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Mainathlet - Der Leichtathletik Podcast

College ohne Agentur: So kam Anouk Krause-Jentsch nach Austin

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🎓 Erstes Mal USA nach dem Abi?

Wir haben eine kostenlose Schritt-fĂŒr-Schritt-Checkliste gebaut (inkl. Timeline, Visa, Eltern-Checkliste & Copy/Paste-Prompt), damit du ohne Agentur den Überblick behĂ€ltst.

âžĄïžÂ PDF + Prompt gibt’s ĂŒber den Newsletter: 


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Was passiert, wenn eine deutsche 400-Meter-HĂŒrdenlĂ€uferin nicht nur ihre Bestzeit jagt – sondern gleichzeitig den großen Schritt in die USA wagt? In dieser Episode spreche ich mit Anouk Krause-JentschÂ ĂŒber ein Jahr voller Höhen und Tiefen: von DM-Titel bis zu Momenten, die weh tun – etwa knapp verpasste Staffel-Medaillen. Und vor allem ĂŒber den nĂ€chsten großen Meilenstein: Wechsel an eine US-Uni nach Austin, Texas (University of Texas at Austin).


Anouk nimmt dich mit in ihre Entwicklung ĂŒber 300m HĂŒrden hin zu den 400m HĂŒrden – und erklĂ€rt, warum das Rennen mit HĂŒrden mental oft „leichter“ sein kann: weniger Fokus auf reine Zeiten, mehr auf Rhythmus, Schritte und KörpergefĂŒhl. Ein großes Thema ist dabei ihr Mindset: Wie sie nach RĂŒckschlĂ€gen den Haken dran macht, warum ein Umfeld außerhalb des Leistungssports so entlastend sein kann – und weshalb es hilft, sich nicht komplett ĂŒber Ergebnisse zu definieren.


Besonders spannend: Anouk war bereits am College in den USA (Kentucky) und spricht offen ĂŒber die RealitĂ€t hinter dem „USA-Mythos“. Ja, Facilities können brutal gut sein – aber Training ist nicht automatisch smarter. Sie beschreibt eine Woche mit viel IntensitĂ€t und wenig echter Regeneration, dazu hohe Wettkampfdichte (Conference-Phase, 4×400, Medley, 400/400H) und die Herausforderung, als HĂŒrdenlĂ€uferin unter solchen Bedingungen gesund und schnell zu bleiben. Der Kontrast zu ihrem aktuellen Ansatz in Deutschland: mehr Speed, mehr Kraft, klĂŒgere Belastungssteuerung – intensive Tage gekoppelt mit bewussten Erholungstagen.


Und dann der Aha-Moment fĂŒr alle, die selbst mal an eine US-Uni wollen: Anouk hat den Prozess ohne Agentur https://www.youtube.com/watch?v=vBzPSXgbJIcorganisiert – von der Uni-Recherche bis zur ersten Kontaktmail. Was kostet das sonst? Teilweise mehrere tausend Euro. Wie geht’s alleine? Sie erklĂ€rt, wie sie Kriterien definiert, Coaches anschreibt, wie die Resonanz war – und was man beim Thema Recruiting, Scholarship/Stipendium, Studium und Visum wirklich braucht.


Eine Folge fĂŒr alle, die Leichtathletik, 400m HĂŒrden, College-Sport (NCAA) und echte Einblicke in Training, Regeneration und den Weg nach Austin, Texas feiern.

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Das Podcast-Cover wurde von Tim Peters in Zusammenarbeit mit Cortexfilm produziert.

