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Kopf hoch
Merlin Noack über ADHS und freiberufliche Kunst
Mein heutiger Gast ist Merlin Noack — Fotograf und Grafiker aus Berlin — ein alter Freund von mir sowie mein »Haus- und Hof-Fotograf«*. Er erzählt von seiner ADHS und dem Aufwachsen in einer Familie, in der das Vokabular fehlte, um über psychische Erkrankungen zu sprechen. Und wir sprechen über seine Arbeit als Fotograf und Grafiker und inwiefern die Freiberuflichkeit eine Herausforderung als psychisch Erkrankter ist.
*Haus- und Hof-Fotograf, weil ihr Merlins Arbeit zum Beispiel auf allen vier meiner Soloalben und auch in bzw. auf meinen Büchern findet, für die er Cover- und Porträtfotos gemacht bzw. mir zur Verfügung gestellt hat. Außerdem geht's hier zu seiner Web-Seite.
Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge um psychische Erkrankungen (konkret: Depression), ADHS und Suizidgedanken. Passt beim Anhören bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn es euch schlecht geht und/oder ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.
Eins noch in eigener Sache: Wenn euch der Podcast gefällt, unterstützt mich gerne bei Patreon. Ich mache nicht nur diesen Podcast, ich schreibe außerdem Bücher und mache Musik. Und seit Anfang 2023 veröffentliche ich jede Woche den Song der Woche. Schaut mal rein!
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29. Live-Lesung aus meinem neusten Buch, moderiert von Jan Fischer +++ Sonderfolge
01:23:19||Season 1, Ep. 29In dieser Folge »Kopf hoch« ist niemand zu Gast, denn: es ist keine reguläre Folge: Ich habe am 28. Mai auf Einladung der Lesereihe »Literaturtankstelle« in der Lindener Buchhandlung in Hannover aus »Weit weg von mir selbst« gelesen, meinem autobiografischen Buch über meine Zwangsgedanken und Depression.Moderiert hat mein lieber Freund Jan Fischer, der auch die Idee hatte, die Lesung aufzunehmen. (Danke!)Ihr hört hier also gute anderthalb Stunden Lesung und Gespräch sowie ein bisschen Musik und Fragen aus dem Publikum.Wenn ihr mögt, könnt ihr mir via paypal.me/martinspiessofficial eine Spende in den Hut schnippen.Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge explizit um Suizidgedanken, Zwangsgedanken und Depression sowie an einer Stelle um grenzverletzendes, übergriffiges Verhalten Frauen gegenüber. Passt beim Anhören also bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.Eins noch in eigener Sache: Wenn euch der Podcast gefällt, unterstützt mich gerne bei Patreon. Ich mache nicht nur diesen Podcast, ich schreibe außerdem Bücher und mache Musik. Und seit Anfang 2023 veröffentliche ich jede Woche den Song der Woche. Schaut mal rein!
28. Salomea Genin über Kindheitstraumata und die DDR
37:12||Season 1, Ep. 28Meine heutige Gästin ist Salomea Genin. Sie musste mit neun Jahren aus Nazi-Deutschland nach Australien fliehen, weil sie Jüdin war, wurde mit 12 Kommunistin und zog Anfang der 60er Jahre aus Überzeugung in die DDR. Dort war sie 20 Jahre IM – sogenannte »informelle Mitarbeiterin« – im Auftrag der Stasi, die die Menschen in der DDR überwacht und so unter Druck gesetzt und kontrolliert hat. Als ihr klar wurde, welchem System sie da dient, stürzte sie in Verzweiflung und dachte, es helfe nur der Suizid.Aber: Salomea Genin hat sich fürs Leben entschieden. Sie ist heute 93 Jahre alt und ich habe mich sehr gefreut, als ihre Zusage kam, bei »Kopf hoch« zu Gast zu sein und mir aus ihrem Leben zu erzählen.Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge explizit um Suizidgedanken sowie um Depression. Passt beim Anhören also bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.Eins noch in eigener Sache: Wenn euch der Podcast gefällt, unterstützt mich gerne bei Patreon. Ich mache nicht nur diesen Podcast, ich schreibe außerdem Bücher und mache Musik. Und seit Anfang 2023 veröffentliche ich jede Woche den Song der Woche. Schaut mal rein!
