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#BePassioneer

Podcast der Passioneers GmbH rund um Führung, New Work und Transformation


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  • 7. Folge 43 - Management vs. Leadership: Vom Verwalter zum Enabler im Mittelstand

    46:10||Season 3, Ep. 7
    Was unterscheidet Management von Leadership? Entdecke das Eisbergmodell der Führung und warum "Caring Performance" die klassische Kontrolle ablöst.Worum geht's?Der Eisberg der Führung: Oben schwimmen die sichtbaren KPIs, Zahlen und Zielvereinbarungen – das klassische Management. Doch die wahre Kraft liegt unter der Wasseroberfläche beim Leadership: Vertrauen, Empowerment und psychologische Sicherheit. In dieser Folge diskutieren Marc und Micha den Paradigmenwechsel in der Führungskultur. Sie klären, warum wir in einer komplexen Welt weniger Verwalter und mehr Enabler brauchen und weshalb das alte Konzept der Work-Life-Balance durch eine "Work-Love-Balance" abgelöst wird.Darum geht's in dieser Folge:Das Eisbergmodell: Der Unterschied zwischen sichtbarer Steuerung (Management) und unsichtbarer Befähigung (Leadership).Komplexität vs. Veränderung: Warum Management den Status quo verwaltet, während Leadership den Wandel treibt.Work-Love-Balance: Wie sich die Erwartungen von Mitarbeitenden massiv verändert haben und Sinnhaftigkeit in den Fokus rückt.Caring Performance: Warum Leistung heute nicht mehr durch die Peitsche, sondern durch das Schaffen idealer Rahmenbedingungen gesichert wird.Zentrale Learnings:Vom Verwalter zum Befähiger: Führungskräfte müssen sich heute darauf konzentrieren, die Relevanz und Handlungsfähigkeit ihrer Teams sicherzustellen, anstatt nur Aufgaben zu verteilen.Vertrauen schlägt Kontrolle: In einer dezentralen Arbeitswelt (z.B. im Homeoffice) funktioniert Führung nur über Enablement und Vertrauen, nicht über Überwachung.Die neue 80/20-Regel: In einer stabilen Welt reichten 80 % Management und 20 % Führung. In unserer heutigen, volatilen Zeit hat sich dieses Verhältnis exakt umgedreht.Weiterführende Links:Harvard Business Review: What Leaders Really Do – John Kotters zeitloser Blick auf den Unterschied zwischen Management (Umgang mit Komplexität) und Leadership (Umgang mit Wandel).Gallup: How to Improve Employee Engagement in the Workplace – Spannende Daten, warum Sinnhaftigkeit (Purpose) und gute Rahmenbedingungen die Performance massiv steigern.Simon Sinek: Trust vs. Performance – Warum High-Performance-Teams wie die Navy SEALs Vertrauen und psychologische Sicherheit über reine Einzelleistung stellen.Kapitelmarken: (Hinweis: Da das Transkript keine Timecodes enthält, sind dies logische Struktur-Marker zur Orientierung)(00:00) Begrüßung und das Eisberg-Modell der Führung(04:15) Komplexität vs. Veränderung: Die wahre Definition von Leadership(11:30) Der Wandel der Arbeit: Von der Dampfmaschine zur Work-Love-Balance(18:20) Kontrolle im Homeoffice und Entscheidungen aus dem Bauchgefühl(23:45) Caring Performance: Enablement statt Galeerentreiber(29:10) Die 80/20-Regel und die zentralen TakeawaysZielgruppe: Geschäftsführer im Mittelstand, Führungskräfte, Projektleiter und HR-Verantwortliche, die ihre Unternehmenskultur fit für die Zukunft machen wollen.

