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Hauptstadt - Das Briefing
Außen stark und innen schwach? Der Kanzler im Jahresend-Check
Die weihnachtliche The Pioneer Geschenke Box finden Sie hier.
In dieser weihnachtlichen Ausgabe von Hauptstadt – das Briefing blicken Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz auf die zwei Gesichter des Kanzlers: außenpolitisch sichtbar und führungsstark, innenpolitisch oft auf Distanz – und was diese Schieflage über Prioritäten, politische Kommunikation und Führung am Ende eines bewegten Jahres verrät.
Im Interview der Woche: Wolfram Kiwit, Chefredakteur der Ruhr Nachrichten, über die Rolle von Lokaljournalismus als Seismograf politischer Stimmungen – und warum der Machtverlust der SPD in Dortmund nach 79 Jahren mehr ist als eine kommunale Randnotiz.
Außerdem: Weihnachtliche Imagepflege zwischen Lebkuchen, Kerzenschein und Kitsch – was Politikerinnen und Politiker zum Jahresende auf Social Media zeigen (und was nicht). Und: Warum Markus Söder seinen großen Auftritt womöglich noch in der Hinterhand hat.
Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Beatrix Reißig vom Forum Moderne Landwirtschaft über Alois Rainer, das Mercosur Abkommen – und welche Signale Frank-Walter Steinmeier mit seiner Weihnachtsansprache setzen sollte.
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Stuttgart ’26 – CDU auf dem Abstellgleis?
46:28|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Der CDU-Parteitag in Stuttgart wird zur Richtungsprobe: Erneuerung – oder Rückfall in den Merkel-Modus? Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz fragen: „Merkelt“ Friedrich Merz inzwischen selbst? Zwischen weichgespülten Anträgen, abgeräumten Konflikten und vertagten Reformdebatten geht es um die zentrale Frage, ob die Union gerade wieder zur Ruhepartei wird – oder doch noch den versprochenen Reform-Moment findet.Im Interview der Woche spricht Karina Mößbauer mit Baden-Württembergs grünem Finanzminister Danyal Bayaz über einen Wahlkampf mit maximaler Distanz zum eigenen Parteilabel, über die liberale Lücke nach dem Verschwinden der FDP – und darüber, ob ausgerechnet die Grünen den Mut haben, bei Steuern, Lohnnebenkosten und im Gesundheitssystem echte Strukturreformen anzustoßen.Und dann der Blick nach München: 150.000 Menschen demonstrieren gegen das iranische Regime – und Deutschland schaut weg. Warum bekommt diese Protestwucht so wenig Resonanz? Und was sagt das über Europas „wertebasierte“ Außenpolitik, wenn am Ende doch wieder Deals und Diplomatie mit den iranischen Herrschern überwiegen? ID:{lVguwVqQ2UoCrqKvt1WAX}
Sicherheitskonferenz ohne Sicherheit – Europas Stunde der Wahrheit
49:48|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Kurz vor der Münchner Sicherheitskonferenz steht Europa unter Hochspannung: Karina Mößbauer berichtet aus München, wo im Bayerischen Hof die Weltpolitik auf engstem Raum zusammentrifft – während das Vertrauen in die transatlantische Partnerschaft bröckelt und die USA als „Elefant im Porzellanladen“ die Nachkriegsordnung neu vermessen.Jörg Thadeusz und Karina diskutieren, was hinter den großen Worten von „Souveränität“ und „Zeitenwende“ wirklich steckt: Warum Europa trotz Kriegsjahr fünf in der Ukraine noch immer zu langsam reagiert, wo die Rüstungskooperation hakt – und weshalb die Amerikaner Europas Lage zunehmend im Familienbild erzählen: erwachsen werden, selbst Verantwortung übernehmen.Im Interview der Woche spricht Jörg Thadeusz mit dem Ministerpräsidenten von Rheinland Pfalz, Alexander Schweitzer, über Wahlkampf, Wirtschaft und Standortfragen: Wie entsteht ein BioNTech-Ökosystem – und warum landet Rheinland-Pfalz im Ländervergleich für Familienunternehmen trotzdem auf dem letzten Platz? Dazu: Bürokratieabbau, Industriestrompreis, BASF und der Wettbewerb mit China.Aus Belgien liefert Pioneer-Korrespondent Jonathan Packroff ein EU-Gipfel Fazit aus Schloss Alden Biesen: Merz wollte über Wettbewerbsfähigkeit reden – doch Macron und der Streit um neue Schulden und CO₂-Preise verschieben die Agenda. Immerhin: Die Kommission soll nun eine Roadmap liefern.Im kürzesten Interview der Berliner Republik assoziiert der Kommunikationsberater Philipp Husemann von JoinPolitics zu den Aufregern der Woche – von der Sicherheitskonferenz in München, über den Sturz von Lindsey Vonn bei Olympia, bis zum Lufthansa Streik. Und zum Schluss: Merz trifft Merkel – wird das große Versöhnung oder nur das nächste Kapitel deutscher Parteitagsfolklore? ID:{4lPhUAUyCpRSps0h05o7nX}
„Lifestyle-Teilzeit” und Zahnarzt-Zoff: Wie debattenfähig ist Deutschland?
