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Marketing-GeschichteN
Warum trinken wir so gerne Aperol Spritz?
#13 In dieser Episode befinden wir uns auf der Aperol-Spur đđč
Es wird wĂ€rmer und hier in Hamburg (und sicherlich auch in anderen Teilen Deutschlands) sieht man immer mehr Menschen, die es sich abends mit einem Aperölchen gut gehen lassen. Sommer, Sonne, Aperol! Dieser Gute-Laune-Dreisatz erscheint so selbstverstĂ€ndlich, dass wir manchmal vielleicht vergessen, dass der Aperol erst seit dem 21. Jahrhundert so richtig in den Bars eingeritten ist â und das mit Hilfe einer cleveren Marketing-Strategie.Â
In der 13. Episode geht es um die Erfindung des Aperols, der Entstehung des Aperol Spritz und richtig viele clevere Marketing-Moves, die das Unternehmen hinter der Marke gemacht hat. Also: Aperol Spritz ins Glas, zurĂŒcklehnen und dazulernen.Â
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Quellen (Auswahl):Â
Was kostet die Welt?, âDer unaufhaltsame Aufstieg von AperolâÂ
Artede, âWie entstand Aperol Spritz?âÂ
NZZ, âAperol ist out?â
SZ, âDer Sonnenuntergang geht unterâÂ
Statista, âUmsatzverteilung von Campari weltweit nach Marken im Jahr 2022âÂ
Business Wire, âManchester United and Aperol announce sponsorship agreementâ
SZ, â Mit Aperol zur WeltherrschaftâÂ
Töne/SoundsÂ
Intro: AudioJungle/audiojungle.net
Song: âAperol Spritzâ, Nand (13 Sekunden)Â
Aperol-Werbung: YouTube/ AltereklameÂ
Ton: Filling up Drink Sound - Alex_Jauk/pixabayÂ
Songempfehlung: âAperol im Glasâ, Lea x 01099
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đ Kontakt: marketinggeschichten@gmail.com
Host, Produktion, Schnitt und Recherche: Nadine von PiechowskiÂ
Musik: AudiojungleÂ
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17. Ist KĂŒnstliche Intelligenz nur Marketing?
11:26||Season 6, Ep. 17Der Begriff âKĂŒnstliche Intelligenzâ ist allgegenwĂ€rtig. Aber handelt es sich womöglich nur um einen Marketing-Begriff aus den 1950ern? Wir springen zurĂŒck ins Jahr 1955 an das Dartmouth College. Der Wissenschaftler John McCarthy hat eine Vision von denkenden Maschinen. Doch er hat ein strategisches Problem: Es fehlt ein einheitlicher, massentauglicher Name fĂŒr sein Forschungsfeld. Die damalige Tech-Community nutzt sperrige Begriffe wie âAutomata Theoryâ oder âComplex Information Processingâ. Zudem dominiert die âKybernetikâ unter Norbert Wiener den Diskurs. Um sich von Wieners analogem Ansatz abzugrenzen und die intellektuelle UnabhĂ€ngigkeit zu sichern, braucht McCarthy einen Akt der Befreiung. Am 31. August 1955 reicht er einen Forschungsantrag bei der Rockefeller Foundation ein und nutzt zum ersten Mal den Begriff âArtificial Intelligenceâ. Der Name ist pure Science-Fiction, klingt aufregend und besitzt eine enorme Suggestivkraft. Obwohl Fachkollegen wie Allen Newell und Herbert Simon heftig protestieren und das Ganze lieber trocken als âSymbolverarbeitungâ bezeichnen wollen, setzt sich McCarthys Begriff durch. Er wird zum Magneten fĂŒr Aufmerksamkeit und Forschungsgelder. Key Takeaways Wording bestimmt den Marktwert: Ein Begriff, der Emotionen und Zukunftsvisionen weckt (wie Artificial Intelligence), gewinnt im Ringen um Aufmerksamkeit immer gegen rein administrative Beschreibungen (wie Complex Information Processing). Positionierung durch Abgrenzung: McCarthy schuf eine neue Kategorie, um sich aus dem Schatten des damaligen Branchenprimus (der Kybernetik) zu befreien. Ein klassischer Move im Category Design. Das zweischneidige Schwert des Over-Promise: Wer durch starkes Marketing gigantische Erwartungen schĂŒrt, liefert sich einem harten Vergleich aus. Bleiben die realen Ergebnisse hinter dem Hype zurĂŒck, droht der Image-Crash.
