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So many Voices 24: Wie wird aus einer großen Recherche ein spannender Podcast?
Am 22. und 23. November 2024 fand die „So many Voices“, die Podcastkonferenz von hauseins in München statt. Wir freuen uns, euch jetzt einige der Sessions, die auf der Hauptbühne stattgefunden haben, als Podcasts zur Verfügung stellen zu können.
Podcast-Dokus bieten eine tolle Möglichkeit, große und investigative Recherchen in mehreren Folgen zu erzählen und dabei auch zu vermitteln, wie schwierig diese manchmal sind, besonders in heiklen Bereichen wie MeToo und Verdachtsberichterstattung. Es gibt genug Raum, um die Protagonist*innen zu Wort kommen zu lassen und die gesellschaftliche Relevanz zu erklären.
Aber durch die Besonderheit von mehreren Folgen, die dramaturgisch aufgebaut werden, gibt es auch besondere Fallstricke. Worauf sollte man achten? Wie die Angst vor dem Mikro nehmen? Wie nimmt man in sensiblen Situationen vor Ort auf? Und wie sucht man gute O-Töne aus? Was kann der Podcast besser als das große Dossier? Darüber sprechen in diesem Panel die Journalistinnen Antonia Franz, Christiane Hawranek und Pia Stendera.
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29. So many Voices 25: Zwischen Empathie und Voyeurismus
48:45||Ep. 29Im November 2025 fand die zweite So Many Voices statt. Es ging um Vielfalt in der Branche, um Recherchen, Technik, gute Interviewführung, um Communitys und wie man als Indie-Podcast überlebt.Auf der Großen Bühne haben wir ein Aufnahmegerät mitlaufen lassen und veröffentlichen die Vorträge und Diskussionen nach und nach hier im hauseins-Podcast – für alle, die nicht in München dabei sein konnten oder zu diesem Zeitpunkt in einer anderen Session steckten, oder die sich das Gesagte noch mal in Ruhe anhören wollen.Persönliche Geschichten mit Respekt erzählenGeschichten über Menschen berühren – aber ob sie empowern oder ausnutzen, hängt vom Zugang ab. Empathie ist beim Geschichtenerzählen nicht nur ein Soft Skill, sondern eine echte professionelle Kompetenz. Ein sensibler Umgang mit retraumatisierenden Themen wie z. B. Gewalt oder Verlust ist essentiell. Aber wie erzählen wir Geschichten, sodass sie dem Leid der Menschen gerecht werden? Und gibt es zu viel Leid für eine Geschichte? Wie nah kann man seinen Protagonist*innen kommen, ohne übergriffig oder unkritisch zu sein? Ab wann sollten wir die Protagonist*innen auch schützen? Wie meistert man die Grenze zwischen journalistischer Neugierde und purem Voyeurismus?Shalin Rogall ist freie Journalistin und Moderatorin im Radio und auf den Socials. Bei Deutschlandfunk Nova moderiert sie seit 2019 im Liveprogramm und in unterschiedliche Protagonist:innen-getriebene Podcastformaten( Ab21, Einhundert) moderiert. Seit 2024 ist sie im Facts & Feelings Team.Teresa Sickert erzählt seit 2011 Geschichten im Radio und in Podcasts – am liebsten nah am Menschen. Ihre Arbeit kann man u.a. in Formaten beim rbb, im Deutschlandfunk Kultur, bei Audible, DER SPIEGEL und bei Wondery hören.Für den Podcast “Unter Mördern – Leben im Gefängnis” wurde sie 2024 vom medium Magazin zu einer der Top-Journalistinnen im Bereich Unterhaltung gezählt.Lukas Schöne ist Journalist und Branchenbeobachter. Er arbeitet beim MedienNetzwerk Bayern als Experte für Audio und Journalismus. In dieser Funktion organisiert er unter anderem die Audio-Panels der MEDIENTAGE MÜNCHEN, der Lokalrundfunktage sowie verschiedene andere Events. Häufig sieht man ihn als Moderator auch selbst auf den Bühnen. Außerdem ist