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Mainathlet - Der Leichtathletik Podcast

College ohne Agentur: So kam Anouk Krause-Jentsch nach Austin

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🎓 Erstes Mal USA nach dem Abi?

Wir haben eine kostenlose Schritt-fĂŒr-Schritt-Checkliste gebaut (inkl. Timeline, Visa, Eltern-Checkliste & Copy/Paste-Prompt), damit du ohne Agentur den Überblick behĂ€ltst.

âžĄïžÂ PDF + Prompt gibt’s ĂŒber den Newsletter: 


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Was passiert, wenn eine deutsche 400-Meter-HĂŒrdenlĂ€uferin nicht nur ihre Bestzeit jagt – sondern gleichzeitig den großen Schritt in die USA wagt? In dieser Episode spreche ich mit Anouk Krause-JentschÂ ĂŒber ein Jahr voller Höhen und Tiefen: von DM-Titel bis zu Momenten, die weh tun – etwa knapp verpasste Staffel-Medaillen. Und vor allem ĂŒber den nĂ€chsten großen Meilenstein: Wechsel an eine US-Uni nach Austin, Texas (University of Texas at Austin).


Anouk nimmt dich mit in ihre Entwicklung ĂŒber 300m HĂŒrden hin zu den 400m HĂŒrden – und erklĂ€rt, warum das Rennen mit HĂŒrden mental oft „leichter“ sein kann: weniger Fokus auf reine Zeiten, mehr auf Rhythmus, Schritte und KörpergefĂŒhl. Ein großes Thema ist dabei ihr Mindset: Wie sie nach RĂŒckschlĂ€gen den Haken dran macht, warum ein Umfeld außerhalb des Leistungssports so entlastend sein kann – und weshalb es hilft, sich nicht komplett ĂŒber Ergebnisse zu definieren.


Besonders spannend: Anouk war bereits am College in den USA (Kentucky) und spricht offen ĂŒber die RealitĂ€t hinter dem „USA-Mythos“. Ja, Facilities können brutal gut sein – aber Training ist nicht automatisch smarter. Sie beschreibt eine Woche mit viel IntensitĂ€t und wenig echter Regeneration, dazu hohe Wettkampfdichte (Conference-Phase, 4×400, Medley, 400/400H) und die Herausforderung, als HĂŒrdenlĂ€uferin unter solchen Bedingungen gesund und schnell zu bleiben. Der Kontrast zu ihrem aktuellen Ansatz in Deutschland: mehr Speed, mehr Kraft, klĂŒgere Belastungssteuerung – intensive Tage gekoppelt mit bewussten Erholungstagen.


Und dann der Aha-Moment fĂŒr alle, die selbst mal an eine US-Uni wollen: Anouk hat den Prozess ohne Agentur https://www.youtube.com/watch?v=vBzPSXgbJIcorganisiert – von der Uni-Recherche bis zur ersten Kontaktmail. Was kostet das sonst? Teilweise mehrere tausend Euro. Wie geht’s alleine? Sie erklĂ€rt, wie sie Kriterien definiert, Coaches anschreibt, wie die Resonanz war – und was man beim Thema Recruiting, Scholarship/Stipendium, Studium und Visum wirklich braucht.


Eine Folge fĂŒr alle, die Leichtathletik, 400m HĂŒrden, College-Sport (NCAA) und echte Einblicke in Training, Regeneration und den Weg nach Austin, Texas feiern.

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Das Podcast-Cover wurde von Tim Peters in Zusammenarbeit mit Cortexfilm produziert.

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  • 400m HĂŒrden- Rhythmus am Limit – so trainiert die Spitze - Mit Christian Kupper

