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Grün & saftig - der Golfpodcast
Der Golf-Podcast von GOLF'n'STYLE für alle Golf- und Reise-Freunde
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Dubai, Messen, Mietschläger: Golf startet ins neue Jahr
35:58|Der Golf-Jahresauftakt führt nach Dubai – sportlich wie thematisch. In dieser Folge von Grün & saftig ordnen Marco Allzeit und Sven Hanft das DP World Tour Dubai Invitational ein. Überraschungssieger Nacho Elvira, ein stark aufspielender Marcel Siem und ein Platz, der trotz perfekter Optik gnadenlos fordernd war. Einschätzungen zu Rory McIlroys Materialtests, schwierigen Schlusslöchern und deutschen Perspektiven beim anstehenden Rolex-Turnier inklusive.Aus erster Hand berichtet Auslandskorrespondent Benedikt Staben aus Dubai – mit Eindrücken direkt vom Platz und nah dran an Marcel Siems Finalrunde. Danach wird es praktisch: Wann lohnt es sich, das eigene Golfgepäck mitzunehmen, wann sind Leihschläger die bessere Wahl? Von Spanien bis Dubai, von Airline-Gebühren bis Spezialanbietern.Zum Abschluss richtet sich der Blick nach Deutschland: Ingo Klöver, Geschäftsführer von Planet Fair, gibt Einblicke in die Golf-Tage München und die Hanse Golf. Was erwartet Besucher, wie steht die Branche – und warum sind die Messen mehr als reine Produktschauen?HighlightsNacho Elviras Sieg beim Dubai Invitational eingeordnetMarcel Siem als bester Deutscher: Analyse & PerspektiveRory McIlroy: neues Setup, bekannte KlasseGolfgepäck vs. Leihschläger – Kosten, Komfort, QualitätIngo Klöver über Trends & Erwartungen der GolfmessenTops & Flops: Vijay Singh, LIV-Gerüchte, harte Realität auf der PGA Tour
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Marcel Schneider über Dubai, Equipment und den Weg zum ersten Sieg
46:14|In der zweiten Folge des Jahres wird’s winterhart – und ziemlich konkret. Hinnerk Baumgarten, Sven Hanfft, Julius Allzeit und Bene Staben begrüßen DP-World-Tour-Pro Marcel Schneider. Thema eins: Dubai. Schneider ordnet seine (eher geringe) Chance aufs Dubai Invitational ein, spricht über den schwierigen Saisonauftakt mit kleinen Feldern und Rolex-Event – und warum „Tourkarte haben“ nicht automatisch „mitspielen dürfen“ heißt. Dazu ein ehrlicher Blick ins Bag: Mizuno-Driver-Fitting, Ballwechsel-Experimente (und warum er am Ende wieder auf Bewährtes setzt), plus die Learnings aus seiner starken Saison mit mehr getroffenen Grüns und besserem Putting.Im zweiten Teil geht’s unter die Grasnarbe: Julius spricht mit Marius Schulze von der Sommerfeld AG über Platzpflege im Winter, Sperrgründe, die Tücken von Bodenfrost – und warum Pitchmarken für Greenkeeper deutlich schlimmer sind als Divots.Zum Schluss diskutiert die Runde LIV Golf (Promotion-Format, „No-Names“-Problem, Anthony Kim als Story), die deutsche TV-Landschaft mit Sky und MagentaTV – und schweift kurz zur TGL ab (inklusive Wunsch nach Mixed-Teams). Tops & Flops gibt’s obendrauf: vom leeren Ballautomaten bis zum fast gewonnenen Turnier auf Mallorca.HighlightsMarcel Schneider: Dubai-Realität zwischen Nachrückerstatus und Rolex-Event-PflichtprogrammEquipment-Talk ohne Mythen: Ballwechsel, Spin-Probleme auf harten Grüns und warum Kopf & Vertrauen zählenSaisonfazit: mehr Grüns getroffen, stabiler – und welche Schraube 2026 noch gedreht werden soll (Scoring-Eisen)Wintergrüns vs. Sommergrüns: Sommerfeld erklärt, wann Sperren wirklich nötig sindPitchmarken als Krankheits-Turbo: warum Greenkeeper hier keine Kompromisse kennenLIV, TGL und TV-Rechte: was Formate bringen – und was dem Sport sportlich fehlt
Teig, Frost und 89 Euro: Warum Putten manchmal alles ist
56:58|Ziele für 2026, im Gespräch ECCO Golf Chef Michael Waack – und Tops & Flops vom Wintergolf bis zur Schnee-Schlittenfahrt2026 ist jung, das Wetter eher „Range im Keller“ – aber Gesprächsstoff gibt’s reichlich. Hinnerk Baumgarten meldet sich frisch aus Marbella, berichtet von Regen an der Costa del Sol, Guadalmina Norte – und von einem überraschend treffsicheren 89-Euro-Putter aus dem El Corte Inglés. Coach Benedict Staben liefert dazu den passenden Reality-Check: Honeymoon-Effekt inklusive.Im Tourteil wird’s ernster: Die Runde diskutiert die Lage bei LIV Golf nach dem Aus von Brooks Koepka, die Frage nach Weltranglistenpunkten (vier Runden, aber ohne Cut) und warum „Money rules“ gerade für Spieler außerhalb der PGA Tour so zieht. Blick nach vorn: Bei der LIV-Promotion ab 8. Januar stehen u. a. Nick Bachem, Dominik Voss, Max Rottluff und Max Kieffer am Start – gegen bekannte Namen wie Chris Wood oder Alexander Lévy.