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  • Schmerz runterfahren: Die 5-Min-Formel fĂŒr LĂ€ufer:innen - Mit Alexandra Schubert von NOVAFON

    46:04|
    Anzeige | in Kooperation mit NOVAFON.In dieser Folge von MainAthlet – Der Leichtathletik Podcast geht es um Schmerzmanagement und Regeneration im Ausdauer- und Leichtathletikalltag. Alexandra Schubert (NOVAFON) erklĂ€rt leicht verstĂ€ndlich, wie du Überlastung von „echten“ Red Flags unterscheidest, warum sensorische Reize (lokale Vibration, WĂ€rme, KĂ€lte) dank Gate-Control Schmerzen dĂ€mpfen können und wie du mit kurzen, gezielten Routinen wieder schneller ins Training kommst. FĂŒr LĂ€ufer:innen, Triathlet:innen und Coaches, die kontinuierlich trainieren wollen, ohne in die Überlastungs-Spirale zu rutschen.Du bekommst eine klare 5-Min-Formel fĂŒr vor/nach dem Training (Tonus regulieren mit 50/75/100 Hz, dann Mobility/Dehnung), die Max-20-Min-Regel fĂŒr Heimanwendungen sowie einen Abend-Reset (Nacken, Brust, Wade, Zwerchfell), der das Nervensystem herunterfĂ€hrt und die SchlafqualitĂ€t verbessert. ZusĂ€tzlich sprechen wir ĂŒber hĂ€ufige Schmerzregionen (Plantarfaszie, Achillessehne, LĂ€uferknie, LendenwirbelsĂ€ule), Belastungssteuerung, Propriozeption und das Ansteuern „schwieriger“ Muskeln. Wichtig: Kontraindikationen und wann zum Arzt (z. B. persistent, geschwollen, entzĂŒndet) kommen nicht zu kurz.Highlights:Überlastung vs. Verletzung: Woran du’s erkennst & was du tustGate-Control: Warum Vibration Schmerzsignale ĂŒberlagern kannRoutine-Baukasten: 5-Min-Formel, Max-20-Min-Regel, Abend-ResetFrequenzen: 50 Hz (Tonus senken), 75 Hz (aktivieren), 100 Hz (analgetisch)Red Flags: Wann pausieren, checken, abklĂ€renKeywords: Leichtathletik Podcast, Schmerzmanagement, Regeneration, lokale Vibrationstherapie, NOVAFON, LĂ€uferknie, Plantarfaszie, Achillessehne, Propriozeption, Gate-Control, SchlafqualitĂ€t, Abendroutine, Mobility, Dehnung, Trainingsplanung.Transparenz: Werbepartner NOVAFON. Hinweise & Kontraindikationen in den Shownotes. Jetzt hören, speichern & teilen.
  • Von Gainesville bis Daegu - Die Roadmap der Masters Leichtathletik fĂŒr 2026

    46:40|
    In dieser Folge von MainAthlet geht’s um das, was die Masters Leichtathletik so besonders macht: Leistung auf Top-Niveau – und gleichzeitig dieses unfassbare Miteinander, das du in kaum einer anderen Sportwelt findest. Gemeinsam mit Boyke Seemann blicken wir zurĂŒck auf ein sportlich starkes Jahr 2025 und schauen voraus auf die Highlights 2026.Wir starten mit Gainesville (WMA Indoor): Wie lĂ€uft so eine internationale Meisterschaft hinter den Kulissen wirklich ab? Boyke nimmt dich mit in den Teammanager-Alltag – von 16.000–20.000 Schritten pro Tag, organisatorischem Dauerfeuer und echter Team-Dynamik. Und dann sind da diese Stories, die hĂ€ngen bleiben: Athlet:innen, die im hohen Alter einmal um die halbe Welt reisen, nur um nochmal Spikes zu schnĂŒren. Genau das ist Masters: Wettkampf, Reisen, Community, Inspiration.Danach geht’s zu den Interlands (Den Haag) – dem Vergleichskampf Deutschland vs. Frankreich, Belgien, Niederlande. Boyke beschreibt, warum dieser Teamspirit so knallt, wie das Format „MĂ€nnlein/Weiblein zusammen“ funktioniert – und was der Pokal-Moment emotional ausgelöst hat. Bonus: eine kleine, sehr menschliche Anekdote ĂŒber eine Restaurantrechnung, die Boyke (aus Versehen) fĂŒr den falschen Tisch ĂŒbernommen hat. 😄Ein weiterer Block fĂŒhrt in eine Welt, die viele Track-Fans unterschĂ€tzen: Berg- und Trailrunning in der Masters-Szene. Warum diese Events organisatorisch und sicherheitstechnisch so anspruchsvoll sind – und weshalb dort ab einem gewissen Alter Grenzen gezogen werden mĂŒssen.Madeira (Masters-EM) liefert anschließend den Reality-Check fĂŒr Großevents: volle Insel, knappe Infrastruktur, Shuttles, verstreute Stadien – und ein Zeitplan, der teilweise absurd wirkt (Stichwort: Hammerwurf nachts um 2). Trotzdem: Herzlichkeit, Sonne, „Urlaubsmeisterschaft“ – und sportlich ein Brett.Zum Schluss wird’s nerdig-gut: Weltrekorde & Ausnahmeathlet:innen (u. a. Roland Gröger, Tatjana Schilling, Andi Dittmar, Frauke Viehbahn, Barbara Gehling) und der Ausblick auf 2026: DĂŒsseldorf, Torun (Top-Hallen-Event, frĂŒh ausgebucht), Interlands in Halberstadt (01.08.) und die Masters-WM in Daegu. Außerdem spricht Boyke offen ĂŒber seine anstehende Fuß-OP und warum fĂŒr ihn erstmal Pause vom Wettkampf angesagt ist – Fokus auf Gesundheit, Reha und FunktionĂ€rs-/Team-Aufgaben.
  • 2026: 3 Predictions – sicher, mutig, komplett wild