16. WofĂŒr steht eigentlich das âQâ in Q-Tips?
08:59||Season 6, Ep. 16Stell dir vor, du reinigst die Ohren deines Babys mit einem Zahnstocher und etwas loser Watte. Klingt gefĂ€hrlich? Genau dieses riskante DIY-Szenario beobachtete Leo Gerstenzang 1923 bei seiner Frau und erfand daraufhin das erste standardisierte WattestĂ€bchen. Doch der Weg vom Nischenprodukt fĂŒr SĂ€uglinge zum globalen Hygiene-Giganten war alles andere als geradlinig.In dieser Folge erfĂ€hrst du, warum Q-Tips anfangs fast am Namen gescheitert wĂ€ren und wie eine geniale Kooperation mit Hollywood die Marke rettete. Wir klĂ€ren das Geheimnis um das âQâ und warum wir das Produkt heute fast alle âfalschâ benutzen, obwohl es auf jeder Packung anders steht.Hier geht es zur Folge ĂŒber Tempo: Was hat ein Taschentuch mit Schnelligkeit zu tun?Töne: Make-up Tutorial Betty White Werbesport
15. Warum können wir Werbekugelschreibern nicht widerstehen? mit Steven Baumgaertner
30:16||Season 6, Ep. 15Wann hast du dir das letzte Mal einen Kugelschreiber gekauft? Ich ehrlich gesagt noch nie und trotzdem habe ich immer einen zu Hause. Von der Uni, der Arbeit oder Unternehmen, die mir den Kugelschreiber wĂ€hrend eines Messebesuchs geschenkt haben. Das clevere daran aus Marketing-Sicht: Dadurch, dass ich den Kugelschreiber jeden Tag mehrfach nutze, habe ich auch jeden Tag mehrfach Kontakte mit der Marke, die auf dem Kugelschreiber steht. Aber wie hat das Ganze eigentlich angefangen? Der erste Werbekugelschreiber stammt von der französischen Firma BIC (neben Kugelschreiben heute bekannt von Feuerzeugen oder Einwegrasierern). GegrĂŒndet wurde das Unternehmen von Baron Marcel Bich, der die Kugelschreiber als erster als Werbemittel einsetze und damit den Grundstein fĂŒr haptisches Marketing legte. In dieser Folge spreche ich mir Steen Baumgaertner, CEO & Global Director Sales der Cybergroup International. Im Interview erklĂ€rt Steven, warum Kugelschreiber auch bei ihm immer noch ziehen, warum die vermeintlich langweiligen Werbemittel immer noch die erfolgreichsten sind und wieso man einfach keinen Kugelschreiber ausschlĂ€gt. WeiterfĂŒhrende Links: Steven auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/steven-baumgaertner-8b54727b?originalSubdomain=de Cybergroup International: https://mycybergroup.com/pdf/kataloge/CYBERGROUP--LOOK-BOOK-/index.html Steven im Business Insider: https://www.businessinsider.de/karriere/abi-shirts-im-klassenzimmer-jetzt-beliefert-er-audi-und-die-bahn/
