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DIE SOUNDSCHRAUBER

MICHAEL JACKSON: BAD UND DANGEROUS

Ep. 28

Hier folgt der versprochene Teil 2 über Michael Jackson. Die Situation nach „Thriller“, dem Klassiker von 1982, war: Wie macht man weiter nach einem weltweiten Erfolg, der sämtliche Rekorde brach, sowohl künstlerisch als auch kommerziell? Michaels Antwort war: Es geht noch größer! Ein Studio wurde extra gebaut, die Videos wurden Kurzfilme, der Aufwand war in allen Bereichen monumental; das Personal blieb aber zuerst. Weiterhin sorgten Quincy Jones und sein Tontechniker Bruce Swedien für den Sound, und das Ziel wurde erreicht: „Bad“ zementierte mit 5 Nummer 1-Hits Jacksons Status. „Dangerous“, vier Jahre später, hatte einen ebenso großen Ansatz, klang aber neuartig. Quincy war nicht mehr dabei, Jackson orientierte sich am „New Jack Swing“-Sound und reicherte ihn mit Rock- HipHop- und Gospelelementen an.

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  • 27. FURY IN THE SLAUGHTERHOUSE: VON TIME TO WONDER BIS CHANGES

    48:13||Ep. 27
    Vor genau 40 Jahren kamen fünf Jungs aus Hannover auf die Idee, ihrer Band einen langen und albernen Namen zu geben, nicht ahnend, dass so eine der langlebigsten und erfolgreichsten Rock-Acts hierzulande entstanden war. Die Furies sind heute stärker denn je, und die Soundschrauber haben sie in ihrer Heimat besucht. Im wunderbaren Hannoveraner Peppermint Park-Studio wurde diese Sonderfolge aufgenommen, während der Proben zur aktuellen Tour. Wir nehmen uns Fury-Klassiker wie "Radio Orchid" oder "Time to wonder" vor und vergleichen sie mit dem Sound der aktuellen Produktion beim Album "Changes". Alle Beteiligten hatten einen Riesenspaß; Kai, Christof und Christian erzählen kuriose, Interessante und amüsante Stories aus der langen Bandgeschichte!
  • 26. MIDGE URE: ROMANTIKER MIT PUNK-ATTITÜDE

    57:50|
    Er blieb stets ein wenig im Hintergrund, war aber prägend für den Sound der 80er. Jim „Midge“ Ure aus Glasgow begann als Gitarrist in der Punk-Ära, entdeckte dann aber die neu entwickelten Synthesizer und sorgte mit Visage („Fade to grey“) und Ultravox („Vienna“, „Hymn“) für große Momente. Sein Talent war, mit wenigen Zutaten einen ikonischen Sound zu erschaffen, und dabei halfen ihm großartige Produzenten, darunter Conny Plank und George Martin. In dieser Folge erzählt Midge Ure selbst spannende Stories aus seiner abwechslungsreichen Karriere!
  • 25. ROBBIE WILLIAMS: ZWISCHEN BALLADE UND BRITPOP

    50:42|
    Robert Peter Williams, immer noch nur als „Robbie“ bekannt, gelang das Kunststück, vom Boyband-Teenidol zum respektierten Solokünstler zu wachsen. Nach sechs Jahren bei „Take That“ gelang ihm schon mit dem ersten Soloalbum 1997 der Hit „Angels“, und viele weitere sollten folgen. Sein Kreativpartner Guy Chambers hatte als Songschreiber, Multiinstrumentalist und Produzent entscheidenden Anteil an Williams‘ Welterfolg. Anhand von Robbie-Klassikern wie „Rock DJ“, „Supreme“, „Feel“ und anderen beleuchten wir Studiotricks, großartige Musikalität und den intensiv-emotionalen Gesang.
  • 24. MICHAEL JACKSON: OFF THE WALL UND THRILLER

