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RONZHEIMER.
Wie die Ukraine plötzlich Putin schockt. Mit Carlo Masala
Russlands Schwächen, neue ukrainische Angriffe und Trumps Kehrtwende.
Paul spricht darüber mit Sicherheitsexperte Carlo Masala. Die beiden analysieren die aktuellen Entwicklungen an der Front, die Folgen russischer Schwächen und westlicher Unterstützung, sowie die Frage, wie groß die Gefahr ist, dass Russland nach dem Krieg in der Ukraine auch die NATO testet.
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Redaktion: Filipp Piatov & Lieven Jenrich
Post Production: Lieven Jenrich
Executive Producer: Daniel van Moll
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GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimer
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Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz Müller
Executive Producer: Daniel van Moll
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Wie Putin Trumps Iran-Krieg nutzt. Mit Carlo Masala
42:28|Was bedeutet der Krieg im Iran für Putin - und für die Ukraine?Es geht um mehr als Schlagzeilen aus Teheran: um Waffenströme, um Russlands Rolle als vermeintlicher Schutzpatron - und um die Frage, ob sich die Frontlinien in Europa verschieben, weil die Welt gerade woanders hinschaut.Zu Gast ist erneut Militärexperte Carlo Masala. Er erklärt, warum Irans Bedeutung für Russland bei den Shahed-Drohnen längst kleiner ist als viele glauben - und warum der wirklich heikle Punkt eher Munition und Raketen ist. Wir sprechen darüber, was Putins Nicht-Hilfe über Russlands Macht verrät, wie sehr das Image Moskaus als Partner beschädigt wird - und weshalb ausgerechnet der Krieg im Nahen Osten Putin indirekt nützen könnte: durch steigende Energiepreise und durch Patriot-Abfangraketen, die dann eher Richtung Golf statt Richtung Ukraine gehen.Bricht der Iran als Verbündeter weg - und Putin legt in der Ukraine erst recht einen Gang zu? Und was passiert, wenn Trump am Ende zwischen zwei Kriegen abwägen muss - und Kiew dabei verliert?
Trumps Krieg erschüttert Deutschland. Mit Hasnain Kazim
46:10|Wie viel Hoffnung steckt in Trumps Iran-Krieg - und wie groß ist das Risiko, dass alles noch schlimmer endet?Hasnain Kazim, langjähriger SPIEGEL-Auslandskorrespondent (u.a. Pakistan, Türkei) und heute Autor in Wien, spricht darüber, weshalb er den Schlag grundsätzlich für richtig hält - ohne „Hurra-Krieg“-Rhetorik - und warum Vergleiche mit Irak, Libyen und Afghanistan zwar naheliegen, aber oft als bequeme Ausrede dienen: Viele Kritiker könnten zwar sagen, was alles nicht funktioniert - aber nicht, was stattdessen konkret helfen würde, um ein Regime zu stürzen, das seit Jahrzehnten brutal unterdrückt.Ein Schwerpunkt: die seltsame Allianz der Ränder. Kazim beschreibt, warum sich in Deutschland/Österreich Linke und Rechte in der Ablehnung des Einsatzes teils erstaunlich ähnlich verhalten - von Anti-Amerikanismus über Russland-Nähe bis zu ideologischen Reflexen - und was das mit Radikalisierung in muslimischen Communities zu tun hat: Liberale Stimmen seien häufig leiser, radikale lauter.Zum Schluss wird’s persönlich und historisch: Kazim erzählt, warum ihn der Iran schon als Kind beschäftigt hat - von der Rudi-Carrell-Affäre bis zur Rushdie-Fatwa - und knüpft daran sein neues Buch „Der Islam und ich“ (Penguin), das in wenigen Tagen erscheint. Außerdem: Welche Folgen hätte es, wenn Trump am Ende doch einen Deal mit Resten des Regimes macht - und warum ein geschwächtes Regime für die Welt sicherer sein kann, für Oppositionelle im Iran aber dramatisch bleibt.