Kerzen an, Cut aus: Golf vorm Fest mit Grün & saftig
55:34|Jahresabschluss bei Kerzenschein: Hinnerk Baumgarten, Julius Allzeit und Coach Benedict Staben holen sich Golf-Journalist Sven Hanfft an den virtuellen Gabentisch – und sortieren die Themen, die kurz vor Weihnachten noch auf dem Grün liegen. Auf Mauritius liefert die DP World Tour Wind, Playoff-Drama und einen Sieger, der gerade kaum zu stoppen ist: Jaden Schaper. Dazu die nüchterne Frage, warum aus deutscher Sicht oft solide Wochen am Ende trotzdem zu weit weg von „ganz vorne“ bleiben.In den USA wird’s familientauglich und vogelwild: Die PNC Championship (ehemals „Father & Son“) produziert Birdies am Fließband – samt Debatte, ob das Format dringend einen neuen Anstrich braucht. Von Langer bis Korda, von Sörenstam bis Daly: Die Runde sammelt Lieblingsduos und kleine Beobachtungen, die hängen bleiben.Zum Schluss wird’s ernst: Die LET-Q-School in Marokko läuft aus deutscher Sicht enttäuschend, gleichzeitig gibt’s Lob für Entwicklungsschritte (u. a. Helen Briem, Nicolai von Dellingshausen). Und dann noch die große Medienfrage: Was bedeuten die aktuellen Meldungen rund um Sky/RTL und Magenta für Golf-Fans 2026? Weihnachtsgrüße inklusive – plus ein O-Ton von Eishockey-Nationalspieler Tim Stützle über seine Golf-Faszination.HighlightsMauritius im Windkanal: Schaper gewinnt erneut im Playoff – und was das über seine Nerven sagtDeutsche Saisonbilanz: solide Cuts, aber selten „dabei, wenn vorne die Post abgeht“PNC Championship: Birdie-Feuerwerk, Familien-Teams – und die Forderung nach FormatwechselQuali-Wege: Jan Schneider über China-Tour, Mark Hammer über Asian-Tour-Q-SchoolLET-Q-School: zwölf Deutsche am Start, keine volle Karte – was bleibt an Hoffnung?Golfrechte 2026: neue Sender, neue Chance – und der Wunsch nach besserer Übertragung
Slow Play, Ready Golf und warum Trolleys falsch stehen
49:54|Ein kurzer Blick auf die Profi-Welt: DP World Tour in Südafrika, ein Stechen, deutsche Ergebnisse und der Ausblick Richtung Mauritius. Dazu die Q-School-Realität bei den Herren – und deutlich freundlichere Nachrichten aus dem deutschen Damengolf: LPGA-Karten, starke Namen, viel Substanz.Dann wird’s alltagstauglich – und streitbar: Slow Play. Warum wirken Zweier- oder Dreierflights hinten raus plötzlich zäh? Wieso verlieren Vierergruppen Zeit, ohne einen einzigen Schlag mehr zu machen? Die drei sprechen über Ready Golf, über überlange Routinen à la Patrick Cantlay, über Vorbereiten statt Rumstehen – und über den Klassiker: Bag, Trolley oder Cart bitte dahin, wo man nach dem letzten Putt wirklich weitergeht. Plus: Schlangen-„Taktiken“ beim Ballsuchen, deutsche Tempo-Klischees im Ausland und ein Indoor-Abend in Valderrama als (leicht chaotisches) Lehrstück.HighlightsTour-Update: Südafrika, deutsche Platzierungen und der Blick nach MauritiusQ-School-Checks: Korn Ferry statt PGA – und was das sportlich bedeutetDeutsches Damengolf: LPGA/LET als Lichtblick und warum das gerade funktioniertSlow Play zerlegt: Ready Golf, Routinen, Suchzeiten – wo Runden wirklich hängenTrolley- und Bag-Position: die unterschätzte Minuten-Frage am GrünIndoor-Golf als Winterformat: Spaßfaktor hoch, Ernsthaftigkeit runter
Nachtgolf, Nervenproben und nasse US-Fairways – was die Woche prägte
