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Vorwärts Westend

Hörbar Frust

Season 1, Ep. 11

Leute, diesmal kamen wir gleich wütend aus der Kabine, mit ordentlich Schaum vor dem Mund, weil auf Schalke mal wieder sichtbar wurde, was uns noch fehlt. Und weil wir dort, in der Gischt von Gelsenkirchen, erkennen mussten, wie weit weg die Bundesliga immer noch ist.


Für uns, vor allem aber für die Mannschaft.


So fuhren wir also mit dem Mittelfinger über die Mängelliste, schauten in die leeren Gesichter der Spieler, sahen Hackentricks mit der Achillesferse und blieben am Ende wieder an allen Ecken hängen. An den Standards nämlich, die nach wie vor so gefährlich sind wie Herthinho in einem Bare-Nuckle-Fight.


Und nachdem wir uns hintenraus auch noch von der Zaubermaus verhöhnen lassen mussten, gehen wir nun mit einem amtlichen Kater in diese Zweitliga freie Woche.


Es gilt also mal wieder: Wer fühlen will, muss hören. Und genau dabei wünschen wir euch natürlich unangemessen viel Spaß!

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  • Ernsthaftbefehl - Live aus der Distel

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    Leute, das war sie also. Die geile Bescherung, das Achtelfinale als heiliger Abend, weil die Gäste aus Lautern ordentlich Geschenke verteilten. Die roten Teufel als wachsweiche Weihnachtsengel, die Pfälzer Buben als chaotische Christkinder. Und weil unsere Mannschaft die Größe hatte, mit diesen Geschenken auch angemessen umzugehen, und weil sie dem Gegner nicht nur das Heft, sondern bald auch den Wunschzettel aus den Händen reißen konnte, wurde es ein echter Feiertag. Mit deutlich mehr Lametta als früher, mit sechs Nüssen für lasche Dödel. So wurden Gedichte auf den Rasen gezaubert, so wurde die Vierer- zur Lichterkette. Und am Ende sogar ziemlich süß mit dem Ritter gespielt. Man konnte wirklich nur Bauklötze staunen, dieses Spiel mal wieder mit Kinderaugen verfolgen. Eine historische Weihnacht, zwischen Besinnung und Besinnungslosigkeit, die ihr mit uns jetzt noch einmal durchleben dürft! Wer da nicht einschaltet, ist mehr Knecht als Ruprecht. In diesem Sinne: Ho! Ho! Ho!Zu den Tickets: https://distel-berlin.de/spielplan/event/vorwaerts-westend-blau-weisse-mit-schuss/
  • Paolo Gechter

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  • Die zwei Fragezeichen

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  • Der Siegenbock

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    Leute, don’t call it a Comeback! Aber wir sind zurück. Mit Nippes aus Nippon, mit der Zunull-Euphorie einer neuen Normalität. Und natürlich auch und vor allem mit Turban-Toni. Berlins härtester Tür. Denn machen wir uns nichts vor, wäre der Leistner Bouncer im Berghain, würden nicht mal die DJs reinkommen. So retten wir die Saison auf der Linie, trinken die Tränen der Teufel und machen uns trotzdem schon wieder Gedanken. Weil halb Europa den Eichhorn jagt, bald der nächste Abgang droht. Dabei haben wir doch gerade erst Ibo zum Abschied gewunken. Unserem Zauberjungen, der jetzt in Leverkusen lächelt. Die Ablöse immer auch Herzschmerzensgeld, Trostpflastersteine. Aber so ist das Geschäft. Der Rubel rollt, wenn das Rudel tollt. Und wir lackieren den neuen Bentley in den Farben unserer Fingernägel. Für euch, für uns, für Berlin!Denn die Zukunft ist golden. Und bis Braunschweig sind wir unschlagbar. In diesem Sinne: viel Spaß mit der neuen Folge. Und natürlich: Ha! Ho! He!
  • Per Klemmbrett

    01:00:48|