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The Pioneer Hauptstadt Briefing
Hauptstadt – Das Briefing: Deutsch-amerikanische Bündnisse und mögliche neue Koalitionen im Bundestag
Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz blicken auf den Besuch von Bundeskanzler Scholz bei US-Präsident Biden und analysieren Deutschlands und Europas Rolle in Zeiten von Kriegen. Und sie schauen in den Bundestag, dort denkt die CDU/CSU-Fraktion über einen neuen Umgang mit den Grünen nach.
Hans Ulrich Jörges, der ehemalige STERN-Chefredakteur, blickt auf die pro-demokratischen Demonstrationen und darauf, welche Folgen das für die AfD hat.
Interview der Woche: Mit Bijan Djir-Sarai, Generalsekretär der FDP, spricht Jörg Thadeusz über außenpolitische Bündnisse und Scholz Besuch in den USA.
Im kürzesten Interview der Berliner Republik befragt Jörg Thadeusz Nikolas Busse, Journalist der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dort verantwortlich für den Bereich Außenpolitik.
1. 00:3:19 | Das Szenario
2. 00:13:34 | Das Interview der Woche mit Bijan Djir-Sarai (FDP)
3. 00:25:58 | Das Thema der Woche
4. 00:39:12 | Der Zwischenruf mit Hans Ulrich Jörges
5. 00:42:15 | Kürzeste Interview der Republik mit Nikolas Busse
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Der Klingbeil-Moment und die offene Zukunft der SPD
44:25|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Nach den Wahlschlappen der SPD beginnt die Suche nach einem neuen Kurs. Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz schauen auf die Rede von SPD Parteichef Lars Klingbeil bei der Bertelsmann Stiftung und fragen, ob hier wirklich ein Richtungswechsel beginnt – oder nur ein neues Vokabular für alte Widersprüche. Zwischen Reformrhetorik, innerparteilichem Widerstand und der offenen Frage, ob die SPD überhaupt noch weiß, wen sie erreichen will, geht es um nicht weniger als die Zukunft der ältesten demokratischen Partei Deutschlands.Im Interview der Woche spricht Karina Mößbauer mit Hessens Ministerpräsidenten Boris Rhein (CDU) über das angekündigte Reformjahr der schwarz-roten Koalition, über die Grenzen sozialdemokratischer Kurskorrekturen und über die Frage, warum es in Hessen offenbar besser gelingt, Koalition nicht als Dauerstreit, sondern als Arbeitsverhältnis zu organisieren. Außerdem geht es um die AfD und um den Umgang mit ihren Wählern.Und dann der Streit um Frank-Walter Steinmeier: Mit seiner Rede zum Iran-Krieg hat der Bundespräsident scharfe Kritik aus der Union ausgelöst. Für die einen benennt er nur klar, was klar benannt werden muss. Für die anderen spricht hier weniger das Staatsoberhaupt als der alte Sozialdemokrat. Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz beleuchten, warum diese Rede so polarisiert – und welche Brüche sie in der deutschen Außenpolitik offenlegt. ID:{3N65LJw81EBEUnVD3yfmkc}
Iran und deutsche Zurückhaltung
42:14|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich auch auf die deutsche Außenpolitik aus – und stellt Friedrich Merz vor eine komplexe Abwägung. Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz ordnen ein, wie die Bundesregierung auf die Erwartungen aus Washington reagiert und welche Rolle Deutschland in dieser Situation einnehmen will. Zwischen der Haltung gegenüber den USA, den möglichen Folgen für die Ukraine und den Spielräumen europäischer Politik geht es um die Frage, welche Optionen Berlin derzeit tatsächlich hat.Im Interview der Woche spricht Jörg Thadeusz mit dem Historiker und Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin, Jörg Baberowski, über die Krise der liberalen Demokratie, über den Umgang mit Populisten und über die Frage, ob ein mögliches AfD-Verbot Ausdruck demokratischer Wehrhaftigkeit ist – oder ein Zeichen für wachsendes Misstrauen in die eigene Stabilität. Anlass ist sein aktuelles Buch „Am Volk vorbei – zur Krise der liberalen Demokratie“ – mehr dazu finden Sie im Pioneer Bookshop.Und dann der Blick nach Rheinland-Pfalz: eine Landtagswahl mit Sprengkraft weit über Mainz hinaus. Gewinnt die SPD um Alexander Schweitzer, wird im Willy-Brandt-Haus womöglich wieder zu wenig hinterfragt. Verliert sie, droht der nächste Schock für den Juniorpartner in Berlin. Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz sprechen über eine Wahl, die für CDU und SPD zugleich Erfolg und Problem sein kann – und über die offene Frage, ob die Volksparteien aus ihren Niederlagen überhaupt noch etwas lernen. ID:{5FR3ll22D1j90Wli5coRzj}