50:27|In dieser Folge richtet sich der Blick zuerst in die USA: Bei der LPGA-Q-School trotzen Helen Briem, Isa Gabsa und Polly Mack dem Dauerregen. Briem liegt in der abgebrochenen vierten Runde sogar auf Rang zwei – ein beeindruckendes Statement einer Spielerin, die nach einer soliden Saison nun vor dem Sprung auf die LPGA Tour steht. Die Hosts diskutieren, warum gerade die langen, breiteren Plätze in den USA Briem entgegenkommen könnten und welche persönlichen Entscheidungen ein so früher Karriereschritt mit sich bringt.Auch auf der Herrenseite wird es eng: Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller kämpfen bei der Final Stage der PGA-Tour-Q-School um eine der wenigen Karten, während parallel weltweit Qualifying-Events laufen. In Europa enttäuschen die Deutschen bei den Australian Open und in Sun City – eine Steilvorlage für die Debatte, warum skandinavische Golfer Deutschland inzwischen klar überholen. Die Runde spricht über Trainingskultur, Demut, Konkurrenzdruck und Jugendförderung, die in Dänemark und Norwegen offenbar strukturierter umgesetzt wird.Dazu gibt es Eindrücke vom Nachtgolf in Belek, einen Blick auf Formate wie den World Champions Cup und das Grand Thornton Invitational sowie die obligatorischen Tops und Flops der Woche.Highlights: • LPGA-Q-School: Briem stark im Regen, Gabsa und Mack mit realistischen Chancen • PGA-Tour-Q-School: Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller vor der Final Stage • Deutsche Profis enttäuschen in Australien und Südafrika • Warum skandinavische Spieler Deutschland überholen – ein struktureller Blick • Nachtgolf in Belek: Eindrücke, Probleme und Anekdoten • Alternativformate: World Champions Cup, Grand Thornton Invitational, PNC Championship
„Drehung ist ein Denkfehler“ – Martina Eberl über Tourleben & Technik
54:19|Ehrlich, pointiert und mit viel Tour-Erfahrung: Martina Eberl erklärt, warum Preisgelder im Damengolf stagnieren, wie hart der Sprung auf die LPGA ist und weshalb die berühmte „Drehung“ im Schwung oft in die Irre führt. Dazu: deutsche Spielerinnen im Q-School-Check, DP-World-Tour-Start in Australien und ein Blick auf den Adventskalender.Diese Folge gehört den Frauen – und einer, die den europäischen Golfsport über ein Jahrzehnt geprägt hat: Martina Eberl, vierfache LET-Siegerin, Coaches, Content-Macherin und bald Podcasterin („The Pink Table“). Mit ihr sprechen Hinnerk, Julius und Sven über die gewaltige Lücke zwischen den Preisgeldern von Herren- und Damengolf, über ökonomische Realitäten hinter 100.000-Euro-Schecks und über den mentalen Druck eines Lebens zwischen Q-School, Hotelrechnungen und Erwartungshaltung.Martina erklärt, warum der Weg auf die LPGA Tour härter ist, als viele glauben – nicht nur spielerisch, sondern auch kulturell. Sie berichtet von ihren eigenen Erfahrungen bei Major-Setups, vom Übergang vom Amateur- ins Profilager und davon, wie sich Proetten heute selbst über Social Media anders vermarkten müssen.Im zweiten Teil geht es um Technik und Training: Warum stabiler Rumpf wichtiger ist als „mehr drehen“, wie Fitness die Schwungbahn rettet und weshalb der „von außen“-Mythos oft falsch gedacht wird. Außerdem analysieren wir die deutschen Chancen bei der LPGA-Q-School, das starke Saisonfinish von Olivia Cowan und die ersten DP-World-Tour-Ergebnisse aus Australien.Zum Schluss: Adventskalender, Golf-Messen, Tops & Flops – und ein Draw, der sich gerne als Fade verkleidet.