    28:39|
    2026 steht vor der TĂŒr – und wir machen den Leichtathletik-Check fĂŒrs neue Jahr: Was wĂŒnscht sich die Community wirklich? Welche Trends pushen den Sport (auch jenseits von Medaillen)? Und welche Predictions sind „sicher“, „mutig“ oder komplett „wild“?Gemeinsam mit Linn Kleine gehen wir erst durch eure Stimmen aus der Community: von Masters-Power und Cross-Feeling bis zu den Themen, die im deutschen System immer wieder auftauchen – Förderung, Dropout im Nachwuchs und die Frage, wie Leichtathletik sichtbarer wird (TV, Streams, Social). Danach drehen wir den Blick nach vorn: Welche neuen Formate bringen Menschen wirklich rein – und welche sind eher Strohfeuer?Wir sprechen ĂŒber Content-Formate, die brutal funktionieren: Creator-Rennen im Stadion , Popkultur-Collabs wie MrBeast x Sprint oder Showdowns wie Duplantis vs. Warholm . Und wir schauen auf Ideen, die Leichtathletik „zu den Leuten“ bringen – bis hin zu spektakulĂ€ren City-Inszenierungen wie Times Square .Dann wird’s praktisch: Wir ordnen dir die wichtigsten Fixpunkte im Kalender 2026 ein – von Hallen-DMÂ ĂŒber Hallen-WM bis zu DM Wattenscheid, der EM in Birmingham und dem neuen World-Athletics-Saisonfinale in Budapest(Links 5–9). Zum Abschluss kommen unsere 3 Predictions fĂŒr 2026 – inklusive Staffel-Medaille-Vibes und der Frage: sehen wir den nĂ€chsten deutschen Sub-10?Dein Call-to-Action: Schreib uns deine eine sichere, eine mutige und eine wilde Prediction fĂŒr 2026 – per DM oder Mail. Die besten nehmen wir in den nĂ€chsten Folgen mit rein.
  • WM Tokio & Sportler des Jahres- RĂŒckblick 2025