    01:00:24|
    Als “Thriller” 1982 erschien, war Michael Jackson 24 Jahre alt und hatte schon 16 Jahre Karriere hinter sich. Er hatte es geschafft und war von nun an „King of Pop“! Jetzt war alles perfekt: Die Songs, die Musiker und die Produktion. Der geniale Quincy Jones hielt im Studio die Fäden zusammen und schuf einen Sound, der zeitlos war und alle Genregrenzen überwand. „Thriller“ wurde das meistverkaufte Album aller Zeiten, und heute kennen Menschen weltweit diese Songs, die fast alle auch Single-Hits wurden: „All killer, no filler“!Das Vorgängeralbum „Off the wall“ bereitete drei Jahre vorher den Weg und zeigt schon die Merkmale, die „Thriller“ so erfolgreich machten. Beide Jacko-Alben in der Soundschrauber-Klanganalyse! 
  • 23. PRINCE: SOUNDS O’ THE TIMES

    53:56|
    Wer dem Sohn die Vornamen „Prince Rogers“ gibt, denkt wahrscheinlich: Hier ist ein besonderer Mensch geboren! Und Prince erfüllte diesen Traum. Er war ein Allround-Genie, als Musiker, Produzent, Showman und Aktivist. Aus seinem gigantischen Gesamtwerk ragen besonders zwei Alben heraus: „Purple Rain“ und das klangtechnisch besonders spannende „Sign o’the times“, 1987. Prince spielte die Songs fast komplett im Alleingang ein, und wir untersuchen im Detail, welche Sounds und Studiotricks hier zu hören und zu bestaunen sind.Vor zehn Jahren- am 21.4.2016- starb Prince in seinem Paisley Park-Studio.
  • 22. MADONNA: IHRE FRÜHE KARRIERE

    41:31|
    Sie hatte Ehrgeiz, eiserne Disziplin und Sinn für Provokation. Madonna ist die einflussreichste Künstlerin der 80er, sie hatte Stil und Styling, und vor allem wusste sie, wie sie Aufmerksamkeit erzeugen konnte: Ihr Spiel mit sexuellen und religiösen Motiven sorgte für Skandale, machte sie aber auch schnell populär. Ihr Sound lehnte sich an die Discowelt New Yorks an und spiegelte den Zeitgeist. Madonnas Pop-Hymnen sind immer noch unwiderstehlich und verdienen eine genauere Analyse des Sounds!Das Besondere an ihrer Karriere: Madonna hatte immer die Kontrolle über alle Aspekte ihrer Musik, was sie zum Vorbild für viele Frauen im Männerbusiness Pop macht.So vielfältig ist ihr Werk, dass wir es in zwei Teilen untersuchen werden.
  • 21. DAVID BOWIE: DER MANN MIT DEN VIELEN GESICHTERN

    52:07|
    Wer ist David Bowie, und wenn ja, wie viele…? Die Frage ist bei diesem beeindruckenden Künstler durchaus berechtigt. Immer wieder hat sich Bowie neu erfunden, er hat sich nie auf einem Erfolgsrezept ausgeruht. Wir begleiten ihn hier auf einem wilden Ritt durch den ersten Teil seiner Karriere, vom Beatmusiker Davie Jones über den einsamen Astronauten Major Tom zum Glamrockidol Ziggy Stardust, von Aladdin Sane bis zum funky Soul der „Young Americans“. Und viele erstaunliche Sounds gilt es zu entdecken!Der 10. Januar war David Bowies 10. Todestag, und dies ist eine Würdigung der ersten 10 Jahre seiner unvergleichlichen Laufbahn.
  • 20. BAP IM STUDIO: SONDERFOLGE MIT WOLFGANG NIEDECKEN

    01:20:12|
    Die Soundschrauber beschäftigen sich ja mit Klängen, die in Studios produziert wurden, und diese Folge spielt in den Kölner Maarwegstudios, wo nicht nur Grönemeyers „Bochum“, sondern auch zahlreiche BAP-Alben entstanden. Wir hatten die Freude und Ehre, mit Wolfgang Niedecken und dem Studiochef und Produzenten Wolfgang Stach über die Entstehung der Songs, die Bandchemie, die Rolle des Produzenten und besondere Sounds zu sprechen, die im endgültigen Mix kaum zu hören sind. Dabei hatte Wolfgang Niedecken viele amüsante Anekdoten zu bieten, und gemeinsam wurden Songs intensiv gehört und analysiert: einige weniger bekannte, aber auch unkaputtbare Klassiker wie „Waschsalon“ und -unvermeidlich- „Verdamp lang her“.