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  • 6. Folge 42 - AWSC - Networking neu gedacht (Gast Johanna Geisler)

    45:42||Season 3, Ep. 6
    Entdecke, wie Johanna Geisler mit dem AWSC in 35+ Städten beweist, dass echtes Networking ohne Sales-Pitches und Namensschilder funktioniert.Worum geht's?Wir stecken Menschen in Konferenzräume, heften ihnen Namensschilder an und erwarten, dass echtes Vertrauen entsteht.Die Realität? Ein unauthentisches Pitch-Gewitter.Diese Folge beleuchtet den Gegenentwurf: Den After Work Social Club (AWSC).Darum geht's in dieser Folge:Der AWSC-Ansatz: Warum gemeinsames Erleben Visitenkarten und feste Agenden schlägt.Von der Idee zur Organisation: Wie man ein ehrenamtliches Netzwerk von 150 Leuten in 35 Städten in DACH koordiniert und wann Struktur unverzichtbar wird.Der "HR AWSC": Ein geschützter Raum für fachlichen Austausch – strikt ohne Sales-Pitches.Das stille Problem: Wie Gemeinschaften der zunehmenden Einsamkeit durch Remote-Work entgegenwirken.Zentrale Learnings:Wahre Verbindungen brauchen keinen Business-Pitch.Auch ehrenamtliche Initiativen benötigen klare, skalierbare Strukturen, wenn sie wachsen.Zweckfreies Netzwerken ist ein starkes Mittel gegen die Isolation im Remote-Zeitalter.Weiterführende Links:AWSC HomepageGallup: 1 in 5 Employees Worldwide Feel Lonely – Spannende Daten zur Isolation, besonders bei voll-remote arbeitenden Mitarbeitern.HBR: The Art of Networking – Warum der Shift von "Was kann ich bekommen?" zu echtem Interesse essenziell ist.TED Talk: If Networking Feels Gross, You're Doing it Wrong – Wie man vom rein transaktionalen Konsumenten zum Beziehungs-Investor wird.Kapitelmarken:(00:00) Intro & Vorstellung Johanna Geisler(03:15) Erleben statt Visitenkarten: Was den AWSC so besonders macht(07:30) Der "HR AWSC" und warum wir Räume ohne Sales brauchen(12:45) Von der lokalen Idee zu 35+ Standorten in DACH(19:20) Die Herausforderung: 150 Ehrenamtliche organisieren(27:10) Einsamkeit im Remote-Zeitalter bekämpfenZielgruppe: Geschäftsführer im Mittelstand, HR-Leiter, Community-Builder und Führungskräfte, die klassische "Business-Breakfasts" satthaben und echte Verbindungen suchen.
  • 5. Folge 41 - Entwicklung ist eine Suchbewegung (Gäste: Brille und Bart)

    43:32||Season 3, Ep. 5
    Kooperation statt Konkurrenz: Wie Organisationen das Lernen neu entdecken | Be-Passioneer #41In Folge 41 diskutieren Marc und Micha mit dem Podcast "Mit Brille und Bart" über Fehlerkultur, Szenarioplanung und warum auch Organisationen lernen müssen."Worum geht's?": Fehler in der Luftfahrt können katastrophal enden – deshalb teilt die Branche jedes Learning sofort mit der Konkurrenz, um Leben zu retten. Warum versteckt die freie Wirtschaft ihre Fehler lieber hinter verschlossenen Türen, um vermeintliche Wettbewerbsvorteile zu schützen? In dieser Crossover-Doppelfolge stellen wir die Systemfrage: Müssen wir weg von einer konkurrierenden, hin zu einer kooperierenden Wirtschaft?Darum geht's in dieser Folge:Fehlerkultur: Was wir von der radikalen Transparenz der Luft- und Raumfahrt lernen können.Kooperationsräume: Warum das Silo-Denken ("Ich gegen den Tischler im Nachbardorf") uns im globalen Markt schwächt.Strategic Foresight: Wie Szenarioplanung Teams hilft, Handlungsfähigkeit in unsicheren Zeiten zurückzugewinnen.Lebenslanges Lernen: Warum nicht nur Mitarbeiter, sondern ganze Unternehmensstrukturen Neugier als treibende Kraft brauchen.Zentrale Learnings:Gönnt euch den Blick von außen: Wer im eigenen Saft