er Host und Redakteur des Podcast „This is media NOW – das Update für alle die Medien machen“. Lukas steht im regelmäßigen Austausch mit der Branche. Das Ziel: Kooperationen anstoßen und Ideen entwickeln, die die Branche voranbringen. Zuvor war er, nach seiner Ausbildung zum Redakteur an der Deutschen Journalistenschule (DJS), als Radiojournalist für das Münchner Kirchenradio und den Deutschlandfunk tätig.Links und HintergründeShalin Rogall auf InstagramTeresa Sickert auf InstagramLukas Schöne auf LinkedInPräsentationen der Speaker*innen So many Voices WebsiteSo many Voices Instagramhauseins Newsletter abonnieren
28. So many Voices 25: Zwei weiße Männer unterhalten sich…
48:47||Ep. 28Im November 2025 fand die zweite So Many Voices statt. Es ging um Vielfalt in der Branche, um Recherchen, Technik, gute Interviewführung, um Communitys und wie man als Indie-Podcast überlebt.Auf der Großen Bühne haben wir ein Aufnahmegerät mitlaufen lassen und veröffentlichen die Vorträge und Diskussionen nach und nach hier im hauseins-Podcast – für alle, die nicht in München dabei sein konnten oder zu diesem Zeitpunkt in einer anderen Session steckten, oder die sich das Gesagte noch mal in Ruhe anhören wollen.Wie werden Podcasts diverser?Die Podcastbranche ist zwar jung und entstand als Grassroots-Bewegung, aber besonders divers ist sie deshalb noch lange nicht. Die Charts sind geprägt von den immer gleichen Stimmen: männlich, weiß, prominent. In dieser Session geht es um eine Bestandsaufnahme mit harten Zahlen aus der Wissenschaft: Wie steht es um die Vielfalt in Podcasts? Und wir suchen nach den Knackpunkten, warum es weibliche, non-binäre und nicht-weiße Stimmen so viel schwerer haben. Was müsste sich ändern, damit das Podcasting sein großes Versprechen wieder halten kann, dass doch jede*r zum Mikrofon greifen und senden könne.Ayesha Khan ist freie Journalistin, Autorin und politische Bildnerin. Gemeinsam mit Dîlan Karacadağ hostet sie seit 2024 den Podcast (un)deutsch, in dem postmigrantische Perspektiven und antirassistische & feministische Kämpfe im Mittelpunkt stehen. Ayesha schreibt zudem u. a. für Missy Magazin und analyse & kritik und veröffentlichte ihre Kolumne „Der Khan-Report“ im nd. Ihre Themen sind Sexismus, Kolonialismus, Flucht/Migration und Rassismus.Vera Katzenberger ist Juniorprofessorin für Digitalen Journalismus an der Universität Leipzig. Ihre Forschung befasst sich mit Erzählweisen, Produktionsbedingungen und Verbreitungslogiken von Podcasts.Dennis Chiponda, 1991 in der Lausitz als Sohn von Vertragsarbeitern geboren, lebt heute in Leipzig. Als Journalist, Diversity Manager und politischer Bildner setzt er sich intersektional mit Fragen von Ostdeutschland, Rassismus und Klassismus auseinander. Zudem ist er Host des Einheitspodcasts „Mauerecho – Ost trifft West“ der Taz Panter Stiftung.Katrin Rönicke ist Gründerin und Geschäftsführerin von hauseins. Seit 2013 hostet und produziert sie Podcasts, bei hauseins den “Lila Podcast”, „Die Wochendämmerung” und “Wind und Wurzeln”. Darüber hinaus moderierte sie „Lakonisch Elegant“ von DLF Kultur und war Sprecherin in der Audible-Produktion „Blaupause“. Wenn sie nicht podcastet, schreibt Katrin Bücher über Sex und Feminismus. Zuletzt erschien von ihr zusammen mit Laura Lucas und Lena Sindermann „Resist!“.Links und HintergründeDennis Chiponda auf InstagramAyesha Khan auf InstagramVera KatzenbergerKatrin Rönicke auf InstagramPräsentationen der Speaker*innen So many Voices WebsiteSo many Voices Instagramhauseins Newsletter abonnieren