Der Özdemir Moment – und die Krise der Volksparteien
44:33|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Die Landtagswahl in Baden-Württemberg wirkt nach – und sie wirft Fragen auf, die weit über den Südwesten hinausreichen. Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz blicken auf einen Wahlausgang, der politisch wie kulturell aufschlussreich ist: auf den Erfolg von Cem Özdemir, auf die Nervosität der CDU, auf die Schwäche der SPD – und auf die Frage, warum ausgerechnet ein pragmatischer Realo den Grünen zeigt, wie Mehrheiten in der Mitte zu gewinnen sind.Im Interview der Woche spricht Karina Mößbauer mit dem grünen Bundesvorsitzenden Felix Banaszak über die Lehren aus Baden-Württemberg, über den Sonderweg der Südwest-Grünen und über die Frage, was der Bund von einem Wahlkampf lernen kann, in dem das Parteilogo eher Kulisse war und der Kandidat alles überstrahlte.Außerdem geht es um die AfD: um ihre groben Umgangsformen, ihre auffällige Milde gegenüber den eigenen Skandalen und um die Frage, warum Wähler bei dieser Partei offenbar Maßstäbe anlegen, die sie bei anderen sofort verwerfen würden. Zwischen Vetternwirtschaft, TV-Pöbeleien und politischer Rohheit zeigt sich ein Milieu, das für sich selbst gern Ausnahmen reklamiert – und dafür erstaunlich oft belohnt wird. ID:{1sQngTvKkDmZJ3eawVIpTR}
Merz bei Trump – Harmonie mit Risiko
39:41|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Friedrich Merz im Oval Office – und die Frage, was dieser Besuch wirklich wert ist: zwischen Trump-Show, Iran-Krieg und dem Versuch, Deutschlands Linie in Washington so zu formulieren, dass sie dort politisch anschlussfähig bleibt. Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz rekonstruieren, wie sich der Kanzler auf das Treffen vorbereitet hat, warum Donald Trump ihn ungewöhnlich offen umwirbt – und wo Merz dabei auffällig still bleibt: als Trump über europäische Partner herzieht und er nicht widerspricht.Denn während Merz in Washington kurzfristig punktet, droht langfristig ein Preis: Was passiert, wenn aus Harmonie mit Trump Reibung mit London, Madrid und dem Rest Europas wird? Und wie gefährlich ist es, wenn selbst die USA auf die „Zeit danach“ im Iran keine erkennbare Strategie haben – außer militärischer Wucht?Im Interview der Woche spricht Jörg Thadeusz mit Cem Özdemir über den Endspurt im baden-württembergischen Wahlkampf, über Regieren ohne Berliner Überbau – und über das Symbolprojekt Stuttgart 21: Kosten, Zeit, Zuständigkeiten, Verantwortung. Ein Gespräch über politische Glaubwürdigkeit, Infrastruktur-Frust und die Frage, wer eigentlich noch ernsthaft verspricht, Großprojekte zuverlässig zu Ende zu bauen.Am Ende noch ein Blick in die AfD: Der Iran-Krieg sorgt dort für offenen Streit. Die Parteispitze kritisiert die Angriffe, andere stellen sich klar hinter Trump. In der Partei rumort es – und plötzlich wird sichtbar, wie weit die Positionen auseinanderliegen. ID:{1UcdEa4By3GRTaIVwdlICl}
Kanzlerbesuch in China – Frühlingsfest ohne Frühlingsgefühle
45:49|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Die Reise von Friedrich Merz nach Peking wird zur Bewährungsprobe: Partnerschaft – oder Abhängigkeit? Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz fragen: Wie souverän kann Deutschland gegenüber China noch auftreten? Zwischen wachsendem Handelsdefizit, technologischem Vorsprung der Chinesen und der stillen Hoffnung auf „Verlässlichkeit“ geht es um die zentrale Frage, ob Berlin gegenüber dem Systemrivalen strategisch handelt – oder strukturell im Hintertreffen ist.Im Interview der Woche spricht Jörg Thadeusz mit dem Politikwissenschaftler Prof. Wolfgang Schroeder über die AfD und den Verdacht, dass aus Einzelfällen ein Muster wird. Verwandtenbeschäftigung, innerparteiliche Machtkämpfe und die erstaunliche Robustheit der Wählerschaft: Warum beschädigen Skandale diese Partei kaum – und was sagt das über ihre innere Logik zwischen Bewegungs- und Parlamentsflügel?Und schließlich der Streit um die Zuckersteuer: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther will Softdrinks verteuern, um Gesundheitskosten zu senken und Konsum zu lenken. Geht es um legitime Prävention – oder um einen Staat, der seinen Bürgern misstraut? Eine Debatte über Eigenverantwortung, Marktmechanismen und die Grenzen politischer Fürsorge. ID:{4EFTN0N8cpHqlzDcDHigah}
Stuttgart ’26 – CDU auf dem Abstellgleis?
