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Opa war (k)ein Nazi – 80 Jahre Kriegsbeginn – #226

Vor 80 Jahren, am 1. September 1939, begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der 2. Weltkrieg. Beinahe jede österreichische Familiengeschichte ist auch heute noch davon betroffen. Was tun mit der Wehrmachtsuniform des Großvaters auf dem Dachboden?

Im FALTER Salon, dem Podcast für Stadt und Kultur, diskutiert Anna Goldenberg mit der Historikerin Heidemarie Uhl und der Filmemacherin Katharina Rohrer ("Back to the Fatherland") diskutieren darüber, ob es so etwas wie den "richtigen" Umgang mit den "Kriegshelden" in der eigenen Familie gibt. Die Holocaust-Überlebende Helga Feldner-Bustin erzählt, wie sie das Jahr 1939 als Zehnjährige in Wien erlebte. Und FALTER-Redakteurin Stefanie Panzenböck liefert eine Reportage aus Gliwice (Polen), wo ein fingierter Überfall von SS-Männern vor 80 Jahren als Vorwand für den Kriegsbeginn diente.

Lesen Sie "Die Nacht vor dem Weltkrieg" und weitere Berichterstattung zu 80 Jahre Kriegsbeginn im FALTER 35/19 online: https://www.falter.at/zeitung/20190828/die-nacht-vor-dem-weltkrieg/_d7cbce1544  Bestellen Sie "Back to the Fatherland" von Katharina Rohrer und "Versteckte Jahre" von Anna Goldenberg im FALTER Shop: https://shop.falter.at  Lesen Sie den FALTER vier Wochen lang kostenlos: https://abo.falter.at/gratis 

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  • 1551. Nationalismen und Rassismus in den USA - #1551

    49:11||Ep. 1551
    Der Historiker Gary Gerstle ortet seit dem amerikanischen Bürgerkrieg von 1861 einen Konflikt zwischen zwei Nationalismen in den USA: civic nationalism und racial nationalism, also einem staatsbürgerlichem und einem rassen-basierten Nationalismus. Mit Trump erlebt die rassistische Vergangenheit ein Comeback. Ein Gespräch mit Misha Glenny auf dem Humanities Festival des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen.
  • 1550. Der Kampf gegen Kinderprostitution in Mexiko - #1550

    39:31||Ep. 1550
    Die mexikanische Aufdeckerjournalistin Lydia Cacho hat einen kriminelles Kartell aufgedeckt, das in der weltberühmten Touristenmetropole Cancún Kinderprostitution und Mädchenhandel betrieb. Ihre Enthüllungen schlugen wie eine Bombe ein. Die Journalistin wurde bedroht, entführt und gefoltert, zu ihrer Sicherheit musste sie vor einigen Jahren das Land verlassen. Hören Sie den atemberaubenden Bericht von Lydia Cacho im Gespräch mit der BBC-Journalistin Kirsty Lang beim Humanities Festival des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (IWM).
  • 1549. Donald Trump und seine Bedeutung für die US-Geschichte - #1549

    52:36||Ep. 1549
    Stellt Trump einen Meilenstein für die USA dar? Der Amerikanist Volker Depkat sieht den Multilateralismus der USA im Kalten Krieg als Besonderheit, die im Gegensatz zur Philosophie der reinen Interessenspolitik des 18. und 19. Jahrhunderts steht. Donald Trump ist aus seiner Sicht der bisherige Höhepunkt einer kulturkonservativen Gegenbewegung zu den 1960er-Jahren, in denen Minderheiten ihre Rechte erkämpft haben.
  • 1549. Ausblick: Zum Zustand der Menschenrechte 2026 - #1549

    36:57||Ep. 1549
    Kriege, Massenflucht und Desinformation erschüttern die globale Menschenrechtsordnung. Volker Türk, UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, bespricht mit der ehemaligen Vizepräsidentin des Europaparlaments, Ulrike Lunacek, die Chancen für internationale Humanität in unserer chaotischen Welt. Eine Veranstaltung des Bruno Kreisky-Forums.
  • 1547. Erfroren auf dem Großglockner - #1547

    37:49||Ep. 1547
    Im Jänner 2025 starb eine 33-jährige Alpinistin beim Aufstieg auf den Großglockner. Die Geschichte ging um die Welt und wirft Fragen auf: Hat sie ihr Seilpartner im Stich gelassen? Gelten im Gebirge andere moralische Gesetze als im Tal? Die Historikerin Martina Gugglberger, Expertin für Himalaya-Expeditionen, der Tiroler Bergführer Gebhard Bendler und Feuilleton-Chef Matthias Dusini beleuchten den aktuellen Fall und betten die Tragödie in die Geschichte des Alpinismus ein.
  • 1546. Krieg und Neutralität: Österreich im Sturm der Geopolitik - #1546

    46:17||Ep. 1546
    Ob der Druck zu Aufrüstung und Verteidigung eine neue europäische Identität erforderlich machen, diskutieren der Publizist Karl-Markus Gauß, der Journalist Misha Glenny, die Ex-Außenministerin Ursula Plassnik und der ORF-Journalist Gerald Heidegger unter Moderation Michael Kerbler, beim Symposium der Salzburger Festspiele, Teil 5.
  • 1545. Österreich 1995: Aufbruch nach Europa - #1545

    46:14||Ep. 1545
    Wie Österreichs EU-Beitritt mit den demokratischen Revolutionen von 1989 zusammenhängt und wie   die Umwälzungen von damals Europa bis heute prägen. Es diskutieren der Schriftsteller Karl-Markus Gauß, der Journalist Misha Glenny, Außenministerin a.D. Ursula Plassnik und ORF-Journalist Gerald Heidegger, moderiert von Michael Kerbler beim Symposium der Salzburger Festspiele 2025, Teil 4.
  • 1544. Die Salzburger Festspiele und Österreichs Identität - #1544

    51:39||Ep. 1544
    Die Vorstellung von Österreich als Kulturnation entstand in Abgrenzung zu Deutschland und Deutschtum. Was war die Idee 1955 wert und was gilt sie heute? Darüber diskutieren die  Schriftstellerin Maja Haderlap, Bundespräsident a.D. Heinz Fischer, der Historiker Oliver Rathkolb, der Bankmanager Andreas Treichl, die Kulturmanagerin Kathrin Zechner, moderiert von Tarek Leitner, beim Symposium der Salzburger Festspiele 2025, Teil 3.
  • 1543. Österreich 1955: Die Wurzeln der Zweiten Republik – #1543

    35:35||Ep. 1543
    80 Jahre nach der Befreiung Österreichs vom Nationalsozialismus und dem Wiederaufbau der Salzburger Festspiele in der Zweiten Republik befindet sich die Welt auch heute in einem krisenhaften Umbruch und steuert auf eine geopolitische Neuordnung zu. Im Gespräch mit Oliver Rathkolb blickt Heinz Fischer auf die Anfänge der Ersten Republik zurück, beim Symposium der Salzburger Festspiele 2025, Teil 2.