schmort, verliert die Innovationskraft; externe Impulse machen blinde Flecken sichtbar.Kooperation schlägt Konkurrenz: Das Aufbrechen des "künstlichen Horizonts" und der Austausch über Branchengrenzen hinweg sind die wahren Wettbewerbsvorteile von morgen.Planung ist Vorbereitung, nicht Wahrsagerei: Wenn von fünf Zukunftsszenarien nur eines eintritt, war die Planung nicht umsonst – sie hat die Organisation auf den Umgang mit Wandel vorbereitet.Weiterführende Links:Brille und Bart - der Podcast mit Armin und ThomasAmy Edmondson: Building a psychologically safe workplace (TED Talk)McKinsey & Company: Getting practical about the future of work (Organizational Learning)Simon Sinek: The Infinite Game (Führung und langfristige Kooperation)Kapitelmarken:(00:00) Begrüßung und Intro: Die Doppelfolge mit Thomas und Armin(03:00) Die Luftfahrt-Analogie: Transparenter Austausch von Fehlern(08:18) Der "künstliche Horizont" und der angebliche Wettbewerbsvorteil(14:55) Strategic Foresight: Szenarioplanung für mehr Sicherheit(22:04) Lebenslanges Lernen für Organisationen und die Kraft der Neugier(31:52) Zentrale Takeaways: Beziehungsorientierung und der Blick von außenZielgruppe: Für Geschäftsführer, IT-Leiter und Organisationsentwickler im Mittelstand, die Silos aufbrechen, Unsicherheit reduzieren und eine echte Fehlerkultur etablieren wollen.(Hinweis: Dies war Teil 2! Den ersten Teil der Doppelfolge findet ihr beim Partnerpodcast "Mit Brille und Bart" in Folge 164).
  • 4. Folge 40 - IT-Security im Mittelstand (Gast Martin Wundram)

    45:24||Season 3, Ep. 4
    IT-Security im Mittelstand ist Chefsache, kein reines IT-Thema.Wir analysieren mit IT-Forensiker Martin Wundram, warum ein einziges E-Mail-Postfach Millionen kosten kann.Worum geht’s?Was hat ein unscheinbarer PC im Lager mit dem Generalschlüssel zur Firmen-IT zu tun? Alles. Basierend auf realen Fällen aus der IT-Forensik diskutieren wir mit Martin Wundram über den schmalen Grat zwischen trügerischer Sicherheit und echter Kontrolle. Wir mappen die technische Realität auf den Führungsalltag im Mittelstand: Warum 100-prozentige Sicherheit eine Illusion ist, wie die Usability von Systemen zur Sicherheitslücke wird und warum wir endlich anfangen müssen, IT-Sicherheit als Enabler zu verstehen, anstatt sie als reinen Overhead zu betrachten.Darum geht’s in dieser Folge:Prävention vs. Reaktion: Der Unterschied zwischen präventiven Penetrationstests und reaktiver IT-Forensik, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.Der Faktor Mensch: Warum der beste Tresor nichts nützt, wenn die Tür offen steht, und warum schlechte Bedienbarkeit Risiken potenziert.Stand der Technik: Was sich rechtlich hinter dem Begriff verbirgt und warum Standardverträge mit Dienstleistern oft zur Haftungsfalle werden.Kontrolle ist alles: Warum der Verlust der Datenkontrolle in einer vernetzten Welt die Existenz des gesamten Unternehmens gefährdet.Zentrale Learnings:Datenhoheit ist Unternehmenssicherung: Wer die Kontrolle über seine Daten verliert, verliert die Kontrolle über das Unternehmen.Haftungsrisiko "blindes Vertrauen": Wer Verträge unterschreibt, ohne den eigenen Schutzbedarf und die Standards (z.B. TeleTrusT) zu kennen, haftet im Ernstfall persönlich.Ganzheitliches Konzept schlägt Einzelmaßnahme: Ein Mix aus isolierten Tools reicht nicht aus; Security braucht Führung und muss von IT-Dienstleistern verständlich erklärt werden.Weiterführende Links:TeleTrusT: Handreichung Stand der Technik in der IT-SicherheitBSI: IT-Grundschutz