44:59|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Die CDU will das „Reformjahr 2026“ – und stolpert gerade über die eigene Debattenkultur. Nach zwei Wochen Aufregung um „Lifestyle-Teilzeit“ und das Papier des CDU-Wirtschaftsrats wird aus inhaltlicher Reformdiskussion ein Überbietungswettbewerb der Schlagzeilen: bewusste Missverständnisse, reflexhafte Abwehr, Skandalisierung einzelner Stichworte – und am Ende ein politischer Flurschaden.Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz nehmen die Mechanik dieser Empörung auseinander: Warum die Union mit Begriffen hantiert, die in einem ohnehin aufgeheizten Klima wie Steilvorlagen wirken – und wieso ausgerechnet die eigenen Reihen den Gegnern oft das beste Futter liefern.Im Interview der Woche spricht Karina mit Gordon Schnieder, CDU-Spitzenkandidat in Rheinland-Pfalz. Er nennt den „Lifestyle-Teilzeit“-Vorstoß eine „Schnapsidee“, kritisiert den Schlagzeilenmodus – und erklärt, was eine ernsthafte Reformdebatte aus seiner Sicht bräuchte: Zahlen, Anreize, Kita- und Schul-Verlässlichkeit statt Symbolpolitik.Im kürzesten Interview der Berliner Republik ordnet Andrea Maurer, politische Korrespondentin im ZDF-Hauptstadtstudio, die Aufreger der Woche ein.Und dann wird es sehr berlinisch: die Affäre Streusalz. Während Eis und Knochenbrüche den Alltag bestimmen, streiten Senat, Verbände und Gerichte über Verbote, Ausnahmen und Splitt. Eine Posse über Prinzipienreiterei – und ein ziemlich deutsches Lehrstück darüber, wie Vernunft im Paragrafendschungel verloren geht. ID:{4QXRBaNSZ6dPTQbxGTUDrO}
Auschwitz im Kalender, Antisemitismus jeden Tag
46:33|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Der Bundestag gedenkt der Befreiung von Auschwitz – und hört die eindringlichen Worte der Holocaust-Überlebenden Tova Friedman. Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz fragen, was dieses ritualisierte Gedenken heute noch bedeutet, wenn Antisemitismus in Deutschland wieder offen zutage tritt: auf der Straße, in den sozialen Netzwerken und an Universitäten.Im Mittelpunkt der Debatte stehen nicht nur Rechtsextreme, sondern auch die stille Akzeptanz, das Wegsehen und die moralische Selbstentlastung in Teilen der politischen Mitte und der kulturellen Öffentlichkeit. Wo endet Erinnerung, wo beginnt Heuchelei? Und welche Konsequenzen hat das für politische Zusammenarbeit, Wahlentscheidungen und journalistische Verantwortung?Im Interview der Woche spricht Jörg Thadeusz mit der Berliner Unternehmerin und Autorin Jasmin Taylor über die brutale Unterdrückung der Proteste im Iran – und über ihre Forderung an die Bundesregierung, klarer Position zu beziehen und das Regime nicht länger zu beschönigen.Im kürzesten Interview der Berliner Republik ordnet Thorsten Alsleben, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die politischen Aufreger der Woche ein – vom Koalitionsausschuss über die Teilzeitdebatte bis zur Lage in Minneapolis.Zum Schluss richtet sich der Blick auf den Führungswechsel in Magdeburg, die strategischen Kalkulationen der Parteien der Mitte und die Frage, was Demokratie bedeutet, wenn Mehrheiten entstehen, die vielen nicht gefallen – aber dennoch Ausdruck politischer Realität sind. ID:{5KKb6vHIL2DNxOHZ3bSCUL}
Spaltet Trump die deutsche Rechte?