(Achtung, laut:) Was stört Sie an Trumps Iran-Krieg? Mit Bodo Ramelow
52:58|Der Iran-Krieg spaltet - und im Podcast prallen zwei Welten frontal aufeinander.Paul diskutiert mit Linken-Politiker Bodo Ramelow über den US-/Israel-Schlag, Völkerrecht, Regime-Change und die Frage, ob Bomben Freiheit bringen können. Ramelow nennt das Mullah-Regime „diktatorisch“ und „inakzeptabel“, warnt aber vor einem „Regimewechsel durch Bombardement“ - mit Verweis auf Irak, Libyen und Syrien. Paul hält dagegen: Wie soll die iranische Opposition ohne massive Hilfe von außen ein hochgerüstetes Terrorregime stürzen? Ramelow setzt auf zivilen Widerstand, Streiks und wirtschaftlichen Druck („Basar zu“), kritisiert zugleich die westliche Iran-Politik der letzten Jahrzehnte - und Donald Trump als unberechenbaren „Kriegspräsidenten“.Außerdem Thema: Deutschlands Rolle und Europas Haltung gegenüber Trump - inklusive Ramelows scharfer Kritik an Kanzler Merz und dessen Auftritt in den USA. Und zum Schluss wird’s innenpolitisch brisant: Ramelow über Antisemitismus und Israel-Hass in Teilen der Linken, Streit mit der Parteijugend („Israel muss weg“) - und warum die Debatte um Gaza für ihn ein Brennglas für breiteren Antisemitismus in Deutschland ist.
Mit Merz! Trump verkündet Iran-Wende. Mit Stefanie Bolzen
40:15|Bundeskanzler Friedrich Merz trifft in Washington als erster Regierungschef seit Kriegsbeginn US-Präsident Donald Trump – und fliegt noch in der Nacht zurück nach Berlin. Im Oval Office ist die Chemie spürbar: Trump zeigt Sympathie für Merz, redet aber wie so oft fast allein. Merz hört zu, sammelt Eindrücke – und versucht, den direkten Draht zu halten.In dieser Folge spricht Paul mit der US-Korrespondentin der WELT, Stefanie Bolzen, über die entscheidende Frage: Was sagt dieses Treffen über den Kurs der USA im Iran-Krieg? Trump bleibt widersprüchlich – er nennt vier Kriegsziele (Atomprogramm stoppen, Raketenprogramm zerschlagen, Terrorfinanzierung beenden, neue Führung in Teheran), weicht aber aus, sobald es um den „Tag danach“ geht. Und er deutet plötzlich an, dass auch jemand aus dem bestehenden Regime übernehmen könnte – ein Venezuela-Modell statt echter Regime-Change?Stefanie schildert, wie Trump im Fragenhagel wirkt – überraschend gelassen trotz schlechter Umfragen, Streit im MAGA-Lager und wachsendem Risiko, dass US-Soldaten sterben. Dazu kommen politische Nebenkriegsschauplätze: Kritik an Spanien, scharfe Töne gegen Großbritannien, ein gespaltenes Europa.Was hat Merz wirklich aus Washington mitgenommen? Und steuert dieser Krieg auf eine längere Eskalation zu – mit massiven Folgen für Energiepreise, Wirtschaft und Europas Sicherheit?
Neue Front im Iran-Krieg! Schickt Trump Bodentruppen?
40:17|Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran weitet sich aus: Die Hisbollah greift aus dem Libanon an, die Golfstaaten werden mit Raketen und Drohnen attackiert, in Teheran schlagen Bomben im Machtapparat der Revolutionsgarden ein.Gleichzeitig sendet Donald Trump widersprüchliche Signale: erst Gesprächsbereitschaft, dann die Ankündigung einer „großen Angriffswelle“ - und sogar Bodentruppen schließt er nicht aus. Was ist das Ziel der USA? Regime-Change - oder ein begrenzter Schlag?Paul Ronzheimer und Filipp Piatov analysieren die neue Front im Libanon, die Rolle der Golfstaaten, den Druck auf Trump in den USA - und das mögliche Endgame dieses Krieges.
