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Vorwärts Westend

Seifenoper

Season 1, Ep. 22

Leute, eins vorne weg: es hat sich nichts verändert. Also neues Jahr, alte Leier. Nur diesmal eben mit mehr Glück als Verstand und mehr Punkten als Ideen. So lachte West-Berlin in Ostwestfalen, so kaschierte ein Kunstschuss das Fehlen jeglicher Kunst, so durften wir mit einem eher schiefen Siegerlächeln in eine weiterhin zweitklassige Zukunft schauen. Denn trotz des Triumphes saßen wir doch einigermaßen geladen am Mikro. Zwei nur vermeintliche Aufholjäger im Blätterwald, die mit Kanonen auf Spatzen zielten und deshalb weder Ton noch Tauben trafen. Aber egal, denn was hier im Westend wirklich zählt, ist schon längst nicht mehr aufm Platz. Deshalb ging es am Ende vor allem ums Erinnern, um einen Apfelbaum als Wallfahrtsort und um die Frage, wieviel Stoff die Kurve tragen kann, bevor es ihr zu bunt wird. Und natürlich ging es damit auch um euch, liebe Hörer. Denn: the Fans the geil! In diesem Sinne: HaHoHe!

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  • Ernsthaftbefehl - Live aus der Distel

    01:53:34|
  • Jarno und die Sorgencrew

    01:04:20|
  • Wechselbademeister

    01:05:01|
  • Too heavy rotation

    01:02:39|
  • Sex zu eins

    01:09:58|
    Leute, das war sie also. Die geile Bescherung, das Achtelfinale als heiliger Abend, weil die Gäste aus Lautern ordentlich Geschenke verteilten. Die roten Teufel als wachsweiche Weihnachtsengel, die Pfälzer Buben als chaotische Christkinder. Und weil unsere Mannschaft die Größe hatte, mit diesen Geschenken auch angemessen umzugehen, und weil sie dem Gegner nicht nur das Heft, sondern bald auch den Wunschzettel aus den Händen reißen konnte, wurde es ein echter Feiertag. Mit deutlich mehr Lametta als früher, mit sechs Nüssen für lasche Dödel. So wurden Gedichte auf den Rasen gezaubert, so wurde die Vierer- zur Lichterkette. Und am Ende sogar ziemlich süß mit dem Ritter gespielt. Man konnte wirklich nur Bauklötze staunen, dieses Spiel mal wieder mit Kinderaugen verfolgen. Eine historische Weihnacht, zwischen Besinnung und Besinnungslosigkeit, die ihr mit uns jetzt noch einmal durchleben dürft! Wer da nicht einschaltet, ist mehr Knecht als Ruprecht. In diesem Sinne: Ho! Ho! Ho!Zu den Tickets: https://distel-berlin.de/spielplan/event/vorwaerts-westend-blau-weisse-mit-schuss/
  • Paolo Gechter

    01:00:40|
  • Die zwei Fragezeichen

    01:00:14|
  • Der Siegenbock

    01:19:11|
    Leute, don’t call it a Comeback! Aber wir sind zurück. Mit Nippes aus Nippon, mit der Zunull-Euphorie einer neuen Normalität. Und natürlich auch und vor allem mit Turban-Toni. Berlins härtester Tür. Denn machen wir uns nichts vor, wäre der Leistner Bouncer im Berghain, würden nicht mal die DJs reinkommen. So retten wir die Saison auf der Linie, trinken die Tränen der Teufel und machen uns trotzdem schon wieder Gedanken. Weil halb Europa den Eichhorn jagt, bald der nächste Abgang droht. Dabei haben wir doch gerade erst Ibo zum Abschied gewunken. Unserem Zauberjungen, der jetzt in Leverkusen lächelt. Die Ablöse immer auch Herzschmerzensgeld, Trostpflastersteine. Aber so ist das Geschäft. Der Rubel rollt, wenn das Rudel tollt. Und wir lackieren den neuen Bentley in den Farben unserer Fingernägel. Für euch, für uns, für Berlin!Denn die Zukunft ist golden. Und bis Braunschweig sind wir unschlagbar. In diesem Sinne: viel Spaß mit der neuen Folge. Und natürlich: Ha! Ho! He!
  • Per Klemmbrett

    01:00:48|