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Macht und Millionen – Echte Wirtschaftskrimis

Nach brisanten Enthüllungen: Wie das Handelsblatt einen Reporter zwingen wollte, seine Informanten zu verraten

Ep. 78
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Macht und Millionen – der Podcast über echte Wirtschaftskrimis

Eine Filz-Affäre erschüttert derzeit das Bundesverkehrsministerium. Mitte Februar entließ Minister Volker Wissing (FDP) den für Wasserstoff zuständigen Abteilungsleiter Klaus Bonhoff. Es geht um den Vorwurf der Vetternwirtschaft. Das Ministerium soll ein Wasserstoff-Projekt mit einer Millionensumme gefördert haben, bei dem es enge persönliche Verbindungen zwischen Bonhoff und den Begünstigten gab.

Bonhoff hat sich zu den Vorwürfen bisher nicht geäußert, soll sie intern jedoch bestritten haben. Bisher ist das Ausmaß der Affäre noch nicht abzusehen, Wissing hat vorerst alle Wasserstoff-Projekte auf Eis gelegt. Aufgedeckt hatte die Affäre um den fragwürdigen Umgang mit Steuergeldern der „Handelsblatt“-Redakteur Daniel Delhaes. Der erfahrene Journalist gilt als ausgewiesener Verkehrsexperte und als bestens vernetzt in der Berliner Politikwelt. Bereits im vergangenen Sommer hatte er von Freundschaften des Abteilungsleiters mit Vertretern der Wasserstoff-Wirtschaft berichtet, die gleichzeitig Fördergelder erhielten.

Es geht bei dieser Geschichte aber nicht nur um die Filz-Affäre im Verkehrsministerium, sondern auch um eine medieninterne Affäre beim „Handelsblatt“. Denn nach Recherchen von Business Insider hat die Zeitung ausgerechnet den Reporter kaltgestellt, der die Affäre enthüllte. Delhaes wurde demnach massiv unter Druck gesetzt und von der Berichterstattung abgezogen.

Daran änderte sich auch nichts, als die Affäre im Februar wieder Fahrt aufnahm. Der „Spiegel“ berichtete über interne Mails, die im Kern den Verdacht erhärteten, über den Delhaes bereits im vergangenen Sommer geschrieben hatte: Demnach soll Abteilungsleiter Bonhoff persönlich Einfluss auf die Förderung eines millionenschweren Wasserstoff-Projektes genommen haben.Recherchen von Business Insider zeigen auch, dass Delhaes nicht nur von der Berichterstattung abgezogen wurde.

Das „Handelsblatt“ beauftragte auch eine externe Kanzlei mit einem Gutachten, ob Delhaes zur Offenlegung seiner Quellen gezwungen werden kann – notfalls auch mit arbeitsrechtlichen Maßnahmen. Ein wohl beispielloser Vorgang und ein Tabubruch im Investigativ-Journalismus.

Auf Anfrage von Business Insider antwortete „Handelsblatt“-Chefredakteur Sebastian Matthes mit einer langen Stellungnahme. Gegen den beteiligten Redakteur der ersten Geschichten seien keine arbeitsrechtlichen Maßnahmen ergriffen worden. Zu dem Gutachten äußerte er sich nicht.

Hier geht es zum SCOOPS-Video auf YouTube: https://youtu.be/_cXQMr_eFM4

Mehr Infos und Fotos findet ihr hier: www.instagram.com/machtundmillionen

Macht & Millionen - eine Produktion von Business Insider Redaktion: Christine van den Berg und Kayhan Özgenç Produktion und Sound: Christine van den Berg Titelmusik: Afonelli

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  • 156. August Hanning: Hat Deutschlands Ex-Geheimdienstchef Geheimnisse verkauft?