46:28|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Der CDU-Parteitag in Stuttgart wird zur Richtungsprobe: Erneuerung – oder Rückfall in den Merkel-Modus? Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz fragen: „Merkelt“ Friedrich Merz inzwischen selbst? Zwischen weichgespülten Anträgen, abgeräumten Konflikten und vertagten Reformdebatten geht es um die zentrale Frage, ob die Union gerade wieder zur Ruhepartei wird – oder doch noch den versprochenen Reform-Moment findet.Im Interview der Woche spricht Karina Mößbauer mit Baden-Württembergs grünem Finanzminister Danyal Bayaz über einen Wahlkampf mit maximaler Distanz zum eigenen Parteilabel, über die liberale Lücke nach dem Verschwinden der FDP – und darüber, ob ausgerechnet die Grünen den Mut haben, bei Steuern, Lohnnebenkosten und im Gesundheitssystem echte Strukturreformen anzustoßen.Und dann der Blick nach München: 150.000 Menschen demonstrieren gegen das iranische Regime – und Deutschland schaut weg. Warum bekommt diese Protestwucht so wenig Resonanz? Und was sagt das über Europas „wertebasierte“ Außenpolitik, wenn am Ende doch wieder Deals und Diplomatie mit den iranischen Herrschern überwiegen? ID:{lVguwVqQ2UoCrqKvt1WAX}
Sicherheitskonferenz ohne Sicherheit – Europas Stunde der Wahrheit
49:48|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Kurz vor der Münchner Sicherheitskonferenz steht Europa unter Hochspannung: Karina Mößbauer berichtet aus München, wo im Bayerischen Hof die Weltpolitik auf engstem Raum zusammentrifft – während das Vertrauen in die transatlantische Partnerschaft bröckelt und die USA als „Elefant im Porzellanladen“ die Nachkriegsordnung neu vermessen.Jörg Thadeusz und Karina diskutieren, was hinter den großen Worten von „Souveränität“ und „Zeitenwende“ wirklich steckt: Warum Europa trotz Kriegsjahr fünf in der Ukraine noch immer zu langsam reagiert, wo die Rüstungskooperation hakt – und weshalb die Amerikaner Europas Lage zunehmend im Familienbild erzählen: erwachsen werden, selbst Verantwortung übernehmen.Im Interview der Woche spricht Jörg Thadeusz mit dem Ministerpräsidenten von Rheinland Pfalz, Alexander Schweitzer, über Wahlkampf, Wirtschaft und Standortfragen: Wie entsteht ein BioNTech-Ökosystem – und warum landet Rheinland-Pfalz im Ländervergleich für Familienunternehmen trotzdem auf dem letzten Platz? Dazu: Bürokratieabbau, Industriestrompreis, BASF und der Wettbewerb mit China.Aus Belgien liefert Pioneer-Korrespondent Jonathan Packroff ein EU-Gipfel Fazit aus Schloss Alden Biesen: Merz wollte über Wettbewerbsfähigkeit reden – doch Macron und der Streit um neue Schulden und CO₂-Preise verschieben die Agenda. Immerhin: Die Kommission soll nun eine Roadmap liefern.Im kürzesten Interview der Berliner Republik assoziiert der Kommunikationsberater Philipp Husemann von JoinPolitics zu den Aufregern der Woche – von der Sicherheitskonferenz in München, über den Sturz von Lindsey Vonn bei Olympia, bis zum Lufthansa Streik. Und zum Schluss: Merz trifft Merkel – wird das große Versöhnung oder nur das nächste Kapitel deutscher Parteitagsfolklore? ID:{4lPhUAUyCpRSps0h05o7nX}
„Lifestyle-Teilzeit” und Zahnarzt-Zoff: Wie debattenfähig ist Deutschland?
