zielsetzung (Fokus Europacup) und emotionalem Druck im Stadion.Trotz allem bleibt der Kern: Emotionen sind Treibstoff. Bickel beschreibt, wie Familie und echte Freunde Halt geben, warum Abschalten schwer bleibt – und weshalb Fussball eine Art Sucht sein kann. Zum Schluss verdichtet er seine Haltung in drei Leitworten, die auch ausserhalb des Sports wirken: Demut, Träume, Emotionen.Abonnieren Sie den w1nner-Podcast:▶ Spotify▶ Apple Podcast▶ DeezerWeitere Informationen:▶ w1nner.com▶ sportmentalakademie.com▶ ipc-akademie.com▶ mental-stark4.com 
  • 43. Pascal Allemann über Rollenbewusstsein und Resilienz in der Psychiatrie

    21:26||Season 1, Ep. 43
    In dieser Episode des w1nner-Podcasts sprechen wir mit Pascal Allemann, Standortleiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie Schwyz. Er gibt uns einen tiefen Einblick in die Herausforderungen seines Berufs und die Bedeutung von Rollenbewusstsein und Work-Life-Balance. Pascal erzählt, warum es in seinem Alltag entscheidend ist, ein „starkes Fell“ zu haben, um die emotional belastenden Themen wie häusliche Gewalt, selbstverletzendes Verhalten oder suizidale Gedanken professionell zu begleiten, ohne sie zu sehr an sich heranzulassen.Mit über 15 Jahren Erfahrung im Kinder- und Jugendbereich hat Pascal gelernt, wie wichtig es ist, Grenzen zu setzen und nach Feierabend bewusst abzuschalten. Er verrät, welche Strategien ihm dabei helfen – von Sport über Spaziergänge bis hin zu Selbstgesprächen, die ihn motivieren. Außerdem spricht er über die mentale Stärke, die nicht nur in seinem Beruf, sondern auch im Sport eine zentrale Rolle spielt. Als Mentaltrainer unterstützt er junge Athleten dabei, Emotionen zu regulieren und ihre Leistungsfähigkeit zu steigern.Wir diskutieren, warum psychische Gesundheit in der Gesellschaft oft noch negativ behaftet ist und wie wichtig es ist, Kinder und Jugendliche dort abzuholen, wo sie stehen. Pascal betont die Werte, die für seine Arbeit essenziell sind: Empathie, Einfühlungsvermögen und Verständnis für individuelle Unterschiede. Zum Abschluss erfahren wir, wie ihn seine Vielseitigkeit erfüllt und warum er seine Arbeit nicht nur als Job, sondern als Berufung sieht.Viel Spass beim Anhören!Abonnieren Sie den w1nner-Podcast:▶ Spotify▶ Apple Podcast▶ DeezerWeitere Informationen:▶ w1nner.com▶ sportmentalakademie.com▶ ipc-akademie.com▶ mental-stark4.com 
  • 42. Zwischen Leistungsdruck und Leidenschaft: Nationaltrainer Rock'n'Roll‑Akrobatik Dimitri Isenring im Gespräch

    23:08||Season 1, Ep. 42
    Was bedeutet es, in einer Nischensportart Weltspitze zu werden – und dabei Mensch zu bleiben? Nationaltrainer, Mentor & Sport Mental Coach Dimitri Isenring gibt im w1nner‑Podcast Einblicke in die Welt der Rock’n’Roll‑Akrobatik: eine Sportart, in der Tanz, Gymnastik und Wurfakrobatik verschmelzen – und ein Fehler das Aus bedeutet. Vertrauen im Paar ist überlebenswichtig, mentale Stärke unverzichtbar.Dimitri spricht über Vorurteile gegenüber tanzenden Jungen, den Spagat zwischen Leistungsdruck und Fürsorge und warum Gespräche auf Augenhöhe sein wichtigstes Werkzeug sind. Er begleitet Athletinnen und Athleten vom Kindergartenalter bis an die Weltspitze (aktuell Welt‑Nr. 1, 3 und 4) und teilt offen, wie er Rollenkonflikte als Trainer, Mental Coach und Familienmensch meistert.Persönlich wird es, wenn er erzählt, warum er mit 17 auszog, um seinen Weg im Sport zu gehen – eine Entscheidung, die ihn prägte und seine Resilienz stärkte. Heute investiert er 80–90 Stunden pro Woche in den Sport, baut Strukturen für die Schweiz auf und verfolgt eine klare Vision: Spitze sichern, Breite stärken, Trainer ausbilden. Seine drei Leitworte: Willen, Gesundheit, Freude – die Basis für nachhaltigen Erfolg.Abonnieren Sie den w1nner-Podcast:▶ Spotify▶ Apple Podcast▶ DeezerWeitere Informationen:▶ w1nner.com▶ sportmentalakademie.com▶ ipc-akademie.com▶ mental-stark4.com 
  • 41. Arno Solèr: Vom Bauingenieur zum CEO – und warum Mut alles verändert