    48:58||Ep. 156
    August Hanning war einer der mächtigsten Geheimdienstchefs Deutschlands. Sieben Jahre lang leitete er den Bundesnachrichtendienst, später wurde er Staatssekretär im Bundesinnenministerium. Er kannte die Geheimnisse der Bundesregierung und die vertraulichen Informationen deutscher Nachrichtendienste. Doch im Oktober 2026 durchsuchen Ermittler sein Anwesen in Nordrhein-Westfalen. Der Vorwurf: Landesverrat. Hanning soll über Jahre hinweg Tausende vertrauliche Dokumente von einem früheren Mitarbeiter des BND erhalten und dafür bezahlt haben. Hanning bestreitet, Informationen zum Nachteil Deutschlands oder gegen Bezahlung weitergegeben zu haben.Doch was steckt hinter den Vorwürfen? Warum soll ein ehemaliger BND-Präsident geheime Unterlagen gesammelt haben? Und welche Hinweise führten die Ermittler überhaupt auf seine Spur?Lars Petersen spricht darüber mit Dirk Banse aus dem Investigativteam von WELT, der Hanning seit Jahrzehnten kennt und zu dem Fall recherchiert. Gemeinsam rekonstruieren sie Hannings Aufstieg an die Spitze des BND, seine Geschäfte nach dem Ausscheiden aus dem Staatsdienst und die mutmaßliche Weitergabe vertraulicher Informationen.Redaktion: Lars PetersenRedaktionelle Mitarbeit: Fiona WinkSchnitt: Sebastian PankauMixing und Mastering: Sebastian PankauMusik: ES_Pressure Drop, ES_Throbbing Anxiety - Dream CaveFotocredit Episodencover: Getty Images/picture allianceIhr habt spannende Hinweise, Fälle oder Feedback? Dann schreibt uns gerne: machtundmillionen@businessinsider.deIhr möchtet mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findet ihr alle Infos & Rabatte: https://www.businessinsider.de/podcasts/macht-und-millionen/werbepartner/Impressum: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/impressum⁠Datenschutz: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/datenschutz/
  • 155. Steffen Krach: 9.900 Euro, eine Parteispende und ein Klinikdeal

    52:20||Ep. 155
    Elf Tage vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 klingeln Ermittler bei Steffen Krach zuhause. Zeitgleich werden weitere Objekte durchsucht. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Im Mittelpunkt steht eine Parteispende über 9.900 Euro an die Berliner SPD – von einem Unternehmer, der sich zeitgleich um ein millionenschweres Klinikprojekt in der Region Hannover bewarb. Krach weist die Vorwürfe entschieden zurück.Doch was verbindet die Parteispende mit dem Klinikprojekt? Gab es eine unzulässige Einflussnahme auf ein Vergabeverfahren oder steckt hinter den Ermittlungen ein anderer Zusammenhang? Neue Recherchen werfen Fragen zu internen Informationen, einem umstrittenen Bieterverfahren und möglichen Netzwerken in der Kommunalpolitik auf.Wie kam es zu der Spende? Welche Rolle spielte das geplante Klinikprojekt? Und was lässt sich über die Vorgänge bislang tatsächlich sagen?Lars Petersen spricht darüber mit WELT-Reporter Maximilian Heimerzheim. Gemeinsam rekonstruieren sie die Ereignisse rund um das Klinikgelände in Lehrte, die Parteispende und die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover. Außerdem geht es um die politischen Folgen für Steffen Krach und die Berliner SPD und darum, warum die Ermittlungen inzwischen auch in Niedersachsen für Aufsehen sorgen.Redaktion: Lars PetersenRedaktionelle Mitarbeit: Fiona WinkSchnitt: Sebastian PankauMixing und Mastering: Sebastian PankauMusik: ES_Heard Them Say - Craft Case, ES_Axon Terminal - Out To The WorldFotocredit Episodencover: Getty Images/RALF HIRSCHBERGERIhr habt spannende Hinweise, Fälle oder Feedback? Dann schreibt uns gerne: machtundmillionen@businessinsider.deIhr möchtet mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findet ihr alle Infos & Rabatte: https://www.businessinsider.de/podcasts/macht-und-millionen/werbepartner/Impressum: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/impressum⁠Datenschutz: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/datenschutz/
  • 154. Elon Musk: Wie der reichste Mann der Welt immer mächtiger wird