44:59|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Die CDU will das „Reformjahr 2026“ – und stolpert gerade über die eigene Debattenkultur. Nach zwei Wochen Aufregung um „Lifestyle-Teilzeit“ und das Papier des CDU-Wirtschaftsrats wird aus inhaltlicher Reformdiskussion ein Überbietungswettbewerb der Schlagzeilen: bewusste Missverständnisse, reflexhafte Abwehr, Skandalisierung einzelner Stichworte – und am Ende ein politischer Flurschaden.Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz nehmen die Mechanik dieser Empörung auseinander: Warum die Union mit Begriffen hantiert, die in einem ohnehin aufgeheizten Klima wie Steilvorlagen wirken – und wieso ausgerechnet die eigenen Reihen den Gegnern oft das beste Futter liefern.Im Interview der Woche spricht Karina mit Gordon Schnieder, CDU-Spitzenkandidat in Rheinland-Pfalz. Er nennt den „Lifestyle-Teilzeit“-Vorstoß eine „Schnapsidee“, kritisiert den Schlagzeilenmodus – und erklärt, was eine ernsthafte Reformdebatte aus seiner Sicht bräuchte: Zahlen, Anreize, Kita- und Schul-Verlässlichkeit statt Symbolpolitik.Im kürzesten Interview der Berliner Republik ordnet Andrea Maurer, politische Korrespondentin im ZDF-Hauptstadtstudio, die Aufreger der Woche ein.Und dann wird es sehr berlinisch: die Affäre Streusalz. Während Eis und Knochenbrüche den Alltag bestimmen, streiten Senat, Verbände und Gerichte über Verbote, Ausnahmen und Splitt. Eine Posse über Prinzipienreiterei – und ein ziemlich deutsches Lehrstück darüber, wie Vernunft im Paragrafendschungel verloren geht. ID:{4QXRBaNSZ6dPTQbxGTUDrO}
Auschwitz im Kalender, Antisemitismus jeden Tag
46:33|"The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Der Bundestag gedenkt der Befreiung von Auschwitz – und hört die eindringlichen Worte der Holocaust-Überlebenden Tova Friedman. Karina Mößbauer und Jörg Thadeusz fragen, was dieses ritualisierte Gedenken heute noch bedeutet, wenn Antisemitismus in Deutschland wieder offen zutage tritt: auf der Straße, in den sozialen Netzwerken und an Universitäten.Im Mittelpunkt der Debatte stehen nicht nur Rechtsextreme, sondern auch die stille Akzeptanz, das Wegsehen und die moralische Selbstentlastung in Teilen der politischen Mitte und der kulturellen Öffentlichkeit. Wo endet Erinnerung, wo beginnt Heuchelei? Und welche Konsequenzen hat das für politische Zusammenarbeit, Wahlentscheidungen und journalistische Verantwortung?Im Interview der Woche spricht Jörg Thadeusz mit der Berliner Unternehmerin und Autorin Jasmin Taylor über die brutale Unterdrückung der Proteste im Iran – und über ihre Forderung an die Bundesregierung, klarer Position zu beziehen und das Regime nicht länger zu beschönigen.Im kürzesten Interview der Berliner Republik ordnet Thorsten Alsleben, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die politischen Aufreger der Woche ein – vom Koalitionsausschuss über die Teilzeitdebatte bis zur Lage in Minneapolis.Zum Schluss richtet sich der Blick auf den Führungswechsel in Magdeburg, die strategischen Kalkulationen der Parteien der Mitte und die Frage, was Demokratie bedeutet, wenn Mehrheiten entstehen, die vielen nicht gefallen – aber dennoch Ausdruck politischer Realität sind. ID:{5KKb6vHIL2DNxOHZ3bSCUL}