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Jakobs Weg - Psychologie erleben mit Lukas Klaschinski
Der Schlüssel zur stabilen Beziehung - mit Dr. Wolfgang Krüger
Ein bekanntes Phänomen: Nach der Verliebtheitsphase treten die ersten Herausforderungen auf. In dieser Episode spricht Lukas Klaschinski mit Psychotherapeut Dr. Wolfgang Krüger über die Frage, wie Beziehungen langfristig gelingen. Viele Beziehungen scheitern an unausgesprochenen Erwartungen und unerfüllten Projektionen. Was ist vor einer Partnerschaft wichtig? Wie beeinflusst die Beziehung zu uns selbst das Gelingen einer Partnerschaft? Warum kann Abstand oft mehr Nähe schaffen und wie wichtig sind unsere eigenen Bedürfnisse? Und was passiert, wenn wir aufhören, den Partner zu verändern und stattdessen bei uns selbst ansetzen?
Diese Folge lädt ein, den Blick nach innen zu richten und Beziehungen als Raum für Entwicklung und echte Begegnung zu verstehen – ein kontinuierliches Kennenlernen, das immer wieder neue Räume eröffnet.
Eine Übersicht zu Wolfgangs Büchern findet ihr hier: https://www.dr-wolfgang-krueger.de/buecher
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Wut statt Traurigkeit: Wie wir lernen für uns einzustehen
51:46|In diesem Coaching spricht Lukas mit Lena über ein Gefühl, das viele Menschen ablehnen, unterdrücken oder sogar für gefährlich halten: Wut. Dabei steckt gerade in unserer Wut oft eine enorme Kraft – besonders in Beziehungen.Lena erzählt von ihrer Beziehung und dem Gefühl, dass ihr Partner sich nicht wirklich klar für sie positioniert. Immer wieder merkt sie, dass sie ihre eigenen Bedürfnisse kennt, sich am Ende aber doch anpasst oder zurücknimmt. Konflikte werden für sie schnell zu Situationen, in denen sie Verantwortung übernimmt, Streit moderiert und ihre eigenen Grenzen überschreitet.Gemeinsam schauen sie darauf, wie diese Muster entstanden sind: eine Kindheit mit emotionaler Überforderung, Verantwortung für Erwachsene, einer depressiven Mutter und dem Gefühl, immer funktionieren zu müssen. Lena musste früh lernen, sich anzupassen, Probleme anderer zu tragen und ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen.Dabei wird deutlich: Unter ihrer Traurigkeit liegt eine tiefe Wut. Eine Wut darüber, nie wirklich gehalten worden zu sein. Darüber, Verantwortung tragen zu müssen, die nie ihre war. Und darüber, heute noch Beziehungen zu führen, in denen sie sich selbst verliert.CODE: jakobsweghttp://saily.com/jakobsweg
Wie du neue Freunde findest, ohne dich zu verstellen - Mit Felix Wunnike
47:06|Freundschaft. Sie trägt uns durch die Höhen und Tiefen des Lebens. Und doch haben nicht alle das Glück, viele Freund:innen zu ihrem Leben zu zählen.Wie gewinnen wir neue Freund:innen?Weshalb entstehen sie in der Kindheit oft ganz selbstverständlich, während sie später plötzlich kompliziert wirken? Damit hat sich Wirtschaftspsychologe Felix Wunnike beschäftigt.Mit Lukas spricht er darüber, wie er sich nach dem Umzug in eine neue Stadt einen neuen Freundeskreis aufgebaut hat. Was der „soziale Muskel“ damit zu tun hat, wie Felix es geschafft hat, sich beim Kennenlernen nicht zu verbiegen und locker zu bleiben und woran er enge Freundschaften erkennt - das erfahre ihr in dieser Folge.
Abwesender Vater – Welche Spuren hinterlässt das in uns?