27. Ute Sembritzki über Suizid und Depression
32:00||Season 1, Ep. 27Meine heutige Gästin ist Ute Sembritzki. Sie ist Lehrerin im Ruhestand und (full disclosure) die Cousine meines Vaters. Wir sprechen über die vielen Suizide, die sich wie ein roter Faden durch ihre Familie ziehen, und sie erzählt von ihrer Depression. Ganz »überwunden« hat sie die nicht, weil sie immer wieder Täler durchschreiten und auf sich aufpassen muss. Und sie betont mehrfach, wie sehr sie hofft, dass ihre Geschichte vielleicht der einen oder anderen, dem einen oder anderen Hörer*in hilft.Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge explizit um diverse Suizide (darunter einen so genannten erweiterten Suizid, bei dem ein Kind zu Tode kam) und Suizidgedanken sowie um Depression. Passt beim Anhören also bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.Eins noch in eigener Sache: Wenn euch der Podcast gefällt, unterstützt mich gerne bei Patreon. Ich mache nicht nur diesen Podcast, ich schreibe außerdem Bücher und mache Musik. Und seit Anfang 2023 veröffentliche ich jede Woche den Song der Woche. Schaut mal rein!
26. Eva Rademacher übers Sich-Hilfe-Holen und Hoffnung
35:24||Season 1, Ep. 26Heute ist Eva Rademacher bei »Kopf hoch« zu Gast. Sie ist Physiotherapeutin und (full disclosure) eine Freundin von mir. Wir sprechen über ihre Essstörung und Depression, und die – wie sie sagt – schlimmste Zeit ihres Lebens: den Suizid ihres Bruders und die Zeit danach.Sie erzählt davon, wie ihre Arbeitskolleg*innen und ihr Chef sie auffingen, obwohl sie neu in der Praxis war. Sie spricht darüber, wie dankbar sie ihren Freund*innen ist, die für sie da waren und sind. Und es geht darum, wie hilfreich Therapie war – und wie wohl sie sich (nach jahrelangem Leben in der Stadt) auf dem Dorf fühlt.Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge explizit um Suizid und Suizidgedanken sowie um Essstörung und Depression. Passt beim Anhören also bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.Eins noch in eigener Sache: Wenn euch der Podcast gefällt, unterstützt mich gerne bei Patreon. Ich mache nicht nur diesen Podcast, ich schreibe außerdem Bücher und mache Musik. Und seit Anfang 2023 veröffentliche ich jede Woche den Song der Woche. Schaut mal rein!
25. Gilda Sahebi über Politik, Spaltung & Humor
45:37||Season 1, Ep. 25Heute ist Gilda Sahebi bei »Kopf hoch«, worüber ich mich sehr freue. Wir sprechen natürlich über ihr aktuelles Buch »Verbinden statt spalten«, und wir reden darüber, wie mensch in so düsteren Zeiten trotzdem hoffen kann. Spoiler alert: Gilda hofft, denn sie hat, wie sie sagt, eine große Liebe für Menschen. Wir sprechen über ihre aktuell schwierige Wohnungssituation und über den Struggle mit Themen wie Selbstliebe. Ich finde, es ist eine ganz besondere Folge geworden, nicht zuletzt, weil Gilda eine so kluge, warmherzige und witzige Frau ist. Denn auch und vor allem ihr Humor hilft (ihr persönlich) in Krisenzeiten immer wieder – entsprechend selbstverständlich, dass wir auch über unsere Liebe zu John Oliver und Jon Stewart reden.Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge um psychische Erkrankungen (konkret: Depression und Zwangsgedanken), um gesellschaftliche Spaltung, Weltschmerz und den Druck, den der Kapitalismus auslöst. Passt beim Anhören bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn es euch schlecht geht und/oder ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.Gildas aktuelles Buch findet ihr hier, den Podcast »Gilda con Arne« hier. Zu ihrer Instagram-Seite geht es hier entlang, ich empfehle euch sehr, ihr zu folgen.Eins noch in eigener Sache: Wenn euch der Podcast gefällt, unterstützt mich gerne bei Patreon. Ich mache nicht nur diesen Podcast, ich schreibe außerdem Bücher und mache Musik. Und seit Anfang 2023 veröffentliche ich jede Woche den Song der Woche. Schaut mal rein!
