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cover art for „Selbstverliebtheit ist keine gute Geste“ (Express)

Der 8. Tag

„Selbstverliebtheit ist keine gute Geste“ (Express)

Season 7, Ep. 6

Welche Rolle spielt das Feuilleton noch? Welche Zukunft hat das klassische Feuilleton in einer Welt, in der die großen Debatten auf Social Media beginnen und Diskursverschiebungen ihren Anfang mit YouTube-Videos und Twitter Hashtags nehmen.

 

Alev Doğan spricht im Achten Tag mit dem Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Feuilleton-Verantwortlichen Jürgen Kaube. Ein Gespräch über abgehobene Redakteure und die Grenzen der Inklusivität.

 

Die Stilfrage beschäftigt sich mit dem Mangel an Selbstreflexion der Deutschen Bahn, Alev Approved geht den Ursprüngen der Selfies auf den Grund und die Zukunft gehört der Astrologie. 

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  • Warum Grönland von Trump profitieren könnte

    31:57|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was ist das eigentlich für ein Ort, über den plötzlich weltpolitisch gesprochen wird, als ginge es um eine Schachfigur?Grönland ist die größte Insel der Welt und zugleich ein Land mit kaum mehr Einwohnern als eine deutsche Kleinstadt. Ein Land aus Eis, Meer, großen Distanzen und aus politischen Abhängigkeiten, die bis heute nachwirken.Grönland ist autonom, aber nicht unabhängig.Selbstbewusst, aber ökonomisch unselbstständig.Und politisch in einer seltsamen Zwischenwelt: Formal Teil des Königreichs Dänemark, geografisch Nordamerika, strategisch plötzlich im Zentrum globaler Machtfragen.Das Parlament in Nuuk zählt 31 Abgeordnete für rund 56.000 Menschen. Gewählt wird alle vier Jahre. In diesem Achten Tag spricht Alev Doğan mit dem Politikwissenschaftler Ebbe Volquardsen darüber, was die neue geopolitische Aufmerksamkeit für Grönland bedeutet.Wie die Menschen vor Ort auf Donald Trump blicken. Warum sein Interesse als Zumutung empfunden wird und warum manche darin auch neue Spielräume erkennen.Ebbe Volquardsen war viele Jahre Professor für Kulturgeschichte an der Universität Grönlands in Nuuk, hat dort gelehrt, geforscht und gelebt. Aus dieser Perspektive erklärt er, wie Grönland politisch funktioniert, in welcher Zwischenwelt sich das Land bewegt und was auf dem Spiel steht, wenn über Grönland gesprochen wird, ohne Grönland mitzudenken. 1. 00:00:20 | Alev Doğan Feature 2. 00:03:14 | Interview mit Ebbe Volquardsen ID:{43s8bbUAFBchBzRxj6szeP}
  • Wenn ich Kanzler wär… mit Sascha Lobo

    09:23|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was wäre, wenn die wichtigste Zukunftsfrage dieses Landes keine moralische, sondern eine ökonomische wäre? In dieser Folge von „Wenn ich Kanzler wär …“ erklärt der Autor, Podcaster und Digitalexperte Sascha Lobo, warum der Zustand der Wirtschaft für ihn der Schlüssel zu sozialem Frieden, Wohlstand und Zukunftsfähigkeit ist.Lobo argumentiert, dass Deutschland die große KI-Transformation dringend aktiv gestalten muss, um auch in zehn, fünfzehn oder zwanzig Jahren ein wohlhabendes Land zu bleiben. Er spricht über Arbeit als Schnittstelle zwischen Technologie und Gesellschaft, über Produktivität, Digitalisierung, Unternehmertum und über die Gefahr, den Wandel anderen zu überlassen. Sein Kanzler-Entwurf ist ein Plädoyer für Wachstum, technologische Offenheit und den Mut, Regulierung neu zu denken. ID:{17eImTTNYqRUywibnq3kxN}
  • Wenn ich Kanzlerin wär… mit Maja Göpel

    08:26|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was wäre, wenn Politik in Krisenzeiten nicht lauter würde, sondern klarer? In dieser Folge von „Wenn ich Kanzlerin wär …“ entwirft die Politökonomin Maja Göpel eine Kanzlerschaft der Weitsicht, Wahrhaftigkeit und verantwortungsvollen Erneuerung.Sie plädiert für einen Perspektivwechsel: weg vom reinen Wachstumsdogma, hin zu echter Wertschöpfung, die ökologische Grenzen, soziale Gerechtigkeit und demokratische Verantwortung zusammendenkt. Maja Göpel spricht über neue Messgrößen jenseits des Bruttoinlandsprodukts, über den Mut, durch schwierige Übergangsphasen zu gehen, und über die Notwendigkeit, die Kosten des Nicht-Handelns ehrlich zu benennen. ID:{1SjHLzr1AqV8aGagEOjAsX}
  • Wenn ich Kanzlerin wär… mit Diana Kinnert

    06:47|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was wäre, wenn man dieses Land nicht im Kanzleramt repariert, sondern an der Theke?In dieser Folge von „Wenn ich Kanzlerin wär …“ entwirft die Publizistin und Unternehmerin Diana Kinnert eine radikal andere Vorstellung von Politik: weniger Paragrafen, mehr Begegnung. Im Zentrum steht der Verlust sozialer Räume – Kneipen, Parkbänke, Nachbarschaften – und die Folgen für Zusammenhalt, Vertrauen und demokratische Kultur.Diana Kinnert spricht über Einsamkeit, Brandmauern, Echokammern und eine Gesellschaft, der die Orte fehlen, an denen Unterschiedlichkeit ausgehalten wird. Ihre Kanzlerschaft wäre eine Investition in soziale Infrastruktur, Kultur, Bildung und Gemeinschaft als Gegenentwurf zu Abwertung, Abschottung und rein ökonomischem Denken. ID:{7yoB8ICEv8aBAqskohMcS7}
  • Wenn ich Kanzlerin wär… mit Juli Zeh