51:03|In diesem Coaching spricht Lukas mit Lea über die oft unsichtbaren Folgen eines emotional abwesenden Vaters und darüber, wie sich frühe Beziehungserfahrungen bis ins Erwachsenenleben ziehen können. Lea hatte bereits zwei Burnouts und stand in ihrem letzten Job kurz vor dem dritten. Immer wieder gerät sie in extreme Belastungssituationen, passt sich stark an, kann kaum Nein sagen und versucht, es allen recht zu machen – aus Angst vor Ablehnung.Gemeinsam schauen sie und Lukas auf die tieferen Dynamiken hinter Perfektionismus, People Pleasing und emotionaler Erschöpfung. Warum verlieren manche Menschen irgendwann den Zugang zu ihren eigenen Bedürfnissen? Weshalb fällt es so schwer, die eigene Geschichte wirklich anzuerkennen?Ein zentraler Teil der Folge ist die Beziehung zu Leas Eltern: die Wut auf ihre Mutter, die emotionale Verantwortung, die sie unbewusst für ihren Vater übernommen hat, und die schmerzhafte Erfahrung eines Vaters, der zwar körperlich anwesend, emotional aber oft nicht erreichbar war. Sie sprechen darüber, warum Passivität genauso verletzend sein kann wie offensichtliche Konflikte und darüber, was mit uns passiert, wenn die Menschen, die uns hätten schützen sollen, es nicht tun.
Warum emotionale Nähe und Sex oft verwechselt werden – Mit Sexologin Katrin Hinrichs
01:00:21|Warum fällt es vielen Menschen leichter, Sex zu haben als wirklich Nähe zuzulassen? Warum entsteht Druck dort, wo eigentlich Verbindung entstehen sollte? Und weshalb sprechen wir über Sexualität oft erst dann, wenn etwas nicht mehr funktioniert?In dieser Episode spricht Lukas mit der klinischen Sexologin Katrin Hinrichs über Sex, Intimität und die Frage, warum echte Nähe oft viel komplexer ist als körperliche Anziehung.Gemeinsam schauen sie darauf, was Sexualität in Beziehungen wirklich trägt, warum Lust nicht einfach „funktionieren“ muss und weshalb viele Menschen unter Erwartungen leiden, über die kaum offen gesprochen wird. Es geht um Scham, Unsicherheiten, Leistungsdruck und darum, wie wir lernen können, Sexualität weniger als Bewertung und mehr als Begegnung zu verstehen.Außerdem sprechen sie über Lustlosigkeit in Beziehungen, den Umgang mit unterschiedlichen Bedürfnissen und darüber, mit welchen Ängsten und Unsicherheiten besonders junge Männer heute zu kämpfen haben.
Nicht einschlafen können: Wenn Kontrolle deinen Schlaf verhindert
01:05:43|Warum fällt es manchen Menschen so schwer, einfach einzuschlafen?In diesem Coaching gehen Lukas und Nicci dieser Frage nach. Nicci erzählt von ihrer anhaltenden Angst vor dem Schlafengehen, die sie seit ihrem Auslandssemester begleitet. Für sie bedeutet Schlaf nicht nur Ruhe, sondern vor allem eines: Kontrolle abzugeben. Und genau darin liegt ihre größte Herausforderung.Schon tagsüber kreisen ihre Gedanken um die kommende Nacht. Denn wer schläft, lässt los und wer loslässt, muss vertrauen. Doch genau dieses Vertrauen fällt Nicci schwer. Stattdessen gibt ihr Planung Sicherheit: Ein durchstrukturierter Alltag, klare Routinen und Vorbereitung vermitteln ihr das Gefühl, die Kontrolle zu behalten. Sie sprechen darüber, warum Schlaf einer der Bereiche ist, die sich unserer Kontrolle entziehen und was das mit tieferliegenden Ängsten zu tun hat, bis hin zur Angst vor dem Tod.Nicci nimmt uns außerdem mit in ihre Kindheit: Als neurodivergentes Kind hatte sie früh das Gefühl, mehr leisten zu müssen als andere. In einem Umfeld, in dem Leistung eine große Rolle spielte und Unsicherheiten präsent waren, lernte sie schnell, sich anzupassen. Anerkennung war oft an Leistung geknüpft. Dieses Muster begleitet sie bis heute. Auch wenn Nicci heute Strategien aus der Therapie kennt und bewusst mit Struktur, Atmung und Gedanken arbeitet, bleibt das Thema Schlaf für sie ein sensibler Punkt. Denn loslassen lässt sich nicht erzwingen und Vertrauen wächst oft langsamer, als man es sich wünscht.Vielleicht liegt die Antwort nicht darin, noch mehr Kontrolle zu entwickeln. Sondern darin, Schritt für Schritt auszuhalten, dass wir nicht alles kontrollieren können.