27. So many Voices 25: Storytelling vs. Recherche?
49:03||Ep. 27Im November 2025 fand die zweite So Many Voices statt. Es ging um Vielfalt in der Branche, um Recherchen, Technik, gute Interviewführung, um Communitys und wie man als Indie-Podcast überlebt.Auf der Großen Bühne haben wir ein Aufnahmegerät mitlaufen lassen und veröffentlichen die Vorträge und Diskussionen nach und nach hier im hauseins-Podcast – für alle, die nicht in München dabei sein konnten oder zu diesem Zeitpunkt in einer anderen Session steckten, oder die sich das Gesagte noch mal in Ruhe anhören wollen.Journalismus vs. DramaturgieSeit einigen Jahren erleben narrative Podcasts einen regelrechten Hype in Deutschland. Das zeigt sich nicht nur an den Hörer*innenzahlen. Immer mehr Reporter*innen versuchen auch im Audio zu denken. Welche Recherche trägt eine ganze Podcasterzählung und wie gut matchen investigative Recherche und Storytelling wirklich? Verführen bewährte dramatische Konzepte wie Heldenreise oder Aufstieg & Fall dazu, unser Material in ein Korsett zu zwängen oder sollten wir uns erzählerische Muster sogar noch stärker zunutze machen?Gerade im Spannungsfeld zwischen journalistischen Grundsätzen und dramaturgischen Modellen stellt sich immer wieder die Frage: Wie kann man ergebnisoffen recherchieren, Quellen schützen und trotzdem einen dramaturgisch gelungenen und unterhaltsamen Podcast produzieren? Und wer bezahlt dafür? Wir sprechen über unsere Erfahrungen in Audioprojekten wie, Amnestie Deutschland, Kino.to – Die verbotene Streaming Revolution, Greenhouse und Boys Club – Macht & Missbrauch.Azadê Peşmen ist Gründer*in rabbithole media, Volontariat beim Deutschlandfunk berichtet unter anderem aus Brasilien, der Türkei oder dem Irak über Sicherheits- und Außenpolitik. Außerdem hostet Azadê Storytelling-Podcasts wie “Deso – der Rapper, der zum IS ging”, “Amnestie Deutschland” und den Nachrichtenpodcast “Was jetzt”.Pia Stendera ist freie Reporterin, Autorin und Podcast-Host. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Macht in unterschiedlichen Kontexten wirkt – immer mit dem Ziel, tief recherchierte Geschichten so zu erzählen, dass sie Gehör finden. Besondere Aufmerksamkeit erhielt sie für den Spotify Original Podcast “Boysclub – Macht und Missbrauch bei Axel Springer” und ihre Berichterstattung zum rechtsextremen Attentat von Halle. Sophia Wetzke ist Gründerin und Headautorin der Berliner Podcastproduktionsfirma Studio Soma. Autorin und Host von Dokupodcasts wie „Greenhouse”, „Grenzgänger – Die Geschichte der Berlin-Sounds” & „Kino.to – Die verbotene Streamingrevolution”.Host, Autorin und Chief Editor bei „Unfassbar” von Simplicissimus. Links und HintergründeSophia Wetzke auf InstagramAzadê Peşmen auf InstagramPia Stendera auf InstagramPräsentationen der Speaker*innen So many Voices WebsiteSo many Voices Instagramhauseins Newsletter abonnieren