    55:10|
    400 Meter HĂŒrden sind mehr als „einmal um die Bahn mit ein paar Hindernissen“. In dieser Episode zerlegen wir die LanghĂŒrde so, wie sie im Spitzensport wirklich gedacht wird: als Disziplin, in der Rhythmus, Speed und Stoffwechsel permanent miteinander ringen – und am Ende entscheidet, wer den besten Plan hat, wenn’s hinten richtig weh tut.Mein Gast Christian Kupper ist seit 01.01.2025 BundesstĂŒtzpunkttrainer in Frankfurt (Langsprint/LanghĂŒrden) und arbeitet mit einer der stĂ€rksten 400mH-Gruppen Deutschlands – u. a. mit Joshua Abuaku, Emil Agyekum, Owe Fischer Breiholz und Eileen Demes. Christian beschreibt 400m HĂŒrden in einem Satz, der hĂ€ngenbleibt: „Wie bringe ich den Rhythmus ans Limit?“ Genau darum geht’s: Energie sparen, obwohl die Belastung steigt – und dabei technisch stabil bleiben.Ein besonderer Kontext macht diese Folge fĂŒr viele in der Szene nochmal spannender: Christian Kupper hat in Frankfurt die Trainingsgruppe von Volker BeckÂ ĂŒbernommen – Olympiasieger ĂŒber 400 Meter HĂŒrden und in Deutschland fĂŒr viele bis heute ein Synonym fĂŒr diese Disziplin. Volker hat ĂŒber Jahre Standards gesetzt, wie man LanghĂŒrden denkt, plant und trainiert. Und auch fĂŒr mich ist das persönlich: Ich durfte acht Jahre bei ihm trainieren. Umso wertvoller ist der Blick darauf, wie Christian diese erfolgreiche Struktur weiterfĂŒhrt, modern interpretiert und mit seiner Handschrift in die nĂ€chste Generation trĂ€gt.Wir sprechen in dieser Folge ĂŒber die drei LeistungssĂ€ulen im 400 Meter HĂŒrdenlauf:Stoffwechsel (Platz 1!) – weil ohne Fitness kein Rennmodell funktioniert. Christian erklĂ€rt, warum aerobe Komponenten (Schwelle/VO2max) je nach Belastungsdauer wichtiger werden, und wie er anaerobe KapazitĂ€t vs. Power unterscheidet. Konkret wird’s bei Diagnostik-Werten: VO2max-Bereiche 60+ bis 65+ und Laktatwerte 20+– aber bewusst dosiert, weil solche Reize „MĂŒdigkeit kaufen“.Speed & Sprintmechanik – inklusive „geklauter“ Tools aus Kurzsprint und KurzhĂŒrde: Beschleunigung, Top-Speed-Mechanics, Drills.Rhythmus & HĂŒrdentechnik – weniger „Millimeter-Perfektion“ als bei der KurzhĂŒrde, aber brutal entscheidend, wenn die MĂŒdigkeit kommt. Christian erklĂ€rt, wie er Rennmodelle vorbereitet (Aufgaben pro HĂŒrdenabschnitt) und warum Wind & Bedingungen echte Rhythmus-Killer sein können.Dazu gibt’s Deep Dive in Schrittmuster (13er/14er/15er), typische Athletentypen, warum beidseitiges HĂŒrdenlaufen neue Modelle öffnet – und wie Christian Jahresplanung/Periodisierung angeht: Ganzjahresplanung auf die Outdoorsaison, Fitness-Fundament (u. a. Crossfit-Box), Speed & HĂŒrde ganzjĂ€hrig, Umfang und IntensitĂ€t clever gegeneinander periodisiert.
  • Peter Schilling: Leichtathletik‑Wurzeln & Mindset-Power hinter Major Tom