Iran schlägt gegen Trump zurück. Mit Julian Röpcke & Bijan Djir-Sarai
50:53|Ali Khamenei ist tot, zahlreiche Spitzenfunktionäre ebenfalls. Israel und die USA treffen das iranische Regime mit massiven Schlägen, während Teheran weiter Raketen und Drohnen abfeuert. Ist das der Anfang vom Ende der Islamischen Republik?Paul Ronzheimer spricht in dieser Doppelfolge mit Militärexperte Julian Röpcke über die überraschend stabilen Kommandostrukturen, asymmetrische Angriffe und die Frage, wie lange dieser Krieg militärisch noch weitergehen kann.Julian Röpckes BILD Lagezentrum auf YouTube:https://www.youtube.com/playlist?list=PL2QF6_2vxWig1574eDKBA_eXOD_qoiNIYIran-Experte Bijan Djir-Sarai (ehemals FDP-Generalsekretär) berichtet im Anschluss von Angst und Hoffnung in Teheran, von einem Regime, das angeschlagen wirkt – und von der Sorge, dass am Ende doch verhandelt wird statt ein echter Umbruch kommt.Steht der Iran vor einer Revolution - oder vor der nächsten Eskalation?
EIL: Trumps Großangriff auf Iran: Ist Chamenei tot? Mit Peter Neumann
01:00:43|Die USA und Israel haben den Iran gemeinsam angegriffen - Operation „Epischer Zorn“. Im Zentrum: die Führung in Teheran, der Wohnsitz des Revolutionsführers, mutmaßlich auch zentrale Militärziele. Doch was ist wirklich passiert - ist Ajatollah Ali Chamenei tot, wurden Irans Verteidigungsminister und weitere Offizielle ausgeschaltet, und wie hart trifft der Iran zurück - mit Raketen Richtung Israel und Angriffen auf US-Stützpunkte in der Region? Paul Ronzheimer spricht dazu erneut mit Terrorismus-Experte Peter Neumann vom King’s College London über Timing, Strategie und die innenpolitische Sollbruchstelle von Donald Trump.Wird daraus ein kurzer Schlagabtausch - oder ein Krieg, der die gesamte Region erfasst? Und führt dieser Angriff zum Sturz des Regimes - oder am Ende zu noch mehr Chaos und einer neuen, noch härteren Führung?
Was mir an Deutschland Angst macht. Mit Michel Friedman
01:03:13|Die Republik im Krisenmodus: Krieg in Europa, Antisemitismus auf den Straßen, eine erstarkende AfD - und eine Demokratie, die sich ihrer selbst nicht mehr sicher scheint.Zum 70. Geburtstag spricht Michel Friedman so klar wie selten über seine größte Sorge: dass Freiheit, Menschenwürde und jüdisches Leben in diesem Land wieder brüchig werden. Er warnt vor Rechtsextremismus, radikalisierten Milieus – und vor einer Müdigkeit der Demokraten, die gefährlicher sein könnte als jeder politische Gegner. Wie ernst ist die Lage wirklich? Und was passiert, wenn eine Gesellschaft aufhört, ihre eigenen Werte zu verteidigen?
Iran-Verhandlungen stocken - Trump-Angriff unausweichlich? Mit Peter Neumann
44:10|In Genf verhandeln iranische Spitzen-Diplomaten erneut mit Trumps Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner - doch die Fronten bleiben hart. Während die USA ihren militärischen Aufmarsch in der Region weiter ausbauen, stellt sich die Frage: Geht es noch um einen Deal - oder nur noch um den Zeitpunkt eines Angriffs?Zu Gast ist Terror-Experte Peter Neumann vom King’s College London. Er erklärt, warum diese Krise an die Monate vor dem Irak-Krieg 2003 erinnert, welche Taktik das Regime in Teheran verfolgt - und weshalb Trumps eigentliches Kriegsziel bis heute verschwimmt.Kann Trump noch zurück - ohne schwach zu wirken? Oder ist der Konflikt längst in eine Dynamik geraten, die sich nicht mehr stoppen lässt?