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#289 Katerland – Wie die Alkoholindustrie uns krank macht (mit Georg Schomerus)
01:05:19|Wer uns schon länger hört, kennt unseren heutigen Gast bereits: Prof. Dr. Georg Schomerus, Stigmaforscher und Direktor der Psychiatrie am Uniklinikum Leipzig. Heute ist er da, um mit uns über sein Buch zu sprechen: »Katerland: Wie wir den Alkohol feiern, aber Menschen mit Abhängigkeit ausgrenzen und wirksame Alkoholpolitik verschlafen« das in dieser Woche im Beltz Verlag erscheint.Wir wollen wissen, wie er dazu gekommen ist, sich mit dem Stigma von Alkoholabhängigkeit auseinanderzusetzen, wieso er seine Gedanken in einem Buch festhalten wollte, wie die Alkoholindustrie vom Stigma profitiert und natürlich: wie wir ihren Lügen etwas entgegensetzen können.Wir verlosen unter allen Steady-Unterstützer:innen drei Exemplare von Georgs Buch. Wie du teilnehmen kannst, erfährst du im Newsletter – Da gibt es übrigens auch eine Leseprobe ohne Paywall. Bisherige Interviews mit Georg im SodaKlub:#173 Alkoholabhängigkeit: Sind wir selber schuld?#210 Wie das Sucht-Stigma auch Angehörige trifft#269 Ist Sucht heilbar?Falls du ein paar Grundlagen zum Thema Stigma nachlesen möchtest, haben wir auf unserer Website eine kleine Zusammenfassung geschrieben:https://www.sodaklub.com/stigma
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#287 Kicks mit und ohne Drogen – Was ist ein Kick eigentlich?
50:16|Mias krasse Recherche zum Thema Kicks hat den Umfang einer Folge gesprengt – deshalb haben wir sie zweigeteilt. Im ersten Teil erklärt Mia und die Grundlagen für Kicks – Wieso können Drogen sie so vermeintlich verlässlich herstellen und was passiert mit den Kicks, wenn die Gewöhnung einsetzt? Wir erklären Toleranzentwicklung und Craving und wieso das Hirn kein Eimer ist. Den zweite Teil könnt ihr dann auf Steady anhören, zum Beispiel indem ihr uns dort mit einer Mitgliedschaft unterstützt oder eine Probemitgliedschaft abschließt. Da sammeln wir dann nüchterne Kicks aus der Community und welche Rolle Kicks in unserem Leben spielen.
#286 Chemsex und Recovery: Nähe ohne Drogen
01:04:41|Norbert ist Referent im Fachausschuss Suchtselbsthilfe NRW und seit zwölf Jahren nüchtern von Methamphetamin. Er erzählt uns heute von seiner Geschichte mit Meth und seinen Erfahrungen in der Chemsex-Szene. Es geht um die Verbindung von Sexualität und Rausch, die Entkopplung von Nähe und Sex, die Bedeutung von Scham in der Genesung, den Wert der Suchtselbsthilfe und die Vorteile von unberauschtem Sex.—Fachausschuss Suchtselbsthilfe NRWRecovery Walk am 12.09.2026 in Düsseldorf—Hier findest du uns noch:Abonniere den SodaKlub Newsletter oder werde Mitglied im SodaKlubWerde Mitglied, unterstütze oder informiere dich über Recovery DeutschlandAbonniere Mias Newsletter Romanzen und Finanzen
#285 Angst, Kaulitzes, Bierbotschafter & Kicks in der Nüchternheit – Juli Q&A
54:44|Es ist Juli – Und Zeit für eure Fragen! Ihr wolltet von uns wissen, wie wir den Alkoholkonsum in der Serie Kaulitz & Kaulitz bewerten, wieso Alkohol im Gespräch über Angst und Mental Health so selten vorkommt und was man macht, wenn man zwar aufghehört hat zu trinken, aber die Suche nach den Kicks nicht enden will. Was ihr nicht wissen wolltet, worüber wir aber trotzdem reden: Dass unser Bundeslandwirtschaftsminister zum Bierbotschafter gekürt wurde (übrigens derselbe, der letztes Jahr 1 Million Euro für eine Weinkampagne bereitgestellt hat). Zahlen:2.150 drogenbedingte TodesfälleNach den Daten der „Global Burden of Disease“-Studie für 2021 starben in Deutschland aufgrund des hohen Alkoholkonsums rund 47.500 Menschen. (BMG)Jährlich sterben in Deutschland über 127.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. (BMG)