    18:32|
    Heute sitzt mir ein Gast gegenĂŒber, den fast jeder kennt – aber kaum jemand mit der Laufbahn verbindet: Peter Schilling, Musiker und Komponist des Welthits „Major Tom“ und „The Different Story“ und bekannt fĂŒr weitere Hits wie „Terra Titanic“ oder „Die WĂŒste lebt“ . Und genau das macht diese Episode so besonders: Peter spricht zum ersten Mal öffentlich ausfĂŒhrlich ĂŒber seine Zeit in der Leichtathletik – und darĂŒber, was ihm diese Jahre fĂŒr sein spĂ€teres Leben auf der BĂŒhne beigebracht haben.Der Anlass könnte kaum passender sein: Peter Schilling wird in dieser Woche 70 Jahre alt – und parallel hat er gerade eine neue Single mit dem Titel „Antistar“ veröffentlicht. Zwischen JubilĂ€um, neuer Musik und einem Song, der immer wieder neue Generationen erreicht, blicken wir gemeinsam zurĂŒck auf seine sportlichen Wurzeln und das Mindset, das ihn bis heute trĂ€gt.Peter war schon frĂŒh sportlich unterwegs: Fußball, Trampolin, Bewegung als GrundgefĂŒhl. Doch hĂ€ngen geblieben ist er vor allem beim Laufen – besonders ĂŒber 5.000 Meter, geprĂ€gt durch seine Zeit bei der Bundeswehr. Er beschreibt, was viele LĂ€ufer sofort fĂŒhlen: dieses GlĂŒcksgefĂŒhl nach dem Training, dieses „ich habe etwas getan“, diese Mischung aus MĂŒdigkeit und Klarheit. Und er erzĂ€hlt ĂŒberraschend detailliert, warum ihn gerade die Langstrecke fasziniert hat: Renneinteilung, die „erste Luft“, die „zweite Luft“, das genaue Beobachten des eigenen Körpers – fast wie ein inneres Protokoll ĂŒber Rhythmus, Belastung und Kontrolle.Ein Highlight der Folge ist seine Geschichte ĂŒber eine Mini-Olympiade in Ludwigsburg, bei der europĂ€ische Teams und auch US-Soldaten beteiligt waren. Peter beschreibt seine Taktik, das Laufen in der FĂŒhrungsgruppe, den Angriff in der vorletzten Runde – und den Moment, in dem er kurz vor Schluss noch abgefangen wird. Ein Rennen, das ihn bis heute beschĂ€ftigt. Nicht, weil er „nur Zweiter“ wurde, sondern weil man in solchen Momenten lernt, wie fein der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage sein kann: Timing, Wahrnehmung, Entscheidung – und manchmal ein einziger Augenblick.Genau hier landet ihr bei einem der wichtigsten Themen der Episode: Mindset im Sport und die Frage, wie man auf den Punkt abliefert. Peter zieht eine direkte Linie von der Leichtathletik zur Musik: Im Sport musst du am Wettkampftag bereit sein – nicht einen Tag vorher, nicht einen Tag spĂ€ter. Und dann erzĂ€hlt er von einer seiner grĂ¶ĂŸten Drucksituationen: seinem ersten großen TV-Auftritt in der ZDF Hitparade, damals live, mit einem Millionenpublikum. FĂŒr ihn war das ein Wettkampf – mit dem gleichen Prinzip wie im Stadion: Fokus, Ruhe, PrĂ€senz.Auch fĂŒr alle, die sich fĂŒr KreativitĂ€t interessieren, ist diese Folge ein Volltreffer. Peter spricht darĂŒber, wie Bewegung Ideen freisetzen kann, wenn man in einem Projekt feststeckt. Er teilt ein konkretes Beispiel aus dem Songwriting: Erst Blockade, dann Fußball spielen, Abstand gewinnen – und plötzlich ist der Text da. Eine Erinnerung daran, dass Performance nicht nur Talent ist, sondern auch Rhythmus, KörpergefĂŒhl und die FĂ€higkeit, im richtigen Moment loszulassen.Und natĂŒrlich schwingt in dieser Folge auch die Popkultur mit: „Major Tom“, die neue Aufmerksamkeit rund um große Sportmomente wie die Fußball EM 2024 – und die Frage, warum manche Songs zeitlos sind. Diese Episode ist keine reine Musikfolge und keine reine Sportfolge. Sie ist ein GesprĂ€ch ĂŒber Disziplin, Selbstvertrauen, Wettkampferfahrung und den Mut, seinen eigenen Weg zu gehen – egal ob auf der Laufbahn oder auf der BĂŒhne.Wenn du Lust auf eine Folge hast, die Leichtathletik, Musik und Persönlichkeit verbindet: Hör rein. Und wenn dir die Episode gefĂ€llt, freue ich mich ĂŒber eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts – das hilft enorm, dass solche besonderen GesprĂ€che noch mehr Menschen erreichen.
  • Schmerz runterfahren: Die 5-Min-Formel fĂŒr LĂ€ufer:innen - Mit Alexandra Schubert von NOVAFON