    34:13|
    In dieser MainAthlet-Folge nehmen Benjamin Brömme und Kommentatorin/Moderatorin Linn Kleine die Leichtathletik-Saison 2025 auseinander – als JahresrĂŒckblick mit GĂ€nsehautmomenten, ehrlichen EinschĂ€tzungen und Learnings, die auch ambitionierte Hobbyathlet:innen direkt fĂŒrs eigene Training nutzen können.Update nach der Aufnahme: Zehnkampf-Weltmeister Leo Neugebauer wurde inzwischen zum „Sportler des Jahres 2025“ gewĂ€hlt – ein starkes Signal fĂŒr die Sichtbarkeit der Leichtathletik in Deutschland. DIE WELT+1Sportlich starten Benni und Linn mit den Momenten, die 2025 geprĂ€gt haben: Neugebauers Zehnkampf-Story (inklusive dieser Bilder, die man nicht vergisst), die 4×100-m-Staffel der Frauen mit ihrem Medaillenrennen unter Druck – und die Saisonleistungen, die zeigen, wie viel auf Weltklasse-Niveau ĂŒber Mut, PrĂ€zision und mentale StabilitĂ€t entschieden wird.Dazu kommen persönliche Highlights und Behind-the-Scenes: Linn spricht ĂŒber ihren Weg durch eine extrem volle Saison mit Kommentieren & Moderieren bis hin zur Diamond League – und warum Vorbereitung je nach Event-Klasse komplett unterschiedlich aussieht. Benni ergĂ€nzt seine Learnings aus 2025: vom Speed SummitÂ ĂŒber den Hyrox-Hype bis zu einer Erkenntnis, die viele unterschĂ€tzen (und die du sofort testen kannst): Basics wirken, wenn man sie konsequent macht – saubere GA1-LĂ€ufe, klug gesteuertes VO2max-Training und echte Spannweite zwischen „locker“ und „hart“.MainAthlet-Pace-RechnerIm zweiten Teil der Folge geht’s um die Eckpfeiler des Jahres: Deutsche Meisterschaften (AtmosphĂ€re, Fan-Kultur, Stadion-Feeling), die WM in Tokio als Saisonhöhepunkt und die Frage, welche Events und Formate 2025 zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben – und welche vielleicht grĂ¶ĂŸer waren als ihr sportlicher Gegenwert. Außerdem diskutieren die beiden, warum neue Ideen im Sport zumindest eine faire Testchance verdienen, bevor sie „zerredet“ werden.Bonus: Sparkassen Indoor Meeting Dortmund (08.02.2026) – mit „MAINATHLET-DORTMUND“ gibt’s 10% Rabatt auf ausgewĂ€hlte Tickets. Weitere Infos findest du hier: https://www.mainathlet.de/partner-deals/
  • 800 Events am Mikro: Die Laufgeschichten des Andi Menz

    35:38|
    In dieser neuen Episode des MainAthlet – Der Leichtathletik Podcast spreche ich mit jemandem, der die Laufszene wie kaum ein anderer kennt: Andi Menz, Sportmoderator, Laufladen-Experte und passionierter LĂ€ufer. Seit ĂŒber 23 Jahren steht er bei Lauf- und Sportevents am Mikrofon – mehr als 800 moderierte Veranstaltungen liegen inzwischen hinter ihm. Vom Firmenlauf ĂŒber Marathons bis hin zu großen BĂŒhnen-Interviews auf der ISPO.Andi erzĂ€hlt, wie sein Weg vom Fußballer zum MittelstreckenlĂ€ufer und schließlich zum Moderator begann – und warum ein spontanes „Mach doch mal“ im Laufladen seine komplette Berufslaufbahn verĂ€ndert hat. Wir sprechen darĂŒber, wie er als eher ruhiger Typ plötzlich auf der BĂŒhne aufgeblĂŒht ist, warum Moderation auch viel mit Persönlichkeit zu tun hat und wieso Zuhören fĂŒr ihn der wichtigste Skill geworden ist.Dazu teilt Andi Highlights und verrĂŒckte Geschichten aus ĂŒber zwei Jahrzehnten Moderation:‱ Ein Firmenlauf im Gewitter, bei dem die Technik ausfĂ€llt und 6.000 Menschen ohne Mikrofon gestartet werden mĂŒssen‱ Marathonstarts mit 48 Minuten oder sogar ĂŒber einer Stunde VerspĂ€tung – und wie man ein kaltes, ungeduldiges Startfeld trotzdem zusammenhĂ€lt‱ Die Entwicklung der Lauf-Community von klassischen Vereinen hin zu urbanen Running Crews und Events mit Festivalcharakter‱ Warum gute Moderation heute so wichtig ist, damit ein Lauf nicht einfach „stattfindet“, sondern zu einem Erlebnis wirdEin weiterer großer Block dreht sich um ein Thema, das viele LĂ€ufer:innen und Hyrox-Athlet:innen aktuell bewegt: Laufschuhe, Carbon-Modelle und die richtige Schuhwahl fĂŒrs Training.Andi arbeitet tĂ€glich im LaufspezialgeschĂ€ft, berĂ€t Lauf- und Hyrox-Athlet:innen und erklĂ€rt verstĂ€ndlich:‱ FĂŒr wen ist ein Carbonschuh geeignet – und fĂŒr wen nicht?‱ Welche Rolle spielen Stickstoffschaum, Plattenmaterialien & Sohlendicke?‱ Wieso Hyrox-Athlet:innen auf Standfestigkeit statt nur Speed achten mĂŒssen‱ Welche Schuhe sich fĂŒr GrundlagenlĂ€ufe, Intervalle oder gemischte Workouts eignenZum Abschluss gibt Andi noch inspirierende und sehr ehrliche Tipps fĂŒr Nachwuchsmoderator:innen – und fĂŒr alle, die sich in neuen Bereichen weiterentwickeln wollen. Von „einfach machen“ ĂŒber Selbstvertrauen bis hin zu Respekt gegenĂŒber Athlet:innen und Publikum.Diese Episode steckt voller Sportleidenschaft, Lernmomenten, Moderationswissen, Anekdoten, Laufschuh-Insights und einem ungeschönten Blick hinter die Kulissen von Laufveranstaltungen. Eine Folge, die LĂ€ufer:innen, Coaches, Hyrox-Fans, Veranstalter:innen, Sportbegeisterte und Moderations-Newcomer gleichermaßen abholt.
  • Wer viel misst, misst viel Mist? Grenzen der Diagnostik - Mit Jonas Riess