45:16|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Donald Trump denkt geopolitisch groß – und bringt damit die AfD in Deutschland in Bedrängnis. Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz analysieren, warum Trumps Einverleibungsfantasien von Grönland bis Venezuela die ideologischen Bruchlinien der AfD freilegen: zwischen Anti-Amerikanismus, MAGA-Bewunderung und dem Anspruch, nationale Interessen souverän zu vertreten.Aus Davos berichtet Pioneer-Korrespondentin Magdalena Thiele, wie Trumps Auftritt beim Weltwirtschaftsforum aufgenommen wurde – und warum Europa dort zunehmend als Juniorpartner wahrgenommen wird, während amerikanische Marken und Interessen dort den Ton angeben.Im Interview der Woche spricht Karina Mößbauer mit dem ehemaligen deutschen Botschafter in Rom, Hans-Dieter Lucas, über Giorgia Meloni: Ist Italiens Ministerpräsidentin stabiler, pragmatischer und europäischer als ihr Ruf? Und warum sich zwischen Rom und Berlin gerade eine neue strategische Achse herausbilden könnte?Im kürzesten Interview der Berliner Republik ordnet Nicolas Seidl, Geschäftsführer der Münchner Europakonferenz e.V., assoziativ die Aufreger der Woche ein – vom Trumpschen Friedensrat über das Mercosur-Abkommen bis „Wetten Dass” mit den Kaulitz Brüdern.Zum Schluss wird es sehr deutsch: Die Deutsche Bahn als Sinnbild eines Landes zwischen Sanierungsstau, Führungsversagen und Durchhalteparolen. Eine Bestandsaufnahme – mit persönlicher Leidensgeschichte und der Frage, warum Infrastruktur mehr über den Zustand eines Staates verrät als jede Sonntagsrede. ID:{7DhfClzMXn8RAMzVvROvKq}
Reformrhetorik trifft Realität – was 2026 wirklich bringt
45:34|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw In dieser Folge von Hauptstadt – das Briefing fragen Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz, ob 2026 wirklich das große Reformjahr wird – oder ob sich Schwarz-Rot erneut im Klein-Klein der Koalitionsarithmetik verliert. Zwischen Erbschaftssteuer, Sozialstaatsreform und wachsendem Wirtschaftsfrust: Droht ein Jahr der vertanen Chancen?Im Interview der Woche: Dirk Wiese, der parlamentarische Geschäftsführer der SPD, über die Lehren aus der Bürgergeld-Debatte, den Reformdruck bei Rente und Gesundheit – und warum die SPD ihre Regierungsfähigkeit gerade jetzt unter Beweis stellen muss.Außerdem: Der Iran steht in Flammen – und Europa schaut weg. Wie viel außenpolitische Ohnmacht kann sich der Westen noch leisten?Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Hubertus Engemann, Kommunikationschef der NRW-Unternehmensverbände, über den neuen alten Deutschen Meister Bayern München, das Unwort des Jahres und den Grönland-Konflikt. ID:{5vWA0nEN6XI91yTUZfD3v9}
Völkerrecht in der Krise – was bleibt vom Westen?
52:15|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Zum Jahresauftakt werfen Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz einen Blick auf die bröckelnde Architektur der internationalen Ordnung. Die regelbasierte Welt, einst Garant für Frieden und Stabilität, gerät unter Druck – durch Kriege, Großmachtambitionen und das schleichende Aushebeln des Völkerrechts. Welche Rolle können beispielsweise die Vereinten Nationen noch spielen? Und wie positioniert sich Deutschland zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der internationalen Politik?Im Interview der Woche: Terrorismusforscher Peter R. Neumann vom King’s College London über den Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin – und die Frage, ob der Linksextremismus in eine neue, gefährliche Phase eintritt.Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Stefan Mack, Landespolitik-Chef von Antenne Bayern, über Grönland, iranischen Mut und ein Berliner Tennismatch im Ausnahmezustand. ID:{1V2RZCBviYksfpCZCSSF0Z}
Komplex, teuer, ineffizient – der Sozialstaat vor dem Kollaps
43:43|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw In dieser Folge von Hauptstadt – das Briefing analysieren Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz, warum der deutsche Sozialstaat an seiner Komplexität zu kollabieren droht – und weshalb kosmetische Korrekturen nicht ausreichen, um das System zukunftsfähig zu machen. Braucht es einen radikalen Neustart – und wer hätte den politischen Mut dazu?Im Interview der Woche: der deutsch-russische Journalist Andrey Gurkov über Putins imperiale Ambitionen, die Kriegsbereitschaft der russischen Bevölkerung – und weshalb der Donbass keineswegs das letzte Ziel Moskaus wäre.Außerdem: Rot-Rot-Grün in Berlin mit Umfrage Mehrheit – was bedeutet dieser Linksruck möglicherweise für den Bund? Und: Was wird eigentlich aus dem Kanzler-Traum von Lars Klingbeil?Im kürzesten Interview der Berliner Republik: Die Politikberaterin Sun Jensch, Geschäftsführende Gesellschafterin bei der Deutschen Agentur für Politikberatung, spricht über Brigitte Macrons aktuellen Sprach Patzer, das Social-Media-Verbot für Minderjährige in Australien – und die Johann Wadephul Fototapete in deutschen Botschaften im Ausland. ID:{6Fhzhe0dxozIrai4VSB5dK}