    46:04|
    Anzeige | in Kooperation mit NOVAFON.In dieser Folge von MainAthlet – Der Leichtathletik Podcast geht es um Schmerzmanagement und Regeneration im Ausdauer- und Leichtathletikalltag. Alexandra Schubert (NOVAFON) erklĂ€rt leicht verstĂ€ndlich, wie du Überlastung von „echten“ Red Flags unterscheidest, warum sensorische Reize (lokale Vibration, WĂ€rme, KĂ€lte) dank Gate-Control Schmerzen dĂ€mpfen können und wie du mit kurzen, gezielten Routinen wieder schneller ins Training kommst. FĂŒr LĂ€ufer:innen, Triathlet:innen und Coaches, die kontinuierlich trainieren wollen, ohne in die Überlastungs-Spirale zu rutschen.Du bekommst eine klare 5-Min-Formel fĂŒr vor/nach dem Training (Tonus regulieren mit 50/75/100 Hz, dann Mobility/Dehnung), die Max-20-Min-Regel fĂŒr Heimanwendungen sowie einen Abend-Reset (Nacken, Brust, Wade, Zwerchfell), der das Nervensystem herunterfĂ€hrt und die SchlafqualitĂ€t verbessert. ZusĂ€tzlich sprechen wir ĂŒber hĂ€ufige Schmerzregionen (Plantarfaszie, Achillessehne, LĂ€uferknie, LendenwirbelsĂ€ule), Belastungssteuerung, Propriozeption und das Ansteuern „schwieriger“ Muskeln. Wichtig: Kontraindikationen und wann zum Arzt (z. B. persistent, geschwollen, entzĂŒndet) kommen nicht zu kurz.Highlights:Überlastung vs. Verletzung: Woran du’s erkennst & was du tustGate-Control: Warum Vibration Schmerzsignale ĂŒberlagern kannRoutine-Baukasten: 5-Min-Formel, Max-20-Min-Regel, Abend-ResetFrequenzen: 50 Hz (Tonus senken), 75 Hz (aktivieren), 100 Hz (analgetisch)Red Flags: Wann pausieren, checken, abklĂ€renKeywords: Leichtathletik Podcast, Schmerzmanagement, Regeneration, lokale Vibrationstherapie, NOVAFON, LĂ€uferknie, Plantarfaszie, Achillessehne, Propriozeption, Gate-Control, SchlafqualitĂ€t, Abendroutine, Mobility, Dehnung, Trainingsplanung.Transparenz: Werbepartner NOVAFON. Hinweise & Kontraindikationen in den Shownotes. Jetzt hören, speichern & teilen.
  • Von Gainesville bis Daegu - Die Roadmap der Masters Leichtathletik fĂŒr 2026

    46:40|
    In dieser Folge von MainAthlet geht’s um das, was die Masters Leichtathletik so besonders macht: Leistung auf Top-Niveau – und gleichzeitig dieses unfassbare Miteinander, das du in kaum einer anderen Sportwelt findest. Gemeinsam mit Boyke Seemann blicken wir zurĂŒck auf ein sportlich starkes Jahr 2025 und schauen voraus auf die Highlights 2026.Wir starten mit Gainesville (WMA Indoor): Wie lĂ€uft so eine internationale Meisterschaft hinter den Kulissen wirklich ab? Boyke nimmt dich mit in den Teammanager-Alltag – von 16.000–20.000 Schritten pro Tag, organisatorischem Dauerfeuer und echter Team-Dynamik. Und dann sind da diese Stories, die hĂ€ngen bleiben: Athlet:innen, die im hohen Alter einmal um die halbe Welt reisen, nur um nochmal Spikes zu schnĂŒren. Genau das ist Masters: Wettkampf, Reisen, Community, Inspiration.Danach geht’s zu den Interlands (Den Haag) – dem Vergleichskampf Deutschland vs. Frankreich, Belgien, Niederlande. Boyke beschreibt, warum dieser Teamspirit so knallt, wie das Format „MĂ€nnlein/Weiblein zusammen“ funktioniert – und was der Pokal-Moment emotional ausgelöst hat. Bonus: eine kleine, sehr menschliche Anekdote ĂŒber eine Restaurantrechnung, die Boyke (aus Versehen) fĂŒr den falschen Tisch ĂŒbernommen hat. 😄Ein weiterer Block fĂŒhrt in eine Welt, die viele Track-Fans unterschĂ€tzen: Berg- und Trailrunning in der Masters-Szene. Warum diese Events organisatorisch und sicherheitstechnisch so anspruchsvoll sind – und weshalb dort ab einem gewissen Alter Grenzen gezogen werden mĂŒssen.Madeira (Masters-EM) liefert anschließend den Reality-Check fĂŒr Großevents: volle Insel, knappe Infrastruktur, Shuttles, verstreute Stadien – und ein Zeitplan, der teilweise absurd wirkt (Stichwort: Hammerwurf nachts um 2). Trotzdem: Herzlichkeit, Sonne, „Urlaubsmeisterschaft“ – und sportlich ein Brett.Zum Schluss wird’s nerdig-gut: Weltrekorde & Ausnahmeathlet:innen (u. a. Roland Gröger, Tatjana Schilling, Andi Dittmar, Frauke Viehbahn, Barbara Gehling) und der Ausblick auf 2026: DĂŒsseldorf, Torun (Top-Hallen-Event, frĂŒh ausgebucht), Interlands in Halberstadt (01.08.) und die Masters-WM in Daegu. Außerdem spricht Boyke offen ĂŒber seine anstehende Fuß-OP und warum fĂŒr ihn erstmal Pause vom Wettkampf angesagt ist – Fokus auf Gesundheit, Reha und FunktionĂ€rs-/Team-Aufgaben.
  • 2026: 3 Predictions – sicher, mutig, komplett wild