    01:08:50||Ep. 154
    Elon Musk gilt als visionärer Unternehmer, Tech-Milliardär und einer der einflussreichsten Männer der Gegenwart. Sein Aufstieg führte vom Einwanderer aus Südafrika über PayPal zu Tesla, SpaceX, X und weiteren Unternehmen. Doch Musk ist längst nicht mehr nur Unternehmer. Spätestens seit dem US-Wahlkampf 2024 mischt er auch in der Politik mit. Er unterstützte Donald Trump mit Millionenbeträgen und baute seinen Einfluss auf der Plattform X weiter aus.Wie wurde Musk zu einer der mächtigsten Figuren der Tech-Welt? Welche Wetten auf Elektromobilität, Raumfahrt und Künstliche Intelligenz haben seinen Aufstieg geprägt? Und wie weit reicht sein politischer Einfluss inzwischen – in den USA und darüber hinaus?Lars Petersen spricht darüber mit Sönke Iwersen, Investigativjournalist des Handelsblatts und Co-Autor des Buches „Die Tesla-Files“. Gemeinsam schauen sie auf Musks Aufstieg im Silicon Valley, seine unternehmerischen Entscheidungen und seinen wachsenden Einfluss auf Politik und Öffentlichkeit.Hier geht's zum Buch von Sönke Iwersen und Michael Verfürden „Die Tesla-Files“: https://www.chbeck.de/iwersen-verfuerden-tesla-files/product/37976539Und hier geht's zur Doku „Elon Musk Uncovered – Das Tesla-Experiment“: https://www.ardmediathek.de/film/elon-musk-uncovered-das-tesla-experiment/NGYyOGE5NzctMGI1YS00NGQ2LWFkY2EtNDg4MjM4MWY0NTNhRedaktion: Lars PetersenRedaktionelle Mitarbeit: Fiona WinkSchnitt: Sebastian PankauMixing und Mastering: Sebastian PankauMusik: ES_Axon Terminal - Out To The World, ES_Heard Them Say - Craft Case, ES_Nominal Flow - Anthony EarlsFotocredit Episodencover: Getty Images/ChesnotIhr habt spannende Hinweise, Fälle oder Feedback? Dann schreibt uns gerne: machtundmillionen@businessinsider.deIhr möchtet mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findet ihr alle Infos & Rabatte: https://www.businessinsider.de/podcasts/macht-und-millionen/werbepartner/Impressum: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/impressum⁠Datenschutz: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/datenschutz/
  • 153. Gulnara Karimova: Wie die Tochter des Präsidenten Millionen scheffelte

    46:56||Ep. 153
    Gulnara Karimova war Diplomatin, Modedesignerin und Popstar. Vor allem aber war sie die Tochter von Islam Karimov, der Usbekistan jahrzehntelang regierte. Während Karimova in Luxus und Glamour lebte, sollen drei große Telekommunikationskonzerne mehr als 865 Millionen Dollar für Geschäfte auf dem usbekischen Mobilfunkmarkt gezahlt haben. Ein Teil des Geldes floss über Briefkastenfirmen und verschlungene Zahlungswege in die Schweiz. Dort soll Karimova ein verzweigtes Netzwerk aufgebaut haben. Auch die Schweizer Firma Zeromax spielte eine zentrale Rolle. Über das Unternehmen wurde ein luxuriöser Palast für die Karimov-Familie gebaut. Als Zeromax 2010 pleiteging, blieben Milliardenforderungen zurück.Im April 2026 beginnt in der Schweiz der Prozess gegen Karimova. Doch schon nach zwei Tagen wird das Verfahren eingestellt – ohne Freispruch und ohne Urteil über Karimovas Schuld.Wie funktionierte das Millionen-Netzwerk? Und warum endete der Prozess ohne Urteil?Lars Petersen spricht darüber mit Sibilla Bondolfi, Gerichtskorrespondentin des Schweizer Radio und Fernsehen und promovierte Juristin. Gemeinsam schauen sie auf Karimovas Geschäfte, das Schweizer Verfahren und die Millionen, die noch auf Schweizer Konten liegen.Redaktion: Lars PetersenRedaktionelle Mitarbeit: Fiona WinkSchnitt: Sebastian PankauMixing und Mastering: Sebastian PankauMusik: ES_Beryllium - Farrell Wooten, ES_Pressure DropFotocredit Episodencover: Getty Images/Yves ForestierIhr habt spannende Hinweise, Fälle oder Feedback? Dann schreibt uns gerne: machtundmillionen@businessinsider.deIhr möchtet mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findet ihr alle Infos & Rabatte: https://www.businessinsider.de/podcasts/macht-und-millionen/werbepartner/Impressum: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/impressum⁠Datenschutz: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/datenschutz/
  • 152. Wanja Oberhof: Vom Start-up-Star zum Millionenbetrugsfall