    06:11|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was wäre, wenn eine Kanzlerschaft nur ein einziges Ziel hätte?In dieser Folge von „Wenn ich Kanzlerin wär …“ fordert die Schriftstellerin und Juristin Juli Zeh eine monothematische Politik mit voller Konzentration auf das Bildungssystem. Sie beschreibt den Zustand von Schulen als beschämend, spricht über fehlende Lehrkräfte, marode Gebäude, mangelnde Infrastruktur und ein Bildungssystem, das sein Aufstiegsversprechen immer weniger einlöst.Juli Zeh argumentiert, dass Bildung nicht nur wirtschaftliche Grundlage ist, sondern der zentrale Kitt einer demokratischen Gesellschaft: für Integration, Teilhabe und Vertrauen in die Zukunft. ID:{6tFJAKWAgFkgJKas25Dpex}
  • Wenn ich Kanzlerin wär… mit Sophia von Rundstedt

    08:27|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was wäre, wenn Deutschland seinen Arbeitsmarkt nicht länger verwaltet, sondern konsequent erneuert?In dieser Folge der Reihe „Wenn ich Kanzlerin wär …“ entwirft die Arbeitsmarktexpertin und Unternehmensberaterin Sophia von Rundstedt eine radikal neue Arbeitsmarktpolitik für eine Wirtschaft im permanenten Wandel.Im Zentrum stehen vier Reformen: ein moderner Kündigungsschutz, eine Begrenzung der Kurzarbeit, deutlich flexiblere Weiterbildung und ein neuer Umgang mit Selbstständigkeit. Von Rundstedt erklärt, warum gut gemeinte Regeln heute oft Veränderungen blockieren, Fachkräftemangel verschärfen und Innovationskraft bremsen und warum mehr Flexibilität nicht weniger Sicherheit bedeuten muss. ID:{3ibEyFcvSm3qlmDcJYUvOM}
  • Wenn ich Kanzler wär… mit Julian Nida-Rümelin

    10:35|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Was wäre, wenn das Kanzleramt kein Ort des Koalitionsstreits wäre, sondern ein Denkraum für große Entwürfe? In der neuen Reihe „Wenn ich Kanzler wär …“ entwerfen Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft ihre Vision für Deutschland – jenseits von Wahlkampf, Umfragen und Parteitaktik.In dieser ersten Folge skizziert der Philosoph und Hochschulrektor Julian Nida-Rümelin eine Kanzlerschaft mit klaren Prioritäten: eine konsequente Weiterentwicklung der Arbeitsmarktpolitik, eine realistische und ethisch begründete Migrationspolitik sowie eine neue europäische Sicherheitsordnung nach dem Ukraine-Krieg.Er spricht über Produktivität und soziale Sicherung, über die Grenzen des individuellen Asylrechts, über innereuropäische Migration – und über die Rückkehr zu einer Realpolitik der Friedenssicherung in einer multipolaren Welt. Ein Gedankenexperiment über Verantwortung, Machbarkeit und politische Führung in Zeiten globaler Umbrüche. ID:{IXUzJz1je2TLpumQzvaXy}
  • „Kein Jahr der Weisheit”

    49:08|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw War dieses Jahr eines der Erkenntnis – oder nur der Inszenierung? In dieser letzten Folge des Jahres von Club der Optimisten blicken Alev Doğan und Jörg Thadeusz zurück auf ein politisches Jahr voller großer Gesten, schlechter Begriffe und erstaunlich wenig Weisheit. Von hoher Wahlbeteiligung über Symbolpolitik nach Gewalttaten bis zu Social-Media-Auftritten von Politikern, die mehr Fragen aufwerfen als beantworten.Eine Folge über: Pop-Politik, Glamour-Paare, Donald Trump als lustige Kunstfigur, Alpha-Single-Frauen, „Top-Vererber”, Justin Bieber in gelben Crocs und der kulturelle Streit um den Begriff woke. ID:{6teujHA9EUXAnJz7jNKM0T}
  • Optimieren wir uns kaputt, Diana Kinnert?

    38:56|
    "The Pioneer Briefing" kostenlos als Newsletter abonnieren: http://bit.ly/4fdaQOw Unser heutiges Gespräch beginnt mit einem Morgen.Nicht irgendeinem, sondern mit jenem frühen, frühen Morgen, in dem schon alles optimiert ist, bevor der Tag überhaupt begonnen hat. Der Körper getunt, der Geist diszipliniert, der Kalender unter Kontrolle. Ein Morgen, der mehr über unsere Gesellschaft erzählt, als uns lieb ist. Denn was zunächst nach Selbstfürsorge aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Symptom.Als Ausdruck eines Zeitgeists, der uns einredet, wir seien nie genug.Nie leistungsfähig genug.Nie achtsam genug.Nie optimiert genug. Unser heutiger Gast seziert diesen Zeitgeist. Sie schreibt über Achtsamkeit als Ware, über Selbstoptimierung als Ersatzhandlung und über eine Gesellschaft, die strukturelle Probleme individualisiert. In diesem Achten Tag spricht Alev Doğan mit der Publizistin Diana Kinnert über das Versprechen von Kontrolle in einer überfordernden Welt.Jetzt im Pioneer Shop erhältlich: „Die Achtsamkeitsfalle“ von Diana Kinnert. ID:{3Oz5EgUdy8lPGIHZExqj63}