    29:44|
    In Teil 2 mit Performance-Coach Jonas Riess geht es um die Seite der Leistungsdiagnostik, ĂŒber die seltener gesprochen wird: Grenzen, Stolperfallen und der Faktor Mensch.Nachdem ihr in Teil 1 tief in Kraftmessplatten, Sprungdiagnostik und Eccentric Overload eingetaucht seid, stellt sich jetzt die Frage:Was bringen all die Daten wirklich – und wo wird es gefĂ€hrlich, sich zu sehr darauf zu verlassen?Jonas bringt es direkt auf den Punkt:„Wer viel misst, misst viel Mist.“Gemeint ist nicht, dass Diagnostik sinnlos ist – sondern dass du lernen musst, Daten zu einzuordnen. In der Praxis sieht er tĂ€glich, wie stark Tagesform, Regeneration, Jetlag, Stress und Balltraining die Werte beeinflussen. Athlet:innen springen an einem Tag Rekord, sind eine Woche spĂ€ter deutlich schlechter – ohne dass sich das Training dazwischen massiv verĂ€ndert hat.Du erfĂ€hrst:warum seltene Leistungsdiagnostik-Termine oft genau die Peaks verpassenwie Jonas mit seinen Athlet:innen fast jedes Krafttraining zum Mini-Test machtwieso Rekorde manchmal direkt nach einer Erholungswoche kommen, aber nicht immerwarum zwei Athleten auf den gleichen Belastungsblock völlig unterschiedlich reagierenEin spannender Teil dreht sich um den Mythos vom „glĂ€sernen Athleten“.Theoretisch könnten wir Blutparameter, Muskelbiopsien, Kraftwerte, Sprungtests und Schlafdaten kombinieren. Praktisch wissen wir ĂŒber den menschlichen Organismus lĂ€ngst nicht genug, um daraus eine perfekte Steuerungsformel zu bauen.Stattdessen plĂ€diert Jonas fĂŒr:N=1-Denken: jede Athletin, jeder Athlet als individuelles Projektein gut geschultes Coaching-Eye: tausende beobachtete Wiederholungen, Bewegungsmuster und Reaktionendie Kombination aus Daten, Erfahrung und KommunikationNatĂŒrlich kommt ihr auch auf das Thema KI im Training zu sprechen. Jonas hat mit Tools wie ChatGPT experimentiert – von „Trainingsplan fĂŒr Beachvolleyball“ bis hin zu theoretischen Fragen rund um Diagnostik. Sein Fazit:KI kann Recherche und Strukturierung von Wissen massiv erleichtern.Aber KI ersetzt weder das Erfahrungswissen noch das FeingefĂŒhl im Umgang mit Menschen.Viele entscheidende Dinge – z.B. wie eine Athletin emotional reagiert, wie sie auf Druck, MĂŒdigkeit oder Stress anspringt – tauchen in keiner Studie auf und werden selten verschriftlicht.Zum Schluss geht es um Low-Budget-Lösungen und den Einstieg in die Diagnostik:gĂŒnstige Kontaktmatten als Sprung- und Reaktivtesteinfache Setups mit Beinpresse, Hooks und kreativen Lösungenwarum Jonas trotz moderner Technik bis heute von seinen „Kellerzeiten“ ohne High-End-Equipment profitiertDiese Folge ist fĂŒr dich, wenn du:schon mit Diagnostik arbeitest und wissen willst, wo die echten Grenzen liegendich fragst, wie viel KI im Training sinnvoll istdein Coaching-Eye schĂ€rfen und Athlet:innen individueller fĂŒhren möchtestStatt Zahlen-Fetisch bekommst du hier ehrliche Einblicke aus dem High-Performance-Alltag – inklusive Tinder-Date-Anekdote und Rekordsprung mit drei Stunden Schlaf. 😉
  • Every Jump Tells a Story: Kraftdiagnostik im Sport - Mit Jonas Riess