    49:09||Ep. 152
    Wanja Oberhof galt lange als Wunderkind der deutschen Start-up-Szene. Mit 14 gründete er seine erste Firma, später wurde er Chef von „Social Chain“. Zeitweise war das Unternehmen an der Börse fast 800 Millionen Euro wert.Nach der Insolvenz von „Social Chain“ wagte Oberhof in den USA einen Neustart. Mit „The Healing Company“ wollte er einen großen Wellness-Konzern aufbauen. Doch schon bald geriet das Unternehmen finanziell unter Druck. Dann investierte der ehemalige Chef eines Dax-Unternehmens rund 2,5 Millionen Dollar. Laut FBI-Unterlagen versickerte das Geld jedoch innerhalb weniger Tage zu großen Teilen, kam nie da an, wo es hin sollte.Was geschah mit den 2,5 Millionen Dollar? Wer war der geheime Investor? Und welche Rolle spielte eine offenbar manipulierte Excel-Tabelle?Lars Petersen spricht darüber mit Tobias Fuchs vom Investigativ-Ressort der Bild. Gemeinsam schauen sie auf Oberhofs Aufstieg, die Millionen-Transaktionen und die Vorwürfe der US-Justiz.Redaktion: Lars PetersenRedaktionelle Mitarbeit: Fiona WinkSchnitt: Sebastian PankauMixing und Mastering: Sebastian PankauMusik: ES_Pressure Drop, ES_Beryllium - Farrell WootenFotocredit Episodencover: picture alliance / ABBfotoIhr habt spannende Hinweise, Fälle oder Feedback? Dann schreibt uns gerne: machtundmillionen@businessinsider.deIhr möchtet mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findet ihr alle Infos & Rabatte: https://www.businessinsider.de/podcasts/macht-und-millionen/werbepartner/Impressum: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/impressum⁠Datenschutz: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/datenschutz/
  • 151. 300 Milliarden Euro: Das riskante Geschäft mit der Altersvorsorge