26. So many Voices 25: Wie erzählen wir andere Geschichten aus dem Osten?
51:03||Ep. 26Im November 2025 fand die zweite So Many Voices statt. Es ging um Vielfalt in der Branche, um Recherchen, Technik, gute Interviewführung, um Communitys und wie man als Indie-Podcast überlebt.Auf der Großen Bühne haben wir ein Aufnahmegerät mitlaufen lassen und veröffentlichen die Vorträge und Diskussionen nach und nach hier im hauseins-Podcast – für alle, die nicht in München dabei sein konnten oder zu diesem Zeitpunkt in einer anderen Session steckten, oder die sich das Gesagte noch mal in Ruhe anhören wollen.Mit statt über Menschen sprechenDie meisten Produktionsfirmen sitzen in westdeutschen Metropolen und in Berlin, ebenso die meisten Podcaster*innen. Das sorgt dafür, dass so wie in anderen Medien auch in vielen Podcasts ein verzerrtes Bild von “dem Osten” dargestellt wird. Wie können wir das besser machen? Was braucht es, damit wir Geschichten besser erzählen? Und welche Bedingungen braucht es, damit ostdeutsche Podcastmacher*innen in der Branche den Einfluss bekommen, der ihnen zusteht? Disktiert haben darüber Dennis Chiponda, Pia Stendera und Judith Geffert, moderiert wurde das Panel von Eva Morlang. Eva Morlang arbeitet als freie Journalistin und Podcast-Produzentin zu Themen an der Schnittstelle von Kultur und Gesellschaft zu Fragen von Diversität und sozialer Gerechtigkeit, u.a. für MDR Kultur, SWR 2 und Deutschlandfunk. Seit 2021 ist sie Produzentin und Geschäftsführerin der Leipziger Produktionsfirma Good Point Podcasts, die Auftragsproduktionen für den ÖRR macht aber auch partizipative Projekte vor Ort. Dennis Chiponda, 1991 in der Lausitz als Sohn von Vertragsarbeitern geboren, lebt heute in Leipzig. Als Journalist, Diversity Manager und politischer Bildner setzt er sich intersektional mit Fragen von Ostdeutschland, Rassismus und Klassismus auseinander. Zudem ist er Host des Einheitspodcasts „Mauerecho – Ost trifft West“ der Taz Panter Stiftung. Pia Stendera ist freie Reporterin, Autorin und Podcast-Host. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Macht in unterschiedlichen Kontexten wirkt – immer mit dem Ziel, tief recherchierte Geschichten so zu erzählen, dass sie Gehör finden. Besondere Aufmerksamkeit erhielt sie für den Spotify Original Podcast “Boysclub – Macht und Missbrauch bei Axel Springer” und ihre Berichterstattung zum rechtsextremen Attentat von Halle. Judith Geffert, geboren 1989 in Magdeburg, ist freie Radio-Autor*in. Sie studierte Literatur- und Theaterwissenschaft, sowie Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas in Berlin und Frankfurt (Oder). Seit 2013 produziert sie Features, Storytelling-Podcasts und experimentelle Dokus für Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, radio3 (ehemals rbb kultur) und freie Radios. Sie ist außerdem Co-Kurator*in der 2023 eröffneten Wanderausstellung „Gemeinsam sind wir unerträglich. Die unabhängige Frauenbewegung in der DDR“ der Agentur für Bildung, Geschichte und Politik e.V.Links und HintergründeDennis Chiponda auf InstagramPia Stendera auf InstagramJudith Geffert auf InstagramEva Morlang auf InstagramPräsentationen der Speaker*innen So many Voices WebsiteSo many Voices Instagramhauseins Newsletter abonnieren
25. So many Voices 25: Einmal Döner-Podcast bitte – mit allem, aber ohne Klischees