    53:23|
    In dieser Folge wird es nerdig – aber maximal praxisnah. Du hörst Jonas Riess, Strength & Conditioning Coach, Ex-American-Football-Spieler und aktueller Performance-Coach der Schweizer Beachvolleyball-Nationalteams. Zusammen mit Benjamin spricht er darĂŒber, wie du Kraft- und Schnelligkeitsdiagnostik so nutzt, dass am Ende nicht nur schöne Zahlen stehen, sondern echte Leistungssteigerung.Jonas erzĂ€hlt, wie er vom American Football und einer hartnĂ€ckigen Patellatendinopathie (Jumpers Knee) in die Welt der Sehnenrehabilitation, Sprungdiagnostik und Kraftmessung gerutscht ist – und warum ihn saubere Daten seitdem nicht mehr loslassen. Du erfĂ€hrst, wie er mit Jugendlichen in Frankfurt angefangen hat, ĂŒber Hallenvolleyball den Weg in den Profibereich gefunden hat und heute in Bern mit den besten Beachvolleyballer:innen der Schweiz arbeitet.Ein Schwerpunkt der Folge ist die Frage:Wie misst man Sprungkraft, Schnelligkeit und Kraft wirklich sinnvoll?DafĂŒr nimmst du mit:warum Jonas frĂŒh in Lichtschranken investiert hat und sich mit Fußschalter, Kabelsalat und 40-Yard-Dash seine eigene Profizeitmessung gebastelt hatwie Kontaktmatten funktionieren, warum sie anfĂ€llig fĂŒrs „Cheaten“ sind – und wieso jemand theoretisch „3 Kilometer“ hoch springen kannwas eine moderne Kraftmessplatte (Force Plate) anders macht: BodenreaktionskrĂ€fte in Newton, 1000 Hz Samplingrate, ĂŒber 70 Metriken und der Claim: „Every jump tells a story“warum Sprunghöhe allein nicht reicht und welche Kennzahlen Jonas wirklich nutztDu lernst außerdem den Unterschied zwischen verschiedenen Athletentypen kennen:„Diesels“ vs. „Flyers“muscle-driven vs. tendon-driven Athlet:innenwie sich das auf Countermovement Jumps, Ausholgeschwindigkeit und den Umkehrpunkt auswirktBesonders spannend: Jonas zeigt an konkreten Beispielen, wie er Trainingsprogramme baut:klassisches Krafttraining fĂŒr „Diesels“, die von hoher Maximalkraft und kontrollierter Exzentrik profitierenEccentric Overload mit der K-Box, um bei reaktiven Athleten die exzentrische BremsfĂ€higkeit zu verbessernpraktische Alternativen, wenn du keine K-Box hast: 2-zu-1-Methode an der Beinpresse, exzentrisches Überladen, Tempo-VariantenDiese Folge ist fĂŒr dich, wenn du:in der Leichtathletik, im Beachvolleyball, Football oder einer anderen Schnellkraftsportart unterwegs bistals Trainer:in verstehen willst, wie du mit Diagnostik wirklich bessere Trainingsentscheidungen triffstwissen möchtest, wie du Sprungkraft- und Schnelligkeitstests praxisnah, reproducible und fair aufsetztStichworte, die dich erwarten: Kraftmessplatte, Sprungkraft verbessern, Leistungsdiagnostik, Velocity Based Training, Eccentric Overload, Sehne & Patellatendinopathie, Every jump tells a story.
  • Die Wahrheit ĂŒber Kompression: Studien, Praxis, Mythen - Mit Prof. Dr. Helmut Lötzerich