    39:42||Ep. 151
    Rund 300 Milliarden Euro verwalten die deutschen Versorgungswerke – Geld, das eigentlich die Altersvorsorge von mehr als einer Million Ärzten, Anwälten, Apothekern und anderen Freiberuflern sichern soll. Doch wie sicher ist dieses Geld tatsächlich?Nach dem Skandal um das Versorgungswerk der Berliner Zahnärzte zeigen Recherchen von Business Insider, WELT und WELT AM SONNTAG: Auch andere Versorgungswerke haben hohe Verluste gemacht, investieren in riskante Immobiliengeschäfte und Private-Equity-Fonds und legen oft nur unzureichend offen, wie sie das Geld ihrer Mitglieder anlegen.Lars Petersen und sein Kollege Max Skowronek haben die Investments zahlreicher Versorgungswerke untersucht. Ihre Recherche zeigt, wo Milliarden angelegt sind, welche Verluste entstanden sind und wie schwer nachvollziehbar die Geschäfte teilweise sind.Gemeinsam sprechen sie über spektakuläre Investments, die Rolle der Aufsichtsbehörden und ein eigens entwickeltes Recherche-Tool, das erstmals einen Überblick über die Kapitalanlagen zahlreicher Versorgungseinrichtungen ermöglicht.Hier geht es zum Tool über die Kapitalanlagen der Versorgungswerke: https://www.businessinsider.de/wirtschaft/ihr-seid-arzt-oder-anwalt-hier-erfahrt-ihr-wo-eure-rente-liegt/Redaktion: Lars PetersenRedaktionelle Mitarbeit: Fiona WinkSchnitt: Fiona WinkMixing und Mastering: Sermet AgartanFotocredit Episodencover: generative Illustration: Dominik Schmitt/Business InsiderIhr habt spannende Hinweise, Fälle oder Feedback? Dann schreibt uns gerne: machtundmillionen@businessinsider.deIhr möchtet mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findet ihr alle Infos & Rabatte: https://www.businessinsider.de/podcasts/macht-und-millionen/werbepartner/Impressum: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/impressum⁠
  • 150. Milliarden-Geschäft Bundesliga: Wem gehört der deutsche Fußball?

    54:56||Ep. 150
    Fußball ist längst ein Milliardengeschäft. Fernsehsender zahlen Milliarden für Übertragungsrechte, Investoren kaufen Clubs und die besten Spieler wechseln für dreistellige Millionensummen den Verein. Doch die Bundesliga verliert im internationalen Vergleich zunehmend den Anschluss.Ein Grund dafür ist die 50+1-Regel. Sie soll verhindern, dass Investoren die Kontrolle über Vereine übernehmen. Doch Kritiker sehen genau darin ein Hindernis für neues Kapital. Während die Premier League ihre Umsätze immer weiter steigert, wächst der Abstand zur Bundesliga.Wie viel Geld entgeht der Bundesliga durch die 50+1-Regel? Und wie könnte ein Modell aussehen, das Investoren mehr Einfluss gibt und gleichzeitig die Interessen der Fans schützt?Lars Petersen spricht darüber mit Martin Stopper, einem der erfahrensten Sportrechtler Deutschlands. Gemeinsam schauen sie auf die Machtverhältnisse im Profifußball, die Ausnahmen für Leverkusen und Wolfsburg und die Frage, ob die 50+1-Regel noch in die Zeit des modernen Fußballgeschäfts passt.Redaktion: Lars PetersenRedaktionelle Mitarbeit: Fiona WinkSchnitt: Sebastian PankauMixing und Mastering: Sebastian PankauFotocredit Episodencover: generative Illustration: Dominik Schmitt/Business InsiderIhr habt spannende Hinweise, Fälle oder Feedback? Dann schreibt uns gerne: machtundmillionen@businessinsider.deIhr möchtet mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findet ihr alle Infos & Rabatte: https://www.businessinsider.de/podcasts/macht-und-millionen/werbepartner/Impressum: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/impressum⁠Datenschutz: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/datenschutz/
  • 149. Autohaus König: Wie ein Berliner Auto-Imperium in die Insolvenz raste

