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Marketing-GeschichteN

Wie Werbung unser Leben beeinflusst


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  • 21. Wieso verschwindet Punica wieder?

    12:29||Season 6, Ep. 21
    Die Punica-Oase ist geschlossen! ❌ 🏝️ Nachdem Comeback des 90er-Safts wurde nun - Anfang August 2026 - verkündet: Punica wird endgültig eingestellt. Nach fast 50 Jahren Bestehen des Getränks wird in den Supermärkten nun nur noch der Restbestand verkauft und dann ist Schluss. Wie konnte es soweit kommen? Schließlich bedient Punica eigentlich genau einen Trend, der in den vergangenen Jahren ein Erfolgsgarant war: Nostalgie. In dieser Episode erfährst du, wie Punica entstanden ist, was der Name bedeutet, wer Punica groß gemacht hat und wie ikonische TV-Werbespots maßgeblich zum Erfolg der Marke in den 90er Jahren beigetragen hat. Viel Spaß beim Hören! Erwähnte Folgen und Content-Empfehlungen: Woher kommt der Begriff Seifenoper? : https://shows.acast.com/marketing-geschichten/episodes/seifenoper-begriff-content-marketing-Wieso trinken wir O-Saft zum Frühstück: https://shows.acast.com/marketing-geschichten/episodes/marketing-geschichten-o-saft-fruehstueck Scoops: Punica: Warum die Kultmarke plötzlich verschwand: https://www.youtube.com/watch?v=gfV4mswG5yYErwähnte Quellen: https://www.t-online.de/leben/aktuelles/id_101378420/punica-kultgetraenk-verschwindet-fuer-immer-.html https://www.stern.de/genuss/trinken/punica-aus--kult-saft-verschwindet-wieder-aus-den-regalen-38072568.html https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/punica-kommt-zurueck-was-das-ueber-unsere-markenwelt-verraet,U87seYOhttps://dmexco.com/de/stories/nostalgie-marketing-alles-retro-oder-was/ Sounds: Aman Kumar von Pixabaybaharkizilpolat/Instagram https://www.instagram.com/reels/C_49NIXqvJD/ YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=TI5nX4mgEjs KI-Hinweis: Das Skript und die Shownotes wurden mit Liebe von einem Menschen geschrieben. Auch bei der Produktion wird keine KI verwendet. 

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  • 20. Wer hat den Slogan "I ♥️ New York" erfunden?

    05:16||Season 6, Ep. 20
    Was haben Marketing, Slogans und New York gemeinsam? Die Antwort: eine der bekanntesten Werbekampagnen aller Zeiten!In dieser Episode tauchen wir in die Entstehung des legendären „I <3 NY“-Logos ein und erzählen die Geschichte von Mary Wells Lawrence – einer Frau, die die Werbewelt revolutionierte.Ihr erfahrt, wie der berühmte Slogan entstand, warum New York in den 70ern ein echtes Imageproblem hatte und wie eine geschickte Marketingstrategie die Stadt wieder auf die Landkarte des Tourismus setzte. Wusstet ihr, dass Designer Milton Glaser für das ikonische Logo keinen Cent verlangt hat? Und dass New York heute Millionen mit der Kampagne verdient?Hört rein für spannende Fun Facts, unerwartete Hintergründe und eine Geschichte, die zeigt, wie stark ein guter Slogan sein kann!Links: Marketing-GeschichteN Folge 3: Wer hat das Chupa-Chups-Logo designt?Töne:American Ambiences City Street, Traffic Hum, New York City - BryanSantosBreton/pixabay(Loop file) Jazz waltz 3/4 beat - BPM132 - ShidenBeatsMusic/pixabayTypewriter Sound Effect - kakaist/pixabay1940 Belgian phone ring - Two_Hats/pixabayScribbling Sound Effect - Shut_Up_Ghost/pixabayAudience applause with cheering - freesound_community/pixabay#Marketing #Slogans #NewYork #ILoveNY #Werbung #Tourismus
  • 19. Woher kommt der Name M&M?