24. Tilman Döring über ADHS, Depression & den langen Weg zur Einsicht
51:36||Season 1, Ep. 24Mein heutiger Gast ist Tilman Döring — Poetry-Slammer, Lyriker, Moderator und Veranstalter. Er erzählt von seiner ADHS, mit der er erst mit Anfang 30 diagnostiziert wurde, von depressiven Phasen und Depression und wiederholten Klinikaufenthalten — zu denen er nicht immer bereit war: Oft machte er nach der Entlassung einfach weiter wie vorher, bis irgendwann der nächste Absturz folgte. Sehr ehrlich erzählt er davon, wie auch seine Karriere durch negatives Auftreten gelitten hat.Und wir kommen (wie in der letzten Folge mit Merlin Noack) auf seine Freiberuflichkeit zu sprechen und wie wichtig Stabilität allgemein und stabile Finanzen speziell sind.Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge um psychische Erkrankungen (konkret: Depression), ADHS, Drogenkonsum und Suizidgedanken. Passt beim Anhören bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn es euch schlecht geht und/oder ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.Eins noch in eigener Sache: Wenn euch der Podcast gefällt, unterstützt mich gerne bei Patreon. Ich mache nicht nur diesen Podcast, ich schreibe außerdem Bücher und mache Musik. Und seit Anfang 2023 veröffentliche ich jede Woche den Song der Woche. Schaut mal rein!
22. Craig Vine über die Arbeit als Psychiater
21:11||Season 1, Ep. 22Mein heutiger Gast ist Crag Vine, Psychiater aus Minnesota. Er erzählt von seiner Arbeit mit inhaftierten und wohnungslosen Menschen und was sich in den über 33 Jahren, die er den Beruf ausübt, verändert hat – und was nicht. Welche Hürden sind seiner Meinung nach zu nehmen, wo gibt es (immer noch) Verbesserungsbedarf?Er erzählt von den Herausforderungen, Menschen im US-amerikanischen Gesundheitssystem zu behandeln, und wie er es trotzdem immer irgendwie schafft, einen Weg zu finden, seinen Patient*innen zu helfen.Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge um psychische Erkrankungen, Medikation und Haft. Passt beim Anhören bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn es euch schlecht geht und/oder ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.Eins noch in eigener Sache: Wenn euch der Podcast gefällt, unterstützt mich gerne bei Patreon. Ich mache nicht nur diesen Podcast, ich schreibe außerdem Bücher und mache Musik. Und seit Anfang 2023 veröffentliche ich jede Woche den Song der Woche. Schaut mal rein!
21. Julian Scherl über ADHS, PTBS und Queerness
38:00||Season 1, Ep. 21Mein heutiger Gast ist Julian Scherl, ein queerer Tiroler mit irischem Migrationshintergrund. Er erzählt von seinem ADHS und seiner schwierigen Kindheit, die vor allem deswegen so hart war, weil Ärzt*innen, seine Eltern und Lehrer*innen ihn falsch behandelt haben: Strafen, die nach Folter klingen, und Nicht-Verstanden-Werden führen erst dazu, dass Julian sich in Fantasy-Welten flüchtet – und schließlich in die rechte Szene abdriftet.Wenn ihr euch jetzt fragt: »Hä? Der ist doch queer!« Richtig, und als er das merkt, kehrt er der Szene den Rücken. Heute ist nicht nur links, sonder linker (Online-)Aktivist.Nach einem Auslandseinsatz während seines Wehrdienst leidet Julian unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung, und er muss seinen Beruf – den des Schmieds – aufgeben. Seitdem kümmert er sich um seine Genesung, er erzählt, wie ihm auch (Live-)Rollenspiel dabei hilft und warum er große Hoffnung hat, irgendwann wieder ganz gesund zu sein und das Trauma von Kindheit und Krieg überwunden zu haben.Die Folge ist Teil zwei von zwei meines kleinen Tirol-Specials, in der ersten Folge (Folge 20) ist Tätowiererin Jacqueline Stangl zu Gast.Inhaltswarnung: Es geht in dieser Folge unter anderem explizit um eine Posttraumatische Belastungsstörung, Rechtsextremismus, Depression, Erziehungsmethoden, die nach Schwarzer Pädagogik klingen, so wie an einer Stelle (auf die ich gesondert hinweise) um diskriminierende Sprache gegen Homosexuelle sowie im Zusammenhang mit Hass im Netz um den Vorwurf der Pädosexualität. Passt beim Anhören bitte auf euch auf oder lasst die Folge aus. Und wenn es euch schlecht geht und/oder ihr Suizidgedanken habt, meldet euch bitte umgehend bei der Telefonseelsorge, die 24/7 unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zu erreichen ist.Eins noch in eigener Sache: Wenn euch der Podcast gefällt, unterstützt mich gerne bei Patreon. Ich mache nicht nur diesen Podcast, ich schreibe außerdem Bücher und mache Musik. Und seit Anfang 2023 veröffentliche ich jede Woche den Song der Woche. Schaut mal rein!