    58:16||Ep. 149
    Autohaus König steht für rasantes Wachstum, Zehntausende verkaufte Fahrzeuge und eine der bekanntesten Autohandels-Firmen Deutschlands. 1966 von Gotthard und Marianne König als kleine Werkstatt gegründet, entwickelte sich das Unternehmen zu einem Imperium mit mehr als 80 Standorten, rund 1.200 Mitarbeitern und zeitweise fast einer Milliarde Euro Umsatz.Noch im Frühjahr 2025 verkündete König das beste erste Quartal der Unternehmensgeschichte. Anfang 2026 übernahm die Gruppe sogar zwei weitere Standorte. Doch nur wenige Monate später war das Unternehmen zahlungsunfähig. Im Insolvenzantrag sollen fällige Verbindlichkeiten von 212 Millionen Euro aufgeführt sein. Recherchen zufolge warteten Kunden trotz geleisteter Zahlungen auf ihre Fahrzeugbriefe. Jetzt enthüllt ein langjähriger Insider, wie Kundengelder verwendet wurden, um ältere offene Verpflichtungen zu begleichen.Wie konnte ein Unternehmen, das immer weiter wuchs, innerhalb so kurzer Zeit in die Insolvenz geraten? Und floss Geld aus dem operativen Geschäft möglicherweise in Immobilien, Sponsoring und andere Projekte?Lars Petersen spricht in dieser Folge mit dem langjährigen Insider über die Hintergründe der Pleite. Gemeinsam rekonstruieren sie den Aufstieg der Autohandelsgruppe und erklären, warum ausgerechnet ihr rasantes Wachstum zum entscheidenden Risiko geworden sein könnte.Redaktion: Lars PetersenRedaktionelle Mitarbeit: Fiona WinkSchnitt: Sebastian PankauMixing und Mastering: Sebastian PankauMusik: ES_Throbbing Anxiety - Dream Cave, ES_Beryllium - Farrell Wooten, ES_Nominal Flow - Anthony EarlsFotocredit Episodencover: Autohaus Gotthard KönigIhr habt spannende Hinweise, Fälle oder Feedback? Dann schreibt uns gerne: machtundmillionen@businessinsider.deIhr möchtet mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findet ihr alle Infos & Rabatte: https://www.businessinsider.de/podcasts/macht-und-millionen/werbepartner/Impressum: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/impressum⁠Datenschutz: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/datenschutz/
  • 148. Luxusmakler Engel & Völkers: Das Geschäft mit der Scheinselbstständigkeit

    42:48||Ep. 148
    Engel & Völkers steht für Luxusimmobilien, Millionendeals und eine Marke, die inzwischen auf der ganzen Welt bekannt ist. Inzwischen ist das Unternehmen in mehr als 35 Ländern aktiv und kommt nach eigenen Angaben auf rund 17.000 Personen und mehr als 1.000 Standorte weltweit.Doch hinter der glänzenden Fassade gibt es seit Jahren Streit um eine entscheidende Frage: Wie selbstständig sind die Makler tatsächlich?Im Dezember 2024 rückte der Zoll mit mehr als 100 Beamten an und durchsuchte unter anderem die Hamburger Zentrale. Der Verdacht: Viele Makler könnten nur auf dem Papier selbstständig sein und tatsächlich wie Angestellte arbeiten. Die Ermittlungen gegen die Konzernspitze wurden wenige Monate später überraschend eingestellt.Doch dann folgten neue Razzien und auch in Spanien geriet Engel & Völkers unter Druck. Dort fordern die Behörden Millionen an Sozialabgaben nach. Ein Gericht gab ihnen bereits Recht.Was steckt hinter dem Franchise-System von Engel & Völkers? Warum ermitteln deutsche Behörden weiter? Und könnte der Streit für Engel & Völkers noch richtig teuer werden?Lars Petersen spricht in dieser Folge darüber mit Vinzenz Neumaier, der für Business Insider zu Engel & Völkers recherchiert hat.Redaktion: Lars PetersenRedaktionelle Mitarbeit: Fiona WinkSchnitt: Sebastian PankauMixing und Mastering: Sebastian PankauTitelmusik: AfonelliFotocredit Episodencover: Getty Images/ullstein bildIhr habt spannende Hinweise, Fälle oder Feedback? Dann schreibt uns gerne: machtundmillionen@businessinsider.deIhr möchtet mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findet ihr alle Infos & Rabatte: https://www.businessinsider.de/podcasts/macht-und-millionen/werbepartner/Impressum: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/impressum⁠Datenschutz: ⁠http://www.businessinsider.de/informationen/datenschutz/