Share

cover art for Light On! Queere Kultur und Geschichte

Light On! Queere Kultur und Geschichte


Latest episode

  • #33 Queer, Monster und die Potenziale der Kulturwissenschaften | mit Birgit Stammberger

    35:54|
    Birgit Stammberger ist Wissenschaftliche Referentin und Programmkoordinatorin am Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung in Lübeck und leitet zusammen mit Heiko Stoff das Teilprojekt „Bringing Gender into Science“ im Sonderforschungsbereich „Sexdiversity“. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Geschlechterwissen in der Medizin, Feministische Epistemologie und Wissensgeschichte. Birgit promovierte an der Hochschule Vechta am Institut für Sozialwissenschaften und Philosophie im Fach Philosophie. Ihre Dissertation wurde 2011 unter dem Titel Monster und Freaks. Eine Wissensgeschichte außergewöhnlicher Körper im 19. Jahrhundert im Transcript-Verlag veröffentlicht. Seit 2025 ist sie Vorsitzende der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft.

More episodes

View all episodes

  • #32 Queere Geschichte und ihre Zukunft in Europa | mit Anton Schulte (Bonus Track)

    08:21|
    Anton Schulte studierte Geschichte an der Universität Wien und Queere Geschichte am Goldsmiths University of London. Antons Forschungsinteressen liegen bei der Geschichte von Sexualität und Geschlecht, Queer History, Trans History und pädagogischen Konzepten zur Aufklärung über die Geschichte des Nationalsozialismus. Derzeit promoviert Anton an der Universität Leipzig zum Thema der Behandlung queerer Personen in Psychiatrien während des Nationalsozialismus. Host: Konstantin Weißerth
  • #31 Queere Personen und die Psychiatrie im Nationalsozialismus | mit Anton Schulte

    34:40|
    Anton Schulte studierte Geschichte an der Universität Wien und Queere Geschichte am Goldsmiths University of London. Antons Forschungsinteressen liegen bei der Geschichte von Sexualität und Geschlecht, Queer History, Trans History und pädagogischen Konzepten zur Aufklärung über die Geschichte des Nationalsozialismus. Derzeit promoviert Anton an der Universität Leipzig zum Thema der Behandlung queerer Personen in Psychiatrien während des Nationalsozialismus. Host: Konstantin Weißerth
  • #30 Das queere Breslau: Ein anderer Blick auf queere Städte | mit Mathias Foit

    33:00|
    Mathias Foit studierte Anglistik mit den Schwerpunkten Übersetzung, Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Breslau, University of South Wales und an der Freien Universität Berlin. Er promovierte an der Freien Universität Berlin im Fach Neuere Geschichte zur bisher unbeleuchteten queeren Geschichte in den östlichsten Bereichen des Deutschen Reiches. 2023 wurde seine Dissertation unter dem Titel Queer Urbanisms in Wilhelmine and Weimar Germany: Of Towns and Villages publiziert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei Geschlechts- und Sexualitätsgeschichte und hier vor allem bei queer history, wobei er sich auch mit den Verflechtungen von Queerness und Nationalismus auseinandersetzt und dabei dem Ansatz einer „Geschichte von unten“ folgt. Er ist auch Teil eines Forschungsprojekt zum queeren Breslau zwischen 1871 und 1949 und zudem Mitglied des Netzwerks Queere Zeitgeschichten im deutschsprachigen Europa. Host: Konstantin Weißerth
  • #29 Queerlinguistik – Ein Gespräch über Sprache, Geschlecht und Sexualität mit Miriam Lind & Lars Sörries-Vorberger

    25:45|
    Miriam Lind ist seit 2025 Professorin für Sprachpraktiken in Medienkulturen an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen bei kulturanalytischer Linguistik, linguistischer Diskurs- und Medienanalyse, so wie Gender- und Queerlinguistik. Sie studierte Deutsche Philologie und Vergleichende Sprachwissenschaft in Mainz, Potsdam und Tromsø und promovierte 2018 in Germanistischer Linguistik an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz zum Namenwechsel transgeschlechtlicher Menschen. Lars Sörries-Vorberger ist Juniorprofessor für Linguistik des Deutschen am Institut für Germanistik der Universität Hamburg und vertritt gerade die Professur für deutsche Sprachwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seine Schwerpunkte liegen auf Phonetik und Phonologie, dem Zusammenhang von Sprache, Sexualität und Geschlecht, sowie der Regionalsprachenforschung. Er promovierte an der Philipps-Universität Marburg  im Fach Deutsche Sprache mit dem Thema Regionalsprache in Hessen. Eine Untersuchung zu Sprachvariation und Sprachwandel im mittleren und südlichen Hessen.  Unsere beide Gäste sind Co-Sprecher:innen des Netzwerks Queerlinguistik, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Das Netzwerk hat es sich zur Aufgabe gemacht die Forschung zu Sprache, Geschlecht und Sexualität in Deutschland auszubauen und sichtbarer zu machen. Netzwerk Queerlinguistik: https://www.netzwerk-queerlinguistik.uni-hamburg.de/netzwerk.htmlHost: Konstantin Weißerth
  • #28 Homosexualität und deutsche Frauenbewegungen | mit Elisa Heinrich

    21:03|
    Elisa Heinrich ist Max Weber Fellow am European University Institute in Florenz. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Geschlechtergeschichte, Queer History und Disability Studies. Elisa Heinrich promovierte an der Universität Wien im Jahr 2021 mit einer Dissertation zum Thema Freundschaft und Homosexualität in den deutschen Frauenbewegungen rundum 1900. 2022 wurde diese unter dem Titel Intim und respektabel. Homosexualität und Freundinnenschaft in der deutschen Frauenbewegung um 1900 publiziert und erhielt mehrere Auszeichnungen. Zudem setzt sich Elisa aber auch mit der Geschichte sozialer Bewegungen, Biografieforschung und der Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus, sowie mit Erinnerungs- und Gedächtniskulturen auseinander. Sie ist Mitglied des Netzwerks Queere Zeitgeschichten im deutschsprachigen Europa. Host: Konstantin Weißerth
  • #27 In der DDR queer schreiben mit Norbert Marohn

    19:09|
    Norbert Marohn ist nach verschiedenen Studien und Lohnarbeiten seit 1986 freiberuflicher Schriftsteller. Er schreibt Hörspiele, Prosa, Gedichte, Essays, Buch- und Theater-Kritiken. 1987 wurde sein erstes Hörspiel produziert und gesendet und 1990 erschien seine erste Erzählung Plötzlich mein Leben im Mitteldeutschen Verlag. Seither vor allem autobiografisch grundierte Prosa und Biografien sowie Essays zur Zeitgeschichte.Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur--------------------------------------InhaltVorwortJanin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er JahreAlexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora BeatrizJonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska LinkerhandIda Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska LinkerhandBirgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin?Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs KassandraVojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs FrühwerkSina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der TransformationszeitNane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)renRebecca Franke: Queerness in der FDJ-PoetenbewegungLucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er JahreBenedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus LegendeLukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz FühmannsLiesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968)Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“--------------------------------------Host: Adina Kükelhahn