37:50||Ep. 25Im November 2025 fand die zweite So Many Voices statt. Es ging um Vielfalt in der Branche, um Recherchen, Technik, gute Interviewführung, um Communitys und wie man als Indie-Podcast überlebt. Auf der Großen Bühne haben wir ein Aufnahmegerät mitlaufen lassen und veröffentlichen die Vorträge und Diskussionen nach und nach hier im hauseins-Podcast – für alle, die nicht in München dabei sein konnten oder zu diesem Zeitpunkt in einer anderen Session steckten, oder die sich das Gesagte noch mal in Ruhe anhören wollen.Gastarbeiter*innen-Geschichte neu erzählenDer Döner Papers Podcast bringt Dinge zusammen, die eigentlich nicht zusammen gehören: seriöse Recherche und witzige Host-Texte, eine simple Frage und viel Tiefgang auf der Meta-Ebene – und vor allem: ein Thema für eine breite Zielgruppe und eine große Verantwortung gegenüber der eigenen Community. Host Aylin Doğan erklärt in diesem Workshop, wie sie und ihr Team in den Döner Papers versucht haben, über Rassismen aufzuklären, den Struggle der frühen Gastarbeiter-Generation fühlbar zu machen und das Klischee-beladene Thema Döner auf Augenhöhe mit der eigenen Community zu erzählen. Aylin Doğan ist Journalistin und Autorin aus München. Immer irgendwo zwischen Bildungsauftrag und Unterhaltung hat sie sich als Comedy-Autorin für FUNK (hoffentlich) witzige Sachen ausgedacht, sich als Autorin des Podcasts „Wissen Weekly“ in wissenschaftliche Studien reingegraben und in zwei Jahren BR-Volontariat ihre Liebe für Regional-Gossip entdeckt. Und wenn’s dann doch die ganz großen Fragen im Leben sind, dann darfs auch mal ein längeres Projekt werden – siehe Döner Papers.Links und HintergründeDöner Papers PodcastAylin Doğan auf InstagramPräsentationen der Speaker*innen So many Voices WebsiteSo many Voices Instagramhauseins Newsletter abonnieren
24. So many Voices 25: Zu crazy für diesen Podcast?! Warum wir mehr spinnen sollten – Jeanne Drach
33:53||Ep. 24Im November 2025 fand die zweite So Many Voices statt. Es ging um Vielfalt in der Branche, um Recherchen, Technik, gute Interviewführung, um Communitys und wie man als Indie-Podcast überlebt.Auf der Großen Bühne haben wir ein Aufnahmegerät mitlaufen lassen und veröffentlichen die Vorträge und Diskussionen nach und nach hier im hauseins-Podcast – für alle, die nicht in München dabei sein konnten oder zu diesem Zeitpunkt in einer anderen Session steckten, oder die sich das Gesagte noch mal in Ruhe anhören wollen.Warum so langweilig? In ihrer Keynote „So many Voices 25: Zu crazy für diesen Podcast?! Warum wir mehr spinnen sollten“ richtet sich Jeanne Drach an alle, die Podcasts nicht nur hören, sondern weiterdenken wollen, die radikal mit Struktur, Sound und Stimme brechen wollen. Denn das Medium ist jung – aber erstaunlich uniform. Warum? Und wie kommen wir da raus? Was, wenn Sounddesign nicht Beiwerk, sondern Erzählung ist? Was, wenn sich Stimmen überlagern und Realität auflöst? Hier geht es um Lust auf Form-Explosion und Grenzverschiebung.Jeanne Drach ist Musikerin, Audio-Storytellerin, Host von Jeannes Varieté und Gründerin der Podcast-Agentur OH WOW. Die Wienerin mit französischen Wurzeln entwickelt seit 2019 Formate für Marken, Medien und Institutionen (z. B. EU-Parlament, Österreichische Post, Münze Österreich). Ihre Spezialität: Sounddesign als Erzählform. Als Speakerin war sie u. a. bei der London Podcast Show & Radiodays Europe.Links und HintergründeJeanne DrachPräsentationen der Speaker*innen So many Voices WebsiteSo many Voices Instagramhauseins Newsletter abonnieren