    08:21||Season 6, Ep. 19
    Was haben der Spanische Bürgerkrieg, eine absurde Lebensmittel-Panik und die Schauspielerin Maya Rudolph gemeinsam? Sie alle sind Teil einer unglaublichen Marken-Evolution, die Marketer und Werbe-Fans bis heute fasziniert. Spanien, in den 1930er Jahren: Forrest Mars Sr. beobachtet britische Soldaten, die Schokolinsen mit einer harten, hitzebeständigen Zuckerhülle essen. Zurück in den USA patentiert er das Verfahren und gründet mit Bruce Murrie – dem Sohn des Hershey-Präsidenten – kurzerhand „M&M Limited“, um sich mitten im Krieg wichtige Rohstoffe zu sichern. Aus der funktionalen C-Ration für das US-Militär wird ab 1947 ein Hit für den zivilen Massenmarkt. Doch der wahre Kultstatus entsteht durch geniales Marketing. Die Agentur Ted Bates führt in den 50ern die erste Zielgruppenanalyse überhaupt durch und kreiert den legendären Slogan: „Schmilzt im Mund, nicht in der Hand“. Von Protesten für die Rückkehr roter M&M's in den 70er Jahren bis hin zu modernen „Spokescandies“, die plötzlich im Zentrum eines amerikanischen Kulturkampfes stehen – diese Marke erfindet sich ständig neu. Wir gehen in dieser Folge der Frage nach: Woher kommt der Name M&M? Jetzt reinhören!Darum gehts:Die Erfindung von M&M's durch Forrest Mars Sr. basierte auf der Beobachtung eines konkreten Konsumenten-Problems bei Hitze. Der Markenname M&M geht auf eine strategische Rohstoff-Partnerschaft zwischen den Konkurrenten Mars und Murrie im Zweiten Weltkrieg zurück. Rosser Reeves nutzte 1954 die allererste Zielgruppenanalyse, um einen rein funktionalen USP in einen weltberühmten Werbeslogan zu verwandeln. Eine „Rote Panik“ im Jahr 1976 zwang das Management zur präventiven Farbanpassung und löste kuriosen Konsumenten-Aktivismus aus. Als die M&M-Maskottchen 2022 in einen Kulturkampf um Diversität gerieten, reagierte Mars mit einem genialen PR-Stunt zum Super Bowl. Markenführung im Jahr 2026 bedeutet auch, sich strengen Werbeverboten und Kinderschutz-Richtlinien anzupassen. M&M -Werbung: YouTube
  • 18. Wie ist das Spaghetti-Eis entstanden?

    09:05||Season 6, Ep. 18
    Wir schreiben den Ostersonntag im Jahr 1969: In einer Mannheimer Eisdiele sorgt der 17-jährige Dario Fontanella für Tränen und Begeisterung gleichermaßen. Inspiriert von einem Skiausflug und einem Kastanien-Dessert presst er Speiseeis durch eine eiskalte Spätzlepresse. Das Ergebnis sieht exakt aus wie ein Teller Spaghetti alla Napoletana, schmeckt aber nach Vanille, Erdbeere und Sahne. Was folgt, ist ein Lehrstück in Sachen Konsumentenpsychologie und unbeabsichtigtem Open-Source-Marketing. Weil Dario das Design nie patentieren lässt, kopieren Eisdielen in ganz Deutschland die Idee. Die Konkurrenz übernimmt die Kundenaufklärung völlig kostenlos und macht das Spaghetti-Eis zum nationalen Kulturgut, das bis heute ein rein deutsches Phänomen geblieben ist.In dieser Folge erfährst du, wie aus einer anfänglich flüssigen Masse ein thermodynamisches Meisterwerk wurde und warum die visuelle Täuschung unser Gehirn bis heute mit Dopamin flutet.
  • 17. Ist Künstliche Intelligenz nur Marketing?