und CyberRisikoCheck für den MittelstandHarvard Business Review: Cybersecurity - The Insights You NeedMartin Wundram´s Firma: DigiTraceKapitelmarken:(00:00) Begrüßung und Vorstellung von Martin Wundram(02:20) Präventive vs. Reaktive IT-Forensik(06:45) Kontrolle über Daten: Der Preis der Vernetzung(10:30) Stand der Technik und rechtliche Pflichten(14:15) Fallbeispiel: Der Lagerarbeiter und der Generalschlüssel(18:00) Usability und der Faktor Mensch(24:30) IT-Security als Enabler, nicht als Overhead(28:40) Zentrale Takeaways und VerabschiedungZielgruppe:Geschäftsführer, Inhaber im Mittelstand, IT-Leiter und Entscheider, die Informationssicherheit nicht nur als Kostenfaktor abheften, sondern strategisch im Unternehmen verankern wollen.
  • 3. Folge 39 - Lifestyle-Teilzeit & Krankenstand: Performance-Killer oder Symptom?

    40:00||Season 3, Ep. 3
    Friedrich Merz kritisiert die "Lifestyle-Teilzeit". Wir analysieren, warum Vorwürfe statt Ursachenbekämpfung die Produktivität im Mittelstand gefährden.Worum geht’s?Ist Deutschland faul geworden? Basierend auf aktuellen Aussagen der Politik diskutieren Michael Braun und Marc Rodenkirchen über Rekord-Krankenstände, die sogenannte "Lifestyle-Teilzeit" und den massiven volkswirtschaftlichen Schaden durch innerliche Kündigung. Wir mappen die politische Debatte auf den Führungsalltag im Mittelstand: Warum Top-Down-Bashing die Motivation killt und warum wir endlich anfangen müssen, die Axt zu schärfen, anstatt blind auf den Baum einzuschlagen.Darum geht’s in dieser Folge:Mythos Lifestyle-Teilzeit: Warum nur 3% der Teilzeitkräfte aus Freizeitgründen reduzieren und was die wahren Treiber (Pflege, Kinderbetreuung) sind.Krankenstand vs. Verantwortung: Warum 22 Fehltage im Jahr 2024 kein Zeichen von Faulheit, sondern oft Risikominimierung sind.Der Wert der Bildung: Warum Investitionen in Menschen der einzige Hebel gegen den Produktivitätsverlust von 100 Milliarden Euro sind.Gleichberechtigung vs. Gerechtigkeit: Warum gleiche Startbedingungen im Unternehmen oft nicht ausreichen.Zentrale Learnings:Symptom vs. Ursache: Wer nur Fehlzeiten zählt, übersieht die mangelnde psychische Belastbarkeit und schlechte Strukturen.Motivation durch Einbindung: Motivierte Mitarbeiter sind laut Studien bis zu 3,8-mal produktiver als innerlich gekündigte Kollegen.Die Axt schärfen: Führungskräfte müssen sich die Zeit für Weiterbildung und Prozessoptimierung nehmen, anstatt im "Hamsterrad des Operativen" zu verharren.Weiterführende Links:Gallup Engagement Index: Studie zur innerlichen Kündigung in DeutschlandIAB Studie: Realität der Teilzeitbeschäftigung in DeutschlandSimon Sinek (YouTube): Why Leaders Eat Last - Über Vertrauen und Sicherheit in TeamsKapitelmarken:(00:00) Begrüßung und tagesaktuelles Thema: Friedrich Merz & die Arbeitsmoral(03:15) Daten-Check: Lifestyle-Teilzeit – Mythos oder Realität?(05:40) Unbezahlte Überstunden und der "wahre" Krankenstand(08:20) Das Passionist-Mapping: Symptombekämpfung durch Vorwürfe(12:10) Der volkswirtschaftliche Schaden der innerlichen Kündigung(15:45) Bildung als beste Investition: Die Axt schärfen nach Abraham Lincoln(19:30) Exkurs: Gerechtigkeit vs. Gleichberechtigung (Die Mauer-Metapher)(24:10) Generationen-Konflikt: Sinnsuche vs. "Buckelwund arbeiten"(28:50) Fazit und Ausblick auf Folge 40: IT-Sicherheit mit Martin WundramZielgruppe:Geschäftsführer, Inhaber im Mittelstand und Führungskräfte, die verstehen wollen, warum "Druck von oben" bei Fachkräftemangel nicht mehr funktioniert.