    28:39|
    2026 steht vor der TĂŒr – und wir machen den Leichtathletik-Check fĂŒrs neue Jahr: Was wĂŒnscht sich die Community wirklich? Welche Trends pushen den Sport (auch jenseits von Medaillen)? Und welche Predictions sind „sicher“, „mutig“ oder komplett „wild“?Gemeinsam mit Linn Kleine gehen wir erst durch eure Stimmen aus der Community: von Masters-Power und Cross-Feeling bis zu den Themen, die im deutschen System immer wieder auftauchen – Förderung, Dropout im Nachwuchs und die Frage, wie Leichtathletik sichtbarer wird (TV, Streams, Social). Danach drehen wir den Blick nach vorn: Welche neuen Formate bringen Menschen wirklich rein – und welche sind eher Strohfeuer?Wir sprechen ĂŒber Content-Formate, die brutal funktionieren: Creator-Rennen im Stadion , Popkultur-Collabs wie MrBeast x Sprint oder Showdowns wie Duplantis vs. Warholm . Und wir schauen auf Ideen, die Leichtathletik „zu den Leuten“ bringen – bis hin zu spektakulĂ€ren City-Inszenierungen wie Times Square .Dann wird’s praktisch: Wir ordnen dir die wichtigsten Fixpunkte im Kalender 2026 ein – von Hallen-DMÂ ĂŒber Hallen-WM bis zu DM Wattenscheid, der EM in Birmingham und dem neuen World-Athletics-Saisonfinale in Budapest(Links 5–9). Zum Abschluss kommen unsere 3 Predictions fĂŒr 2026 – inklusive Staffel-Medaille-Vibes und der Frage: sehen wir den nĂ€chsten deutschen Sub-10?Dein Call-to-Action: Schreib uns deine eine sichere, eine mutige und eine wilde Prediction fĂŒr 2026 – per DM oder Mail. Die besten nehmen wir in den nĂ€chsten Folgen mit rein.
  • WM Tokio & Sportler des Jahres- RĂŒckblick 2025

    34:13|
    In dieser MainAthlet-Folge nehmen Benjamin Brömme und Kommentatorin/Moderatorin Linn Kleine die Leichtathletik-Saison 2025 auseinander – als JahresrĂŒckblick mit GĂ€nsehautmomenten, ehrlichen EinschĂ€tzungen und Learnings, die auch ambitionierte Hobbyathlet:innen direkt fĂŒrs eigene Training nutzen können.Update nach der Aufnahme: Zehnkampf-Weltmeister Leo Neugebauer wurde inzwischen zum „Sportler des Jahres 2025“ gewĂ€hlt – ein starkes Signal fĂŒr die Sichtbarkeit der Leichtathletik in Deutschland. DIE WELT+1Sportlich starten Benni und Linn mit den Momenten, die 2025 geprĂ€gt haben: Neugebauers Zehnkampf-Story (inklusive dieser Bilder, die man nicht vergisst), die 4×100-m-Staffel der Frauen mit ihrem Medaillenrennen unter Druck – und die Saisonleistungen, die zeigen, wie viel auf Weltklasse-Niveau ĂŒber Mut, PrĂ€zision und mentale StabilitĂ€t entschieden wird.Dazu kommen persönliche Highlights und Behind-the-Scenes: Linn spricht ĂŒber ihren Weg durch eine extrem volle Saison mit Kommentieren & Moderieren bis hin zur Diamond League – und warum Vorbereitung je nach Event-Klasse komplett unterschiedlich aussieht. Benni ergĂ€nzt seine Learnings aus 2025: vom Speed SummitÂ ĂŒber den Hyrox-Hype bis zu einer Erkenntnis, die viele unterschĂ€tzen (und die du sofort testen kannst): Basics wirken, wenn man sie konsequent macht – saubere GA1-LĂ€ufe, klug gesteuertes VO2max-Training und echte Spannweite zwischen „locker“ und „hart“.MainAthlet-Pace-RechnerIm zweiten Teil der Folge geht’s um die Eckpfeiler des Jahres: Deutsche Meisterschaften (AtmosphĂ€re, Fan-Kultur, Stadion-Feeling), die WM in Tokio als Saisonhöhepunkt und die Frage, welche Events und Formate 2025 zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben – und welche vielleicht grĂ¶ĂŸer waren als ihr sportlicher Gegenwert. Außerdem diskutieren die beiden, warum neue Ideen im Sport zumindest eine faire Testchance verdienen, bevor sie „zerredet“ werden.Bonus: Sparkassen Indoor Meeting Dortmund (08.02.2026) – mit „MAINATHLET-DORTMUND“ gibt’s 10% Rabatt auf ausgewĂ€hlte Tickets. Weitere Infos findest du hier: https://www.mainathlet.de/partner-deals/
  • 800 Events am Mikro: Die Laufgeschichten des Andi Menz

