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Vorwärts Westend

Görlicher Park

Leute, wir wussten genau, was auf uns zukommt. Wir wussten, dass es eklig wird. Wir wussten alles! Und genau deshalb haben wir uns intensiv vorbereitet. Auf diese Folge, auf den Umgang mit dem Rückschlag. Auf die Intensität der Enttäuschung und auch auf alle zweiten Bälle, die verloren gegangen sind. Wie auch die Euphorie verloren gegangen ist. Irgendwo auf der A2, diesem Transit zwischen Wunsch und Wirklichkeit. So standen wir gleich besser im Raum als Guido Leitls Tingeltangeltruppe am Freitag auf Schalke. Um den Finger erst in die Wunde und dann auf die Lippen zu legen. Und selbstredend wütend nach vorne zu schauen. In eine Zukunft mit neuem Geschäftsführer und neuer Hymne (Görlich, Görlich, sicher Digga!) und mit einer Freundschaft vor der Brust, die darüber entscheiden kann, ob dieser Verein schon früh an sich selbst zerbricht. Ein Klub, der, mit ’ner Windel um Kopf, mal wieder händeringend nach Typen sucht. Hass, Hass, wir brauchen Hass! Wir wären bereit, aber auf uns hört nun mal keiner! In diesem Sinne: Viel Spaß! Und Ha! Ho! He!

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    Leute, das war sie also. Die geile Bescherung, das Achtelfinale als heiliger Abend, weil die Gäste aus Lautern ordentlich Geschenke verteilten. Die roten Teufel als wachsweiche Weihnachtsengel, die Pfälzer Buben als chaotische Christkinder. Und weil unsere Mannschaft die Größe hatte, mit diesen Geschenken auch angemessen umzugehen, und weil sie dem Gegner nicht nur das Heft, sondern bald auch den Wunschzettel aus den Händen reißen konnte, wurde es ein echter Feiertag. Mit deutlich mehr Lametta als früher, mit sechs Nüssen für lasche Dödel. So wurden Gedichte auf den Rasen gezaubert, so wurde die Vierer- zur Lichterkette. Und am Ende sogar ziemlich süß mit dem Ritter gespielt. Man konnte wirklich nur Bauklötze staunen, dieses Spiel mal wieder mit Kinderaugen verfolgen. Eine historische Weihnacht, zwischen Besinnung und Besinnungslosigkeit, die ihr mit uns jetzt noch einmal durchleben dürft! Wer da nicht einschaltet, ist mehr Knecht als Ruprecht. In diesem Sinne: Ho! Ho! Ho!Zu den Tickets: https://distel-berlin.de/spielplan/event/vorwaerts-westend-blau-weisse-mit-schuss/