  • 2. Folge 38 - Selbstführung (Gast Josefine Rutkowski)

    38:13||Season 3, Ep. 2
    Selbstführung am Limit: Was wir vom Scheitern bei 60 Ironmans lernen60 Ironmans in 60 Tagen? Josefine Rutkowski wollte das Unmögliche, scheiterte und gewann dabei mehr als eine Medaille. Ein Talk über gesunde Härte.Worum geht's? Wir leben in einer Gesellschaft, die "Durchhalten" fetischisiert. "Quitters never win", richtig? Falsch. In dieser Folge sprechen wir mit Josefine Rutkowski. Sie wollte es Jonas Deichmann gleichtun: 60 Ironmans in 60 Tagen. Doch dann kam die Verletzung. Und die Entscheidung: Mache ich mich kaputt für das Ego, oder höre ich auf für die Zukunft? Diese Folge ist keine Heldenreise im klassischen Sinne. Es ist eine Analyse darüber, wann Disziplin toxisch wird und warum echtes Self-Leadership bedeutet, den Mut zu haben, "Stopp" zu sagen, wenn alle anderen klatschen wollen.Darum geht's in dieser Folge:Die Challenge: Warum tut man sich 60 Ironmans an? (Und was Jonas Deichmann damit zu tun hat).Der Bruch: Der Moment, als der Körper "Nein" sagte und der Kopf zuhören musste.Gesunde Selbstführung: Der schmale Grat zwischen High-Performance und Selbstzerstörung.Transfer ins Business: Warum Führungskräfte wie Ausdauerathleten trainieren (und regenerieren) müssen.Zentrale Learnings für Führungskräfte:Strategisches Aufgeben: Ein Projekt zu stoppen, bevor es Ressourcen (oder die Gesundheit) verbrennt, ist kein Scheitern, sondern Management-Kompetenz.Identität vs. Rolle: Du bist nicht deine Leistung. Wenn der Umsatz (oder das Rennen) wegbricht, wer bist du dann noch?Das "Warum" muss schusssicher sein: In der Krise trägt dich keine Motivation, sondern nur tiefer Sinn. Prüfe dein "Warum" bevor es wehtut.Weiterführende Links:Webseite: JosefineVideo: Jocko Willink – "GOOD" (Wie man Rückschläge mental umdeutet)Studie: Harvard Business Review – The Making of a Corporate AthleteKapitelmarken:(00:00) Intro & Die verrückte Idee: 60 Ironmans(05:15) Die Vorbereitung: Wie man sich auf die Hölle freut(12:30) Der Wendepunkt: Verletzung und das Ende des Traums(18:45) Mental Game: Umgang mit dem "Scheitern" und öffentlichem Druck(26:20) Transfer: Was Manager von Extremsportlern lernen müssen(35:00) Self-Leadership: Werkzeuge für mentale Stärke(42:10) Outro & FazitZielgruppe: High-Performer, Unternehmer in Krisenzeiten, Sportbegeisterte und alle, die lernen wollen, wie man nach einem Knockout wieder aufsteht.