    35:38|
    In dieser neuen Episode des MainAthlet – Der Leichtathletik Podcast spreche ich mit jemandem, der die Laufszene wie kaum ein anderer kennt: Andi Menz, Sportmoderator, Laufladen-Experte und passionierter LĂ€ufer. Seit ĂŒber 23 Jahren steht er bei Lauf- und Sportevents am Mikrofon – mehr als 800 moderierte Veranstaltungen liegen inzwischen hinter ihm. Vom Firmenlauf ĂŒber Marathons bis hin zu großen BĂŒhnen-Interviews auf der ISPO.Andi erzĂ€hlt, wie sein Weg vom Fußballer zum MittelstreckenlĂ€ufer und schließlich zum Moderator begann – und warum ein spontanes „Mach doch mal“ im Laufladen seine komplette Berufslaufbahn verĂ€ndert hat. Wir sprechen darĂŒber, wie er als eher ruhiger Typ plötzlich auf der BĂŒhne aufgeblĂŒht ist, warum Moderation auch viel mit Persönlichkeit zu tun hat und wieso Zuhören fĂŒr ihn der wichtigste Skill geworden ist.Dazu teilt Andi Highlights und verrĂŒckte Geschichten aus ĂŒber zwei Jahrzehnten Moderation:‱ Ein Firmenlauf im Gewitter, bei dem die Technik ausfĂ€llt und 6.000 Menschen ohne Mikrofon gestartet werden mĂŒssen‱ Marathonstarts mit 48 Minuten oder sogar ĂŒber einer Stunde VerspĂ€tung – und wie man ein kaltes, ungeduldiges Startfeld trotzdem zusammenhĂ€lt‱ Die Entwicklung der Lauf-Community von klassischen Vereinen hin zu urbanen Running Crews und Events mit Festivalcharakter‱ Warum gute Moderation heute so wichtig ist, damit ein Lauf nicht einfach „stattfindet“, sondern zu einem Erlebnis wirdEin weiterer großer Block dreht sich um ein Thema, das viele LĂ€ufer:innen und Hyrox-Athlet:innen aktuell bewegt: Laufschuhe, Carbon-Modelle und die richtige Schuhwahl fĂŒrs Training.Andi arbeitet tĂ€glich im LaufspezialgeschĂ€ft, berĂ€t Lauf- und Hyrox-Athlet:innen und erklĂ€rt verstĂ€ndlich:‱ FĂŒr wen ist ein Carbonschuh geeignet – und fĂŒr wen nicht?‱ Welche Rolle spielen Stickstoffschaum, Plattenmaterialien & Sohlendicke?‱ Wieso Hyrox-Athlet:innen auf Standfestigkeit statt nur Speed achten mĂŒssen‱ Welche Schuhe sich fĂŒr GrundlagenlĂ€ufe, Intervalle oder gemischte Workouts eignenZum Abschluss gibt Andi noch inspirierende und sehr ehrliche Tipps fĂŒr Nachwuchsmoderator:innen – und fĂŒr alle, die sich in neuen Bereichen weiterentwickeln wollen. Von „einfach machen“ ĂŒber Selbstvertrauen bis hin zu Respekt gegenĂŒber Athlet:innen und Publikum.Diese Episode steckt voller Sportleidenschaft, Lernmomenten, Moderationswissen, Anekdoten, Laufschuh-Insights und einem ungeschönten Blick hinter die Kulissen von Laufveranstaltungen. Eine Folge, die LĂ€ufer:innen, Coaches, Hyrox-Fans, Veranstalter:innen, Sportbegeisterte und Moderations-Newcomer gleichermaßen abholt.
  • Wer viel misst, misst viel Mist? Grenzen der Diagnostik - Mit Jonas Riess