14. Wie ist das OMR Festival entstanden?
13:39||Season 6, Ep. 14Anfang Mai in Hamburg: Die Hotels sind bis Pinneberg ausgebucht, die Schanze versinkt in einer Cloud aus weiĂen Sneakern und am Handgelenk trĂ€gt man plötzlich BĂ€ndchen statt Uhr. Wenn das OMR Festival die Stadt ĂŒbernimmt, fragt sich so mancher Marketer: Wie konnte aus einem kleinen Seminar mit 200 Leuten in einem Hörsaal eigentlich dieses 360-Grad-Medienfestival werden, das heute sogar Kim Kardashian und Quentin Tarantino an die Elbe lockt?In dieser Folge reisen wir zurĂŒck ins Jahr 2011, als Online-Marketing noch als nerdige Disziplin galt. Philipp Westermeyer erkannte frĂŒh, dass man die groĂen Plattformen wie Google und Facebook nicht bekĂ€mpfen, sondern mit ihnen arbeiten. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern legte er den Grundstein fĂŒr eine Firma die heute unter Ramp 106 GmbH weit mehr ist als nur ein Event-Veranstalter. Wir beleuchten den strategischen Shift vom reinen Fachkongress zum "Festival"-Branding inklusive Live-Konzerten und wie OMR heute mit Podcast-Netzwerken (Podstars), Software-Bewertungen (OMR Reviews) und Bildung (OMR Education) das ganze Jahr ĂŒber relevant bleibt.Special Guest in dieser Folge: Roland Eisenbrand (Head of Content bei OMR), der uns mit exklusiven Sprachnachrichten Einblicke hinter die Kulissen der Anfangstage und die absurdesten Erlebnisse mit Weltstars gibt.Key Takeaways fĂŒr dein Marketing:Community First: Marketing ist kein reiner Job, sondern ein ZugehörigkeitsgefĂŒhl. Wer eine loyale Community baut, schafft eine unschlagbare Brand.Content-Recycling & GanzjĂ€hrigkeit: Ein Event allein reicht nicht. Durch Podcasts, Reviews und Education-Formate bleibt die Marke 365 Tage im Jahr im Kopf der Zielgruppe.Technologische Wellen reiten: Erfolg hat, wer Trends (wie aktuell KI) frĂŒhzeitig erkennt und sie fĂŒr die breite Masse greifbar und verstĂ€ndlich macht.Branding durch Emotion: Der Wechsel von der "Konferenz" zum "Festival" öffnete die TĂŒren fĂŒr Popkultur und damit fĂŒr eine völlig neue Reichweite.Mehr on Roland:Linkedin InstagramOMR TakeawayHat dir die Folge gefallen? Dann lass mir doch eine Bewertung auf der Plattform deiner Wahl da!Ton: Sound Effect by Christianne Santos from Pixabay
13. Warum ist Ritter Sport eigentlich quadratisch?
10:33||Season 6, Ep. 13Stell dir vor, du willst Schokolade zum FuĂballspiel mitnehmen, aber die Tafel bricht in deiner Tasche in tausend Teile. Genau dieses Alltagsproblem löste Clara Ritter 1932 mit einer Idee, die heute Millionen wert ist und sogar die Gerichte beschĂ€ftigt.In dieser Folge von Marketing-GeschichteN reisen wir zurĂŒck ins Jahr 1912 nach Stuttgart. Was als kleine Konditorei von Alfred Eugen Ritter und Clara Göttle begann, entwickelte sich zu einem Paradebeispiel fĂŒr konsequente MarkenfĂŒhrung. Du erfĂ€hrst, wie die âSport-Schokoladeâ in die Sakkotasche wanderte und warum das Unternehmen in den 60er Jahren alles auf eine Karte setzte: das Mono-Marketing.Wir beleuchten den mutigen Schritt, das gesamte Sortiment â von Pralinen bis zu Langtafeln â radikal zu streichen, um nur noch eine Form zu produzieren: das Quadrat. Diese Entscheidung machte Ritter Sport im Supermarktregal absolut unverwechselbar. AuĂerdem blicken wir auf die EinfĂŒhrung der legendĂ€ren bunten Palette und den ikonischen âKnick-Packâ, die die Marke bis heute definieren. Zum Abschluss klĂ€ren wir, warum Ritter Sport sein Quadrat sogar vor dem Bundesgerichtshof gegen die Konkurrenz verteidigen musste.Viel SpaĂ beim Hören!ErwĂ€hnte Folge: https://shows.acast.com/marketing-geschichten/episodes/wieso-heisst-haribo-soDer Blogartikel dazu: https://guterdinge.blog/2025/01/07/fun-fact-wieso-heist-haribo-so/Töne: Music by Alana Jordan from PixabaySound Effect by ALEXIS_GAMING_CAM from PixabayWerbespot 1: https://www.youtube.com/watch?v=wCbMkMTwr6s Werbespot 2: https://www.youtube.com/watch?v=27rB5A5Wjxg