  • 1. Folge 37 - Experte vs. Blender

    39:29||Season 3, Ep. 1
    Experten-Inflation: Warum 10.000 Stunden nicht reichen (und die TikTok-Universität lügt)Meta-Description: Wann ist man wirklich Experte? Marc und Michael diskutieren über Pseudo-Wissen, die „80 Millionen Bundestrainer“-Mentalität und warum Kompetenz ohne Charakter wertlos ist.Worum geht's? Es begann mit einer Frage, auf die wir keine Antwort hatten: „Wie gestaltet man eine Weihnachtsfeier neuroinklusiv?“ Michael musste passen. Und genau das war der Startschuss für diese Folge. Wir leben in einer Zeit, in der sich jeder auf LinkedIn oder TikTok „Experte“ nennen kann, nachdem er drei Bücher gelesen hat. Aber Wissen ist nicht gleich Erfahrung. In dieser Episode sezieren Marc und Michael den Unterschied zwischen theoretischer Bildung und den „Narben“ der Praxis. Sie diskutieren, warum wir heute 80 Millionen Gesundheitsminister und Bundestrainer haben und warum echte Expertise immer auch eine menschliche Komponente braucht.Darum geht's in dieser Folge:Die TikTok-Universität: Warum die Hürde, sich „Experte“ zu nennen, gefährlich niedrig geworden ist.Theorie vs. Praxis: Warum 10.000 Stunden Autofahren dich nicht zum Formel-1-Fahrer machen.Der Vertrauens-Faktor: Warum der kompetenteste Berater scheitert, wenn er ein menschliches Arschloch ist (das „Navy Seal“-Dilemma).Betroffenheit als Kompetenz: Warum wir öfter diejenigen fragen sollten, die das Problem leben, statt die, die es studiert haben.Zentrale Learnings:Mut zur Lücke: Ein echter Experte gibt zu, wenn er keine Ahnung hat. Das schafft mehr Vertrauen als gefährliches Halbwissen.Charakter schlägt Kompetenz: In der Zusammenarbeit ist der menschliche Fit („Will ich mit dir im Schützengraben liegen?“) oft wichtiger als das letzte Quäntchen Fachwissen.Verifikation ist Pflicht: In Zeiten von KI und Content-Schwemme müssen wir Quellen härter prüfen. Algorithmen füttern uns Bestätigung, keine Wahrheit.Weiterführende Links:Simon Sinek: Performance vs. Trust (Navy Seals Leadership) – Das im Podcast erwähnte Konzept.Dunning-Kruger-Effekt (Wikipedia) – Warum Inkompetente oft das größte Selbstvertrauen haben.Passioneers LinkedIn – Diskutier mit uns über echte Expertise.Kapitelmarken:(00:00) Intro & Rückblick auf die Live-Folge(01:50) Der Auslöser: Die Neurodivergenz-Frage(03:45) Definition: Wann ist man eigentlich Experte?(05:20) Das „80 Millionen Bundestrainer“-Phänomen(08:15) Die TikTok-Universität & Pseudo-Wissen(11:30) Arzt-Vergleich: Globuli vs. Knie-OP(15:40) Die 10.000-Stunden-Regel (und ihre Grenzen)(18:20) Klopp vs. Matthäus: Spielen oder Lehren?(22:10) Simon Sinek & Navy Seals: Performance vs. Trust(27:30) Takeaways & Ausblick auf Josefine RutkowskiZielgruppe: Geschäftsführer, Entscheider im Mittelstand, HR-Verantwortliche und alle, die externe Berater einkaufen und „Blender“ von „Könnern“ unterscheiden müssen.