    25:39||Season 1, Ep. 41
    Arno Solèr – Bauingenieur, CEO und ehemaliger Kantonsrat – spricht im w1nner-Podcast über mutige Entscheidungen und die Kunst, Führung neu zu denken. Nach 16 Jahren im selben Unternehmen wagte er den Schritt in eine neue Rolle. Ein Wechsel, der Mut erfordert – nicht nur beruflich, sondern auch persönlich. Freundschaften und gewachsene Strukturen loszulassen, ist kein leichter Prozess. Doch genau darin liegt Entwicklung.Arno Solèr räumt mit dem Mythos auf, man könne täglich alle zu Höchstleistungen treiben. Jeder Mensch muss sich selbst in Bewegung bringen. Aufgabe der Führung ist es, ein Umfeld zu schaffen, das Vertrauen, Offenheit und Fehlerkultur ermöglicht. Mit wachsender Unternehmensgrösse wird das schwieriger – Zeit wird zum Engpass. „Die wichtigste Ressource eines CEO ist Zeit für Menschen.“ Statt alles selbst zu machen, gilt es, bewusst Räume für Gespräche und Entwicklung zu schaffen.„Konflikte gehen ums Geld, Lösungen über den Menschen.“ Gewinne sind wichtig, aber Investitionen in Menschen zahlen sich doppelt aus: in Motivation, Innovationskraft und Stabilität. Zahlen und EBIT-Ziele sind notwendig, aber sie motivieren niemanden am Montagmorgen. Führung muss Bedeutung übersetzen: Wofür steht die Zahl? Welchen Unterschied macht meine Arbeit? Am Ende fasst Arno Solèr seine Haltung in drei Worten: Vision, Führung, Offenheit. Diese Episode ist ein Plädoyer für reife Führung: Mut, sich zu verändern; Demut, Menschen den Vorrang zu geben; und Disziplin, Zeit als kostbarstes Führungsinstrument zu behandeln.Viel Spass beim Anhören!Abonnieren Sie den w1nner-Podcast:▶ Spotify▶ Apple Podcast▶ DeezerWeitere Informationen:▶ w1nner.com▶ sportmentalakademie.com▶ ipc-akademie.com▶ mental-stark4.com 
  • 40. Triathlon, Tumor und mentale Stärke: Die Geschichte von Andi Baumgartner

    22:33||Season 1, Ep. 40
    Andi Baumgartner war leidenschaftlicher Triathlet und ist Dozent an der Sport Mental Akademie – bis eine seltene Krebsdiagnose sein Leben auf den Kopf stellte. In dieser Episode des w1nner-Podcasts erzählt Andi offen von den ersten Symptomen, der Schockdiagnose und den Gedanken, die ihn in dieser Zeit begleiteten. Er spricht darüber, wie wichtig mentale Stärke nicht nur im Sport, sondern auch im Leben ist – besonders dann, wenn es um alles geht.Andi teilt, wie er trotz Angst und Unsicherheit nie aufgegeben hat, warum sein Umfeld genauso „Patient“ war wie er selbst und welche Rolle seine Tochter in seinem Kampf spielte. Er erklärt, warum es keine Abkürzungen gibt, weder im Sport noch im Leben, und wie klare Entscheidungen, Prioritäten und mentale Tools ihm halfen, den Heilungsprozess zu meistern.Zum Schluss verrät Andi drei einfache, aber kraftvolle Worte, die für ihn heute mehr denn je zählen: Bitte. Danke. Entschuldigung. Eine inspirierende Episode über Resilienz, Verantwortung und die Kraft des Geistes.Abonnieren Sie den w1nner-Podcast:▶ Spotify▶ Apple Podcast▶ DeezerWeitere Informationen:▶ w1nner.com▶ sportmentalakademie.com▶ ipc-akademie.com▶ mental-stark4.com