    26:36|
    Kompressionsbekleidung im Sport: Evidenz, Praxis & Mythen – mit Prof. Dr. Helmut Lötzerich (Deutsche Sporthochschule Köln)Was bringen KompressionsstrĂŒmpfe, Tights und Recovery Boots wirklich – im Training, im Wettkampf und in der Regeneration? In dieser MainAthlet-Episode sprechen wir mit Prof. Dr. Helmut Lötzerich, Immunbiologe und langjĂ€hriger Forscher an der Deutschen Sporthochschule Köln – und frĂŒher selbst 400-m-Sprinter. Wir klĂ€ren, wo Kompression messbar hilft, wo Effekte ĂŒberschĂ€tzt werden und wie du qualitativ gute Produkte erkennst.Kernbefunde aus der Folge:‱ Regeneration: Studien zeigen konsistent positive Effekte in der subjektiven Erholung (DOMS, RPE). Objektiv ließ sich u. a. ein geringerer und schneller abfallender CK-Wert beobachten, wenn KompressionsstrĂŒmpfe wĂ€hrend Belastung und/oder in der Regeneration getragen werden.‱ Leistung: Im Labor (z. B. an der anaeroben Schwelle) sind Leistungsgewinne nachweisbar; im Feld sind Effekte schwer zu isolieren (Wind, Strecke, Tagesform).‱ Mechanik & Physio: Entscheidend ist die Wade. Der graduelle Druckverlauf vom Knöchel nach oben unterstĂŒtzt venösen RĂŒckstrom und Lymphabfluss – zentrale Hebel fĂŒr Erholung und weniger SchweregefĂŒhl.‱ Oberkörper-Kompression: im Ausdauersport oft kontraproduktiv wegen möglicher AtemeinschrĂ€nkung.‱ Zielgruppen: Kompression wirkt abhĂ€ngig vom Trainingszustand. Je untrainierter/Ă€lter/ĂŒbergewichtiger, desto grĂ¶ĂŸer sind die Effekte – ohne dass gut trainierte Athlet:innen leer ausgehen.‱ Sportartspezifisch: Im Radsport ist die SockenlĂ€nge im Rennen reglementiert; in Regeneration/Alltag/Reise ist Kompression verbreitet und sinnvoll.‱ Kauf & QualitĂ€t: Gute StrĂŒmpfe haben Messpunkte (Knöchel/Wade) und einen klaren Druckgradienten. SchuhgrĂ¶ĂŸe allein taugt nicht als Maß. Als Faustregel gilt: Extrem billige “Kompressionssocken” liefern oft keine echte Kompressionswirkung.‱ Haltbarkeit & Pflege: Feines Waschmittel, 30 °C, regelmĂ€ĂŸiger Austausch – Druck lĂ€sst mit der Zeit nach.FĂŒr LĂ€ufer:innen, Triathlet:innen, Radsportler:innen, Sprinter:innen und ambitionierte Hobbysportler:innen liefert diese Folge einen klaren Leitfaden: Wann tragen? (wĂ€hrend/ nach Belastung), wie anpassen? (richtig messen, faltenfrei, ca. zwei Finger unter dem Knie enden) und wo liegen die Grenzen? Außerdem ordnen wir Recovery Boots ein und erklĂ€ren, warum StrĂŒmpfe fĂŒr viele das beste Preis-Nutzen-VerhĂ€ltnis bieten.