    29:44|
    In Teil 2 mit Performance-Coach Jonas Riess geht es um die Seite der Leistungsdiagnostik, ĂŒber die seltener gesprochen wird: Grenzen, Stolperfallen und der Faktor Mensch.Nachdem ihr in Teil 1 tief in Kraftmessplatten, Sprungdiagnostik und Eccentric Overload eingetaucht seid, stellt sich jetzt die Frage:Was bringen all die Daten wirklich – und wo wird es gefĂ€hrlich, sich zu sehr darauf zu verlassen?Jonas bringt es direkt auf den Punkt:„Wer viel misst, misst viel Mist.“Gemeint ist nicht, dass Diagnostik sinnlos ist – sondern dass du lernen musst, Daten zu einzuordnen. In der Praxis sieht er tĂ€glich, wie stark Tagesform, Regeneration, Jetlag, Stress und Balltraining die Werte beeinflussen. Athlet:innen springen an einem Tag Rekord, sind eine Woche spĂ€ter deutlich schlechter – ohne dass sich das Training dazwischen massiv verĂ€ndert hat.Du erfĂ€hrst:warum seltene Leistungsdiagnostik-Termine oft genau die Peaks verpassenwie Jonas mit seinen Athlet:innen fast jedes Krafttraining zum Mini-Test machtwieso Rekorde manchmal direkt nach einer Erholungswoche kommen, aber nicht immerwarum zwei Athleten auf den gleichen Belastungsblock völlig unterschiedlich reagierenEin spannender Teil dreht sich um den Mythos vom „glĂ€sernen Athleten“.Theoretisch könnten wir Blutparameter, Muskelbiopsien, Kraftwerte, Sprungtests und Schlafdaten kombinieren. Praktisch wissen wir ĂŒber den menschlichen Organismus lĂ€ngst nicht genug, um daraus eine perfekte Steuerungsformel zu bauen.Stattdessen plĂ€diert Jonas fĂŒr:N=1-Denken: jede Athletin, jeder Athlet als individuelles Projektein gut geschultes Coaching-Eye: tausende beobachtete Wiederholungen, Bewegungsmuster und Reaktionendie Kombination aus Daten, Erfahrung und KommunikationNatĂŒrlich kommt ihr auch auf das Thema KI im Training zu sprechen. Jonas hat mit Tools wie ChatGPT experimentiert – von „Trainingsplan fĂŒr Beachvolleyball“ bis hin zu theoretischen Fragen rund um Diagnostik. Sein Fazit:KI kann Recherche und Strukturierung von Wissen massiv erleichtern.Aber KI ersetzt weder das Erfahrungswissen noch das FeingefĂŒhl im Umgang mit Menschen.Viele entscheidende Dinge – z.B. wie eine Athletin emotional reagiert, wie sie auf Druck, MĂŒdigkeit oder Stress anspringt – tauchen in keiner Studie auf und werden selten verschriftlicht.Zum Schluss geht es um Low-Budget-Lösungen und den Einstieg in die Diagnostik:gĂŒnstige Kontaktmatten als Sprung- und Reaktivtesteinfache Setups mit Beinpresse, Hooks und kreativen Lösungenwarum Jonas trotz moderner Technik bis heute von seinen „Kellerzeiten“ ohne High-End-Equipment profitiertDiese Folge ist fĂŒr dich, wenn du:schon mit Diagnostik arbeitest und wissen willst, wo die echten Grenzen liegendich fragst, wie viel KI im Training sinnvoll istdein Coaching-Eye schĂ€rfen und Athlet:innen individueller fĂŒhren möchtestStatt Zahlen-Fetisch bekommst du hier ehrliche Einblicke aus dem High-Performance-Alltag – inklusive Tinder-Date-Anekdote und Rekordsprung mit drei Stunden Schlaf. 😉