#283 Jakobs Geschichte – über Queerness, Borderline und Alkohol-Recovery
01:05:20|Heute erzählt uns Jakob seine Geschichte – vom Aufwachsen zwischen ostdeutscher Kleinstadt und der Sehnsucht nach Berlin, von der Suche nach Zugehörigkeit, seinem ersten Coming out als lesbisch und dem zweiten als trans. Heute lebt er in Berlin in einer langweilig-schönen Beziehung, die – so sagt er – ohne die Nüchternheit niemals möglich gewesen wäre. Und natürlich geht es auch um die Recovery Bewegung und das Engagement für den Recovery Walk – am 12. September in Düsseldorf. Der Recovery Walk macht die Vielfalt von Genesungswegen sichtbar – öffentlich, positiv und von Menschen mit eigener Suchtgeschichte gestaltet.Einen Rückblick zum letzten Jahr in Leipzig findest du hier: https://www.recoverydeutschland.org/recovery-walk-2025 Mehr zum Walk dieses Jahr findest du hier: https://www.recoverydeutschland.org/recovery-walk Wenn du mitmachen willst, schreib eine Mail an: Info@recoverydeutschland.org
#281 »Nüchternheit ist eine Superkraft« – Leistungsdruck, Anerkennung und Beziehungsdynamiken mit Sascha Seelemann
01:09:48|Sascha Seelemann ist ein echter Bühnenmensch: Er ist Komponist, Pianist, Sänger, DJ, und Radiomoderator und er lebt seit drei Jahren abstinent. Wir haben ihn gefragt, wie das zusammengeht, die Bühne und das Nüchternwerden? Dann unterhalten wir uns auch noch über alles andere: Über die Schönheit der Klarheit, über die Droge Aufmerksamkeit, über Leistungsdruck und Anerkennung, über süchtige Beziehungsdynamiken und Trennungen in der Nüchternheit, und darüber, wie man eine Monstera richtig pflegt. Wir freuen uns sehr darauf, Sascha Seelemann beim Recovery Walk am 12. September in Düsseldorf live zu sehen – da wird er nämlich auftreten. Alle Infos zum Recovery Walk 2026 Sascha Seelemann online@seelemannofficial auf instagramHier findest du uns noch:Abonniere den SodaKlub Newsletter oder werde Mitglied im SodaKlubWerde Mitglied, unterstütze oder informiere dich über Recovery DeutschlandAbonniere Mias Newsletter Romanzen und Finanzen
#279 Bin ich mit meiner Alkoholkritik zu verbissen? Eure Fragen im Juni
01:06:14|Ein paar Leute hatten in letzter Zeit wieder ein paar öffentliche Meinungen zum Trinken und zur Nüchternheit. Harald Welzer sagte bei Radio Eins, Alkohol Prävention sei an sich eine super Sache, aber weil es die Grünen waren, die das vorgeschlagen haben, ist er trotzdem dagegen. Die Verantwortlichen bei »Kenn dein Limit« finden: Wenn man einmal Alkoholiker*n ist, dann gibt es keine Heilung. Und beweisen damit einmal mehr, dass man noch lange nicht klug ist, nur weil man gendert. Theresa Bäuerlein findet bei Krautreporter, dass weniger Alkohol die Gesellschaft nicht besser macht. Wir haben ein, zwei Einwände. Wir finden: Wir brauchen weniger Kulturkampf und mehr positive Zukunftsvisionen. Aber ein bisschen ranten ist auch schön. Schickt uns eure Fragen für das nächste Q+A an hallo@sodaklub.com!—»Grünen planen Alkohol-Prävention« Kritik von Harald Welzer bei Radio EinsTheresa Bäuerlein bei Krautreporter: »Vielleicht macht weniger Alkohol die Gesellschaft gar nicht besser«Mikas Text »Alkoholiker bleibt man für immer (Nee Nee)«—Hier findest du uns noch:Abonniere den SodaKlub Newsletter oder werde Mitglied im SodaKlubWerde Mitglied, unterstütze oder informiere dich über Recovery DeutschlandAbonniere Mias Newsletter Romanzen und Finanzen