Fühlen durch Bewegung - Trauerbewältigung mit Katy Biber
01:24:55|In dieser Episode spricht Lukas Klaschinski mit Katy Biber über den Verlust ihrer Schwester – und ihren Weg zurück ins Leben.Katy erzählt, warum Sport für sie zum Wendepunkt wurde: nicht als Flucht, sondern als kraftvoller Zugang zu ihren Gefühlen. Bewegung hat ihr geholfen, die Trauer auszuhalten, sich selbst wieder zu spüren und Schritt für Schritt neuen Halt zu finden. Daraus ist „Seelensport“ entstanden – eine Trainingsplattform, die Menschen dabei unterstützt, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen. Hier gehts zu Katys Seelensport: https://www.seelensport.at/
Toxische Beziehungsmuster durchbrechen
56:52|Warum landen wir immer wieder in Beziehungen, die uns eigentlich nicht guttun?In diesem Coaching erzählt Nala von einer Beziehung, die sie an ihre Grenzen gebracht hat. Von intensiver Nähe am Anfang, die sich Stück für Stück in Unsicherheit und Lügen verwandelt. Doch diese Beziehung war kein Einzelfall für Nala, dahinter scheint ein Muster zu stecken.Gemeinsam schauen wir darauf, warum sich bestimmte Dynamiken wiederholen und wie frühere Erfahrungen unsere Beziehungen prägen können, oft ohne dass wir es bewusst merken. Es geht um das Gefühl, nicht gesehen zu werden, um Ohnmacht und das Aushalten statt Handeln. Perfektionismus wird als Schutzmechanismus deutlich, als Versuch, Kontrolle zu behalten, Gefühle zu analysieren statt sie wirklich zu spüren.Doch was braucht es, um aus diesen Mustern auszubrechen?Diese Folge ist eine Einladung, genauer hinzuschauen: auf die eigenen Beziehungen, auf alte Prägungen und auf den Unterschied zwischen Verstehen und Fühlen. Denn echte Veränderung beginnt oft genau dort, wo wir aufhören, alles kontrollieren zu wollen.
Grenzen setzen und Selbstwert steigern
01:08:41|„Es geht ja immer irgendwie alles.“ Diese Haltung begleitet viele Menschen, vor allem jene, die ihre eigenen Grenzen kaum spüren oder nicht setzen können. Auch Christina kennt dieses Gefühl sehr gut. Ob in Freundschaften, Beziehungen, im Job oder sich selbst gegenüber: Grenzen setzen fällt ihr schwer.So sehr, dass sie sogar weiter Laufen ging, obwohl ihr Körper längst Stopp gesagt hatte, mit der Folge, dass sie sich die Ferse brach. Denn: Es ging ja irgendwie noch. Doch Christina merkt immer mehr, dass dieser Satz nicht die ganze Wahrheit erzählt.Eigene Grenzen sind kein Hindernis. Sie schützen uns, geben uns Halt, Form und Orientierung. In Christinas Kindheit durfte sie diese Form nicht haben. Fehler wurden mit Ignoranz bestraft. Statt Nähe, Trost und einer Schulter zum Anlehnen erlebte sie Rückzug. Nähe kannte sie entweder gar nicht oder nur dann, wenn sie etwas dafür leistete.Dieses Muster wirkt bis heute nach. Im Gespräch mit Lukas verbindet Christina ihre Erfahrungen aus der Kindheit mit den Herausforderungen von heute. Gemeinsam schauen sie hin: auf alte Prägungen, auf das ständige Funktionieren und auf den Wunsch nach mehr Leichtigkeit, Freude und wie Grenzen dabei helfen können.