12. Was macht Snapchat so besonders? mit Hans Neubert
36:52||Season 6, Ep. 12Mark Zuckerberg (Meta), Bill Gates (Microsoft) und auch Sundar Pichai (Google) - sie alle saĂen schon bei Donald Trump am Esstisch. Einer, der bisher keiner Dinner-Einladung des amtierenden US-PrĂ€sidenten gefolgt ist, ist der Snapchat-CEO Evan Spiegel. Das ist kein Zufall! Denn Haltung ist in die DNA der Plattform eingewoben. Genau, wie ein nutzerzentriertes Agieren und das Testing von Innovationen. Aber wer nutzt schon Snapchat? Ganz schön viele! Einer von ihnen, der sich sehr gut mit der Plattform auskennt und die Entwicklungen einordnen kann, ist Hans Neubert. Er ist Social-Media-Experte, Autor und Consulting Director bei der Agentur Charles & Charlotte und gibt in dieser Folge einen echten Plattform Deep-Dive. Was macht Snapchat so besonders? Wie hat Snapchat die Social-Media-Landschaft bisher beeinflusst? Wieso schlieĂen sich Haltung und Profit nicht aus? Diesen Fragen gehen wir gemeinsam im Interview in dieser Folge nach. Mehr von Hans: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hansneubert/Instagram: https://www.instagram.com/hanzneubert/Hans Buch: Der Social Media Faktor: https://www.murmann-verlag.de/products/hans-neubert-der-social-media-faktor-wie-er-erfolg-steuert-und-unternehmen-voranbringtEine persönliche Info: Ich bin wieder zurĂŒck aus einer kleinen ungeplanten Pause und ab jetzt wieder jeden ZWEITEN DIENSTAG wieder in eurem Feed.
11. Wieso heiĂt es Hanuta? (Reupload)
02:56||Season 6, Ep. 11++++ Reupload ++++Wieso heiĂt Hanuta Hanuta? Das gucken wir uns in dieser kurzen Fun-Fact-Folge von Marketing-GeschichteN an. Links und Kontakt: Marketing-GeschichteN Folge 10: Gibt es die Piemont-Kirsche wirklich? /// Folgt dem Podcast auf Instagram: @marketinggeschichten/// Kaffeekasse: https://ko-fi.com/marketinggeschichten /// Mail: Marketinggeschichten@gmail.com Host, Produktion, Schnitt und Recherche: Nadine von Piechowski Musik: AudiojungleÂ
10. Was bedeutet eigentlich Hennes & Mauritz?
03:46||Season 6, Ep. 10Alle kennen H&M. Aber was steckt eigentlich hinter dem Namen? Ich hatte letztens im Schwedisch-Kurs einen echten Aha-Moment. Wir haben nĂ€mlich Possesivpronomen gelernt. Und alle, die im Deutsch-Unterricht aufgepasst haben, können jetzt bereits vermuten, was Hennes wohl heiĂen mag. Aber Mauritz? Der GrĂŒnder hieĂ doch Persson. Woher der Name kommt und was hinter Mauritz steckt, hört ihr in dieser Folge.
10. Wie ist Play-Doh entstanden?
10:36||Season 6, Ep. 10USA, in den 1950ern: Der Kutol Wall Cleaner steht kurz vor dem Aus. Mit dem Reinigungskit kann man easy den Ruà der Kohleöfen von den Tapeten entfernen. Das Problem: Es gibt nun bereits abwaschbare Vinyl-Tapeten und Zentralheizungen, die das Produkt obsolet machen. Auftritt Kay Zufall! Die KindergÀrtnerin entdeckt das Potenzial der Masse und gibt es den Kindern, die sie betreut, zum spielen. Das ist der Anfang einer Erfolgsgeschichte, die mehr mit dem Zufall zu tun hat, als man heute vielleicht denkt. Wir gehen in dieser Folge der Frage nach: Wie ist Play-Doh entstanden? Jetzt reinhören! +++ Abonniert meinen neuen Newsletter "Podcast ohne Kohle" +++Hier gehts zu Substack (keine App oder Konto nötig)TV-Werbung: https://www.youtube.com/watch?v=_Mv0EfkLRDY