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FALTER Radio

Episode 32: Jagd auf Armin Wolf

Angesichts der freiheitlichen Attacken gegen den ORF und seinen bekanntesten Moderator ist Armin Wolf zu Gast im FALTER Radio. Wolf erläutert seine Klage gegen Vizekanzler Strache und berichtet, wie die ORF-Journalistinnen und Journalisten mit dem Dauerbeschuss durch die FPÖ umgehen. Für FALTER-Herausgeber Armin Thurnher ist die Verteidigung des ORF und seiner journalistischen Unabhängigkeit eine entscheidende Frage für die österreichische Demokratie. Standard-Medienexperte Harald Fidler zu den Medienplänen der ÖVP.

Außerdem: Ein neues Liederbuch mit antisemitischen Liedern aus der FPÖ-nahen Burschenschaft Bruna Sudetia bringt Falter-Chefreporterin Nina Horaczek an die Öffentlichkeit. Der angekündigten Klage der Burschenschaft sieht der Falter gelassen entgegen.

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  • 1556. Das Geheimnis der Wiener Kaffeehäuser - #1556

    27:33||Ep. 1556
    Wer an Wien denkt, denkt auch an das Kaffeehaus. Polstermöbel, Marmortischchen, Kellner im Smoking – und vor allem: keine Eile. „Man geht ja nicht unbedingt für den Kaffee ins Kaffeehaus", sagt der Autor, Schauspieler und Journalist Christopher Wurmdobler, der in seinem neuesten Buch rund 50 Wiener Kaffeehäuser porträtiert hat.Das Wiener Kaffeehaus, seit 2011 immaterielles Kulturerbe der UNESCO, ist ein Ort, an dem man einfach sein kann. Doch wie ist diese Institution entstanden? Was macht sie besonders und womit kämpfen Betreiberinnen in Zeiten steigender Preise?Im Gespräch mit Anna Goldenberg, Leiterin des Ressorts Stadtleben im Falter, erzählt Wurmdobler die Geschichte des Wiener Kaffeehauses – und lässt sich sogar zu einigen Geheimtipps hinreißen.Das Buch von Christopher Wurmdobler ist im faltershop erhältlich. Eine Textfassung dieses Interviews lesen Sie hier.Ein FALTER Abo können Sie hier abschließen.
  • 1555. Budget: Finanzminister Marterbauers leise Zuversicht - #1555

    01:01:11||Ep. 1555
    Der österreichischen Wirtschaft wird es in diesem Jahr laut Experten-Prognosen zwar etwas besser gehen, doch noch immer wird die Inflation höher sein als in anderen EU-Staaten. Und auch beim Wachstum bleibt Österreich in Europa unter den Schlusslichtern. Gleichzeitig müssen zehntausende Menschen in Österreich Kürzungen der Sozialhilfe hinnehmen. Die Sparpolitik der Regierung macht es kaum möglich, gegenzusteuern. Sozialdemokrat und Finanzminister Markus Marterbauer verantwortet in dieser wenig erfreulichen Lage das Staatsbudget. In dieser Folge stellt er sich den Fragen von Falter-Politikchefin Eva Konzett und Podcast-Host Raimund Löw.
  • 1554. Unfall oder Kriminalfall? Der Fall Pilnacek - #1554

    38:48||Ep. 1554
    Die Welt erlebt die größten Turbulenzen seit langem. Das österreichische Parlament konzentriert sich zu Jahresbeginn jedoch auf den Fall Pilnacek. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss soll klären, ob beim Tod des prominenten Spitzenbeamten vor zwei Jahren alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Falter-Chefredakteur Florian Klenk hat die umfangreichen Akten ausführlich studiert. Warum Daten, Akten und Indizien eher auf einen Unfalltod Pilnaceks hindeuten als auf Suizid oder gar einen Kriminalfall, erläutert er in dieser Folge.
  • 1553. Mensch ohne Welt, Teil 2 - #1553

    30:01||Ep. 1553
    In ihrem Vortrag („Mensch ohne Welt“) bei den Wiener Vorlesungen hat die Soziologin Alexandra Schauer auseinandergesetzt, wie der Fortschrittsglaube der Moderne die Menschen überzeugt hat, dass sie ihre Zukunft selbst gestalten können. Diese Zuversicht schwindet gerade in unserer Zeit, der sogenannten Postmoderne. Der moderne Kapitalismus schaffe ein flexibles Zeitverständnis, argumentiert sie im Gespräch mit der Journalistin Judith Belfkih im Rahmen der Wiener Vorlesungen. Unmittelbar steigt heutzutage die Flexibilität für die Einzelnen, aber mittelfristig  lässt sich angesichts der vielen Unsicherheiten immer weniger planen.
  • 1552. Mensch ohne Welt, Teil 1 - #1552

    41:48||Ep. 1552
    Der Zeit vor der Aufklärung war der Begriff des Fortschritts fremd. Im 19. Jahrhundert hat sich der Glaube an die Machbarkeit von Geschichte durch die Menschen durchgesetzt. In der Postmoderne, in der wir leben, geht das Vertrauen in die Zukunft zunehmend verloren. Dieses Phänomen hängt mit dem veränderten Begriff der Zeit zusammen, so die originelle Argumentation der Soziologin Alexandra Schauer in der Wiener Vorlesung.
  • 1551. Nationalismen und Rassismus in den USA - #1551

    49:11||Ep. 1551
    Der Historiker Gary Gerstle ortet seit dem amerikanischen Bürgerkrieg von 1861 einen Konflikt zwischen zwei Nationalismen in den USA: civic nationalism und racial nationalism, also einem staatsbürgerlichem und einem rassen-basierten Nationalismus. Mit Trump erlebt die rassistische Vergangenheit ein Comeback. Ein Gespräch mit Misha Glenny auf dem Humanities Festival des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen.
  • 1550. Der Kampf gegen Kinderprostitution in Mexiko - #1550

    39:31||Ep. 1550
    Die mexikanische Aufdeckerjournalistin Lydia Cacho hat einen kriminelles Kartell aufgedeckt, das in der weltberühmten Touristenmetropole Cancún Kinderprostitution und Mädchenhandel betrieb. Ihre Enthüllungen schlugen wie eine Bombe ein. Die Journalistin wurde bedroht, entführt und gefoltert, zu ihrer Sicherheit musste sie vor einigen Jahren das Land verlassen. Hören Sie den atemberaubenden Bericht von Lydia Cacho im Gespräch mit der BBC-Journalistin Kirsty Lang beim Humanities Festival des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (IWM).
  • 1549. Donald Trump und seine Bedeutung für die US-Geschichte - #1549

    52:36||Ep. 1549
    Stellt Trump einen Meilenstein für die USA dar? Der Amerikanist Volker Depkat sieht den Multilateralismus der USA im Kalten Krieg als Besonderheit, die im Gegensatz zur Philosophie der reinen Interessenspolitik des 18. und 19. Jahrhunderts steht. Donald Trump ist aus seiner Sicht der bisherige Höhepunkt einer kulturkonservativen Gegenbewegung zu den 1960er-Jahren, in denen Minderheiten ihre Rechte erkämpft haben.
  • 1549. Ausblick: Zum Zustand der Menschenrechte 2026 - #1549

    36:57||Ep. 1549
    Kriege, Massenflucht und Desinformation erschüttern die globale Menschenrechtsordnung. Volker Türk, UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, bespricht mit der ehemaligen Vizepräsidentin des Europaparlaments, Ulrike Lunacek, die Chancen für internationale Humanität in unserer chaotischen Welt. Eine Veranstaltung des Bruno Kreisky-Forums.