    11:26||Season 6, Ep. 17
    Der Begriff „Künstliche Intelligenz“ ist allgegenwärtig. Aber handelt es sich womöglich nur um einen Marketing-Begriff aus den 1950ern? Wir springen zurück ins Jahr 1955 an das Dartmouth College. Der Wissenschaftler John McCarthy hat eine Vision von denkenden Maschinen. Doch er hat ein strategisches Problem: Es fehlt ein einheitlicher, massentauglicher Name für sein Forschungsfeld. Die damalige Tech-Community nutzt sperrige Begriffe wie „Automata Theory“ oder „Complex Information Processing“. Zudem dominiert die „Kybernetik“ unter Norbert Wiener den Diskurs. Um sich von Wieners analogem Ansatz abzugrenzen und die intellektuelle Unabhängigkeit zu sichern, braucht McCarthy einen Akt der Befreiung. Am 31. August 1955 reicht er einen Forschungsantrag bei der Rockefeller Foundation ein und nutzt zum ersten Mal den Begriff „Artificial Intelligence“. Der Name ist pure Science-Fiction, klingt aufregend und besitzt eine enorme Suggestivkraft. Obwohl Fachkollegen wie Allen Newell und Herbert Simon heftig protestieren und das Ganze lieber trocken als „Symbolverarbeitung“ bezeichnen wollen, setzt sich McCarthys Begriff durch. Er wird zum Magneten für Aufmerksamkeit und Forschungsgelder. Key Takeaways Wording bestimmt den Marktwert: Ein Begriff, der Emotionen und Zukunftsvisionen weckt (wie Artificial Intelligence), gewinnt im Ringen um Aufmerksamkeit immer gegen rein administrative Beschreibungen (wie Complex Information Processing). Positionierung durch Abgrenzung: McCarthy schuf eine neue Kategorie, um sich aus dem Schatten des damaligen Branchenprimus (der Kybernetik) zu befreien. Ein klassischer Move im Category Design. Das zweischneidige Schwert des Over-Promise: Wer durch starkes Marketing gigantische Erwartungen schürt, liefert sich einem harten Vergleich aus. Bleiben die realen Ergebnisse hinter dem Hype zurück, droht der Image-Crash.
  • 16. Wofür steht eigentlich das „Q“ in Q-Tips?

    08:59||Season 6, Ep. 16
    Stell dir vor, du reinigst die Ohren deines Babys mit einem Zahnstocher und etwas loser Watte. Klingt gefährlich? Genau dieses riskante DIY-Szenario beobachtete Leo Gerstenzang 1923 bei seiner Frau und erfand daraufhin das erste standardisierte Wattestäbchen. Doch der Weg vom Nischenprodukt für Säuglinge zum globalen Hygiene-Giganten war alles andere als geradlinig.In dieser Folge erfährst du, warum Q-Tips anfangs fast am Namen gescheitert wären und wie eine geniale Kooperation mit Hollywood die Marke rettete. Wir klären das Geheimnis um das „Q“ und warum wir das Produkt heute fast alle „falsch“ benutzen, obwohl es auf jeder Packung anders steht.Hier geht es zur Folge über Tempo: Was hat ein Taschentuch mit Schnelligkeit zu tun?Töne: Make-up Tutorial Betty White Werbesport
  • 15. Warum können wir Werbekugelschreibern nicht widerstehen? mit Steven Baumgaertner

    30:16||Season 6, Ep. 15
    Wann hast du dir das letzte Mal einen Kugelschreiber gekauft? Ich ehrlich gesagt noch nie und trotzdem habe ich immer einen zu Hause. Von der Uni, der Arbeit oder Unternehmen, die mir den Kugelschreiber während eines Messebesuchs geschenkt haben. Das clevere daran aus Marketing-Sicht: Dadurch, dass ich den Kugelschreiber jeden Tag mehrfach nutze, habe ich auch jeden Tag mehrfach Kontakte mit der Marke, die auf dem Kugelschreiber steht. Aber wie hat das Ganze eigentlich angefangen? Der erste Werbekugelschreiber stammt von der französischen Firma BIC (neben Kugelschreiben heute bekannt von Feuerzeugen oder Einwegrasierern). Gegründet wurde das Unternehmen von Baron Marcel Bich, der die Kugelschreiber als erster als Werbemittel einsetze und damit den Grundstein für haptisches Marketing legte. In dieser Folge spreche ich mir Steen Baumgaertner, CEO & Global Director Sales der Cybergroup International. Im Interview erklärt Steven, warum Kugelschreiber auch bei ihm immer noch ziehen, warum die vermeintlich langweiligen Werbemittel immer noch die erfolgreichsten sind und wieso man einfach keinen Kugelschreiber ausschlägt. Weiterführende Links: Steven auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/steven-baumgaertner-8b54727b?originalSubdomain=de Cybergroup International: https://mycybergroup.com/pdf/kataloge/CYBERGROUP--LOOK-BOOK-/index.html Steven im Business Insider: https://www.businessinsider.de/karriere/abi-shirts-im-klassenzimmer-jetzt-beliefert-er-audi-und-die-bahn/