23. Neu von hauseins: Wind und Wurzeln. Folge 1: Lohnt sich Fairness in der Politik?
37:48||Ep. 23In „Wind und Wurzeln“ bringt Marina Weisband Ordnung ins Chaos. Mit klarem Blick, umfassender Recherche und einer Portion Medienkritik nehmen wir uns den Fragen und Herausforderungen unserer Zeit an."Wind und Wurzeln" gibt es überall, wo ihr Podcasts hört. Zum abonnieren bitte hierlang: https://wind-und-wurzeln.podigee.io/Folge 1: Lohnt sich Fairness in der Politik?Das ist nicht fair! - Dieser Satz geht uns oft durch den Kopf. Im Sport gibt es deswegen extra Schiedsrichter*innen und Kameras, mit denen ganz genau geschaut wird, ob alles fair zuging. Wer foult, wird schlimmstenfalls ausgeschlossen und darf nicht mehr mitspielen.Ganz anders in der Politik. Wer foult, gewinnt - und Fairness lohnt sich nicht. Das ist der Eindruck, den viele nach der Wahl Donald Trumps, aber auch nach der Bundestagswahl hatten. Aber stimmt das?Marina schaut sich an, welche Methoden des politischen Foul-Spiels gerade üblich sind und: Warum sie so gut funktionieren. Und sie fragt, ob wir alle die Fairness einfach aufgeben und foulspielen sollten, oder ob es auch einen anderen Weg gibt. Spoiler: Den gibt es. Links und HintergründeSkeet von Krieg und Freitag: https://bsky.app/profile/kriegundfreitag.bsky.social/post/3lj6v3vqhpc2gFiona Hill:hessenschau: https://www.hessenschau.de/politik/witwe-von-walter-luebcke-kritisiert-friedrich-merz-sehr-befremdet-v4,merz-aeusserung-walter-luebcke-100.htmlLTO: https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/fairness-abkommen-bundestagswahl-2025-das-steht-drintagesspiegel: https://www.tagesspiegel.de/politik/umgangston-der-parteien-im-wahlkampf-diese-politiker-verstiessen-gegen-das-fairnessabkommen-13252447.htmlFDP: https://www.fdp.de/media/6739/download?inlineStudie: When Do Parties Lie? Misinformation and Radical-Right Populism Across 26 Countries: https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/19401612241311886Wikipedia: Harry G. Frankfurt: On Bullshit https://de.wikipedia.org/wiki/On_BullshitFlood The Zone / Steve Bannon: https://www.deutschlandfunk.de/flood-the-zone-warum-trumps-flut-an-dekreten-und-provokationen-methode-hat-100.htmlWochendämmerung: https://wochendaemmerung.de/wie-reden-rechte-und-wie-sollten-wir-damit-umgehen/APuZ-Podcast (mit Annika Brockschmidt): https://www.bpb.de/mediathek/podcasts/apuz-podcast/559612/usa-2025/
22. So many Voices 24: Podcasts erfolgreich vermarkten
27:22||Ep. 22Am 22. und 23. November 2024 fand die „So many Voices“, die Podcastkonferenz von hauseins in München statt. Wir freuen uns, euch jetzt einige der Sessions, die auf der Hauptbühne stattgefunden haben, als Podcasts zur Verfügung stellen zu können.Daniela Knoll, Head of Marketing bei Lage der Nation Media, und Ulf Buermeyer, Co-Host der „Lage der Nation“, plaudern aus dem Nähkästchen! Ein Blick hinter die Kulissen eines der größten deutschen Podcasts. Die „Lage der Nation“, einer der reichweitenstärksten Politik-Podcasts Deutschlands, produziert unabhängigen Journalismus und finanziert ein mehrköpfiges Team. Ohne Verlag, ohne Investor. Mit eigener Vermarktung und Fremdvermarktung. Die „Lage der Nation“ steht finanziell auf mehreren Säulen, die im Prinzip alle Podcasts für sich nutzen können. Welche das sind und wie das konkret geht? Darüber berichten die beiden und beantworten danach gerne Fragen des Publikums.